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Positionspapier: Von der Werkstatt zum inklusiven Arbeitsmarkt

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Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) "Von der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zum inklusiven Arbeitsmarkt: Wege der Transformation", so lautet der Titel eines Positionspapiers des Sozialverband Deutschland (SoVD) zu diesem aktuellen Thema, auf das Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Denn immer noch warten behinderte Menschen und ihre Verbände auf die Reform des Werkstättensystems und die Stärkung der Möglichkeiten und Rechte behinderter Menschen für Alternativen zur Werkstatt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

„Wenn über Inklusion von Menschen mit Behinderungen diskutiert wird, muss insbesondere auch über den Aspekt der Inklusion in den Arbeitsmarkt gesprochen werden. Arbeit nimmt für Menschen im erwerbsfähigen Alter einen Großteil ihres Alltages ein. Sie sollte sich durch gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen auszeichnen sowie ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Wie für alle Menschen gilt dies auch für Menschen mit Behinderungen“, heißt es u.a. in der Beschreibung der Ausgangssituation im Positionspapier des SoVD.

In den Schlussbemerkungen schreibt der Verband: „Als SoVD treten wir dafür ein, den bundesgesetzlichen Auftrag der UN-BRK umzusetzen, einen inklusiven Arbeitsmarkt zu schaffen. Wir wollen, dass er diesen Namen auch verdient. Dazu sind grundlegende Reformen des Werkstattsystems und des Arbeitsmarktes notwendig. Uns als SoVD sind die breite Sichtbarkeit und uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen sehr wichtige Anliegen. Um sie zu erreichen, bedarf es Anstrengungen, Mut und Veränderungsbereitschaft von allen Seiten. Wir sind überzeugt: Nur eine Gesellschaft, die alle Menschen in ihrer Diversität anerkennt und wertschätzt, ist stark genug, die Demokratie zu verteidigen.

Link zum Positionspapier des SoVD