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Juristen im „Haus der Flieger“

Foto zeigt Abgeordnetenhaus
Abgeordnetenhaus von Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Dauerausstellung zur Demokratiegeschichte im Berliner Abgeordnetenhaus wurde mit einem düsteren Ereignis aus dem April 1941 ergänzt: Die Juristenkonferenz zur „T4-Aktion“ im „Haus der Flieger“, wie die Nazis das Gebäude des Preußischen Landtags nannten.

Sozialverbände fordern ein Europa ohne Armut

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) In der zweiten Hälfte des Jahres 2020 hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft inne. Der Stärkung der sozialen Dimension und insbesondere der Armutsbekämpfung müsse dabei, so fordern SoVD und AWO eine weitaus höhere Priorität eingeräumt werden. Bereits vor der Corona-Krise sind nach Einschätzung dieser Verbände in der EU mehr als 109 Millionen Menschen von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht gewesen. Die schwierige soziale Lage in Europa werde durch die Corona-Pandemie weiter verschärft.

Erster digitaler Kultur-Talk: Salon im Kleisthaus

Jürgen Dusel vor dem Kleisthaus
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Salon im Kleisthaus“ ist das neue digitale Talkformat von „Kultur im Kleisthaus“. Darin geht es um Kunst, Demokratie und Inklusion. „Eine lebendige Demokratie braucht eine vielfältige und inklusive Kulturlandschaft!“, davon ist der Behindertenbeauftragte Jürgen Dusel überzeugt. Gestern ging der Video-Podcast „Salon im Kleisthaus“ mit seiner ersten Folge auf allen Kanälen des Behindertenbeauftragten online.

Inklusionsvideo zur Vielfalt in der Werbung

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Nieder-Olm (kobinet) Die fünf Modellkommunen der Aktion Mensch Initiative Kommune Inklusiv haben eine Videoreihe zum Thema Vielfalt und Inklusion erstellt. Damit wollen sie zeigen wie vielfältig das Thema Inklusion ist und wie viele Lösungsmöglichkeiten es geben kann. Im dritten Teil haben sie sich mit dem Thema Werbung beschäftigt.

Vortrag: Arbeit, Behinderung, Krise – Wie geht es weiter?

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bochum (kobinet) Das Transfernetzwerk Soziale Innovation (s_inn) der Evangelischen Hochschule Rheinland Westfalen Lippe und das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) laden zum ersten Vortrag im Rahmen der Online-Vortragsreihe „Behinderung in Zeiten von Corona“ am Donnerstag, den 5. November von 18 – 20 Uhr ein. Der Vortrag von Frieder Kurbjeweit trägt den Titel „Arbeit, Behinderung, Krise – Wie geht es weiter?“

Wir sind in der „Woche des Sehens“

DBSV in Punktschrift
Grafik zeigt Logo des DBSV in Punktschrift
Foto: DBSV

BERLIN (kobinet) Seit dem Jahr 2002 findet jählrich im Oktober die „Woche des Sehens“ als bundesweite Aufklärungskampagne über Seheinschränkungen statt. Mit dieser Kampagne, welche in diesem Jahr in der Zeit vom 8. bis zum 15. Oktober durchgeführt wird, wird auf die Bedeutung eines guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und auch auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam gemacht.

Bundesländer setzen Kindergrundsicherung auf die Tagesordnung

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

STUTTGART (kobinet) Auf einer Länderkonferenz in Mannheim haben sich die Amtschefs der Arbeits- und Sozialministerien der Bundesländer nahezu einhellig für die Einführung einer Kindergrundsicherung auf Bundesebene ausgesprochen.

Spiele der Blindefußball-Bundesliga am Wochenende in Hamburg

Spieler des FC Sankt Pauli
Spieler des FC Sankt Pauli
Foto: Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger

HENNEF / HAMBURG (kobinet) An diesem Wochenende ist der FC St. Pauli Gastgeber des dritten Spieltages der Blindenfußball-Bundesliga. Für die Mannschaften geht es bei den noch verbleibenden acht Ligapartien um die Qualifikation für die Platzierungsspiele, die beim Final-Spieltag am 24. Oktober in Magdeburg ausgetragen werden.

Poster der Woche: Am Äußeren ablesen

Poster: Am Äußeren ablesen
Poster: Am Äußeren ablesen
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Vor einer Wand mit einem großen rot-gemusterten Graffiti steht eine junge Frau mit weißem Kopftuch und elegantem, hellem Mantel. Sie blickt ernst in Richtung des nachträglich eingefügten Textes. In das Graffiti eingebaut sind außerdem ein schwarzer Mann mit sportlichem Sweatshirt und beiger Hose und eine weiße Rollstuhlfahrerin in elektrischem Rollstuhl zu sehen. Der Text auf dem Poster lautet: Glaubst Du wirklich, dass Du an meinem Äußeren ablesen kannst, welche Eigenschaften, Einstellungen und welchen Wert ich hätte?“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 41. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

SoVD appeliert: Pauschbeträge dynamisieren

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Die Anhebung der Pauschbeträge, die der SoVD in langjährigen Forderungen immer wieder eingebracht hat, wird von der SoVD Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer begrüßt.Zusätzlich fordert sie die jährliche Dynamisierung der Pauschbeträge, die sich an der Dynamiserung der gesetzlichen Rentenversicherung ausrichten sollte.

Hallo Schule – Tschüss Arbeit

Foto zeigt Symbolbild von Inklusionsfakten
Symbolbild von Inklusionsfakten
Foto: Inklusionsfakten

Berlin (kobinet) „Stell dir vor du hast ein Kind mit Pflegebedarf und es kommt in die Schule?“, schreibt Lisa Reimann von Inklusionsfakten in einer Pressemeldung und schickte kobinet heute ein Symbolbild. In Berlin kann das heißen: „Hallo Schule – Tschüss Arbeit.“

Aktionsplan zur Inklusion der Bundesagentur für Arbeit

Logo der Bundesagentur für Arbeit
Logo der Bundesagentur für Arbeit
Foto: Bundesagentur für Arbeit

Nürnberg (kobinet) Die Bundesagentur für Arbeit hat einen Aktionsplan zur Inklusion veröffentlicht. Mit dem Aktionsplan Inklusion will die Bundesagentur für Arbeit ein starkes Signal für einen inklusiven Arbeitsmarkt setzen und dafür sorgen, dass die UN-Behindertenrechtskonvention vor Ort in den Dienststellen gelebt wird. Unter Mitwirkung zahlreicher Expert*innen hat die BA über 140 Maßnahmen in vier Handlungsfeldern identifiziert.

Zu wenige Chancen auf eine berufliche Reha-Maßnahme

DGB Logo
DGB Logo
Foto: DGB

BERLIN (kobinet) Nach einer Information des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB haben Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen bessere Chancen auf eine berufliche Reha-Maßnahme, wenn sie durch die Agenturen für Arbeit betreut werden. Bei den kommunalen Jobcentern sind die Chancen nochmal deutlich schlechter, als bei den gemeinsamen Jobcentern von Kommunen und Agenturen für Arbeit.

Kindergeld für volljährige Behinderte

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion mitteilt, wurden mit Stand vom August 2020 durch die Familienkasse-Direktion der Bundesagentur für Arbeit für 245.817 volljährige Kinder mit einer Behinderung, davon 200.772 Kinder mit einer Behinderung über das 25. Lebensjahr hinaus, Kindergeld gezahlt . Statistische Daten für die Familienkassen des öffentlichen Dienstes lägen nicht vor.

Noch einmal: Fahrtkostenerstattung bei stufenweiser Wiedereingliederung

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Mitte September hatten wir über eine Entscheidung des Sozialgerichtes Dresden informiert, nach welcher eine Krankenkasse einem Arbeitnehmer, der während einer stufenweisen Wiedereingliederungsmaßnahme Krankengeld erhält, auch die Kosten für die Fahrten zur Arbeit erstatten muss. Unser Leser Manfred Becker wies uns kürzlich darauf hin, dass es dabei wichtige Punkte zu beachten gibt und weitere Ergänzungen zu diesem Urteil verfügbar sind.

Grundsicherungsleistungen neu berechnen

BDH Logo
BDH Logo
Foto: BDH

Bonn (kobinet) Nach Angaben der Bundesregierung müssen Arbeitnehmer rechnerisch während einer Beschäftigungszeit von 45 Jahren ein jährliches Bruttoeinkommen von 23.900 Euro erwirtschaften, um eine Netto-Rente oberhalb des Grundsicherungsbedarfs zu erhalten. Darauf weist die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller hin und fordert, dass die Grundsicherungsleistungen neu berechnet werden müssen.

Mein Wunschzettel

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Andreas Reigbert hat die kobinet-nachrichten auf einen Wunschzettel aus dem Blog der an MS erkrankten und vor kurzem verstorbenen Petra Orben hingewiesen. „Sie war nicht behindert, sie WURDE – wie die meisten von uns – von Ämtern und Behörden und vielen anderen Institutionen ständig behindert. Drei Tage nach Aktualisierung ihres Wunschzettels hat sie den Freitod in der Schweiz gewählt“, schreibt Andreas Reigbert.

Paritätischer fordert Übernahme der Stromkosten für Grundsicherungsempfänger*innen

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

München (kobinet) Aufgrund der zahlreich durchgeführten Stromsperren im Jahr 2019 bekräftigt der Paritätische Wohlfahrtsverband seine Forderung nach einer Totalreform von Hartz IV. So dürfe Strom künftig nicht mehr im Regelsatz pauschaliert erfasst werden, sondern müsse wie Miete und Heizkosten übernommen werden.

FDP fordert digitalen Teilhabeausweis

Logo der FDP - blaue Buchstaben FDP auf gelbem Grund
Logo FDP
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Mit einem Antrag an den Deutschen Bundestag fordert die FDP-Fraktion, nach dem Vorbild der elektronischen Gesundheitskarte einen digitalen Teilhabeausweis für Menschen mit Behinderungen einzuführen In diesem Antrag verweist die Partei darauf, dass die derzeitige Bezeichnung „Schwerbehindertenausweis“ die gesellschaftliche Ausgrenzung befördere und dies auch von den Betroffenen so empfunden werde.

SoVD Berlin-Brandenburg unterstützt Spahn-Vorschlag

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobient)

BERLIN (kobient) Die von Bundesgesundheitsminister Spahn angekündigte Begrenzung des Eigenanteils der Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen ist überfällig, das erklärt die SoVD Landesvorsitzende Berlin-Brandenburg Ursula Engelen-Kefer.

Interaktive Arbeit mit Großbildschirm bei ZSL

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

ERLANGEN (kobinet) Wie alle anderen Organisationen musste auch das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZSL) flexibel auf viele Herausforderungen der Corona-Krise reagieren. Das betrifft nicht nur die verschärften Hygienestandards und das Arbeiten im Home-Office. Vor allem die Treffen mit Kooperationspartnern konnten zumeist nicht stattfinden. Trotzdem gelang es, die Arbeit erfolgreich fortzusetzen und sogar Konferenzen abzuhalten

Elternrolle selbstbestimmt wahrnehmen können

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Foto: Susanne Göbel

Dortmund (kobinet) Die neue Broschüre „Eltern mit Behinderung“ aus der Schriftenreihe der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) in Nordrhein-Westfalen hat das Ziel dafür zu sensibilisieren, dass Eltern mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen gleichberechtigt und selbstbestimmt ihrer Aufgabe als Eltern gerecht werden können.

Inklusionsvideo zum Thema Barrierefreiheit

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Nieder-Olm (kobinet) Die fünf Modellkommunen der Aktion Mensch Initiative Kommune Inklusiv haben eine Videoreihe zum Thema Vielfalt und Inklusion erstellt. Damit wollen sie zeigen, wie vielfältig das Thema Inklusion ist und wie viele Lösungsmöglichkeiten es geben kann. Im zweiten Teil diskutierten die „5 Inklusionsweisen“ über das Thema „DIN-Normen der Barrierefreiheit – Fluch und Segen?“

Oswald Utz für weitere vier Jahre gewählt

Portrait Oswald Utz
Oswald Utz
Foto: Oswald Utz

München (kobinet) In München wurde der bisherige ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt für weitere vier Jahre gewählt. 74 % der stimmberechtigten Mitglieder der Vollversammlung des Behindertenbeirates nahmen an der Wahl teil.

Dominik Peter: Schutzschirm e.V.

Foto zeigt Dominik Peter bei einer Demo
Dominik Peter (Bildmitte) am Berliner Protesttag 5.5.2017
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der Berliner Behindertenverband begrüßt prinzipiell den Schutzschirm für gemeinnützige Vereine und Organisationen, der nach diversen Soforthilfe-Programmen jetzt aufgelegt wird. In einem Kommentar für die Verbandszeitung weist sein Vorsitzender Dominik Peter aber auch auf die „Kehrseite der Medaille“ hin, wie im Newsletter heute zu lesen ist.

Spahn-Vorschläge ohne positiven Effekt

Sozialministerin Carola Reimann
Carola Reimann
Foto: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Hannover (kobinet) Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Wochenende vorgeschlagen, den Eigenanteil für die Pflegekosten in stationären Einrichtungen auf maximal 700 Euro pro Monat zu begrenzen. Für Niedersachsen erklärte dazu Sozialministerin Carola Reimann, dass diese Deckelung des Eigenanteils in der Pflege für Niedersachsen ohne positiven Effekt bleibt.

Erste Therapie-Messe als Online-Kongress

Logo des Online-Kongresses therapie Düsseldorf 2020
Logo des Online-Kongresses therapie Düsseldorf 2020
Foto: therapie DÜSSELDORF

DÜSSELDORF (kobinet) Die „therapie DÜSSELDORF“ war ursprünglich für Ende September als „normale“ Messe mit Kongress geplant, wurde dann jedoch erstmals im digitalen Veranstaltungsformat der Leipziger Messe durchgeführt und feierte somit in dieser Form erfolgreich Premiere.

VdK für Verbesserungen bei Rente und Grundsicherung

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Nach den aktuellen Angaben des Statistischen Bundendesamtes sind in Nordrhein-Westfalen immer mehr ältere Menschen von Armut bedroht. Diesen Angaben nach ist der Anteil der über 64-Jährigen, die armutsgefährdet sind, im bevölkerungsreichsten Bundesland besonders stark gestiegen – seit 2005 um 7,1 Prozentpunkte auf 16,8 Prozent. Angesichts dieser Entwicklung konstatiert der VdK ein besonders hohes Armutsrisiko für die Generation 65 plus in Nordrheinwestfalen und fordert Verbesserungen bei Rente und Grundsicherung.

Runder Tisch mit prominenter Besetzung zu Barrieren in Zügen

Protestaktion in Holzkirchen gegen Barrieren an Zügen
Protestaktion Holzkirchen gegen Barrieren bei der Bahn
Foto: privat

Holzkirchen (kobinet) Die Bayerische RegioBahn (BRB) hat auf Initiative von Landtagspräsidentin Ilse Aigner zum Runden Tisch geladen. Unter anderem ging es um diskriminierende Züge, welche nun im Halbstunden-Tackt die Landeshauptstadt München und das bayerische Oberland miteinander verbinden. Der Verein Ungehindert hatte am 21. August mit einer Demonstration eine bessere Beteiligung von Behindertenvertreter*innenn und diskriminierungsfreies Reisen in den neuen Zügen gefordert. Inklusionsbotschafter und 2. Vorsitzender des Vereins, Markus Ertl, saß mit am Runden Tisch. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat bei ihm nachgefragt, wie es gelaufen ist.

Digitale Rentenübersicht soll kommen

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Gerade für behinderte Menschen ist es wichtig zu wissen, wie hoch ihre Rente zukünftig ausfallen wird. Das Bundeskabinett hat hierfür bereits einen Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Transparenz in der Alterssicherung und der Rehabilitation sowie zur Modernisierung der Sozialversicherungswahlen beschlossen und an den Bundestag weitergeleitet.

Paritätischer begrüßt Spahn-Pläne

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Als ersten Schritt in die richtige Richtung begrüßt der Paritätische Gesamtverband die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Eigenanteile in der stationären Pflege künftig zu deckeln. Durch einen Deckel werde aus dem Blickwinkel dieses Verbandes sichergestellt, dass die Finanzierung künftiger Verbesserungen nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen geht. Aus Sicht des Verbandes müsste der Eigenanteil jedoch viel deutlicher begrenzt werden, um Pflegebedürftige wirksam vor Armut zu schützen.

„Besondere Bedarfskonstellationen“ noch immer weitgehend unbekannt

Logo ForseA Schriftzug
Logo ForseA
Foto: ForseA

Hollenbach (kobinet) Wie der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen ForseA e.V. in einem Mitgliederrundschreiben mitteilt, ist die Regelung der „besonderen Bedarfskonstellation“ im § 15 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch noch bei vielen unbekannt. Beim infrage kommenden Personenkreis handelt es sich um Menschen, deren Arme und Beine „gebrauchsunfähig“ sind. Dieses kann durch Lähmungen und/oder Spastik der Fall sein.

Judo – ein Sport für Alle

Teilnehmer des Projektes beim Training
Teilnehmer des Projektes beim Training
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Mit seinem Projekt „Judo für alle“ stärkt der Deutsche Judo-Bund (DJB) das selbstverständliche Miteinander von Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne Behinderung. Mit seinen bundesweiten Maßnahmen erreicht der Verband vor allem junge engagierte Judoka. Dabei wird er von Aktion Mensch unterstützt.

Personalkompass Inklusion in zweiter Auflage

REHADAT - Logo
REHADAT – Logo
Foto: REHADAT

KÖLN (kobinet) Der Personalkompass Inklusion hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass sich mehr Betriebe über die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen informieren. Die darin enthaltenen Informationen haben geholfen, Arbeitsplätze behinderungsgerecht zu gestalten, Unterstützung bei Fragen der Förderung zu bekommen oder über Erfahrungen andere Unternehmen zu lesen, welche die Integration von Mitarbeitern mit Behinderungen bereits erfolgreich geschafft haben. Jetzt liegt der Personalkompass in einer aktualisierten und überarbeiteten Auflage vor.

Podcast Echt behindert: Die Bahn kommt – fast für jeden

Kay Macquarrie wartet auf den Hublift
Kay Macquarrie vor Einstiegsbarrieren eines ICE
Foto: Kay Macquarrie

Berlin / Bonn (kobinet) „Echt behindert! Die Bahn kommt – fast für jeden“, so lautet der Titel des aktuellen Podcasts der Deutschen Welle mit Kay Macquarrie, auf den Alexander Ahrens, Geschäftsführer der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. „Für Behinderte gibt es zahlreiche Hürden im öffentlichen Verkehr. Mal ist der Aufzug defekt, mal gibt es keine Ansagen, mal können Rollstühle nicht mitgenommen werden. Kay Macquarie kämpft für eine barrierefreie Bahn“, heißt es in der Ankündigung des Podcasts.

#GoGreen4CP – Aktionen zur Zerebralparese am 6. Oktober

Logo: Welt Zerebral-Parese Tag 6. Oktober
Logo: Welt Zerebral-Parese Tag 6. Oktober
Foto: WPCD2020

München (kobinet) Am 6. Oktober werden weltweit grüne Aktionen, sowohl privat als auch in Einrichtungen, veranstaltet. Hierzu gehört auch die #GoGreen4CP-Kampagne, ein ebenfalls weltweiter Aufruf, lokale Sehenswürdigkeiten in grün erstrahlen zu lassen. Seit 8 Jahren erstrahlen beispielsweise weltweit Monumente in Grün, um auf die in unserer Gesellschaft wenig sichtbare Behinderung Zerebralparese hinzuweisen. Ziel des Tages ist es, auf Menschen mit Zerebralparese, deren Mut und Errungenschaften sowie Probleme weltweit aufmerksam zu machen.

ISL-Tipps für Online-Veranstaltungen

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) sieht in der Durchführung von Online-Veranstaltungen eine Chance für die Verbesserung der Teilhabe behinderter Menschen. Daher hat die Organisation einige Tipps für Online-Veranstaltungen zusammengestellt, die im Herbst stattfinden.