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Von Gleichberechtigung noch weit entfernt – 10 Jahre UN-BRK in der EU

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Heute vor zehn Jahren, am 22. Januar 2021, ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in der Europäischen Union in Kraft getreten. Es ist der erste menschenrechtliche Vertrag, der neben den Mitgliedstaaten, auch von der EU ratifiziert wurde. „10 Jahre nach dem Inkrafttreten der Konvention sind gleichberechtigter Zugang zu Bildung, Information, Wohnen, Arbeiten oder Reisen für Menschen mit Behinderung in der EU jedoch immer noch keine Selbstverständlichkeit, im Gegenteil es bleibt meistens ein Kampf“, betont die Grüne Europaabgeordnete Katrin Langensiepen als einzige weibliche Abgeordnete mit sichtbarer Behinderung im Europaparlament und stellvertretende Vorsitzende des Arbeits- und Sozialausschusses und der interfraktionellen Arbeitsgruppe Behinderung.

Sie tanzt schon mal über den Flur ins Büro

Logo: Kommune Inklusiv Nieder-Olm
Logo: Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
Foto: Kommune Inklusiv

Nieder-Olm (kobinet

Nieder-Olm (kobinet Die Leiterin des Seniorenbüros der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, Margot Michele tanzt schon mal über den Flur ins Büro. Sie ist „eine fröhliche Hexe“, die möchte, dass es allen gut geht. Im Folgenden wird die engagierte Frau, die auch im Team des Projektes Kommune Inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in der AG Freizeit mitmacht, vorgestellt.

Sozialräume für alle schaffen

Barbara Stamm
Barbara Stamm
Foto: Barbara Stamm

München (kobinet) Teilhabe und Inklusion gelingen nur im Miteinander. Dafür braucht es gemeinsame Sozialräume für Menschen mit und ohne Behinderungen. Das betonte die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Barbara Stamm, im Vorfeld einer Anhörung zur „Konversion von Komplex-Einrichtungen“ im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags am 28. Januar.

Debatte um Impfprivilegien stößt Pflegepersonal und Riskogruppen vor den Kopf

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Beim heutigen EU-Gipfel soll es unter anderem um einen EU-Impfausweis gehen, der bereits Geimpften bestimmte Reiseprivilegien geben könnte. Nach Ansicht der Europaparlementsabgeordneten von den Grünen, Katrin Langensiepen, stößt diese Debatte um Impfprivilegien das Pflegepersonal und die Riskogruppen vor den Kopf

3. Online-Inklusionskongress zum Thema (schulische) Inklusion in Deutschland, 12. bis zum 18. März 2021

Schrift: 3. Online-Inklusionskongress vom 12.-18.3.2021
Plakat 3. Online-Inklusionskongress
Foto: inklusionskongress.de

Berlin (kobinet) Vom 12. bis zum 18. März 2021 findet der 3. Online-Inklusionskongress in Deutschland statt – im Internet auf der Seite www.inklusionskongress.de.
Schwerpunkt des Kongresses ist die gelingende Inklusion in der Schule.

Linke fordert Sozialgipfel

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE unterstützt die Forderungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften künftig medizinische Masken zu tragen, die Schulen und Kitas geschlossen zu lassen, die persönlichen Kontakte einzuschränken und das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Zugleich fordert diese Partei, medizinische Masken kostenfrei abzugeben.

Ursachen für gestörte Aufzüge an Bahnhöfen

Logo: Deutsche Bahn
Logo Deutsche Bahn
Foto: Deutsche Bahn

Berlin (kobinet) Wer kennt das nicht? Der Aufzug am Bahnhof ist wieder einmal kaputt und die Mobilität ist massiv eingeschränkt. Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der FDP-Bundestagsfraktion gibt nun immerhin Aufschluss darüber, welches die Gründe für kaputte Personenaufzüge an Bahnhöfen sind. Vandalismus spielt dabei eine große Rolle.

Markus Walloscheks Erfahrungen mit der Corona-Politik

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Erfurt (kobinet) Markus Walloschek ist Sprecher der Liga der Selbstvertretung Thüringen und hat seine persönliche Sichtweise der Corona-Politik in Deutschland auf der Homepage der LIGA Selbstvertretung Thüringen veröffentlicht. In seinem Beitrag beschreibt der Nutzer persönlicher Assistenz beispielsweise., wie schwer es für hin war, FFP2-Masken in der Apotheke zu bekommen.

Personalkostenübernahme bei Corona-Schnelltests

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Die aktuellen Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern umfassen auch eine Kostenübernahme des Bundes für die Personalkosten bei Leistungserbringern der Eingliederungshilfe, die Schnelltests bei Menschen mit Behinderung und Mitarbeitenden vornehmen. Diese Regelung sorgt bei der Lebenshilfe für Erleichterung.

Inklusionstaxi zu Impffahrten einsetzen

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) In einem Brief forderte SoVD Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer die Senatorinnen Kalayci und Breitenbach dazu auf, barrierefreien Taxis für die Beförderung älterer und behinderter Menschen zu den Impfzentren einzusetzen.

USA: Gedenken an die Corona-Opfer

Joe Biden
Joe Biden
Foto: Joe Biden

Washington, D.C. (kobinet) Was hierzulande nicht gelingen mag, haben der neugewählte US-Präsident Joe Biden und seine Vize-Präsidentin Kamala Harris gestern in einer würdigen und sehr demütigen Art und Weise geschafft – den vielen Opfern der Corona-Pandemie zu gedenken und hierfür einen würdigen Rahmen zu finden. Der erste Gang nach seiner gestrigen Ankunft in Washington, D.C. führte Joe Biden zum Lincoln Memorial, wo er den an den Folgen der Corona-Pandemie Verstorbenen und denjenigen, die noch an den Folgen einer Infektion leiden, sowie deren Angehörige, gedachte. Heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit findet die Amtseinführung von Joe Biden statt.

Verhandlungen über pandemiebedingte Kosten notwendig

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) Die Corona-Krise stellt die Einrichtungen der Behindertenhilfe nach Ansicht von Jens Beeck, dem teilhabepolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion vor massive Herausforderungen. „Wir dürfen nicht riskieren, dass wichtige Strukturen durch Corona an den Rand ihrer Existenz gedrängt werden. Verhandlungen über die Übernahme pandemiebedingter Mehrkosten durch die Kostenträger sind daher unbedingt notwendig“, fordert daher der FDP-Politiker im Zusammenhang mit einem Antrag der Fraktion.

Fast 20.000 arbeitslose Schwerbehinderte mehr als vor einem Jahr

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Die Corona-Pandemie hat auch bei der Beschäftigung behinderter Menschen einschneidende Spuren hinterlassen. Waren im Dezember 2019 noch 152.975 behinderte Menschen arbeitslos gemeldet, waren es ein Jahr später im Dezember 2020 mit 172.089 fast 20.000 mehr. Dies geht aus den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus Nürnberg hervor.

Einheitliche Bezahlung von Persönlicher Assistenz in Sachsen gefordert

Geld
Geld
Foto: privat

Grimma/Leipzig/Dresden (kobinet) Jens Merkel von der LIGA Selbstvertretung Sachsen, die Behindertenbeauftragte von Leipzig Lara Ludin und die Behindertenbeauftragte von Dresden Manuela Scharf haben ein Positionspapier für eine einheitliche Bezahlung von Persönlicher Assistenz in Sachsen entwickelt und als Erstunterzeichnende veröffentlicht. Damit wollen sie das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Assistenzbedarf verbessern.

Corona-Schutzimpfungen: Terminvergabe nicht barrierefrei

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Hamburg/Berlin (kobinet) Die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen erfolgt in mehreren Bundesländern nach Informationen von AbilityWatch über die Website www.impfterminservice.de. Hierbei handelt es sich den Angaben der Organisation zufolge um eine Webseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Das Problem: die Internetseite ist nicht barrierefrei. Blinde, sehbehinderte, gehörlose, motorisch eingeschränkte Menschen und Benutzer*innen mit Lernschwierigkeiten können das Angebot AbilityWatch zufolge nicht oder nur eingeschränkt nutzen.

Familienratgeber informiert: Wie lege ich Widerspruch ein?

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Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) „Sie haben einen Antrag auf eine Kur, Eingliederungshilfe oder eine Pflegestufe gestellt. Nun bekommen Sie eine Ablehnung oder eine viel zu geringe Leistung. Oder Sie bekommen eine andere Leistung als Sie beantragt hatten. Dagegen können Sie Widerspruch einlegen“, heißt es auf der Internetseite des Familienratgeber der Aktion Mensch. Dort gibt es Tipps, wie man genau einen Widerspruch einlegen kann.

Behinderte Menschen besser vor Übergriffen in Einrichtungen schützen

Foto zeigt Sören Pellmann
Sören Pellmann
Foto: DIE LINKE

Berlin (kobinet) Der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Sören Pellmann, tritt dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen besser vor Übergriffen in Einrichtungen geschützt und zügig mehr inklusive Angebote entwickelt werden. Dies brachte er im Zusammenhang mit den Gewalttaten gegen behinderte Menschen im Wittekindshof in Bad Oeynhausen zum Ausdruck.

Eingeschränkte Verfassungsrechte, so oder so

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) „Wenn der Staat Grundrechte einschränkt, braucht er eine Rechtfertigung“, so ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam. Er äußerte sich im Zusammenhang mit der Forderung des Bundesaußenministers Heiko Maas, dass Covid-19-Geimpfte wieder Zugang zu Restaurants und Kinos bekommen müssen. Der ehemalige Verfassungsrichter und Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl äußerte sich im Sonntagsstammtisch des BR ebenfalls sehr kritisch zu den Einschränkungen der Verfassungsrechte.

Digitales barrierefreies Lernen im Lockdown sicherstellen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Ein digitales barrierefreies Lernen im Lockdown mahnt die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) an. Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) habe sich Deutschland verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen in Deutschland zu etablieren. „Ziel und Verpflichtung ist es, allen Schülern die gleichen Bildungschancen und damit die bestmögliche Entfaltung zu bieten – unabhängig von Geschlecht, sozialen bzw. ökonomischen Voraussetzungen oder Assistenzerfordernissen“, führt Michael Wahl, Leiter der Überwachungsstelle aus.

Veranstaltung: Vielfalt zeigen – Teilhabe stärken

Grünen-Plakat: Wiebke Richter, Michael Gerr: in den Bundestag! Euer Duo für Vielfalt
Grünen-Plakat: Wiebke Richter, Michael Gerr: in den Bundestag! Euer Duo für Vielfalt
Foto: Wiebke Richter und Michael Gerr

Würzburg (kobinet) „Vielfalt zeigen – Teilhabe stärken: Menschen mit Behinderungen in die Parlamente“ lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der Michael Gerr und Wiebke Richter, die sich um gute Listenplätze für die Bundestagswahl bei den bayerischen Grünen bewerben, am Freitag, den 22. Januar von 18:00 bis 19:00 Uhr einladen.

Wie kann ich mich sicher fühlen?

Plakat des Netzwerkbüro NRW" Wie soll ich mich sicher fühlen (anlässlich der Ereignisse im Wittekindshof)
Plakat des Netzwerkbüro NRW“ Wie soll ich mich sicher fühlen (anlässlich der Ereignisse im Wittekindshof)
Foto: Netzwerkbüro NRW

Münster (kobinet) Anlässlich der Berichterstattung über die Vorgänge in der ostwestfälischen Einrichtung Wittekindshof weist das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung Nordrhein-Westfalen auf die andauernde Präsenz von struktureller und persönlicher Gewalt im Leben vieler Frauen (und Männer) mit Beeinträchtigung hin. „Die Berichte erinnern mich an meine eigenen Erfahrungen struktureller Gewalt und an die vielen Beispiele von anderen Frauen und Männern mit Behinderung, die ich kenne: in Einrichtungen, in Krankenhäusern, in der Familie oder Schule,“ so Netzwerk-Sprecherin Claudia Seipelt-Holtmann.

Homeschooling mit der Bunten Bande

Bild: Bunte Bande
Bunte Bande
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Im Lockdown ist für Schulkinder wieder Lernen von zu Hause angesagt, und das ist nicht immer leicht. Gut, dass es die Bunte Bande gibt! Leo, Tessa, Henry, Tom und Jule bringen Abwechslung in den Lern-Alltag – mit spannenden Geschichten zum Lesen, Hören und sogar als Online-Konzert“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch zu diesem Projekt.

Nicht sehen darf nicht bedeuten, nicht gesehen zu werden

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Jennifer Sonntag startet in diesem Jahr als Kuratoriumsmitglied für die PRO RETINA. Denn sie ist der Meinung: „Nicht sehen darf nicht bedeuten, nicht gesehen zu werden.“ Mit PRO RETINA möchte die engagierte Journalistin also dabei helfen, Unsichtbares sichtbar zu machen und Menschen zu empowern, die von degenerativen Netzhauterkrankungen betroffen sind.

Positionspapier zur Neugestaltung der Stundenlöhne für persönliche Assistenz im Arbeitgebermodell

Schriftzug Bezirk Oberbayern mit stilisierter Raute mit Löwenkopf
Logo Oberbayern
Foto: Bezirk Oberbayern

München (kobinet) Das Arbeitgebermodell ist mittlerweile seit mehr als 30 Jahren eine erfolgreiche Organisationsform der Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderung. Es ist eine bewährte alternative Wahlmöglichkeit zu anderen Organisationsformen im ambulanten Bereich und sollte somit allen Menschen mit Behinderung zur Wahl offen stehen. Dies schreibt auch der Art. 19 der UN Behindertenrechtskonvention vor! Darauf weist der Sprecher für persönliche Assistenz der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland Andreas Vega aus München hin.

Online-Veranstaltung gibt neue Impulse

Bild von Jürgen Dusel
Bild von Jürgen Dusel
Foto: Beauftragter der Bundesregierung

BERLIN (kobinet) Die Onine-Regionalkonferenz in Nordrhein-Westfalen zum Thema „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ hatte am vergangenen Mittwoch viele neue Impulse für die Arbeit auf diesem Gebiet gegeben.

Keine 80 – keine Impfung

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BITTERFELD-WOLFEN (kobinet) Nach einer Nachricht der „Mitteldeutsche Zeitung“ wurde ein 53jähriger Mann trotz Lungenerkrankung und Termin für die Corona-Impfung im Impfzentrum des Landkreises Anhalt-Bitterfeld durch den Amtsarzt abgewiesen. Dem Mann aus Sandersdorf-Brehna wurde die Impfung zum jetzigen Zeitpunkt verweigert.

Veranstaltung: Als Rollstuhlnutzerin ehrenamtlich aktiv in der Politik

Porträt von Maria Stafyllaraki
Maria Stafyllaraki
Foto: Anja Koehne

Kassel (kobinet) „Als Rollstuhlnutzerin ehrenamtlich aktiv in der Politik“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung des Projektes „Ehrenamt für Alle“ der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab), die am Donnerstag., den 21. Januar von 18:00 -19:00 Uhr per Zoom stattfindet.
Zu Gast ist Maria Stafyllaraki, die über ihre Erfahrungen als Rollstuhlnutzerin und derzeitige Kandidatur für die Wahl zur Kasseler Stadtverordnetenversammlung berichtet.

Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender

Foto zeigt NRW-Ministerpräsident Laschet
Ministerpräsident Armin Laschet
Foto: Land NRW/Laurence Chaperon

Berlin (kobinet) Armin Laschet wurde heute zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt. In einer Stichwahl gegen Friedrich Merz erhielt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident die Mehrheit der Stimmen. Für Armin Laschet stimmten 521 Delegierte, für Friedrich Merz 466. Norbert Rötgen war nach der ersten Runde ausgeschieden, in der keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Delegierten erhielt.

Zeitzeugin Dr. Sigrid Arnade berichtet

Porträt von Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: Birgit Maaßen

Jena (kobinet) Dr. Sigrid Arnade, geboren 1956 in Münster/Westfalen, aufgewachsen in Köln und Bonn, studierte Tiermedizin und Ökologie. Mit 27 bekam sie die Diagnose Multiple Sklerose und nutzt mittlerweile einen Rollstuhl. Sie arbeitete zunächst noch als Tierärztin, wechselte dann aber behinderungsbedingt zum Journalismus und wurde 1986 Chefredakteurin einer Behindertenverbandszeitschrift. Seitdem ist sie in der Behindertenbewegung und –politik engagiert, heißt es auf der Internetplattform des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Dort kommen 40 Zeitzeug*innen aus der Behindertenbewegung zu Wort und schildern ihre Erfahrungen. Heute weisen die kobinet-nachrichten auf das Zeitzeugen-Interview mit Dr. Sigrid Arnade hin.

Behindertenbeauftragter mahnt Gesamtkonzept bei Corona-Schutzmaßnahmen an

Foto des Bundes-Behindertenbeauftragter Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel beobachtet die ergriffenen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus mit Sorge, da es hier noch an einem schlüssigen Gesamtkonzept fehle. Er vermisst in der Corona-Pandemie- Forderung ein Gesamtkonzept bei Impf-, Schutzmasken- und Testverordnung

Schutz vor Covid-19 darf keine Frage des Geldbeutels sein

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Für Millionen Menschen, die ohnehin am oder unter dem Existenzminimum leben, hat sich die Situation durch die Covid-19-Pandemie noch deutlich weiter verschärft. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) setzt sich deshalb entschieden gegen eine ungerecht hohe Belastung der sozial benachteiligten Menschen durch und in der Corona-Pandemie ein.

Neues Buch zur Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Vereinen erschienen

Kopie des Aussenumschlags des Buches
Kopie des Aussenumschlags des Buches
Foto: Siegurd Seifert

BERLIN (kobinet) Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtige Voraussetzung dafür, dass ehrenamtliches Engagement in den sozialen Verbänden und Vereinen in der Öffentlichkeit bekannt sind und wahrgenommen werden. Nur auf dem Wege der Öffentlichkeitsarbeit können sich soziale Vereine letztlich auch eine Lobby schaffen. Mehr Öffentlichlichkeit zu erreichen, dazu kann das neue Buch des Berliner Journalisten Siegurd Seiftert, welches jetzt unter dem Titel „Wie bekommt mein Verein Öffentlichkeit ?“ erschienen ist, ein guter Rateber sein.

Krauthausen: Impfung auch für Behinderte, die nicht im Heim leben

Porträt von Raul Krauthausen mit Schirmmütze
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) In einem Interview im Deutschlandfunk hat der Aktivist der Behindertenbewegung Raul. Krauthausen heute kritisiert, dass Menschen mit Behinderungen, die nicht in einem Pflegeheim lebten, bei der Impfstrategie missachtet würden. Innerhalb dieser Gruppe gebe es große Unsicherheiten, ob man überhaupt zur Hochrisikogruppe zähle und Anspruch auf eine schnelle Impfung gegen das Coronavirus habe.

Beschwerde einlegen: Diese Möglichkeiten gibt es

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) „Hat eine Behörde oder ein Unternehmen Sie falsch informiert oder schlecht behandelt? Dann können Sie eine Beschwerde dagegen einreichen. In einem Beitrag des Familienratgebers stellt die Aktion Mensch verschiedene Beschwerde-Möglichkeiten vor.

Partizipation muss besser werden

Porträt von Wiebke Schär
Wiebke Schär
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Mit der heute endenden Frist zur Abgabe einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf eines Teilhabestärkungsgesetzes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bewertet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Prozedere der Verbändebeteiligung für diesen Entwurf lediglich als Vorstufe der Partizipation. Der Grund der Empörung sieht folgender Maßen aus: Der Entwurf eines für Menschen mit Behinderungen durchaus wichtigen Teilhabestärkungsgesetzes, das viele wichtige Bereiche des alltäglichen Lebens berührt, wurde erst am 22. Dezember 2020 an die Verbände versandt mit Frist „Freitag, 08. Januar 2021“, nach Protesten wurde die Frist dann um eine Woche verlängert.

Neue Empfehlungen der Ständigen Impfkommision umsetzen

Matthias Rösch mit Rollstuhl
Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: LB RLP

Mainz (kobinet) „Die Aktualisierung der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur COVID-19-Impfung sind ein wichtiger Schritt für die Einbeziehung von besonders gefährdeten Menschen mit Behinderungen in die Impfstrategie. Jetzt ist der Bund gefordert, seine Impfverordnung anzupassen“, dies betonte der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch. Am vergangenen Freitag hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Impfempfehlungen zu COVID-19 dahingehend aktualisiert, Menschen mit seltenen und schweren Vorerkrankungen und mit erhöhtem Risiko in der Impfpriorisierung zu berücksichtigen.

Fachverbände für schnelleren Zugang zu Impfungen und Schnelltests

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderung und das Personal in Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssen sich jetzt schnellstmöglich gegen das Coronavirus impfen lassen können. Das fordern die Fachverbände für Menschen mit Behinderung in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die hohe Zahl an schweren Verläufen und Todesfällen bei Menschen mit geistiger Behinderung gerade in den östlichen Bundesländern zeige, dass Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung mit schwerem Verlauf durch SARS-CoV-2 haben. Es müsse jetzt gehandelt werden.

Forderung nach vollständiger Barrierefreiheit im ÖPNV

Zwei Menschen fahren mit Rollstuhl eine Schräge hoch
Zwei Menschen fahren mit Rollstuhl eine Schräge hoch
Foto: Jacqueline Hirscher

BERLIN (kobinet) Gemeinsam mit der Liga Selbstvertretung, dem Netzwerk Artikel 3 und dem Deutschen Bahnkundenverband fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, die Herstellung der vollständigen Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr mit Hochdruck voranzutreiben.