Menu Close

Bundestagswahl entscheidet über Zukunft von Inklusion

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Bonn / Berlin (kobinet) „Bundestagswahl entscheidet über Zukunft von Inklusion“, so titelt die Aktion Mensch eine Presseinformation mit der sie auf das von ihr und den Sozialheld*innen entwickelte Online-Spezial zur Bundestagswahl hinweist, das vor kurzem veröffentlicht wurde. Wie wichtig es ist, das Wahlrecht zu nutzen und sich dabei für eine menschenrechtsorientierte Behindertenpolitik einzusetzen, darauf machen heute am 15. September auch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und die LIGA Selbstvertretung mit einer Wahlaktion unter dem Motto „Du hast die Wahl – für eine menschenrechtliche Behindertenpolitik jetzt!“ auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor aufmerksam. Diese wird auch von 11:00 bis 12:00 Uhr live gestreamt.

radioeins berichtet über Projekt Statt Werkstatt

Logo von radio eins vom rbb
radioeins rbb
Foto: radio eins rbb

Berlin (kobinet) „Behinderte Menschen arbeiten oft in einer Behindertenwerkstatt. Aber nicht alle Menschen mit einer Behinderung wollen das auch. Sie wünschen sich lieber einen Arbeitsplatz, an dem sie auch mit nicht behinderten Menschen zusammenarbeiten können“, so heißt es in der Ankündigung eines Beitrags von radioeins des rbb über das Berliner Projekt Statt Werkstatt.

5 Jahre akse – 5 Jahre Engagement für Selbstbestimmung

Bild zu 5 Jahre akse mit Sektgläsern über Rollisymbol
Bild zu 5 Jahre akse mit Sektgläsern über Rollisymbol
Foto: akse

Berlin (kobinet) „Am 15. September 2016, im Zuge der Proteste rund um das Bundesteilhabegesetz, haben ein paar verrückte Köpfe in Berlin den wunderbaren Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) gegründet. Die Gründung war innerhalb von 14 Tagen erledigt, es wurde sich an die Satzung gesetzt und es wurden Mitglieder gesucht. In diesem Tempo arbeitet der Verein mit seinen Beraterinnen auch weiterhin für die Belange für Menschen mit Behinderung“, erklärte Friederike Matz vom Vorstand von akse anlässlich des heutigen 5jährigen Geburtstag des Vereins.

Auch mit außerklinischer Intensivpflege ist selbstbestimmtes Leben möglich

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) Mit der Kampagne „Leben mit außerklinischer Intensivpflege ist vielfältig“ möchte der GKV-IPReG ThinkTank bundesweit darauf aufmerksam machen, dass Menschen, die außerklinische Intensivpflege benötigen, Individuen und Mitbürger sind. Der kleinen Bevölkerungsgruppe gehören Menschen jeden Alters mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern und daraus folgenden Beeinträchtigungen an, die ihr selbstverständliches Recht auf ein selbstbestimmtes Leben am Ort ihrer Wahl wahrnehmen. Voraussetzung sind die entsprechende fachpflegerische Unterstützung und nötige Assistenz. Dies muss so bleiben, wie es in einer Presseinformation zur Kampagne heißt.

Wahlaktion am 15. September am Brandenburger Tor

Plakat zur Aktion Du hast die Wahl am 15.9.21 von 11:00 bis 12:00 Uhr
Plakat zur Aktion Du hast die Wahl am 15.9.21 von 11:00 bis 12:00 Uhr
Foto: ISL

Berlin (kobinet) in knapp zwei Wochen ist Bundestagswahl. Zu dieser Wahl dürfen das erste Mal viele behinderte Menschen wählen gehen, denen dies bisher durch Wahlrechtsausschlüsse verboten war. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und die LIGA Selbstvertretung wollen alle Menschen mit Behinderungen ermutigen, wählen zu gehen und genau zu schauen, wo Behindertenpolitik menschrechtskonform umgesetzt wird. Deshalb laden die Verbände mit Unterstützung des Verein Kellerkinder zur Aktion „Du hast die Wahl – für eine menschenrechtliche Behindertenpolitik jetzt!“ am Mittwoch, den 15. September zwischen 10 – 13 Uhr am Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz (Pavillon auf der Mittelinsel) ein, die ab 11:00 Uhr auch live gestreamt wird.

Wahlkompass Antidiskriminierung zur Bundestagswahl

Logo: Wahlkompass Antidiskriminierung
Logo: Wahlkompass Antidiskriminierung
Foto: Wahlkompass Antidiskriminierung

Berlin (kobinet) Der Wahlkompass Antidiskriminierung wird seit 2017 für die Bundestagswahlen und die Landtagswahlen durchgeführt. Nun wurde auch der Wahlkompass zur Bundestagswahl, der von einem Bündnis von Verbänden getragen wird, die sich für eine konsequente Antidiskriminierungspolitik in Deutschland einsetzen, ins Internet eingestellt.

Recht auf gemeinsames Lernen unzureichend umgesetzt

UN-Flagge mit Text Behindertenrechtskonvention im Hintergrund
UN-Flagge mit Konvention
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) Eine Reihe von Bundesländern verletzt systematisch die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zur Schaffung eines inklusiven Bildungssystems. Während Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein bei der Umsetzung der Inklusion in den Schulen deutlich vorangekommen sind, findet diese in den meisten anderen Bundesländern nur unzureichend statt. Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz sind weitgehend untätig geblieben oder verzeichnen seit Geltung der UN-Konvention 2009 sogar Rückschritte. Zu diesem Ergebnis gelangen Sebastian Steinmetz, Michael Wrase, Marcel Helbig und Ina Döttinger in einer am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) entstandenen Studie, die im Nomos-Verlag erschienen ist.

U18-Bundestagswahl am 17. September für junge Menschen

Bild einer Wahlurne mit Wahlzettel. Darüber der Text - Wahlen 2021
Bild einer Wahlurne
Foto: H. Smikac

Berlin (kobinet) Am Freitag findet eine der größten Initiativen politischer Jugendbildung in Deutschland statt. Bei der U18-Bundestagswahl am 17. September gehen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren neun Tage vor der offiziellen Bundestagswahl an die Urnen. Mit U18 rücken sie ihre Fragen und Wünsche ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Dabei steuert die U18-Bundestagswahl in diesem Jahr auf einen neuen Rekord zu. Aktuell sind mehr als 2.200 Wahllokale registriert – in Jugendtreffs, auf Spielplätzen, in Feuerwachen, Bibliotheken, Gemeindehäusern oder Schulen.

#Keine(W)OrteFürAlle

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Osnabrück (kobinet) Wahlkämpfe sind eigentlich eine gute Zeit für Politik und Medien, um wichtige Themen zu platzieren und Debatten anzustoßen. Kommt dann noch ein passender Impuls von außen, ist eigentlich alles perfekt angerichtet. Eigentlich. Dass es manchmal ganz anders kommt, müssen Menschen mit Behinderung und deren Angehörige derzeit leidvoll erfahren. Denn trotz einer Steilvorlage wird das gesellschaftlich so immens wichtige Thema Inklusion von den Parteien und den Medien hartnäckig ignoriert. Darüber berichtet der Journalist und Vater einer behinderten Tochter Marco Hörmeyer in seinem Essay, den er den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Erstes Budget für Ausbildung in Hessen

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Hanau (kobinet) „Ausbildung anstatt Werkstatt! So lautet das Motto für die umfassende Unterstützungsmaßnahme, die bei den Agenturen für Arbeit in ganz Deutschland seit Anfang 2020 beantragt werden können. Bislang wurde es jedoch in Hessen nicht in Anspruch genommen – was vor allem am enormen bürokratischen Aufwand liegt.“ Darüber berichtet das Netzwerk Inklusion Deutschland, das nun das erste Budget für Ausbildung in Hessen zu vermelden hat.

Kritik an Werkstätten für behinderte Menschen hält an

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Trier / Landkreis Diepholz (kobinet) Die Europaabgeordnete der Grünen Katrin Langensiepen hat mit ihrem Bericht zur Beschäftigung behinderter Menschen in der EU und den darin enthaltenen kritischen Äußerungen zur Rolle von Werkstätten für behinderte Menschen viele Diskussionen ausgelöst. Die Petition von Lukas Krämer aus Trier für einen Mindestlohn in Werkstätten hat mittlerweile über 130.000 Unterstützer*innen und vor Ort wird auch immer öfter über das Thema diskutiert und berichtet, wie ein Bericht aus dem Landkreis Diepholz zeigt.

8. behindertenpolitisches Gebot zur Bundestagswahl

Zeichnung von Alexander Ahrens, Bela und Sina Gebhardt
Zeichnung von Alexander Ahrens, Bela und Sina Gebhardt
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) „Das Menschenrecht auf inklusive Bildung, orientiert an qualitativen Maßstäben, wird umgesetzt, unterstützt durch einen Masterplan, der in einem partizipativen Prozess von Bund, Ländern und Selbstvertreter*innen erarbeitet wird.“ So lautet das achte der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Alexander Ahrens, Bela und Sina Gebhardt das achte Gebot vortragen.

Erhebliche Mängel bei barrierefreiem Nah- und Fernverkehr

Kevin Schultes
Kevin Schultes
Foto: privat

Berlin (kobinet) Erhebliche Mängel in Sachen barrierefreier Nah- und Fernverkehr sind beim Gipfel für einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr und Fernverkehr deutlich geworden, der am 6. September von der Fördergemeinschaft Querschnittgelähmter (FGQ) im Estrel Hotel in Berlin durchgeführt wurde. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Kevin Schultes, der den Gipfel mitinitiiert hat, u.a. auch darüber, wie es mit der Umsetzung der Verpflichtung für einen barrierefreien Nahverkehr zum 1. Januar 2022 aussieht und wie es nun nach dem Gipfel weitergeht.

Unterwegs beim Barrieren zählen mit Ines Helke

Ines Helke
Ines Helke
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Die Tageszeitung (taz) Nord berichtet über einen Zählspaziergang mit Ines Helke aus Hamburg. Dabei ging es um Barrieren, die es immer noch gibt, über die die engagierte hörbehinderte Frau im Interview berichtet.

EU Schwerbehindertenausweis: Risiko oder Chance?

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Ein Europäischer Schwerbehindertenausweis muss für alle Mitgliedsländer gelten, die wesentlichen Arbeits- und Lebensbereiche einbeziehen und für alle Anbieter von Leistungen sowie Diensten verpflichtend sein.“ Dies fordert die Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) von Berlin-Brandenburg Ursula Engelen-Kefer. Nur dann könne er auch für die Menschen mit Behinderungen die in der EU geltende Bewegungsfreiheit ermöglichen.

Deine Wahl für Inklusion

Banner: Deine Wahl für Inklusion
Banner: Deine Wahl für Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) In knapp zwei Wochen ist Bundestagswahl. Du willst wissen, welche Partei deinen Wunsch nach Inklusion am stärksten vertritt? Oder wer sich besonders für Barrierefreiheit einsetzen will? Die Aktion Mensch und der Verein Sozialhelden haben die Wahlprogramme analysiert und die Verantwortlichen nach ihren Plänen zu einer inklusiven und starken Gesellschaft befragt. So kündigt die Aktion Mensch ihren nun online gegangenen Internetauftritt mit Informationen zur Bundestagswahl unter dem Motto „Deine Wahl für Inklusion“ in ihrem neuesten Newsletter an.

Momentaufnahme 228

Ein Mann im  Hut
Ein Mann im Hut
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Geheimnis des Lebens liegt im Suchen nach Schönheit. (Oscar Wilde)

Stimmungstest bei Kommunalwahl in Niedersachsen

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Hannover (kobinet) In zwei Wochen findet am 26. September die Bundestagswahl statt. Einen Stimmungstest dafür dürfte es heute geben, denn in Niedersachsen finden die Kommunalwahlen statt. Da viele Aspekte der Politik vor Ort entschieden werden, hat die Wahl gerade auch für behinderte Menschen eine große Bedeutung. Zudem treten auch einige behinderte Menschen bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen an.

Mehr Nutzer*innen des Persönlichen Budgets im Rheinland

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Köln (kobinet) Die Zahl der Nutzer*innen des Persönlichen Budgets bei den Leistungen der Eingliederungshilfe des Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist zwischen 2018 und 2020 um 43 Prozent auf insgesamt 1.913 Leistungsberechtigte angestiegen. Dies geht aus einem Datenbericht des LVR-Dezernates Soziales für den Sozialausschuss hervor. Ein Großteil dieser Steigerung geht allerdings auf Einmaleffekte aufgrund von Zuständigkeitsänderungen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes zurück. Rechnet man diese heraus, bleibt ein Anstieg von rund 13 Prozent, wie es im Newsletter des LVR heißt.

Zeitzeuge Andreas Vega berichtet

Andreas Vega
Andreas Vega
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) „Andreas Vega wurde 1960 in Darmstadt geboren. Aufgrund seiner angeborenen Spinalen Muskelatrophie ist er Rollstuhlfahrer. Seine Schulzeit verbrachte er in Sondereinrichtungen für Behinderte im hessischen ländlichen Raum, bis er sich in der Nähe von München in einer Behinderten-WG selbständig machte. Er engagiert sich in der behindertenpolitischen Vereinsarbeit, vor allem beim Verbund behinderter Arbeitgeber*innen. Dabei kämpft er für ein verbessertes Bundesteilhabegesetz und generell für ein bedarfsgerechtes Kostendenken, für persönliche Assistenz und Selbstbestimmung.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Andreas Vega.

IGEL-Podcast: Damit die Wahl auch blind gelingt

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Demokratie bedeutet, alle dürfen teilnehmen. Das ist allerdings in der Praxis nicht immer so umsetzbar, daher eine klare Diskrimination. Bis zu diesen Wahlen im September 2021 durften rund 85.000 Personen in Deutschland mit einer geistigen Einschränkung nicht mit wählen. Wahlen sollten so ausgerichtet sein, dass jeder selbstbestimmt daran teilnehmen kann. Blinde und Sehbehinderte können dies mit Hilfe der Wahlschablone. Ist die sicher genug?“ Das fragt Sascha Lang u.a. in seinem 19. Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), der mittlerweile erschienen ist.

Reger Austausch beim Job-Speed-Dating

Bild vom Job-Speed-Dating der ISL
Job-Speed-Dating der ISL
Foto: Alexander Ahrens ISL

Berlin (kobinet) Über einen regen Austausch beim Job-Speed-Dating der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland im TUECHTIG in Berlin berichtet Alexander Ahrens. Der Organisator der Veranstaltung, die im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten Projektes stattfindet, weist zudem auf einen kurzen Filmbericht hin, den der rbb heute Abend in der Abendschau senden will. Ein Drehteam war vor Ort und hat entsprechende Bilder und Stimmen eingefangen.

Viele behinderte Menschen dürfen am 26. September zum ersten Mal wählen

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Berlin (kobinet) Für Julian Peters aus Nettetal geht am 26. September ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Der 33-jährige Mann mit Down-Syndrom nimmt zum ersten Mal in seinem Leben an einer Bundestagswahl teil. Bisher durfte er das nicht – weil das Gericht für ihn eine rechtliche Betreuung in allen Angelegenheiten verfügt hat. Gegen diese verfassungswidrige Diskriminierung von Menschen mit Behinderung hatte die Lebenshilfe und viele andere Verbände viele Jahre gekämpft. Und erst als das Bundesverfassungsgericht am 29. Januar 2019 Recht gab, machte der Bundestag den Weg frei für ein Wahlrecht für alle.

VdK: Union und FDP sollen Widerstand gegen Bürgerversicherung aufgeben

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele appelliert vor der Bundestagswahl an Union und FDP, ihre Ablehnung einer Bürgerversicherung angesichts einer Infratest-Dimap-Umfrage zu überdenken: „Union und FDP sollten ihren Widerstand dagegen aufgeben, da selbst die Mehrheit ihrer Anhänger die Zusammenlegung der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung wünscht“, forderte Verena Bentele.

Bildbeschreibung in Social Media – so einfach geht’s

Logo des DBSV
Grafik zeigt Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Facebook, Instagram und Twitter nutzen, aber die Bilder werden als schwarze Fläche angezeigt – für Sehende eine absurde Vorstellung, für blinde und sehbehinderte Menschen leider Alltag. In den Sozialen Medien spielen Bilder oft die Hauptrolle. Um Menschen mit Seheinschränkung nicht auszuschließen, gibt es die Möglichkeit, Bilder zu beschreiben, ihnen einen sogenannten Alternativtext zuzuordnen. Leider wird diese Möglichkeit viel zu selten genutzt. Ergebnis: Blinde und sehbehinderte Menschen lesen einen Post, beispielsweise mit dem Text „Super Aktion!“, ihnen wird auch angezeigt, dass es ein Bild dazu gibt, aber das war’s – sie erfahren nicht, um was es geht. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat deshalb die Internetseite www.dbsv.org/bildbeschreibung-4-regeln gestartet.

Reportagen mit Comedian im Rollstuhl

Foto zeigt Carl Josef
Comedian Carl Josef (16) spricht mit jungen Leuten
Foto: rbb/Nordisch Filmproduktion/Saskia Stoichev

Berlin (kobinet) Das Erste startet morgen um 8.15 Uhr das neue Reportage-Format „Carl Josef trifft …“ Als Kindertipp des Tages wird die Sendung in meiner Programm-Zeitschrift angekündigt. Vor der Wahl sollten auch Politiker mal reinschauen, was dort unter Federführung von rbb und Radio Bremen fürs Fernsehen produziert wird.

Job-Speed-Dating der ISL: Arbeitgeber*innen treffen behinderte Bewerber*innen

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führt heute wieder ein Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen durch. Dabei treffen sich heute am 10. September von 9:00 bis 13:00 Uhr im TUECHTIG in Berlin sieben Arbeitgeber*innen und 14 Bewerber*innen mit Behinderungen Die Arbeitgeber*innen sitzen an sieben Tischen, die durch Sichtschutzelemente voneinander getrennt sind. Die Bewerber*innen rotieren, wobei jede*r im Wechsel ein 8-minütiges Gespräch führt oder eine 8-minütige Pause hat. Per Gong werden die Gespräche eröffnet und beendet, wie es in einer Presseinformation der ISL heißt.

Für Selbstbestimmung in der Intensivpflege

Bild vom Protest zur Intensivpflegerichtlinie
Bild vom Protest zur Intensivpflegerichtlinie
Foto: privat

Berlin (kobinet) Unter dem Motto „Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!“ haben sich heute am 9. September einige behinderte Menschen auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in Berlin Tiergarten anlässlich der Online-Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Rahmen der Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL) versammelt. Ganz früh mit dabei war Laura Mench, die den kobinet-nachrichten ein Bild zur Aktion geschickt hat.

Barrierefrei auf die Tanzfläche gerollt

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) In der 45. Folge der Sendung „barrierefrei aufgerollt“ des gleichnamigen BIZEPS-Projektes geht es dieses Mal um das Tanzen. In dieser Sendung werden die Zuhörer in die Welt des Tanzes entführt. Tanzen kann sehr vielfältig sein. Es kann eine Möglichkeit sein andere Menschen kennen zu lernen und Spaß zusammen zu haben, dabei ist es egal ob man im Rollstuhl sitzt oder nicht. Irgendwie tanzen kann jeder.

VdK-Präsidentin fordert: Rechte von Schwerbehindertenvertretern stärken

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben muss dringend gestärkt werden. Das fordert die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Verena Bentele: „Wir brauchen endlich einen klar geregelten Anspruch auf tage- oder stundenweise Freistellung von Vertrauensleuten, gerade auch in kleinen und mittleren Unternehmen, um die vielfältigen Aufgaben zu erledigen. Es reicht nicht, wenn die Politik immer nur betont, wie wichtig Inklusion in der Arbeitswelt sei, sie muss endlich auch die Voraussetzungen dafür schaffen.“

Kundgebung gegen Armutsrisiken in Hannover

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Hannover (kobinet) immer mehr Menschen in Niedersachsen sind von Armut bedroht – viele von ihnen wissen es allerdings nicht. Um für das Thema zu sensibilisieren und die Politik endlich zum Handeln zu bewegen, hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen im vergangenen Jahr die Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ ins Leben gerufen. Nach zahlreichen Aktionen in ganz Niedersachsen findet nun am 17. September von 14 bis 16 Uhr die große Abschlusskundgebung auf dem Steintorplatz in Hannover unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen statt.

Quo vadis Intensivpflege zuhause?

Jenny Bießmann
Jenny Bießmann
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Heute am 9. September wird im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, über die Zukunft der außerklinischen Intensivpflege diskutiert. Angehört werden heute auch Selbstvertretungsverbände und Betroffenenvertretungen zur sogenannten „Außerklinischen Intensivpflegerichtlinie“ – kurz AKI-RL. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) fragt sich dabei, wie es in Zukunft um selbstbestimmte Intensivpflege am selbstgewählten Wohnort bestellt ist, denn nach gründlicher Betrachtung ist der nicht öffentliche Richtlinienentwurf in seiner jetzigen Form nicht mit der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbar. Dies hat die ISL bereits in einer Positionierung öffentlich hinterfragt.

Petra Wontorra ruft zur Teilnahme an Kommunal- und Bundestagswahl auf

Petra Wontorra
Petra Wontorra
Foto: Tom Figiel

Hannover (kobinet) Da in Niedersachsen bereits am kommenden Sonntag die Kommunalwahlen und dann zwei Wochen später die Bundestagswahl ansteht, hat die niedersächsische Landesbehindertenbeauftragte Petra Wontorra dazu aufgerufen, das Wahlrecht bei der Kommunalwahl und der Bundestagswahl wahrzunehmen. Dabei wies sie auch darauf hin, dass es nun für eine Reihe von behinderten Menschen möglich ist zu wählen, die vorher von der Wahl ausgeschlossen waren.

Protestaktion für selbstbestimmte Intensivpflege heute in Berlin

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!“ So lautet der Titel einer Protestaktion, die heute am 9. September von 9.30 Uhr – 13:00 Uhr auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in Berlin Tiergarten stattfinden soll und zu der in den sozialen Medien aufgerufen wurde. Heute findet nämlich die Online-Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von Betroffenen und ihren Verbänden sowie weiteren Expert*innen im Rahmen der Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL) statt.

Lausitzer Seenland baut barrierefreie Angebote weiter aus

Beim Test der Rad- und Handbike-Tour um den Senftenberger See unterwegs
Beim Test der Rad- und Handbike-Tour um den Senftenberger See unterwegs
Foto: K. Lehmann

SENFTENBERG (kobinet) Bereits seit seiner Gründung des Tourismusverband Lausitzer Seenland im Jahr 2012 arbeitet dieser intensiv am hema Barrierefreier Urlaub. Dieses Angebot soll auch in Zukunft ständig ausgebaut werden. Dazu trafen sich Anfang September Vertreter und Vertreterinnen der brandenburgischen Reisegebiete auf Einladung der Landesmarketingorganisation Brandenburg im Lausitzer Seenland zu einem Erfahrungsaustausch. Begleitet durch NeumannColnsult und tourismus plan B wurde darüber beraten, wie das barrierefreie Angebot ständig erweitert und die touristischen Akteuere in der Praxis in ihrem Bemühen unterstützt werden kann.

Umfrage: Mehrheit für Bürgerversicherung

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Berlin (kobinet) Sie wird schon lange auch von vielen Behindertenverbänden gefordert und findet sich in den aktuellen Wahlprogrammen von SPD, Grünen und LINKEN wieder – die Bürgerversicherung, mit der die Finanzierung der Gesundheitskosten auf eine breitere Basis gestellt werden soll. Eine neueste Umfrage von ifratest dimap zeigt, dass ein solches Modell von einer Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird. 69 Prozent sprechen sich demnach für eine Bürgerversicherung aus, wie die tagesschau berichtet.

Behindertenpolitischer Stammtisch bietet gute Möglichkeiten

Bei den Gesprächen des sechsten behindertenpolitischen Stammtisches
Bei den Gesprächen des sechsten behindertenpolitischen Stammtisches
Foto: Hannes Kreschel

STENDAL (kobinet) Anfang September haben wieder zwölf Gäste im Publikum am nun bereits sechsten Behindertenpolitischen Stammtisch in der Kleinen Markthalle in Stendal teilgenommen. Fünf Interessierte hatten sich von daheim über ZOOM eingewählt. Dieses Format des Dialogs entwickelt sich damit, moderiert von Berater EUTB Carsten Rensinghoff, zu einer Tradition und erweist sich als gute Möglichkeit, um auf Augenhöhe alle Punkte und Fragen unter Einbeziehung von Betroffenen zu debattieren.

Anklage gegen Pflegerin wegen Tötungen im Oberlinhaus erhoben

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

Potsdam (kobinet) Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet hat die Staatsanwaltschaft nun vier Monate nach der Gewalttat mit vier Toten in einem Potsdamer Wohnheim für Behinderte Anklage gegen die tatverdächtige Pflegekraft erhoben. Der 52-jährigen Frau werde Mord in vier Fällen sowie versuchter Mord in drei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen, wie es in dem Bericht heißt.

All Inclusive Podcast zu Diversität in den Medien

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Ninia spricht im neuesten All Inclusive Podcast der Aktion Mensch mit den Journalistinnen Ferda Ataman und Judyta Smykowski über Inklusion in der deutschen Medienlandschaft.

Lindner gegen Einbeziehung aller Erwerbstätigen in gesetzliche Rentenversicherung

Christian Lindner
Christian Lindner
Foto: VdK

Berlin (kobinet) Der Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl, Christian Lindner, lehnt den Vorschlag des VdK ab, alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung mit einzubeziehen. Die FDP wolle bei der Altersvorsorge einen anderen Weg gehen. „Wir wollen die individuelle und auch kapitalgedeckte Vorsorge stärken“, sagte er bei einem Gespräch mit VdK-Präsidentin Verena Bentele. Zudem sprach er sich für einen individuellen Renteneintritt ab 60 Jahren aus: