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Erster digitaler Kultur-Talk: Salon im Kleisthaus

Jürgen Dusel vor dem Kleisthaus
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) "Salon im Kleisthaus“ ist das neue digitale Talkformat von "Kultur im Kleisthaus“. Darin geht es um Kunst, Demokratie und Inklusion. "Eine lebendige Demokratie braucht eine vielfältige und inklusive Kulturlandschaft!“, davon ist der Behindertenbeauftragte Jürgen Dusel überzeugt. Gestern ging der Video-Podcast "Salon im Kleisthaus“ mit seiner ersten Folge auf allen Kanälen des Behindertenbeauftragten online.

Jürgen Dusels erster Gast in diesem Podcast ist Johann König. Der 39-Jährige hat mit seiner Galerie in der St.-Agnes-Kirche in Kreuzberg eine Institution des zeitgenössischen Kunstmarkts geschaffen. Der erste Video-Podcast von Jürgen Dusel ist dort entstanden. Johann König, der im Alter von elf Jahren durch einen Unfall erblindete, spricht mit dem Beauftragten über seine Kindheit, die Anfänge als Galerist und darüber, was es heißt, als blinder Mann einen Weg jenseits der "üblichen Wege“ einzuschlagen. Der Talk wird in Originalton mit Gebärdensprache, Untertitel und Audiodeskription sowie in einer Übersetzung in Leichter Sprache zur Verfügung gestellt. Musikalische Begleitung: Jonas Hauer - bekannt als Akkordeonist und Pianist der Band Dota.

"Das Jahr 2020 hat für uns alle viele Veränderungen mit sich gebracht und so finden jetzt seit über einem halben Jahr auch bei uns im Kleisthaus, dem Dienstsitz des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, keine Präsenzveranstaltungen mehr statt. Wie lange das noch so sein wird, können wir noch nicht absehen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die Kultur im Kleisthaus mit dem neuen Talkformat 'Salon im Kleisthaus' nun als Video-Podcast mit dem ersten Gast Johann König starten können - und zwar heute innerhalb der 'Woche des Sehens'. In der Reihe 'Salon im Kleisthaus' wird Jürgen Dusel nun regelmäßig mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, mit Künstler*innen mit und ohne Behinderungen, Politiker*innen und Expert*innen in eigener Sache über Kunst, Demokratie und Teilhabe sprechen. Und auch darüber, warum gerade in der aktuellen 'Corona-Situation' sich zeigt, wie wichtig eine inklusive Kulturpolitik ist und dass Menschen mit Behinderungen auch an digitalen Formaten teilhaben müssen", heißt es in der gestern versandten Ankündigung für den Podcast.

Im November soll die zweite Folge, in der Jürgen Dusel mit der Schriftstellerin, Bloggerin, und Slam-Poetin Ninia Binias, bekannt als Ninia LaGrande, über Demokratie, Kunst und Inklusion sprechen wird, erscheinen.

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Podcast von Jürgen Dusel

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sqsuy17

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