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Job-Speed-Dating der ISL: Arbeitgeber*innen treffen behinderte Bewerber*innen

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führt heute wieder ein Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen durch. Dabei treffen sich heute am 10. September von 9:00 bis 13:00 Uhr im TUECHTIG in Berlin sieben Arbeitgeber*innen und 14 Bewerber*innen mit Behinderungen Die Arbeitgeber*innen sitzen an sieben Tischen, die durch Sichtschutzelemente voneinander getrennt sind. Die Bewerber*innen rotieren, wobei jede*r im Wechsel ein 8-minütiges Gespräch führt oder eine 8-minütige Pause hat. Per Gong werden die Gespräche eröffnet und beendet, wie es in einer Presseinformation der ISL heißt.

Hintergrund:

"Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung ist im Gegensatz zu Menschen ohne Behinderung immer noch doppelt so hoch. Die Corona-Pandemie hat die Lage verschärft. Dabei sind Arbeitssuchende mit Behinderung laut der Agentur für Arbeit nachweislich besser ausgebildet. Behinderte Menschen berichten immer wieder, dass sie weder für ein Bewerbungsgespräch eingeladen werden, noch die Chance auf einen Arbeitsplatz erhalten. Ein Widerspruch bei boomendem Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel. Mit dem Format des Job-Speed-Datings können sich Arbeitgeber*innen mit Bewerber*innen direkt begegnen, Hemmnisse abbauen und sich für ein weiteres Bewerbungsgespräch verabreden", heißt es vonseiten der ISL.

Mit dabei beim Job-Speed-Dating sind: Bezirksamt Berlin-Lichtenberg, Deutsche Bahn Zeitarbeit, GoodJobs, Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung, Senatskanzlei Berlin, Silbernetz, tbd* community.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdefglx