Uder (kobinet)
Seit 3 Jahren treffen sich junge Menschen mit Behinderung.
Sie sind zwischen 12 und 27 Jahre alt.
Sie kommen aus ganz Deutschland zusammen.
Sie reden über Politik für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
Das Ziel ist eine inklusive Kinder- und Jugend-Hilfe.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen überall mit.
Die jungen Menschen haben viel getan.
Sie haben in Bundes-Ministerien über Gesetze gesprochen.
Bundes-Ministerien sind wichtige Ämter der deutschen Regierung.
Dort arbeiten Minister für verschiedene Themen.
Sie haben Vorträge bei Fach-Verbänden gehalten.
Fach-Verbände sind Gruppen von Menschen mit dem gleichen Beruf.
Sie haben auch Artikel in Fach-Zeitschriften geschrieben.
Fach-Zeitschriften sind Hefte zu einem bestimmten Thema.
Experten schreiben darin über ihr Wissen.
Sie haben sich mit anderen Selbst-Vertreter-Gruppen getroffen.
Selbst-Vertreter bedeutet: Menschen sprechen für sich selbst.
In diesen Gruppen setzen sich Menschen gemeinsam für ihre Rechte ein.
Sie haben sich zum Beispiel mit den Care-Leavern getroffen.
Care-Leaver sind junge Menschen.
Sie haben früher in einem Heim oder einer Pflege-Familie gelebt.
Sie haben sich auch mit dem Kinder-Netzwerk getroffen.
Ein Kinder-Netzwerk ist eine Gruppe aus Menschen und Vereinen.
Sie arbeiten zusammen für die Rechte von Kindern.
Vom 13. bis 15. März 2026 gab es das 7. jumemb-Treffen.
jumemb steht für: junge Menschen mit Behinderung.
Das ist die Abkürzung für diese Selbst-Vertretungs-Gruppe.
Das Treffen fand in der Bildungs-Stätte Eichsfeld in Uder statt.
Eine Bildungs-Stätte ist ein Ort zum Lernen und Weiter-Bilden.
16 junge Menschen mit Behinderung waren dabei.
Sie haben Erfahrungen aus ihrer Arbeit geteilt.
Sie haben Erfolge gefeiert und neue Ziele gesetzt.
Das Wichtigste war die Gründung eines eigenen Vereins.
Gründung bedeutet: Etwas Neues entsteht.
Der Verein wurde am 14. März 2026 gegründet.
Der Name lautet: Bundes-weite Selbst-Vertretung junger Menschen mit Behinderung – jumemb.
Der Verein hat seinen Sitz in München.
Justus Lauer ist 16 Jahre alt.
Er hatte die erste Idee für jumemb.
Da war er 11 Jahre alt.
Er sagt: Wir wollen unsere eigenen Ideen verfolgen.
Wir setzen uns für Inklusion aller jungen Menschen mit Behinderung ein.
Lilith Fendt ist 23 Jahre alt.
Sie ist eine von 3 Vorstandsmitgliedern des neuen Vereins.
Vorstand bedeutet: Diese Menschen leiten den Verein.
Sie treffen wichtige Entscheidungen für den Verein.
Sie sagt: Lasst uns gemeinsam die Gesellschaft verändern.
Gesellschaft bedeutet: alle Menschen, die zusammen in einem Land leben.
Auch Theresa Anastasia Böcke und Lukas Hernicht sind im Vorstand.
Theresa Anastasia Böcke ist 24 Jahre alt.
Lukas Hernicht ist 23 Jahre alt.
Beide wurden in den Vorstand gewählt.
Lukas Hernicht sagt: Ich zeige hier meine Fähigkeiten.
Das kann ich sonst selten.
Der Verein jumemb plant eigene Projekte.
Ein Projekt ist eine bestimmte Aufgabe mit einem Anfang und einem Ende.
Der Verein will alle Selbst-Vertretungen vernetzen.
Vernetzt bedeutet: Alle arbeiten zusammen und tauschen sich aus.
Es geht um Selbst-Vertretungen junger Menschen mit Behinderung.
Hier sind die Kontakt-Daten des neuen Vereins jumemb:
E-Mail: [email protected]
Internet: www.jumemb.de

Foto: jumemb
Uder (kobinet) Seit drei Jahren treffen sich junge Menschen mit verschiedenen Behinderungen im Alter zwischen 12 und 27 Jahren bundesweit, um sich in politische Diskussionen zur Umsetzung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland einzubringen. Sie haben in Gremien verschiedener Bundesministerien über notwendige Gesetzesänderungen diskutiert, bei Tagungen von verschiedenen Fachverbänden der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe Vorträge gehalten, Workshops moderiert, Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht und sich immer wieder auch mit anderen Selbstvertreter*innen wie den Careleavern und dem Kindernetzwerk ausgetauscht. Vom 13. -15. März 2026 fand bereits das 7. jumemb-Treffen in der Bildungsstätte Eichsfeld in Uder statt. 16 junge Menschen mit Behinderung haben ihre Erfahrungen aus der Selbstvertretung auf Bundesebene ausgetauscht, Erfolge gefeiert und neue Ziele gesteckt. Und vor allem haben sie nun ihren eigenen Verein gegründet. Jumemb ist also eine Abkürzung für die Selbstvertretung behinderter Menschen, die man sich merken kann.
„Als ich vor 5 Jahren die erste Idee einer eigenen Selbstvertretung junger Menschen mit Behinderung hatte, war ich gerade 11 Jahre alt. Ich habe damals nicht gedacht, dass wir in so kurzer Zeit so viel aus eigener Kraft bewirken können. 3 Jahre nach dem ersten Treffen einen eigenen Verein auf Bundesebene zu gründen, war nun wichtig. Wir wollen unabhängig unsere eigenen Ideen verfolgen und gemeinsam unsere Kraft und Energie für die Inklusion aller jungen Menschen mit Behinderung einsetzen“, so der heute 16-jährige Justus Lauer. Höhepunkt des jumemb-Treffens war am 14. März 2026 deshalb die Gründung eines eigenen gemeinnützigen Vereins. Die „Bundesweite Selbstvertretung junger Menschen mit Behinderung – jumemb“ mit Sitz in München will eigene Projekte durchführen und an einer langfristigen Vernetzung aller Selbstvertretungen junger Menschen mit Behinderung auf Bundesebene arbeiten.
„Lasst uns zusammen die Gesellschaft verändern – damit auch junge Menschen mit Behinderung wahrgenommen und gehört werden“, sagt Lilith Fendt (23), eine der drei Vorstandsmitglieder des neuen Vereins. Theresa Anastasia Böcke (24) und Lukas Hernicht (23) wurden ebenfalls in den Vorstand gewählt. Lukas Hernicht begründet seine ehrenamtliche Tätigkeit wie folgt: „Mein Engagement in der Selbstvertretung jumemb erlaubt mir, meine Fähigkeiten in der Öffentlichkeit zu zeigen, wozu ich sonst keine oder nur sehr wenige Gelegenheiten habe“.
Die Kontaktdaten für den neugegründeten Verein jumemb lauten:
E-Mail: [email protected]
Internet: www.jumemb.de

Foto: jumemb
Uder (kobinet) Seit drei Jahren treffen sich junge Menschen mit verschiedenen Behinderungen im Alter zwischen 12 und 27 Jahren bundesweit, um sich in politische Diskussionen zur Umsetzung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland einzubringen. Sie haben in Gremien verschiedener Bundesministerien über notwendige Gesetzesänderungen diskutiert, bei Tagungen von verschiedenen Fachverbänden der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe Vorträge gehalten, Workshops moderiert, Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht und sich immer wieder auch mit anderen Selbstvertreter*innen wie den Careleavern und dem Kindernetzwerk ausgetauscht. Vom 13. -15. März 2026 fand bereits das 7. jumemb-Treffen in der Bildungsstätte Eichsfeld in Uder statt. 16 junge Menschen mit Behinderung haben ihre Erfahrungen aus der Selbstvertretung auf Bundesebene ausgetauscht, Erfolge gefeiert und neue Ziele gesteckt. Und vor allem haben sie nun ihren eigenen Verein gegründet. Jumemb ist also eine Abkürzung für die Selbstvertretung behinderter Menschen, die man sich merken kann.
„Als ich vor 5 Jahren die erste Idee einer eigenen Selbstvertretung junger Menschen mit Behinderung hatte, war ich gerade 11 Jahre alt. Ich habe damals nicht gedacht, dass wir in so kurzer Zeit so viel aus eigener Kraft bewirken können. 3 Jahre nach dem ersten Treffen einen eigenen Verein auf Bundesebene zu gründen, war nun wichtig. Wir wollen unabhängig unsere eigenen Ideen verfolgen und gemeinsam unsere Kraft und Energie für die Inklusion aller jungen Menschen mit Behinderung einsetzen“, so der heute 16-jährige Justus Lauer. Höhepunkt des jumemb-Treffens war am 14. März 2026 deshalb die Gründung eines eigenen gemeinnützigen Vereins. Die „Bundesweite Selbstvertretung junger Menschen mit Behinderung – jumemb“ mit Sitz in München will eigene Projekte durchführen und an einer langfristigen Vernetzung aller Selbstvertretungen junger Menschen mit Behinderung auf Bundesebene arbeiten.
„Lasst uns zusammen die Gesellschaft verändern – damit auch junge Menschen mit Behinderung wahrgenommen und gehört werden“, sagt Lilith Fendt (23), eine der drei Vorstandsmitglieder des neuen Vereins. Theresa Anastasia Böcke (24) und Lukas Hernicht (23) wurden ebenfalls in den Vorstand gewählt. Lukas Hernicht begründet seine ehrenamtliche Tätigkeit wie folgt: „Mein Engagement in der Selbstvertretung jumemb erlaubt mir, meine Fähigkeiten in der Öffentlichkeit zu zeigen, wozu ich sonst keine oder nur sehr wenige Gelegenheiten habe“.
Die Kontaktdaten für den neugegründeten Verein jumemb lauten:
E-Mail: [email protected]
Internet: www.jumemb.de




