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Zu wenige Chancen auf eine berufliche Reha-Maßnahme

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Foto: DGB

BERLIN (kobinet) Nach einer Information des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB haben Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen bessere Chancen auf eine berufliche Reha-Maßnahme, wenn sie durch die Agenturen für Arbeit betreut werden. Bei den kommunalen Jobcentern sind die Chancen nochmal deutlich schlechter, als bei den gemeinsamen Jobcentern von Kommunen und Agenturen für Arbeit.

Die Aussichten auf eine berufliche Rehabilitation von Arbeitslosen hängen immer noch sehr davon ab, ob die betroffenen Personen von einem Jobcenter oder durch die Arbeitsagenturen betreut werden.

Bei gemeinsam von Kommunen und den Agenturen für Arbeit geführten Jobcentern kommt auf 62 Arbeitslose statistisch ein Reha-Fall. In kommunalen Jobcentern kommt sogar auf 89 Arbeitslose nur ein Reha Fall. Im Gegensatz dazu haben Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit bessere Chancen auf eine Reha-Maßnahme zur Wiedereingliederung in eine Tätigkeit. Hier bekommt im Durchschnitt eine von 28 Personen Reha-Maßnahmen bewilligt.

Grund für die ungleichen Chancen auf eine Förderung durch berufliche Reha-Maßnahmen ist, dass die Agenturen für Arbeit spezielle Reha-Vermittler haben müssen – für die Jobcenter gilt das nicht. Der DGB fordert deshalb, dass diese Regelung auf die Jobcenter ausgeweitet wird.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sadimz6

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