Berlin (kobinet)
Der Sozial-Verband Deutschland hat ein Papier geschrieben.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Gruppe setzt sich für andere Menschen ein.
Das Papier hat einen Titel.
Der Titel lautet: Von der Werk-Statt zum inklusiven Arbeits-Markt.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Alle Menschen gehören dazu.
Viele Menschen mit Behinderungen arbeiten in Werk-Stätten.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht dann oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Werk-Stätten sind besondere Betriebe für diese Menschen.
Der Sozial-Verband möchte das ändern.
Arbeit ist sehr wichtig für alle Menschen.
Arbeit soll fair und gut sein.
Gute Arbeit ermöglicht ein gutes Leben.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen.
Der Sozial-Verband schreibt in seinem Papier:
Das Werk-Statt-System muss sich verändern.
Der Arbeits-Markt muss sich verändern.
Der Arbeits-Markt zeigt: Wie Menschen Arbeit suchen und finden.
Alle Menschen sollen sichtbar sein.
Eine starke Gesellschaft erkennt alle Menschen an.
Sie schätzt alle Menschen.
Das schützt auch die Demo-Kratie.
Demo-Kratie bedeutet: Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Alle Menschen haben eine Stimme.
Hier kannst du das Papier lesen:

Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Berlin (kobinet) "Von der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zum inklusiven Arbeitsmarkt: Wege der Transformation", so lautet der Titel eines Positionspapiers des Sozialverband Deutschland (SoVD) zu diesem aktuellen Thema, auf das Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Denn immer noch warten behinderte Menschen und ihre Verbände auf die Reform des Werkstättensystems und die Stärkung der Möglichkeiten und Rechte behinderter Menschen für Alternativen zur Werkstatt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
„Wenn über Inklusion von Menschen mit Behinderungen diskutiert wird, muss insbesondere auch über den Aspekt der Inklusion in den Arbeitsmarkt gesprochen werden. Arbeit nimmt für Menschen im erwerbsfähigen Alter einen Großteil ihres Alltages ein. Sie sollte sich durch gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen auszeichnen sowie ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Wie für alle Menschen gilt dies auch für Menschen mit Behinderungen“, heißt es u.a. in der Beschreibung der Ausgangssituation im Positionspapier des SoVD.
In den Schlussbemerkungen schreibt der Verband: „Als SoVD treten wir dafür ein, den bundesgesetzlichen Auftrag der UN-BRK umzusetzen, einen inklusiven Arbeitsmarkt zu schaffen. Wir wollen, dass er diesen Namen auch verdient. Dazu sind grundlegende Reformen des Werkstattsystems und des Arbeitsmarktes notwendig. Uns als SoVD sind die breite Sichtbarkeit und uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen sehr wichtige Anliegen. Um sie zu erreichen, bedarf es Anstrengungen, Mut und Veränderungsbereitschaft von allen Seiten. Wir sind überzeugt: Nur eine Gesellschaft, die alle Menschen in ihrer Diversität anerkennt und wertschätzt, ist stark genug, die Demokratie zu verteidigen.

Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Berlin (kobinet) "Von der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zum inklusiven Arbeitsmarkt: Wege der Transformation", so lautet der Titel eines Positionspapiers des Sozialverband Deutschland (SoVD) zu diesem aktuellen Thema, auf das Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Denn immer noch warten behinderte Menschen und ihre Verbände auf die Reform des Werkstättensystems und die Stärkung der Möglichkeiten und Rechte behinderter Menschen für Alternativen zur Werkstatt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
„Wenn über Inklusion von Menschen mit Behinderungen diskutiert wird, muss insbesondere auch über den Aspekt der Inklusion in den Arbeitsmarkt gesprochen werden. Arbeit nimmt für Menschen im erwerbsfähigen Alter einen Großteil ihres Alltages ein. Sie sollte sich durch gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen auszeichnen sowie ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Wie für alle Menschen gilt dies auch für Menschen mit Behinderungen“, heißt es u.a. in der Beschreibung der Ausgangssituation im Positionspapier des SoVD.
In den Schlussbemerkungen schreibt der Verband: „Als SoVD treten wir dafür ein, den bundesgesetzlichen Auftrag der UN-BRK umzusetzen, einen inklusiven Arbeitsmarkt zu schaffen. Wir wollen, dass er diesen Namen auch verdient. Dazu sind grundlegende Reformen des Werkstattsystems und des Arbeitsmarktes notwendig. Uns als SoVD sind die breite Sichtbarkeit und uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen sehr wichtige Anliegen. Um sie zu erreichen, bedarf es Anstrengungen, Mut und Veränderungsbereitschaft von allen Seiten. Wir sind überzeugt: Nur eine Gesellschaft, die alle Menschen in ihrer Diversität anerkennt und wertschätzt, ist stark genug, die Demokratie zu verteidigen.




