MÜNCHEN / GAZA (kobinet)
Die Hilfs-Organisation Handicap International warnt.
Handicap International wird auch HI genannt.
HI hilft Menschen, die verletzt wurden.
In Gaza sind sehr viele Menschen schwer verletzt.
Diese Menschen brauchen dringend Hilfe.
Reha bedeutet: Behandlung nach einer Verletzung.
Bei der Reha lernen Menschen, wieder besser zu leben.
Die Reha-Versorgung in Gaza ist sehr schlecht.
Das bedeutet: Verletzte Menschen bekommen zu wenig Hilfe.
Es fehlen wichtige Dinge für die Behandlung.
Zum Beispiel fehlen Prothesen.
Prothesen sind künstliche Arme oder Beine.
Fast 42.000 Menschen sind sehr schwer verletzt.
Diese Menschen werden dauerhaft Schäden haben.
Dauerhafter Schaden bedeutet: Der Körper heilt nicht mehr ganz.
Manche Menschen können nicht mehr laufen.
Manche Menschen können nicht mehr greifen.
Jedes 4. verletzte Kind hat solche Schäden.
HI hat Lastwagen mit Hilfs-Gütern gepackt.
Hilfs-Güter sind Dinge wie Verbände oder Medikamente.
Diese Lastwagen kommen nicht nach Gaza rein.
Seit März 2025 lässt niemand die Lastwagen durch.
Die Hilfs-Güter warten an der Grenze.
Das sagt Dr. Inez Kipfer-Didavi von HI Deutschland.
Sie sagt: Es wird immer schwieriger zu helfen.
Immer mehr Menschen brauchen Hilfe.
HI kann nicht alle Menschen versorgen.
Weniger als ein Drittel der Reha-Einrichtungen arbeitet noch.
Reha-Einrichtungen sind Orte, wo verletzte Menschen Hilfe bekommen.
Diese Orte arbeiten auch nur noch teilweise.
HI wurde gegründet, um Opfer von Land-Minen zu helfen.
Land-Minen sind versteckte Spreng-Körper im Boden.
Spreng-Körper sind gefährliche Dinge, die explodieren.
Früher baute HI Prothesen aus Bambus und Leder.
Das war damals das einzige Material.
Heute passiert in Gaza das Gleiche wieder.
Das Team baut Prothesen aus Holz-Brettern.
Das richtige Material liegt kurz hinter der Grenze.
Es kommt trotzdem nicht nach Gaza rein.

Foto: K. Nateel / HI
MÜNCHEN / GAZA (kobinet) Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) warnt vor der schlechten Reha-Versorgung für schwerverletzte Menschen in Gaza. Das Material für Prothesen und Vorräte gehen zur Neige. Zehntausende Menschen, darunter viele Kinder, sind dringend auf Hilfe angewiesen. LKWs von HI mit Material und Hilfsgütern kommen weiterhin nicht über die Grenze. Handicap International macht darauf aufmerksam, dass es immer schwieriger wird zu helfen. "Seit März 2025 ist kein LKW von Handicap International in den Gazastreifen hineingelassen worden", sagt Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. Kipfer-Didavi berichtet außerdem, dass deutlich mehr Menschen Reha-Maßnahmen benötigen, als Handicap International in Gaza versorgen kann.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO meldet, dass fast 42.000 Menschen so schwer verletzt sind, dass sie bleibende Beeinträchtigungen oder Behinderungen davontragen werden – jeder Vierte davon ist ein Kind. Doch weniger als ein Drittel der vor dem Konflikt vorhandenen Reha-Einrichtungen sind noch funktionsfähig, und das auch nur teilweise.
„Unsere Organisation wurde anfangs gegründet, um kambodschanische Landminenopfer zu unterstützen, die Anfang der 80er Jahre vor den Roten Khmer flohen. Unsere Gründer begannen, Prothesen aus Bambus, Leder und Autoreifen herzustellen, weil das alles war, was ihnen in den Flüchtlingslagern zur Verfügung stand. Der Gedanke, dass unser Team in Gaza über vierzig Jahre später gezwungen ist, wieder auf improvisierte Materialien wie Holzbretter zurückzugreifen – während nur wenige Kilometer entfernt jenseits der Grenze die richtige Ausrüstung bereitsteht – ist schockierend und völlig inakzeptabel“, so Kipfer-Didavi.

Foto: K. Nateel / HI
MÜNCHEN / GAZA (kobinet) Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) warnt vor der schlechten Reha-Versorgung für schwerverletzte Menschen in Gaza. Das Material für Prothesen und Vorräte gehen zur Neige. Zehntausende Menschen, darunter viele Kinder, sind dringend auf Hilfe angewiesen. LKWs von HI mit Material und Hilfsgütern kommen weiterhin nicht über die Grenze. Handicap International macht darauf aufmerksam, dass es immer schwieriger wird zu helfen. "Seit März 2025 ist kein LKW von Handicap International in den Gazastreifen hineingelassen worden", sagt Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. Kipfer-Didavi berichtet außerdem, dass deutlich mehr Menschen Reha-Maßnahmen benötigen, als Handicap International in Gaza versorgen kann.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO meldet, dass fast 42.000 Menschen so schwer verletzt sind, dass sie bleibende Beeinträchtigungen oder Behinderungen davontragen werden – jeder Vierte davon ist ein Kind. Doch weniger als ein Drittel der vor dem Konflikt vorhandenen Reha-Einrichtungen sind noch funktionsfähig, und das auch nur teilweise.
„Unsere Organisation wurde anfangs gegründet, um kambodschanische Landminenopfer zu unterstützen, die Anfang der 80er Jahre vor den Roten Khmer flohen. Unsere Gründer begannen, Prothesen aus Bambus, Leder und Autoreifen herzustellen, weil das alles war, was ihnen in den Flüchtlingslagern zur Verfügung stand. Der Gedanke, dass unser Team in Gaza über vierzig Jahre später gezwungen ist, wieder auf improvisierte Materialien wie Holzbretter zurückzugreifen – während nur wenige Kilometer entfernt jenseits der Grenze die richtige Ausrüstung bereitsteht – ist schockierend und völlig inakzeptabel“, so Kipfer-Didavi.




