Werbung:
Werbung
Link zu Reporter ohne Grenzen
Werbung
Ihre Werbung Banner
Werbung
Werbung zu teilhabegesetz.org
Springe zum Inhalt

50. Sitzung des Inklusionsrates von Menschen mit Behinderungen in Cloppenburg

Teilnehmende der 50. Sitzung des Inklusionsrates
Teilnehmende der 50. Sitzung des Inklusionsrates
Foto: NIR

HANNOVER (kobinet) Zweimal im Jahr kommen die kommunalen Behindertenbeauftragten und Vorsitzenden der Behindertenbeiräte in Niedersachsen im Plenum zusammen. Zum Jubiläumstreffen gab es eine Einladung in den Landkreis Cloppenburg. Dabei tauschten sich engagierte Beauftragte und Vorsitzende von Behindertenbeiräten in Cloppenburg zum Thema Mobilität aus.

Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, begrüßte dazu die Mitglieder des Niedersächsischen Inklusionsrates von Menschen mit Behinderungen (NIR) im Kreishaus in Cloppenburg. Bereits eingangs wurde dabei von Wontorra hervorgehoben, dass „Mobilität ein Menschenrecht und eine der Grundvoraussetzungen für Teilhabe ist". Dieser Gedanke zog sich dann wie ein Leitfaden durch die gesamte Beratung.

Etwa 150 Vorsitzende von Beiräten und kommunale Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen sind im NIR organisiert. Dazu erläuterte die Sprecherin, Monika Nölting: „Wir vertreten die mehr als 840.000 Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen vor Ort und bringen tagtäglich unsere Expertise in den Städten und Gemeinden ein.“ Die Landesbeauftragte ergänzte in diesem Zusammenhang: „Auch beim Thema Mobilität ist dieses Wissen eine große Bereicherung. Mobilität beginnt schon, bevor man die Haustür verlässt. Sobald ein Puzzlestein in der Mobilitätskette von Tür zu Tür, vom Start zum Ziel nicht funktioniert, sind besonders Menschen, die Hilfsmittel nutzen, schnell vor ein Problem gestellt.“

Dazu gehören fehlende oder nicht funktionierende Aufzüge, Verkehrsmittel, die nicht barrierefrei sind wie auch Straßen und Wege, die nicht nutzbar sind. Auch zu enge Türen oder Türen, die nicht ohne Hilfe geöffnet werden können, sind für Menschen mit Behinderungen oft eine Barriere. Nicht zu vergessen ist die Auffindbarkeit. Es geht um Alltagswege, beispielsweise zum Kindergarten, zur Schule oder Arbeit, zum Arzt oder Einkaufen und um Reisen, beispielsweise zu Freunden und Verwandten am Wochenende, Urlaubsreisen wie auch um berufliche Reisen.