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Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet: Wahlrecht nutzen bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Kreuz auf Wahlzettel
Wahlzettel mit Kreuz
Foto: ISL

Mainz (kobinet) Ähnlich wie in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl am 8. März 2026 dürfte es auch bei der am 22. März anstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ein spannender Wahlabend werden. Aktuelle Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der derzeit regierenden SPD und der CDU voraus. Eine Vielzahl von Organisationen, wie beispielsweise das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL) fordert daher dazu auf, das Wahlrecht zu nutzen und die Demokratie zu stärken. Jede Stimme zähle.

Je nach Umfrage liegt die CDU derzeit bei 29 Prozent und die SPD bei 27 Prozent (Forschungsgruppe Wahlen) oder die CDU bei 28. Prozent und die SPD bei 27 Prozent (INSA) wobei die AfD bei 19 bzw. 20 Prozent, die Grünen bei 9 Prozent und die LINKE umd die 5 Prozent gesehen wird.

Rheinland-Pfalz spielt in der Behindertenpolitik traditionell weit über die Grenzen des Bundeslandes hinaus eine wichtige Rolle. Von dort aus wurden beispielsweise entscheidende Impulse für das Budget für Arbeit und die Gleichstellungsgesetzgebung gegeben. Auch war Rheinland-Pfalz das erste Bundesland, das noch vor dem Bund 2010 einen ersten Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgelegt und damit Standards gesetzt hat.