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Eiswasser hilft Forschung an der Charité

Sigmar GabrielBERLIN (KOBINET) Eiswasser hilft Forschung an der Charité, berichtet heute die Berliner Zeitung über die Internet-Aktion „Ice Bucket Challenge“ im Kampf gegen die Amyothrophe Lateralsklerose (ALS). Das Hauptstadt-Blatt zitiert den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel in einem Youtube-Video, dass er sich zwar kein Eiswasser über den Kopf schütte, aber dafür der ALS-Ambulanz der Berliner Charité 1000 Euro spende. Er rief andere auf, gleiches zu tun.

Warum sich Ilja Seifert kein Eiswasser über den Kopf schüttet

Ilja SeifertBERLIN (KOBINET) Im Twitter- und Facebookzeitalter gibt es immer wieder Aktionen, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erreichen. So auch die derzeit laufende Aktion, sich Eiswasser über den Kopf zu schütten und damit für die ALS-Forschung zu spenden. „Warum ich mir weder Eiswasser über den Kopf schütte noch für die ALS-Forschung spende“ lautet ein Kommentar dazu von Ilja Seifert, den dieser den kobinet-nachrichten zur Verfügung gestellt hat.

Lücken bei politischer Beteiligung

Bunte FarbenMüNSTER (KOBINET) Menschen mit Behinderung können sich in über 50 Prozent aller Kommunen in Nordrhein-Westfalen nicht politisch beteiligen. Das hat eine Studie der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW mit Sitz in Münster herausgefunden.

Auch in NRW neue Schwerbehindertenausweise

Grafik zeigt neuen SchwerbehindertenausweisDüSSELDORF (KOBINET) Der Schwerbehindertenausweis kommt nun auch in Nordrhein-Westfalen ab September 2014 im neuen, handlichen Scheckkartenformat. „Wie der Führerschein und der Personalausweis wird jetzt auch der Schwerbehindertenausweis spürbar moderner und benutzerfreundlicher“, sagte nordrhein-westfalens Sozialminister Guntram Schneider.

SoVD kritisiert Banken

Adolf BauerHANNOVER (KOBINET) Wer im Monat wenig Einkommen erzielt oder bestimmte Sozialleistungen erhält, wird bei Geldinstituten häufig systematisch benachteiligt. Das ist Ergebnis einer Recherche des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen, bei der die rund 60 Beratungszentren, 43 Kreisverbände und Hunderte Ortsverbände des SoVD angeschrieben wurden. Vor allem in Braunschweig und Hannover sollten Geringverdiener bei der Eröffnung und Nutzung eines Girokontos genauer hinschauen.

Selbsthilfegruppenarbeit wirkt

Symbol für ein OhrWUPPERTAL (KOBINET) Selbsthilfegruppenarbeit wirkt. Sie bedeutet für diejenigen, die in einer Selbsthilfegruppe (SHG) aktiv sind, psychosoziale Entlastung und Sicherheit, und sie verhilft zu einer hohen Tinnitus-bezogenen Gesundheitskompetenz. Dies ergab die Studie „Evaluation der Wirksamkeit von Selbsthilfegruppenarbeit in der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL)“.

Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben stärken

WahlzettelBERLIN (KOBINET) Nach vier Jahren finden im Herbst turnusgemäß die Wahlen der Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben und Unternehmen statt. Von Oktober bis Ende November können die Beschäftigten ihre Stimme für die Vertrauenspersonen abgeben. Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund rufen die Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion, Uwe Schummer, und der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Kerstin Tack, zu den Wahlen auf und unterstützen den Aufruf des DGB.

Mit Kopfhörer im Stadion

KopfhörerDORTMUND (KOBINET) Seit Freitag rollt das Leder wieder in der Fußball-Bundesliga. Marcel Wienands ist Fan von Borussia Dortmung. In diesem Jahr war er Besucher des Supercups. Bereits letztes Jahr hat der 22-Jährige genau diese Partie im Stadion erlebt – damals noch sehend. Jetzt hörte er zum ersten Mal die Reportage für blinde Menschen im Stadion seiner Lieblingsmannschaft. Im Inklusionsblog der Aktion Mensch berichtet er über seine Erfahrungen.

Blindenfußball-Liga in Gelsenkirchen

Blindenfußball-Bundesliga seit 2008 etabliertHENNEF (KOBINET) Am Wochenende fand in Gelsenkirchen der vierte und vorletzte Spieltag der diesjährigen Saison der Blindenfußball-Bundesliga statt. Bei wechselhaften Wetterbedingungen, mit teils starken und gewittrigen Regenfällen, boten sich den mehr als 500 Zuschauern interessante und heiß umkämpfte Spiele. Im Topspiel setzten sich die Sportfreunde Blau-Gelb Marburg mit 3:2 gegen den VfB Gelsenkirchen durch. Die Entscheidung im Titelrennen fällt beim letzten Spieltag im September in Lübeck, berichtet heute die Sepp-Herberger-Stiftung.

Erste Entlastung für Kommunen beschlossen

100 Euro ScheinBERLIN (KOBINET) Im Zusammenhang mit dem Bundesteilhabegesetz und der Reform der Eingliederungshilfe wird vor allem immer wieder die notwendige Entlastung der Kommunen ins Feld geführt. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine erste Entlastung der Kommunen beschlossen ohne dass dabei Verbesserungen für behinderte Menschen verbunden sind.

Verpasste Chance für mehr Barrierefreiheit in Sachsen

Daumen runterDRESDEN (KOBINET) Der Sozialverband VdK Sachsen bedauert, dass im neuen Sächsischen E-Government-Gesetz die Forderungen nach einer verbindlichen Barrierefreiheit in der elektronischen Kommunikation nicht umfassend festgeschrieben wurden. Trotz intensiver Beratungen, unter anderem durch den Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und durch den Landesbeirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen, wurde auf eine konkrete Formulierung verzichtet.

Utopie einer behindertenfreien Gesellschaft

Biologe twittertWIEN (KOBINET) Neun von zehn Föten, bei denen Trisomie festgestellt wurde, werden abgetrieben. Der britische Biologe Richard Dawkins äußerte jetzt auf Twitter die Ansicht, dass alle Babies mit Down-Syndrom abgetrieben werden sollen. Martin Ladstätter vom Wiener Zentrum für Selbstbestimmtes Leben schrieb dazu einen Kommentar auf BIZEPS-INFO.

Schweizer Recht vor fremdem Recht?

Schweizer BergeBERN (KOBINET) Schweizer Recht vor fremdem Recht – das ist Thema eines Parteitags der Schweizerischen Volkspartei (SVP) am 25. Oktober. Wie Parteipräsident Toni Brunner ankündigte, hat der Zentralvorstand beschlossen, dann auch einen Grundsatzentscheid für die Lancierung einer Volksinitiative zur Umsetzung von Volksentscheiden zu fällen.

Fortbildung für ReiseassistentInnen

Logo des BSKKRAUTHEIM (KOBINET) „Wie helfe ich einem Rollstuhlfahrer an einer Bordsteinkante?“, „Welche Pflege benötigt ein querschnittsgelähmter Mensch auf Reisen?“, oder „Welche unterschiedlichen Behinderungsarten gibt es überhaupt?“ – Antworten auf diese Fragen gibt es im Workshop „Reiseassistenz für Menschen mit Behinderung“.

Hubbes Kalender 2015 im Handel

Hubbes Kalender Handicaps 2015MAGDEBURG (KOBINET) Phil Hubbe machte heute kobinet darauf aufmerksam, dass mittlerweile sein neuer Kalender im Handel ist. „Handicaps 2015“ erschien wieder im Oldenburger Lappan Verlag, wo der Cartoonist aus Magdeburg bisher seine Bücher veröffentlicht hat. 13 farbige Blätter im Format 30,1 cm x 39,3 cm gibt es für 13,95 Euro. Hubbe, Jahrgang 1966, zeichnet regelmäßig für mehrere Tageszeitungen, Zeitschriften und Anthologien.

Beratung für inklusive Unternehmen

Bild eines TelefonsBONN (KOBINET) Unternehmer, die Menschen mit Behinderung beschäftigen möchten, stehen oft vor vielen Fragen. Das Projekt „Wirtschaft inklusiv“ bietet Infos und Beratung vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen und ist schon in zahlreichen Bundesländern präsent. Darauf weist der Newsletter der Aktion Mensch hin.

Exzellent ausgebildet – exzellent arbeitslos

Logo: Agentur für ArbeitBONN (KOBINET) Marie Gronwald hat vor knapp einem Jahr ihre Abschlussarbeit in Literaturwissenschaft abgegeben. Ein paar Wochen später hatte sie ihre Abschlussurkunde für ihr sehr gutes Masterstudium in die Hand, bzw. per Post bekommen – seitdem schreibt sie Bewerbungen. Im Inklusionsblog der Aktion Mensch berichtet sie über ihre Jobsuche als Akademikerin mit besonderem Merkmal: Rollstuhlfahrerin.

Ab 4. September im Kino

Vater und Sohn in einer Szene des Films von Nils TavernierBERLIN (KOBINET) Der Film von Nils Tavernier „De toutes nos forces“ läuft seit März erfolgreich in Frankreich. Am 4. September kommt „Mit ganzer Kraft“ in die deutschen Kinos – die außergewöhnliche und durch wahre Begebenheiten inspirierte Geschichte eines Vaters und seines körperbehinderten Sohns, die durch ihre Teilnahme am Ironman in Nizza wieder zueinander finden. Tavernier hat in mehreren Einrichtungen für die Hauptrolle einen selbst behinderten Darsteller gesucht. Fabien Héraud bewarb sich mit einem Video, ohne vorher seine Eltern zu fragen. Vier Monate Schauspielunterricht für den Film. Dann spielt der E-Rolli-Fahrer die Rolle von Julien sehr überzeugend.  

Dreifach für Marianne Buggenhagen

Marianne Buggenhagen mit Speerwurf-BronzeSWANSEA (KOBINET) Marianne Buggenhagen hat heute bei der IPC-Leichtathletik-Europameisterschaft im walisischen Swansea mit Bronze im Speerwurf ihre dritte Medaille gewonnen. Mit 16,35m erzielte die 61-jährige Rollstuhlsportlerin vom Paralympischen Sportclub Berlin eine Saisonbestleistung. Europameisterin wurde die Brandenburgerin Martina Willing mit 20,71m vor der Bulgarin Daniela Todorova mit 17,82m.

Rechtsklarheit für hörgeschädigte Menschen

Verena BenteleBERLIN (KOBINET) Das Urteil des Bundessozialgerichts, dass Krankenkassen die Kosten spezieller Rauchwarnmelder für gehörlose Menschen übernehmen müssen, bedeutet nach Ansicht von Verena Bentele einen Schritt in Richtung mehr Teilhabe. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen begrüßte heute diese Entscheidung. Sie bedeute einen Schritt in Richtung verbesserter Teilhabe für hörgeschädigte Menschen. Das BSG erkenne mit seinem Urteil vom 18.6.2014 das selbständige Wohnen als ein allgemeines Grundbedürfnis des täglichen Lebens behinderter Menschen an. Zudem sei durch die Entscheidung eine klare Festlegung getroffen worden, unter welchen Voraussetzungen die Krankenkassen die Kosten für Rauchwarnmelder übernehmen müssten. „Mit der Entscheidung ist das Hin und Her zwischen Krankenkassen und Sozialhilfeträgern auf Kosten der Betroffenen nun endlich beendet“, so Bentele.

Nueva-Konzept nun auch in Hamburg

Nueva-Evaluatoren in Berlin sind jetzt von der IHK anerkannte FachpraktikerUNBEKANNT (KOBINET) Mit dem Grazer Nueva-Konzept („Nutzerinnen und Nutzer evaluieren“) wird nun auch in Hamburg gearbeitet. Nach erfolgreicher Ausbildung in Berlin hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) dort das neue Berufsbild anerkannt. Oft entscheiden Menschen ohne Behinderung, was für Menschen mit Behinderung gut ist bzw. gut sein sollte. Mit der jetzt gegründeten gemeinützigen GmbH GUT GEFRAGT sollen in Hamburg neue Maßstäbe gesetzt werden, erfuhr kobinet heute aus der Hansestadt. Die Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen will gemeinsam mit den großen Trägern der Behindertenhilfe dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderung künftig selbst als Evaluatoren die Wohnangebote der Behindertenhilfe besuchen, die Bewohnerinnen und Bewohner befragen und Anstöße zur Qualitätsentwicklung geben.

Wirtschaft muss auf Ältere zugehen

AusrufezeichenBONN (KOBINET) Der BDH Bundesverband Rehabilitation wünscht sich angesichts der Kritik der Wirtschaft an der Rente mit 63 eine Diskussion über altersgerechte Beschäftigungsverhältnisse. Ziel müsse es sein, ältere und junge Beschäftigte zusammenzubringen.

Mehrsprachige Broschüre für behinderte Menschen

InfozeichenDüSSELDORF (KOBINET) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) bietet seine Broschüre „Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es“ in zahlreichen Sprachen an. Darauf macht der Familienratgeber der Aktion Mensch aufmerksam.

Sommer-Ausgabe des Handicap-Magazins

Titel des Handicap-Magazins 2/2014WILHELMSHAVEN (KOBINET) Das Titelbild der Sommer-Ausgabe von HANDICAP zeigt Nicholas Garwood mit seinem Vater Kevin während ihrer Teilnahme am Ironman Südafrika. Er gilt als der schwerste Thriatholon der Welt. „Bei sommerlichen Temperaturen hält uns nichts mehr drinnen, und von dem einen oder anderen Schauer lassen wir uns nicht abschrecken. Wir möchten uns bewegen, Sport treiben und uns an der frischen Luft vergnügen. Gemeinsam mit seinem behinderten Sohn Nikki wollte auch der Südafrikaner Kevin wieder Sport machen“, so Chefredakteur Gunther Belitz im Leitartikel.

Lawine der Altersarmut

Ulrich SchneiderUNBEKANNT (KOBINET) Vor einer „Lawine der Altersarmut“ warnte heute der Paritätische Gesamtverband, da sich bereits in zehn Jahren die derzeit noch moderate Altersarmutsquote vervierfachen könnte, sofern konsequente Reformen ausbleiben. Der Wohlfahrtsverband kritisierte die von der Bundesregierung geplante „solidarische Lebensleistungsrente“ als armutspolitisch wirkungslos. Als Alternative präsentierte der Verband in Berlin unter dem Titel „Sicherheit statt Altersarmut“ ein eigenes Konzept für eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung.

Schwerbehindertenvertretungen wählen

DGB-LogoBERLIN (KOBINET) Nach vier Jahren finden im Herbst turnusgemäß die Wahlen der Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben und Unternehmen statt. Von Oktober bis Ende November können die Beschäftigten ihre Stimme für die Vertrauenspersonen abgeben. Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund haben heute die Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der SPD-Fraktion, Kerstin Tack, und der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Uwe Schummer, zu den Wahlen aufgerufen. Sie unterstützen den Aufruf des DGB.

Gemeinsam lernen und erleben

Ilse MüllerBONN (KOBINET) In Nordrhein-Westfalen beginnt mit dem diesjährigen Start des neuen Schuljahrs für Kinder mit Handicap und deren Eltern eine neue Zeitrechnung. Gemeinsames Lernen schaffe ein Fundament für wechselseitiges Verständnis, Toleranz und soziale Kompetenzen und müsse stärker gefördert werden, meint Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, heute in einer Pressemitteilung.

Krankenkassen müssen Rauchwarnmelder für Gehörlose bezahlen

Foto zeigt Bundessozialgericht in KasselKASSEL (KOBINET) Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 18.06.2014 entschieden, dass Krankenkassen die Kosten für spezielle Rauchwarnmelder für Gehörlose übernehmen müssen. Dies berichtet die Rechtsanwältin Judith Hartmann in einer Presseinformation.

Erinnerungen an eine inspirierende Kämpferin

Jana Hrda und Ilja Seifert bei einer DemonstrationBERLIN (KOBINET) Anstelle eines Nachrufs, den sie nicht wollte, hat Ilja Seifert ein paar Erinnerungs-Splitter an Jana Hrda aus Prag verfasst, die am 5. August 2014 verstarb und auch in Deutschland bekannt war.

Diskus-Gold für Marianne Buggenhagen

Marianne Buggenhagen mit Diskus-GoldSWANSEA (KOBINET) Bei den Leichtathletik-Europameisterschaft in Swansea (Wales) holte die erste Goldmedaille für das deutsche Team die Berliner Diskuswerferin Marianne Buggenhagen. Mit 32 Athleten stellt Deutschland das sechstgrößte Team. 182 Wettbewerbe werden ausgetragen. Das Team des Deutschen Behindertensportverbandes ist in 51 Wettbewerben vertreten.

Mondschein-Cup im Goalball

Goalball in BottropBOTTROP (KOBINET) Um den ELE Mondschein-Cup 2014 streiten am 6. September im Jahnstadion Bottrop Nationalmannschaften aus Belgien, Dänemark, Deutschland und Schweden. Eingebunden in das 4-Nationen-Turnier ein inklusives Einlagespiel, in dem sich eine Bottroper Stadtauswahl (BOTBALL United – angeführt von Oberbürgermeister und Schirmherr Bernd Tischler) gegen eine Prominenten-Auswahl (Team SPORTYves mit dem ehemaligen Schalker Fußballprofi Yves Eigenrauch) im Goalball erproben wird. Veranstalter ist der Förderverein für den Sport in Bottrop (ehemals FV Jahnstadion). Das erfuhr kobinet heute von Thomas Wein, der dem Vorstand des Vereins angehört.

Kampf für Inklusion ohne Ende

Karin KestnerSCHAUENBURG (KOBINET) Im Main-Kinzig-Kreis ist das Wort Inklusion noch nicht angekommen, schreibt heute Karin Kestner auf ihrer Webseite. Seit vielen Jahren müssen die Eltern einer gehörlosen Tochter jeden Cent einklagen, damit ihr Kind eine gleichwertige Bildung wie alle Kinder bekommen kann, mit ihren Freunden in die Regelschule gehen darf, so die Gebärdensprachdolmetscherin und Verlegerin. Nun hat der Main-Kinzig-Kreis auch noch Beschwerde gegen die Nichtzulassung zum Bundessozialgericht eingereicht. Die Begründung steht noch aus. Es bleibt abzuwarten, ob das Bundessozialgericht den Fall annimmt.

Grenzenlos Kultur im September in Mainz

Plakat: Grenzenlos KulturMAINZ (KOBINET) Grenzenlos Kultur gibt es auch dieses Jahr wieder im September in Mainz. Dort findet die mittlerweile 16. Auflage des Theaterfestivals Grenzenlos Kultur vom 11.-27. September im Kulturzentrum Mainz / KUZ und im Hallenbad Mombach statt.

Als gehörloser Erzieher im Kindergarten für Hörende

Daumen hochRöTHENBACH (KOBINET) Der gehörlose Thomas Gold arbeitet seit zwei Jahren als Erzieher im St. Laurentius Kindergarten in Frankfurt. In dem katholischen Kindergarten sind alle Kinder und Mitarbeiter hörend und haben sich sehr schnell an den Umgang mit dem gehörlosen Mitarbeiter gewöhnt.

Diskriminierung darf keinen Platz haben

Irene AltMAINZ (KOBINET) Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist nach Anischt der rheinland-pfälzischen Familienministerin Irene Alt ein klares Bekenntnis des Staates, dass Diskriminierung in der Arbeitswelt und im Alltag keinen Platz haben darf und bekämpft wird. Zum achtjährigen Bestehen des Gesetzes ruft die Ministerin deshalb dazu auf, Diskriminierung selbstverständlicher zu benennen und sich dagegen zu wehren.

Diskriminierung bei Transplantationen stoppen

AusrufezeichenGIEßEN (KOBINET) Anlässlich der Weigerung des Universitätsklinikums Gießen-Marburg bezüglich der Transplantation eines Herzens bei einem Jungen erklärt das Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen (ZsL), dass diese Haltung und das Vorgehen klar gegen die UN-Behindertenrechtskonvention und gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verstoße.

Begleitservice erhalten und ausbauen

Begleitservice in AktionUNBEKANNT (KOBINET) Der Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) muss dauerhaft erhalten und ausgebaut werden. Das fordert heute der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV). Die Gefahr besteht, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste künftig ohne Hilfe durch Berlin reisen oder ganz auf die Teilnahme am öffentlichen Leben verzichten müssen. Schwerbehinderte sowie ältere Menschen, die Bus und Bahn nur mit Mühen alleine nutzen können oder auch Hilfe an komplizierten Umsteigepunkten benötigen, bietet der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bisher seinen kostenlosen Begleitservice an. Er richtet sich vorwiegend an Kundinnen und Kunden, die Rollstuhl, Rollator oder andere Gehhilfen nutzen, ebenso auch seheingeschränkte oder blinde Menschen, gehörlose sowie stark verunsicherte Menschen. Ein Angebot, dass einfach und wirksam ist.

Substantielle Verbesserungen möglich

ParagraphenKöLN (KOBINET) Bei einem ExpertInnen-Treffen tauschten sich am Freitag die Mitglieder des Forums behinderter Juristinnen und Juristen, die den Entwurf für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe erarbeitet hatten, über den Stand zur Schaffung eines Bundesteilhabegesetz in Köln aus. Sie waren sich darin einig, dass das Bundesteilhabegesetz eine große Chance für substantielle Verbesserungen für die Teilhabe behinderter Menschen bietet, die genutzt werden müsse.