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Linke fordert Trägerwechsel für Unabhängige Patientenberatung

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Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Linksfraktion im Deutschen Bundestag fordert einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag zufolge einen Trägerwechsel für die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD). In einem von der Linksfraktion eingebrachten Antrag (19/14373) heißt es, die undurchsichtige Vergabe an eine Firma, deren Hauptgeschäft in der Beratung von Pharmaunternehmen liege, habe die Reputation der UPD deutlich verschlechtert.

In dem Antrag wird gefordert, die UPD dauerhaft in die Hände derjenigen Patientenorganisationen zu legen, die mit institutioneller Patientenberatung beschäftigt seien. Zugleich sollte auch die Finanzierung dauerhaft gewährleistet sein, um Kontinuität und Qualität zu gewährleisten. Statt aus Versichertengeldern sollte die UPD dem Bericht zufolge aus Steuergeldern finanziert werden, da es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handele und die Unabhängigkeit zu gewährleisten sei. Der Beirat sollte zu einem unabhängigen Gremium von Wissenschaftlern umgestaltet werden. Seit Januar 2016 betreibt die Callcenter-Firma Sanvartis die UPD. Zuvor wurde der Auftrag von einer Bietergemeinschaft aus Sozialverband VdK, Verbraucherzentrale Bundesverband und Verbund unabhängige Patientenberatung (VuP) wahrgenommen.