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Dominik Peter: Schutzschirm e.V.

Foto zeigt Dominik Peter bei einer Demo
Dominik Peter (Bildmitte) am Berliner Protesttag 5.5.2017
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der Berliner Behindertenverband begrüßt prinzipiell den Schutzschirm für gemeinnützige Vereine und Organisationen, der nach diversen Soforthilfe-Programmen jetzt aufgelegt wird. In einem Kommentar für die Verbandszeitung weist sein Vorsitzender Dominik Peter aber auch auf die "Kehrseite der Medaille" hin, wie im Newsletter heute zu lesen ist.

Der Umfang beträgt 4,9 Milionen Euro und eine Förderung beträgt maximal bis zu 20.000 Euro pro Verein. Die Ehrenamts- und Vereinshilfen werden als eine einmalige, nicht rückzahlbare Leistung als Zuschuss in Form eines Schadensausgleichs gewährt. Diese Leistung wird nur für existenzbedrohliche Liquiditätsengpässe gewährt.

Die Kehrseite der Medaille: Die Anträge müssen spätestens bis 25. Oktober online abgegeben werden. Der im Zuge der Beantragung darzustellende Finanzbedarf, unter anderem die Anfangsliquidität, Einnahmen und Ausgaben, machen einen erheblichen Aufwand nötig.

Dies macht Dominik Peter stutzig, denn diesen Mehraufwand können vor allem „große“ Vereine mit (viel) Personal in der Geschäftsstelle leisten. "Andere Vereine, etwa mit ehrenamtlichen Vorstand und/oder ehrenamtlichen Schatzmeister werden in die Nachtschicht gezwungen. Oder sind diese damit nicht angesprochen?", so Peter.

Dabei habe es anfänglich Schutzschirme und Soforthilfen gegeben, die weitaus unbürokratischer aufgestellt waren. Dies hätte er sich für den Schutzschirm der Berliner Zivilgesellschaft auch gewünscht.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/safgq19

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