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Antiableistisches Netzwerk veranstaltet regelmäßige Peer-Supportcalls

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Foto: Susanne Göbel

Aachen (kobinet) "Die online stattfindenden Peer-Support-Calls bieten einen Raum von und für Menschen mit Behinderung, um ableistische Erfahrungen zu teilen, offen, ehrlich und auf Augenhöhe", heißt es in der Ankündigung des Antiableistisches Netzwerk. Beispiele von ableistischen Erfahrungen, die in dem Informationstext zu den Peer-Support-Calls genannt werden, sind: "Man redet nicht mit Ihnen, sondern in Ihrem Beisein über Sie, Sie werden ungewollt irgendwo hingeschoben und die 'Helfenden' sind verwundert, warum sie keinen Dank für Ihre Hilfe erfahren, oder aufgrund Ihrer Behinderung werden Sie bewundert, statt ernst genommen." Die Supportcalls finden jeden 1. Sonntag sowie jeden dritten Mittwoch, jeweils um 19:00 Uhr statt und dauern ca. 90 Minuten. Der nächste Supportcalls ist somit am 18. März 2026.

„Die moderierten Treffen zum gegenseitigen Empowerment und stärkendem Austausch sind auf 10 Teilnehmende begrenzt. Deshalb bitte unbedingt absagen, wenn Sie sich angemeldet haben und doch nicht teilnehmen“, so der Appell der Verantalter*innen. Besonderen Wert wird darauf gelegt, dass das Treffen ein sicherer Ort ist. Neben einem respektvollen und wertschätzendem Umgang miteinander bedeutet dies auch, dass im Treffen mitgeteilte Inhalte nicht nach außen gegeben werden. Die VeranstalterInnen weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Treffen keine Therapie ersetzt und das Krisen innerhalb des Treffens nicht aufgefangen werden können.

Anmeldung mit Namen und ggf. Bedarfe der Barrierefreiheit an:

[email protected]

Mehr Informationen zum Verein unter:

https://anti-ableistisches-netzwerk.org/