HANNOVER (kobinet)
Viele Menschen suchen einen Platz in einer Psycho-Therapie.
Psycho-Therapie bedeutet: Eine Fach-Kraft hilft bei seelischen Problemen.
Oft müssen Menschen viele Monate warten.
Es gibt zu wenige Thera-peuten.
Thera-peuten sind Fach-Leute für die Seele.
Sie helfen Menschen mit seelischen Problemen.
Besonders Kinder und Jugendliche brauchen Hilfe.
Jeder 5. Mensch unter 18 Jahren hat seelische Probleme.
Jetzt gibt es eine neue Entscheidung.
Der Bewertungs-Ausschuss hat entschieden.
Der Bewertungs-Ausschuss ist eine Gruppe von Fach-Leuten.
Die Gruppe entscheidet, wie viel Ärzte für ihre Arbeit bekommen.
Die Initiative kam vom GKV-Spitzen-Verband.
GKV-Spitzen-Verband ist die Vertretung der gesetzlichen Kranken-Kassen in Deutschland.
Thera-peuten bekommen jetzt 4,5 Prozent weniger Geld.
Der SoVD in Niedersachsen kritisiert diese Entscheidung.
SoVD bedeutet: Sozial-Verband Deutschland.
Der SoVD setzt sich für Menschen mit wenig Geld ein.
Der SoVD fordert: Die Kürzung muss rückgängig gemacht werden.
Kürzung bedeutet: Jemand bekommt weniger Geld als vorher.
Im Gesundheits-Wesen soll Geld gespart werden.
Das Gesundheits-Wesen kümmert sich um kranke Menschen.
Dazu gehören Ärzte, Kranken-Häuser und Apotheken.
Das Sparen darf nicht kranke Menschen treffen.
Das sagt der SoVD.

Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
HANNOVER (kobinet) Wer heutzutage einen Psychotherapie-Platz sucht, muss häufig monatelang warten, weil es zu wenig Therapeutinnen und Therapeuten gibt. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist die Lage dramatisch: Jeder oder jede Fünfte im Alter unter 18 Jahren hat mit psychischen Problemen zu kämpfen. Jetzt hat der Bewertungsausschuss auf Initiative des GKV-Spitzenverbands eine Honorarkürzung um 4,5 Prozent bei ambulanten Psychotherapien beschlossen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht darin ein fatales Signal angesichts des ohnehin schon großen Versorgungsengpasses bei Psychotherapien. Er fordert eine Rücknahme der Kürzungen. Das Ziel, im Gesundheitswesen Kosten einzusparen, dürfe nicht zulasten derjenigen umgesetzt werden, die dringend Hilfe benötigen, so der SoVD.

Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
HANNOVER (kobinet) Wer heutzutage einen Psychotherapie-Platz sucht, muss häufig monatelang warten, weil es zu wenig Therapeutinnen und Therapeuten gibt. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist die Lage dramatisch: Jeder oder jede Fünfte im Alter unter 18 Jahren hat mit psychischen Problemen zu kämpfen. Jetzt hat der Bewertungsausschuss auf Initiative des GKV-Spitzenverbands eine Honorarkürzung um 4,5 Prozent bei ambulanten Psychotherapien beschlossen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht darin ein fatales Signal angesichts des ohnehin schon großen Versorgungsengpasses bei Psychotherapien. Er fordert eine Rücknahme der Kürzungen. Das Ziel, im Gesundheitswesen Kosten einzusparen, dürfe nicht zulasten derjenigen umgesetzt werden, die dringend Hilfe benötigen, so der SoVD.




