Veröffentlicht am 16.01.2026 08:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Einsteigen in den ICE nach Barrierehausen Foto: Markus Gebhardt
CHEMNITZ (kobinet) Zum Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn Mitte Dezember gab es für mobilitätseingeschränkte Reisende in der Kulturhauptstadt 2025 eine böse Überraschung: Der InterCity 17 als Verlängerung der Linie Rostock-Dresden und Gegenrichtung nach Chemnitz fährt ohne Vorankündigung wieder von Gleis 13 ab. Damit bleibt diese Zugverbindung für spontanes Reisen für mobilitätseingeschränkte Personen weiterhin unerreichbar.
Veröffentlicht am 16.01.2026 08:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Plakat des Ski World Cup am Feldberg Foto: Anke Leuschke
PFRONSTETTEN-AICHELAU / FELDBERG (kobinet) Vom 21. bis 23. Januar 2026 trifft sich zum zweiten Mal die internationale Elite des Para Skisports am Feldberg im Schwarzwald. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat sich der Weltcup im FIS-Kalender etabliert. Die Paravan GmbH unterstützt die Veranstaltung auch 2026 wieder als Titelsponsor.
Veröffentlicht am 16.01.2026 06:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
ISL Foto: ISL
Bremen (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) setzt heute, am 16. Januar 2026, seine hybride Klausurtagung in der Jugendherberge Bremen fort. Nach einer ersten Orientierung über den Stand der Dinge in verschiedenen Bereichen und in einzelnen Projekten werden heute die Beratungen fortgesetzt. DIe ISL trifft sich traditionell Mitte Januar zu einer Klausurtagung, bei der sowohl aktuelle Themen diskutiert, aber vor allem auch Pläne für Aktivitäten für das anstehende Jahr geschmiedet werden. Soviel sei verraten, auch dieses Jahr wird sich die ISL für die Selbstvertretung behinderter Menschen und für Demokratie und eine echte Inklusion und Selbstbestimmung einsetzen.
Veröffentlicht am 16.01.2026 06:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic: Durchsetzung der Recht im AGG stärken Foto: advd
Berlin (kobinet) „2. Durchsetzung der Rechte stärken: Betroffene von Diskriminierung haben große Hürden bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Sie erleben den rechtlichen Weg oft als mühsam und belastend. Es sollte daher eine Prozessstandschaft im AGG eingeführt werden, die es Antidiskriminierungsverbänden erlaubt, das Recht einer diskriminierten Person im eigenen Namen geltend zu machen. Außerdem braucht es ein Verbandsklagerecht, damit Antidiskriminierungsverbände auch unabhängig vom Einzelfall rechtlich vorgehen können.“ Darauf hat das aus über 120 Organisationen bestehende Bündnis AGG Reform Jetzt bereits 2023 hingewiesen. Da es mit der versprochenen und aufgrund von EU-Richtlinien dringend nötigen Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nicht vorangeht, erinnert das NETZWERK ARTIKEL 3 an diese zweite von insgesamt elf Forderungen des Bündnisses.
Veröffentlicht am 16.01.2026 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Fachstelle EUTB Foto: Fachstelle EUTB
Berlin (kobinet) Die Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) ist seit Anfang 2026 mit zwei Kanälen auf Facebook und YouTube vertreten. „Über die neuen Social-Media-Kanäle greifen wir aktuelle Fragen und Entwicklungen rund um Inklusion und Teilhabe auf und geben Einblicke in unsere gemeinsame Arbeit. Neben Informations- und Wissensbeiträgen werden vor allem Perspektiven aus der Beratungspraxis vorgestellt – nahbar, aktuell und verständlich aufbereitet“, heißt es im Newsletter der FAchstelle.
Veröffentlicht am 15.01.2026 12:11 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Sport ist für alle ein Erlebnis Foto: DBSJ
FRECHEN (kobinet) Die Deutsche Behindertensportjugend (DBSJ) setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland von Anfang an als untrennbare Einheit gedacht und kommuniziert werden. In seiner aktuellen Stellungnahme kritisiert die DBSJ, dass in der öffentlichen Kampagne zur möglichen Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele bislang überwiegend von „Olympischen Spielen“ die Rede ist – während die Paralympischen Spiele zu häufig nur am Rande oder gar nicht erwähnt werden.
ERLANGEN (kobinet) Seit 2019 gilt in Deutschland ein inklusives Wahlrecht. Das bedeutet, dass alle Menschen wählen dürfen, auch mit Lernbeeinträchtigung oder mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung. Für die Gremien der Selbstvertretung in der Lebenshilfe, für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende der Werkstatt in Erlangen gehört es dazu, sich mit politischen Themen zu beschäftigen und auf Wahlen vorzubereiten. Immer wieder wird auch das Gespräch mit Politikerinnen und Politikern gesucht, denn: „Sie sollen mehr mit uns direkt reden“, lautet eine Forderung von Andreas Hahn, Selbstvertreter im Werkstattrat. In diesem Sinne entstand zur anstehenden Kommunalwahl die Idee, für das aktuelle Treffpunkt-Magazin Einzelinterviews mit Spitzenkandidaten der SPD, der CSU und mit dem Bündnis 90/Die Grünen zu führen.
HANNOVER (kobinet) Die Einführung der elektronischen Patientenakte, der „ePA“ wirft bei vielen Fragen auf, die viele Menschen verunsichern. Aus diesem Grund hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen die AOK Niedersachsen am 12. Februar 2026 für einen kostenlosen Online-Vortrag eingeladen, in dem von 16 bis 17.30 Uhr rund um die Neuerung im Gesundheitswesen informiert wird. Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Die Referentinnen thematisieren in ihrem Online-Vortrag unter anderem grundlegende Fragen wie „Was ist die ePA für alle?“ oder „Warum gibt es die ePA?“ und informieren außerdem zu Datensicherheit, Zugriffsrechten und Verwaltung. Darüber hinaus bekommen Teilnehmende die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen zu stellen. Zu der Veranstaltung können sich Mitglieder und Interessierte bis zum 9. Februar 2026 unter dieser Adresse per E-Mailüber den SoVD anmelden. Angemeldete Personen erhalten spätestens am Vortragstag eine E-Mail mit den Microsoft-Teams-Zugangsdaten.
Veröffentlicht am 15.01.2026 10:23 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Spielende Kinder – unübersehbare Lebensfreude Foto: Pixabay/Prawny
BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt bei der geplanten Bürgergeldreform ein besonderes Augenmerk auf Kinder und Jugendliche an. „Es sollte beim neuen Grundsicherungsgeld keine Sanktionen für Familien mit Kindern geben, da diese Kinder in jedem Fall unverhältnismäßig hart treffen. Hier darf es keine Mithaftung von Kindern für ihre Eltern geben. Jede Kürzung der ohnehin schon zu knappen Regelsätze bringt eine ungerechtfertigte, außergewöhnliche Härte für die Kinder mit sich und verstößt gegen das in der UN-Kinderrechtskonvention normierte Recht auf soziale Sicherheit und angemessene Lebensbedingungen. Zwar werden offiziell nur die Regelsätze der Eltern gekürzt, Kinder werden aber, da das Geld in den Familien durch Sanktionen insgesamt noch knapper wird, indirekt für das Verhalten der Eltern mit bestraft.“ betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte über den Entwurf eines Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze.
Veröffentlicht am 15.01.2026 07:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic von Jürgen Dusel in Sachen Barrierefreiheit und Wirtschaftlichkeit Foto: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung
Berlin (kobinet) Auch wenn dies angesichts der zögerlichen Haltung der Bundesregierung bei der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) für mehr Barrierefreiheit noch nicht überall angekommen zu sein scheint, stellte Jürgen Dusel, der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung klar: „Barrierefreiheit und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze – denn wer heute barrierefrei baut, baut klug und vorausschauend.“ Jürgen Dusel tätigte diese Aussage im Rahmen der Regionalkonferenz inklusiv gestalten, die am 14. Januar 2026 in Hannover stattfand.
Veröffentlicht am 15.01.2026 07:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten Foto: ht
Kassel / Hadamar (kobinet) „Auch heute erleben viele Menschen Ausgrenzung. Die Erinnerung an die ‚Euthanasie‘-Verbrechen ist daher nicht nur eine historische Aufgabe. Vielmehr sensibilisiert uns das Schicksal einzelner NS-Verfolgter für Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gegenwart. Diese Verbrechen zeigen eindringlich, wie der Weg von Stigmatisierung und Ausgrenzung über die Rhetorik vom ‚lebensunwerten Leben‘ bis hin zum Mord führte. Sie mahnen uns, dass jede Entwertung von Menschen auf eine gefährliche schiefe Ebene führt, auf der es schließlich kein Halten mehr gibt.“ Dies machte Prof. Dr. Jan Erik Schulte, Leiter der Gedenkstätte Hadamar und Leiter des Fachbereichs Archiv, Gedenkstätten, Historische Sammlungen des Landeswohlfahrtsverband LWV Hessen in einem Interview deutlich, dass Dr. Andreas Jürgens mit ihm führte und die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.
Veröffentlicht am 15.01.2026 06:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Nora Welsch Foto: LB Baden-Württemberg
Stuttgart (kobinet) Die zunehmenden sprachlichen Entgleisungen zum Bundesteilhabegesetz von Kommunalpolitikern, Bürgermeistern und anderen Vertretern des Volkes in herausgehobenen politischen Positionen in Baden-Württemberg betrachtet die Landes-Behindertenbeauftragte von Baden-Württemberg, Nora Welsch, mit großer Sorge. „Wenn zum Beispiel der Stuttgarter Oberbürgermeister Nopper in der Stuttgarter Zeitung ein Einschneiden von Teilhabeleistungen ankündigt und diese als ‚Abschied vom Schlaraffenland‘ benennt, dann fühlen sich Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen brüskiert und abgewertet. Ihre Lebensrealität ist weit von einem Schlaraffenland entfernt“, erklärte Nora Welsch in einer Stellungnahme zu den aktuellen Äußerungen mit dem Zitat „Abschlied vom Schlaraffenland“. Die kobinet-nachrichten dokumentieren im Folgenden die Stellungnahme der baden-württembergischen Landes-Behindertenbeauftragten.
Veröffentlicht am 15.01.2026 06:10 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Drei rote Ausrufezeichen Foto: ht
BERLIN (kobinet) Anlässlich der Bundestagsdebatte zur neuen Grundsicherung kritisieren Gewerkschaften sowie Wohlfahrts- und Sozialverbände die geplante Reform des Bürgergeldes: Die Verschärfungen bringen kaum Einsparungen, können Betroffene im schlimmsten Fall aber ihr Zuhause kosten, so die Verbände. Mit Blick auf die öffentlichen Finanzen müsste dagegen der organisierte Steuerbetrug in den Fokus der Politik rücken, der die öffentliche Hand jährlich rund 100 Milliarden Euro kostet. Parallel zur Debatte im Bundestag unterstreichen AWO, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Mieterbund, Diakonie Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Sozialverband Deutschland (SoVD), Sozialverband VdK, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Volkssolidarität. ihre Forderungen auf einem Großplakat vor dem Reichstag mit der Botschaft: „Neue Grundsicherung – altes Problem: Sanktionen kosten die Wohnung. Organisierter Steuerbetrug kostet Milliarden.“
Veröffentlicht am 15.01.2026 06:06 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Meinung
lässt dem Gehör diesmal den Vortritt Foto: Hubertus Thomasius
Stafen (kobinet) Mit geschlossenen Augen höre ich auf das Geräusch. Was sich nach Neujahrsböller anhört, ist kein Silvesterfeuerwerk, sondern „explodierende Sicherheitstechnik“. Aufgenommen mit dem Handy-Recorder in einem Stadtteil von Damaskus. Bomben, Granaten, Raketen. Einschläge und Explosionen. Zum Einsatz gebrachte militärische Sicherheitstechnik, wie sie auch die Bundesregierung für Milliardenbeträge anschafft. Nicht um sie zum Einsatz zu bringen, sondern um uns „verteidigen zu können, damit wir uns nicht verteidigen müssen“.
Veröffentlicht am 14.01.2026 10:10 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Gute Nachrichten zur Inklusion Foto: Marleen Soetandi
Kassel (kobinet) Seit über vier Jahren veröffentlicht das NETZWERK ARTIKEL gute Nachrichten zur Inklusion. So sind weit über 400 entsprechnede Meldungen zusammengekommen, die Wege weisen, wie und wo mehr Inklusion vorangetrieben wird. Dank einer kostenneutralen Projektverlängerung der Aktion Mensch bis zum 30. September 2026 kann der Verein auch dieses Jahr weitere gute Nachrichten zur Inklusion auf seiner Homepage veröffentlichen. Nach Ansicht von Ottmar Miles-Paul, der das Projekt ins Leben gerufen hat, sind gute Nachrichten gerade dieses Jahr angesichts der schwierigen politischen Rahmenbedingungen wichtiger denn je, um Mut zum Engagement zu machen, auch wenn das, was die einzelnen Akteur*innen angeschoben oder erreicht haben, nicht immer perfekt ist.
Veröffentlicht am 14.01.2026 07:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der DIGAB Foto: DIGAB
Berlin (kobinet) „Die Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für außerklinische Beatmung und Intensivversorgung (DIGAB) unterstützt und fördert satzungsgemäß die Versorgung und die Versorgungsstrukturen von außerklinisch beatmeten und intensivversorgten Menschen und vertritt die Interessen der Menschen mit außerklinischer Beatmung und Intensivversorgung in der Öffentlichkeit. Die DIGAB ist regelmäßig an der Erstellung nationaler medizinischer Behandlungsleitlinien beteiligt und führt federführend Versorgungsforschungsprojekte in ihrem Fachbereich durch. Menschen mit außerklinischer Beatmung und Intensivversorgung sind in besonders hohem Ausmaß von schweren körperlichen und komplexen Behinderungen betroffen. Trotzdem ermöglicht es unsere Gesellschaft, dass viele von ihnen auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer*innen, aber auch als Arbeitgeber*innen und Ehrenamtliche einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag leisten. Auch diejenigen, die dies nicht (mehr) können, haben ein Recht auf Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde.“ So schreibt die Organisation in einem Offenen Brief an Dr. Kristina Schröder und kommentiert deren Kolumne „Was wir uns künftig nicht mehr leisten können“, die in der „Welt“ veröffentlicht wurde.
Veröffentlicht am 14.01.2026 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Prozentzeichen Foto: gemeinfrei
Hamburg (kobinet) Europas Wirtschaft hat ein Zwei-Drittel-Problem: 68,4 Prozent der europäischen Konsument:innen haben bereits mindestens einen digitalen Vorgang abgebrochen, weil Websites, Apps oder Inhalte nicht barrierefrei nutzbar waren. Am stärksten betroffen ist Italien mit 84 Prozent, gefolgt von Deutschland (80,7 Prozent) und Österreich (78,6 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer europaweiten Umfrage von AccessiWay, ein europäischer Anbieter für digitale Barrierefreiheit und Teil der team.blue-Gruppe, unter insgesamt 6.599 Konsument:innen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Großbritannien.
Veröffentlicht am 14.01.2026 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Aus Sicht des VdK kann eine fair ausgestaltete Erbschaftsteuer dazu beitragen, die notwendige Finanzierung des Gemeinwesens gerechter zu gestalten, dauerhaft zu sichern und zugleich den wachsenden Bedarf an Investitionen in soziale Infrastruktur zu decken. Vor diesem Hintergrund bewertet der VdK den aktuellen SPD-Vorstoß als wichtigen Impuls für die anstehende steuerpolitische Debatte. VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentierte das SPD-Konzept wie folgt: „Der VdK begrüßt ausdrücklich, dass die SPD mit ihrem aktuellen Konzept konkrete Vorschläge für eine gerechte Finanzierung unseres Gemeinwesens vorlegt. Die angedachte Reform zielt darauf ab, sehr hohe Erbschaften stärker zu besteuern, während kleinere Erbschaften und Vermögenswerte wie selbstgenutztes Wohneigentum entlastet werden. Damit eröffnet das Konzept eine wichtige Chance, die Erbschaftsteuer gerechter zu gestalten, indem die VdK-Forderung nach einer fairen Beteiligung besonders hoher Erbschaften umgesetzt wird.“
Veröffentlicht am 14.01.2026 05:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen Berlin Foto: LB Berlin
Berlin (kobinet) In Berlin ist derzeit die Stelle für die Leiter/in des Büros des / der Berliner Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen (m/w/d) ausgeschrieben. Ab dem 01.07.2026 ist vorbehaltlich des tatsächlichen Freiwerdens der Stelle eine entsprechende Stelle im Bereich der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen unbefristet zu besetzen, wie es in der Stellenauschreibung heißt.
Veröffentlicht am 13.01.2026 10:54 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Plakat der Kampagne Foto: SoVD NRW
DÜSSELDORF (kobinet) Besonders im Rheinland übernehmen „die Jecken“ bald wieder die Macht. Seit dem 7. November 2025 läuft mit der Karnevalssession auch die gemeinsame Kampagne Sozialverband SoVD Nordrhein-Westfalen NRW mit vielen Künstlern „All time jeck“. Zusammen mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern aus dem Rheinland macht der Verband in dieser Kampagne darauf aufmerksam, dass das, was im Karneval selbstverständlich ist, Teilhabe, Miteinander und gelebte Gerechtigkeit, auch im Alltag möglich sein muss. Diese Kampagne läuft bis Aschermittwoch. Die Kampagne richtet den Blick besonders auf alle, die im Alltag oft an den Rand gedrängt werden: Menschen mit Behinderung, Frauen, LGBTQ-Personen, ältere Menschen, Menschen mit geringem Einkommen oder Migrationsgeschichte. Sie alle gehören mitten in die Gesellschaft, an Karneval und an jedem anderen Tag. Begleitet wird die Kampagne durch eine Social-Media-Initiative, in der regelmäßig Videos und Beiträge erscheinen. Weitere Einzelheiten sind auf dieser Internetseitezu erfahren.
Veröffentlicht am 13.01.2026 10:23 von Stephan Laux in der Kategorie Nachricht
Flyer „Wir reden über Gewalt“ Limburg Foto: Peter Kunz
Villmar-Weyer (kobinet) Peter Kunz (Filmemacher, Fotograf, Aktivist) und Stephan Laux (Heilerziehungspfleger, Autor, Kolumnist) haben große Teile ihres beruflichen Lebens in der Behindertenhilfe verbracht. Bei ihrem neuen Projekt greifen sie ein heikles Thema auf.
DÜSSELDORF (kobinet) Die Ankündigung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, erstmals kommunale Medizinische Versorgungszentren finanziell zu fördern, ist aus Sicht des VdK NRW ein Schritt in die richtige Richtung. VdK-Präsident Horst Vöge stellte in diesem Zusammenhang fest: „Damit greift die Landesregierung eine langjährige Forderung unseres Sozialverbands auf. Besonders die vereinfachte Antragstellung ist ein wichtiges Signal zur Entbürokratisierung. Ein erster Hemmschuh ist beseitigt, um die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern.“
Veröffentlicht am 13.01.2026 09:52 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Anja Wicker beim Wettkampf Foto: Oliver Kremer / DBS
FRECHEN (kobinet) Die deutsche Para Ski nordisch-Nationalmannschaft fiebert dem zweiten Heim-Weltcup in Folge entgegen, der ab kommendem Mittwoch, 14. Januar, im bayrischen Finsterau im Para Langlauf stattfindet. Die Vorfreude wird allerdings dadurch getrübt, dass nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS erstmals wieder Teilnehmende aus Russland und Belarus am Start sein werden – 18 aus Russland, neun aus Belarus – und sich damit noch für die Paralympischen Spiele in Italien qualifizieren können. Der Deutsche Behindertensportverband kritisiert diesen Schritt deutlich.
Veröffentlicht am 13.01.2026 08:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic zur Ausweitung des Anwendungsbereichs des AGG Foto: advd
Berlin (kobinet) Seit über drei Jahren engagiert sich das Bündnis AGG Reform Jetzt!, in dem sich über 120 Organisationen für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) einsetzen. Mit dabei ist auch das NETZWERK ARTIKEL 3. Da die Bundesregierung trotz einer nötigen Umsetzung von EU-Richtlinien die Gesetzesreform immer noch nicht auf den Weg gebracht hat, erinnert das NETZWERK ARTIKEL 3 an die Forderungen des Bündnis für die AGG-Reform, die heute noch so aktuell sind, wie eh und je. „Anwendungsbereich des AGG auf öffentliche Stellen ausweiten: Das AGG gilt lediglich bei Diskriminierung in den Lebensbereichen Beschäftigung sowie Güter und Dienstleistungen. Der Diskriminierungsschutz des AGG greift nicht im Bereich des staatlichen Handelns, in dem aber häufig Diskriminierung stattindet (z.B. in der Verwaltung, im öffentlichen Nahverkehr oder Polizei).“ So lautet die erste Forderung des Bündnis AGG Reform Jetzt!.
Veröffentlicht am 13.01.2026 08:03 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Fragezeichen mit Schatten Foto: ht
Berlin (kobinet) Während die Abgeordneten des Deutschen Bundestages diese Woche wieder in Berlin tagen, scheint die Behindertenpolitik weiterhin im Winterschlaf zu verharren. Seit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) am 19. November 2025 ist der Herbst der Reformen ohne behindertenpolitische Verbesserungen zu Ende gegangen und die für den 17. Dezember 2025 vorgesehene Verabschiedung des entsprechenden Gesetzesentwurfs im Bundeskabinett wurde verschoben. Müssen behinderte Menschen mit den längst überfälligen Reformen für mehr Barrierefreiheit nun bis zum Ende des Winterschlafs warten oder tut sich endlich was. Diese Frage beschäftigt nicht nur die LIGA Selbstvertretung.
Veröffentlicht am 13.01.2026 07:46 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Seit 2021 sind die Erbringer von Leistungen der Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen verpflichtet, besondere Maßnahmen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen oder von einer Behinderung bedrohten Menschen vor Gewalt zu treffen, insbesondere auch für Frauen und Kinder. Zu einer wirksamen Umsetzung gehören spezielle Konzepte zum Gewaltschutz, die auf die jeweiligen Einrichtungen oder Dienstleistungen abgestellt sind. Die zuständigen Stellen (Rehabilitationsträger, Integrationsämter) wirken auf die Erfüllung dieser Verpflichtung hin (§ 37a Sozialgesetzbuch Neuntes Buch – SGB IX). Henry Spradau weist in seinem Bericht auf den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichten Wegweiser zum Gewaltschutz hin.
Veröffentlicht am 13.01.2026 06:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Bundesagentur für Arbeit Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Das neue Jahr startet mit einer hohen Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Dezember 2025 184.654 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 7.530 mehr als noch vor einem Jahr. Im Vergleich zum November 2025 als noch 184.235 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet waren, stieg die Zahl im Dezember 2025 um 419 Personen an. Die Negativentwicklung der letzten Jahre wird besonders deutlich, wenn man in die Vor-Corona-Zeit zurückblickt. Im Dezember 2019 hatte die Agentur 152.975 schwerbehinderte Arbeitslose gemeldet, über 30.000 weniger als sechs Jahre später.
Veröffentlicht am 13.01.2026 05:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Geld, das einem zusteht Foto: Pixabay/peter-facebook
Berlin (kobinet) Zum Beginn des neuen Jahres gibt es gute Nachrichten für Empfängerinnen und Empfänger von Blindengeld im Saarland und in Schleswig-Holstein. Eine bereits 2024 beschlossene Erhöhung des Blindengeldes im Saarland (dort Teilhabegeld genannt) tritt im Januar 2026 in Kraft. Der Nachteilsausgleich steigt jeweils um 10 Euro monatlich. Volljährige blinde Menschen erhalten nun 460 Euro, minderjährige blinde Menschen 327 Euro. Für taubblinde Menschen betragen die Leistungen 685 Euro (für Volljährige) bzw. 486 Euro (für Minderjährige) pro Monat. Dies teilte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in seinem aktuellen Newsletter dbsv-direkt mit.
Veröffentlicht am 12.01.2026 12:19 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Leere Geldbörse Foto: undefined
BERLIN (kobinet) Wie aus dem aktuellen Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervorgeht waren im Jahr 2024 rund zwei Millionen Männer und rund 1,2 Millionen Frauen von einer hohen Überschuldungsintensität betroffen. Das sind zusammen rund 4,6 Prozent aller Erwachsenen. Anzahl und Anteil der überschuldeten Personen sind seit Jahren rückläufig. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, wie die Bundesregierung einräumt, dass der aktuelle Rückgang auch auf eine Verkürzung der Speicherfristen für Restschuldbefreiungen von bisher drei Jahren auf nun sechs Monate zurückzuführen ist. „Ohne diesen statistischen Sondereffekt ist die Anzahl der Überschuldungsfälle im Jahr 2023 erstmals seit 2019 wieder leicht angestiegen“, wie die Regierung die Zahlen konkretisiert.
Veröffentlicht am 12.01.2026 10:24 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Zertifikatsübergabe der Kleinen Wirtebriefes beim Ausbildungsbotschaftertag der DEHOGA Bayern und IHK München. Foto: Zukunft Trotz Handicap e.V.
MÜNCHEN (kobinet) Innerhalb eines Jahres haben sich junge Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung für den Start im Hotel- und Gaststättengewerbe qualifiziert. Sie haben beim Verein „Zukunft trotz Handicap“ einen Zertifikatslehrgang abgeschlossen Damit öffnen sich nun für sie die Türen die Arbeitswelt. Der Verein initiiert dazu in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern und der Bayern Tourist GmbH den Kleinen Wirte- und Hotelbrief. Gemeinsames Ziel der beteiligten Partner ist die konsequente Integration von Menschen mit Behinderung im Berufsumfeld der Hotellerie und Gastronomie.
Veröffentlicht am 12.01.2026 09:41 von Hartmut Smikac in der Kategorie Meinung
Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber Foto: Olivia Vieweg
Kassel (kobinet) Anfang Januar 2026 hat Ottmar Miles-Paul seinen zweiten Roman veröffentlicht und am 14. Januar, wird dieser im Rahmen einer Lesung im Dunkeln mit seiner Leseassistentin Sabine Lohner in seiner Heimatstadt Kassel um 18:00 Uhr in den Räumen des Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in 34119 Kassel vorgestellt. Was sich hinter dem vielsagenden Roman-Titel „Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion“ verbirgt, was Ottmar Miles-Paul angetrieben hat, seinen zweiten Roman zu schreiben und natürlich, worum es in dem Reportage-Roman geht, darüber sprach kobinet-Redakteur Hartmut Smikac mit Ottmar Miles-Paul.
Veröffentlicht am 12.01.2026 08:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Dunkelheit Foto: ISL
Hadamar (kobinet) „Hadamar – Etwa 90 Kilometer nordöstlich von Frankfurt am Main zeugt die ehemalige Landesheilanstalt – heute die Gedenkstätte Hadamar – vom düstersten Kapitel der deutschen Geschichte. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden an diesem Ort fast 15.000 Menschen systematisch ermordet.“ So leitet die Journalistin Anna Kirschner ihren Beitrag ein, den sie in der Frankfurter Rundschau unter der Überschrift „Fast 15.000 Menschen ermordet: Dieser Ort in Hessen hat eine furchtbare Geschichte“ veröffentlicht hat und damit an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte und der 1906 eröffneten Landesheilanstalt erinnert.
Veröffentlicht am 12.01.2026 08:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Speyer (kobinet) Die Evangelische Kirche der Pfalz bietet – online – wieder eine Ausbildung zum Inklusionsbotschafter bzw. zur Inklusionsbotschafterin an. Die zweite und ergänzte Runde soll im Frühjahr 2026 starten. Die Ausbildung zum ehrenamtlichen Inklusionsbotschafter / zur ehrenamtlichen Inklusionsbotschafterin ermutigt und ermächtigt, sich für Menschen mit Behinderung einzusetzen und die Inklusion als grundlegendes Prinzip in einer diversen Welt beispielhaft vorzuleben, heißt es in der Kurzbeschreibung des Angebots.
Veröffentlicht am 12.01.2026 07:56 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Assistenz im Krankenhaus ist über-lebenswichtig Foto: privat
Berlin (kobinet) Ab 1. November 2022 hat der Bundestag die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen, um Menschen mit Behinderung eine Assistenz bei stationären Krankenhausbehandlungen zu sichern. Dazu wurden die Leistungen der Eingliederungshilfe ergänzt (§ 113 SGB IX), damit eine „Begleitung und Befähigung von Menschen mit Behinderungen durch vertraute Bezugspersonen“ stattfinden kann. Wie dies in der Praxis umgesetzt wird, hierzu wurde nun ein Forschungsbericht veröffentlicht, auf den Henry Spradau in seinem Beitrag für die kobinet-nachrichten hinweist.
Veröffentlicht am 12.01.2026 07:24 von Hartmut Smikac in der Kategorie Meinung
Cover des Romans Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion“ Foto: Olivia Vieweg
Wien (kobinet) „Vom Heim in die Freiheit: Was bedeutet es wirklich, inklusiv zu leben? „Ich will raus“ wirft einen packenden Blick in eine Zukunft, in der diese Frage zentrale Bedeutung gewinnt.“ So leitet Martin Ladstätter vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS seinen Buchtipp für den Roman „Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion“ von Ottmar Miles-Paul ein, den er kurz nach dem Erscheinen gelesen hat. Zudem bietet BIZEPS nach Absprache mit dem Autor die Möglichkeit, den Roman auch kostenfrei herunterzuladen.
Veröffentlicht am 12.01.2026 07:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Aktion Mensch Logo 283×133 Foto: Aktion Mensch
Bersenbrück (kobinet) „‚Die Glücksritter‘ sind eine inklusive Theatergruppe in Bersenbrück. Mit Unterstützung von professionellen Theaterpädagog*innen kann hier jede*r eigene Ideen mit- und einbringen. Das führt zur gegenseitigen Wertschätzung aller Teilnehmenden untereinander und fördert die positive Selbstwahrnehmung der Menschen mit und ohne Behinderung“, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch, die das Projekt mit 160.000 Euro gefördert hat. Sie verweist damit u.a. auf ein entsprechendes Video.
Veröffentlicht am 12.01.2026 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast zur Lust auf Zukunftsplanung Januar 2026 Foto: IGEL-Media
Schorndorf (kobinet) „Wunschbüro, Wunschfesttag und Wunschtandems: Persönliche Zukunftsplanung in der Stiftung Säntisblick (Schweiz)“, so hat Ellen Keune die neueste Ausgabe des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) im Rahmen der Reihe Lust auf Zukunftsplanung getitelt. In dieser mittlerweile zwölften Ausgabe zur Persönlichen Zukunftsplanung spricht Ellen Keune mit der Moderatorin für Persönliche Zukunftsplanung Caroline Parpan.
Veröffentlicht am 11.01.2026 08:47 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic zur Erinnerung an Ute Germann Foto: MMB
Kassel (kobinet) Ute Germann war vielen als die „gute Ute“ bekannt. Diesen Beinamen hatte sie sich selbst bei einer Empowermentschulung 2014 in Mainz gegeben. Sie hatte für viele ein offenes Ohr und setzte sich für eine barrierefreie und gerechte Welt ein. Sie war beim Sommercamp in Duderstadt präsent und übte viele ehrenamtliche Tätigkeiten aus, als Behindertenbeauftragte, als Referentin und in der Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit. Nun trauern viele um die gute Ute Germann. Sie ist Anfang des Jahres verstorben, wie aus einem Nachruf des Vorstands von Mobil mit Behinderung (MMB) hervorgeht, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.
Veröffentlicht am 11.01.2026 05:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Saarbrücken (kobinet) Durch seine Forschung im INCLUREG-Projekt ist Dr. phil. Stephan Schmider häufig in Werkstätten für Menschen mit Behinderung unterwegs. Er führte dort Interviews mit den Beschäftigten, stellte Fragen und analysierte diese im Anschluss daran. So lernte er viele Menschen mit Behinderung in ihrer direkten Arbeitsumgebung kennen. Seine Eindrücke und Ansätze schildert er in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten mit dem Titel: „Arbeit, Teilhabe, Alltag: Was Interviews mit Werkstattbeschäftigten zeigen“.