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Teilhabe am sozialen Arbeitsmarkt

Blick in den Plenarsaal des Bundestages
Plenarsaal des Bundestages
Foto: omp

BERLIN (kobnet)

BERLIN (kobnet) Im Dezember des Jahres 2021 wurden rund 43.000 Menschen durch das Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“gefördert – das zeigt die Auswertungen der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die durchschnittlichen Ausgaben je Förderung pro Monat lagen im Jahr 2020 (aktuellste Daten) demnach bei 1.356 Euro. Unter Berücksichtigung des Passiv-Aktiv-Transfers lagen sie bei 1.764 Euro.

Sportlotse für ein weiterhin bewegtes Leben

Drei Sportler verschiedenen Alter bei Ballübungen
In Bewegung bleiben, erhält die körperliche Fitness und macht Spaß.
Foto: Axel Nordmeier

HAMBURG (kobinet) Der Bereich Sport und Inklusion der Evangelischen Stiftung Alsterdorf stellt in der kommenden Woche sein neues Projekt „Sportlotse – Bewegtes Leben“ vor. Bei diesem Anlass finden verschiedene Themen-Workshops statt, bei denen Interessierte die Möglichkeit haben, den neu geschaffenen Schwerpunkt des Sportlotsen-Projekts kennenzulernen.

Sören Pellmann fragt nach 200 Tagen rot-grün-gelb: Was macht eigentlich die Ampel?

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) „Außer Spesen nichts gewesen?“ Dieser Frage ging kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul am 26. Juni anlässich der Marke von 200 Tagen rot-grün-gelber Regierungskoalition in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik nach. Bei verschiedenen Akteur*innen nachgefragt, kam nun auch ein Statement von Sören Pellmann, dem Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zu seiner Einschätzung der ersten 200 Tage. „Was macht eigentlich die Ampel?“ Dies fragt sich Sören Pellmann und blickt unter anderem kritisch auf die Entwicklungen in Sachen Gesetzgebung zur Triage.

Kfz-Hilfen auf E-Bikes und Pedelecs erweitern

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages unterstützt einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge die Forderung, Zuschüsse oder Darlehen gemäß der Kraftfahrzeughilfe-Verordnung (KfzHV) zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen nicht nur auf Pkw zu beschränken, sondern auf E-Bikes, Pedelecs und Fahrräder zu erweitern. In der Sitzung am 6. Juli beschloss der Ausschuss mit breiter Mehrheit, eine entsprechende Petition mit dem zweithöchsten Votum „zur Erwägung“ an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu überweisen. Lediglich die CDU/CSU-Fraktion stimmte dem Bericht zufolge nicht zu.

SoVD fordert mehr Unterstützung für Gesetzliche Krankenversicherung

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Nach Schätzungen droht der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 2023 ein Defizit in Höhe von 17 Milliarden Euro. Nach Berechnungen des Instituts für Gesundheitsökonomie könnte sich das Defizit wegen des Ukrainekrieges und den Folgen gar auf bis zu 25 Milliarden Euro belaufen. Ein sogenanntes GKV-Finanzstabilisierungsgesetz soll hier Abhilfe schaffen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) blickt ernüchternd auf den Gesetzentwurf und kritisiert insbesondere, dass der Bund sich lediglich mit 2 Milliarden Euro Bundeszuschuss und einem Bundesdarlehen am Stopfen der Finanzlücke beteiligen will.

Blinde und sehbehinderte Studierende für Studie gesucht

Foto des Alten Rathauses der Stadt Leipzig
Altes Rathaus der Stadt Leipzig
Foto: H. Smikac

LEIPZIG (kobinet) Im Rahmen eines Forschungsprojektes suchen Masterstudierende der Universität Leipzig blinde oder sehbeeinträchtigte Studierende, die an einem Interview zum Thema “Studieren mit digitaler Sprachassistenz” teilnehmen möchten.

Bundesliga für Alle

Emoji 2 Sportler freuen sich über sportlichen Erfolg
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

BONN (kobinet) Die neue Bundesliga-Saison steht inmittelbar bevor. Fußball-Fans, die jetzt damit beginnen möchten, ihre Stadionbesuche zu planen, brauchen dazu möglichst unkompliziert Informationen für ihre An- und Abreise. Für Sportbegeisterte mit Behinderung ist der Weg in das Stadion allerdings oft nicht so einfach zu organisieren. Praktische Unterstützung bietet ab sofort wieder die neue Bundesliga-Reiseführer-App, welche die DFL Deutsche Fußball Liga als Gemeinschaftsprojekt mit Unterstützung der Aktion Mensch entwickelt hat.

Hubert Hüppe zu 200 Tage rot-grün-gelb: Viele Worte – keine Taten

Portraitfoto von Hubert Hüppe im dunklen Anzug, weißem Hemd und dunklem Binder
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Berlin (kobinet) „Außer Spesen nichts gewesen?“ Dieser Frage ging kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul am 26. Juni anlässich der Marke von 200 Tagen rot-grün-gelber Regierungskoalition in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik nach. Bei verschiedenen Akteur*innen nachgefragt, hat er nun auch ein Statement von Hubert Hüppe, dem Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu seiner Einschätzung der ersten 200 Tage bekommen. „Viele Worte – keine Taten“, so fasst Hubert Hüppe seine Einschätzung der bisherigen Regierungsarbeit von rot-grün-gelb zusammen.

SoVD fordert Corona-Fahrplan für den Herbst

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Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Der Sommer zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Da fällt es schwer an den Herbst oder Winter zu denken. Doch genau das fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD). „Der Krieg in der Ukraine und der Kampf gegen die Inflation dürfen nicht dazu führen, dass wir Corona aus dem Blick verlieren. Der Herbst steht vor der Tür und wir müssen diesmal gut vorbereitet sein. Die Bundesregierung muss jetzt schnell ein Konzept auf den Tisch legen, das die Erfahrungen der vergangenen 2,5 Jahre aufgreift“, fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Fachtag zu Perspektiven der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Aktion Psychisch Kranke lädt am 7. September zu einem Fachtag mit einem anschließenden Selbsthilfetag am 8. September in Berlin ein. Beim Fachtag sollen die „Perspektiven der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen“ in der neuen Legislatur dargestellt und diskutiert werden. Im Fokus stehen zunächst die im Psychiatriedialog diskutierten Handlungsbedarfe und Zielsetzungen. Dieser Dialog wurde in der letzten Legislatur vom Bundesministerium für Gesundheit initiiert.

Migasa kooperiert jetzt mit der Initiative Demenz Partner

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Die Apotheken-Kooperation für inhabergeführte Apotheken (Migasa) hat kürzlich als demenzsensible Apotheke eine Kooperation mit der Initiative Demenz Partner abgeschlossen. Ziel der Kooperation ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Sicherheit im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen zu geben.

Politische Partizipation endlich erleichtern

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Auch wenn mittlerweile die dritte von vier Stufen der Umsetzung des deutschen Bundesteilhabegesetzes vollbracht ist und die letzte Ratifizierung für 2023 angedacht wird, bestehen nach Ansicht des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) weiterhin erhebliche Mängel in der Partizipation von Menschen mit Handicap und ihren Vertreterorganisationen bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen. Davon ausgehend fordert der ABiD, politische Partizipation von Menschen mit Handicap zu erleichtern!

Patientenrechte und -sicherheit müssen dringend verbessert werden

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 1. Juli wurde die Jahresstatistik 2021 zur Behandlungsfehlerbegutachtung des Medizinisches Dienstes (MD Bund) vorgestellt. Danach wurden 13.050 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern erstellt. In jedem vierten Fall wurde ein Fehler bestätigt und ein Schaden festgestellt, in jedem fünften war der Fehler Ursache des erlittenen Schadens. Darauf weist der Sozialverband Deutschland (SoVD) hin. Der Verband fordert, dass die Patientenrechte und -sicherheit dringend verbessert werden müssen.

Facebookgruppe zu Zwangsumschulungen in der beruflichen Rehabilitation

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Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Sandra Uhling hat eine Facebookgruppe zum Thema Zwangsumschulungen in der beruflichen Rehabilitation gegründet. Die Gruppe richtet sich nach ihren Informationen hauptsächlich an Betroffene und interessierte Fachexperten. „Gemeinsam wollen wir das Thema verständlich aufbereiten: Zeigen, dass es keine Einzelfälle sind. Die Ursachen herausfinden und konstruktive Lösungen entwickeln“, berichtet Sandra Uhling über die neue Facebookgruppe.

Einheitliche Ansprechstellen sollen Beschäftigung erleichtern

Logo: Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA)
Logo: Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA)
Foto: EAA

Köln (kobinet) Viele Arbeitgeber möchten Menschen mit Behinderung einstellen. Doch sie vermuten hohe bürokratische Hürden. Ihr Wunsch: Eine Ansprechstelle rund um das Thema Inklusion im Arbeitsmarkt. Mit den „Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber“ wird dies nach Informationen des Landschaftsverband Rheinland (LVR) Realität: Sie koordinieren für die Arbeitgeber in der Mittlerrolle das gesamte Verfahren zur Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung. Im Rheinland hat das LVR-Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) nun verschiedene Träger mit dieser Aufgabe regional beauftragt: Acht neue Einheitliche Ansprechstellen, die Arbeitgeber bei der leichteren Beschäftigung von Menschen mit Behinderung helfen, sind bereits an den Start gegangen.

Realtalk: Mamas mit Behinderung

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Egal, ob das Wickeln unterwegs, Hindernisse auf dem Weg oder im Sand spielen auf dem Spielplatz – Fabie und Hülya haben einige Herausforderungen als Mütter mit Behinderung. In einem Video der Aktion Mensch erzählen sie, wie sie damit umgehen und was ihre Lösungen sind. Darauf wird im neuesten Newsletter der Aktion Mensch hingewiesen.

Missbräuchlicher Medikamenteneinsatz wird untersucht

Medikamente
Medikamente
Foto: Rolf Barthel

Düsseldorf (kobinet) Das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat eine Studie in Auftrag gegeben, um missbräuchlichen Medikamenteneinsatz bei Kindern und Jugendlichen aufarbeiten zu lassen. Die Studie untersucht Medikamententests in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und der Psychiatrie von der Gründung des Landes im Jahr 1946 bis zum Jahr 1980. Beauftragt wurde eine Gemeinschaft von Forscherinnen und Forschern verschiedener Hochschulen unter Leitung von Prof. Dr. Heiner Fangerau vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Das Land finanziert die Studie mit 430.000 Euro. Ergebnisse sollen in rund zwei Jahren vorliegen.

Über 8.000 schwerbehinderte Akademiker*innen arbeitslos

Logo der Bundesagentur für Arbeit
Logo der Bundesagentur für Arbeit
Foto: BA

Bonn (kobinet) Über 8.000 schwerbehinderte Akademiker*innen waren nach Informationen des Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) Anfang Mai 2022 bundesweit arbeitslos und auf der Suche nach einer neuen Anstellung. Ein Fachkräftepotential, das auch für Ihr Unternehmen sehr interessant sein kann und für deren Anstellung es eine Reihe von Fördermöglichkeiten gibt.

Fachgespräch zu Benachteiligungen in pandemie-bedingten Triage

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Diakonie Deutschland, der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe und der Deutsche Evangelische Krankenhausverband laden für den 13. Juli von 15:00 bis 17:00 Uhr zu einem digitalen Fachgespräch mit dem Titel „Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen in einer pandemie-bedingten Triage wirksam verhindern“ ein. Die Anmeldung ist noch bis zum 10. Juli möglich.

IAAP-DACH veröffentlicht Webinare zur Barrierefreiheit von Webseiten

Schriftzug IAAP-D.A.CH
Logo IAAP-DACH
Foto: Screenshot HT

Berlin (kobinet) Die Organisation IAAP-DACH (deutschsprachige Niederlassung der IAAP, International Association of Accessibility Professionals) ist die Fachorganisation der Fachleute für Barrierefreiheit. DACH steht für Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH). Es sind darin vertreten Wirtschaft, Hochschulen, Verbände und Behörden aus den 3 deutschsprachigen Ländern D, A und CH.
Öffentliche Webinare werden vorwiegend bei Youtube veröffentlicht.

Nicht-invasiver Pränataltest ist humanitärer Rückschritt

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten, Mann mit vollem weißem Haar, weißem Hemd mit Schlips und dunklem Anzug
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Anlässlich der heutigen Einführung von nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen äußert sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe dazu. Er sieht diesen nicht-invasiver Pränataltest als gegen Kinder mit Behinderungen gerichtet.

Kassenfinanzierter Bluttest: Ableismus par excellence

Martina Puschke
Martina Puschke
Foto: privat

Kassel (kobinet) Seit heute, dem 1. Juli 2022, ist der umstrittene Nicht-invasive Pränataltest (NiPT) Bestandteil der Mutterschafts-Richtlinien und wird somit von den Krankenkassen finanziert. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz kritisiert diese Entscheidung massiv. „Der in der Durchführung einfach daherkommende Bluttest für Schwangere soll Auskunft geben, ob bei dem Fötus eine Trisomie vorliegt. Und wenn das Ergebnis positiv ist? Dann muss die einzelne Frau eine Entscheidung über das Lebensrecht treffen. Dabei geht es um eine gesamtgesellschaftliche Entscheidung“, empört sich Martina Puschke von der Leitung der Interessenvertretung und kritisiert den kassenfinanzierten Bluttest als Ableismus par excellence.

Viele Anliegen im Koalitionsvertrag von Schleswig-Holstein verankert

Michaele Pries
Michaela Pries
Foto: LB Schleswig-Holstein

Kiel (kobinet) Nicht nur in Nordrhein-Westfalen ist diese Woche eine schwarz-grüne Landesregierung an den Start gegangen, sondern auch im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein. „Viele unserer Anliegen wurden im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung aufgenommen“, sagt Michaela Pries, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen von Schleswig-Holstein zur Unterzeichnung des Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Regierung in Schleswig-Holstein. „Die Arbeit der zurückliegenden Jahre zeigt deutliche Ergebnisse und wir werden nun die Landesregierung bei der Umsetzung weiter beraten,“ ergänzt die Beauftragte. Die neue Koalition bekenne sich ausdrücklich zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen und widme ihnen direkt 2 Seiten.

Umfrage zu Diskriminierungen in Bussen und Bahnen bis 31. Juli verlängert

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Leipzig (kobinet) „Haben Sie bei der Nutzung von Bus oder Bahn (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) in Sachsen Diskriminierung – zum Beispiel anhand Ihrer Behinderung oder aufgrund rassistischer Zuschreibungen – erlebt? Oder waren Sie Zeug*in einer Diskriminierung oder sind Ihnen Diskriminierungen in dem Bereich in Ihrer Funktion, beispielsweise als Berater*in, gemeldet worden?“ Das fragt das Antidiskriminierungsbüro Sachsen. An der aktuellen Umfrage kann man noch bis zum 31. Juli 2022 teilnehmen. Den Fragebogen gibt es aufgrund der Nachfrage nun auch in Spanisch, Arabisch und in Leichter Sprache.

Lebenshilfe befürchtet mehr Schwangerschaftsabbrüche wegen Bluttests als Kassenleistung

Sebastian Urbanski
Sebastian Urbanski
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Ab heute, den 1. Juli 2022, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Bluttests, die in der Schwangerschaft Trisomien wie das Down-Syndrom aufspüren sollen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe bedauert sehr, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dazu die Zulassung erteilt hat. Sie befürchtet, dass die Bluttests nun zur Regeluntersuchung und noch mehr Menschen mit Behinderung abgetrieben werden.

Eckpunktepapier zum Selbstbestimmungsgesetz begrüßt

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Heute, am 30. Juni, haben Bundesministerin Lisa Paus und Bundesminister Dr. Marco Buschmann erste Eckpunkte für ein Selbstbestimmungsgesetz vorgestellt. Künftig sollen trans*-, nicht-binäre und intergeschlechtliche Menschen ihren Personenstand beim Standesamt ändern können – ohne psychologische Gutachten, medizinische Atteste und teure Gerichtsverfahren. Henny Engels vom Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) begrüßt diese Initiative ausdrücklich.

LWV Hessen: Zahl der Leistungsberechtigten und Kosten steigen

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV

Kassel (kobinet) Mehr leistungsberechtigte Menschen, erhöhter Unterstützungsbedarf der Leistungsberechtigten wegen hohen Alters sowie Tarifsteigerungen bei den Leistungserbringern sind wesentliche Gründe dafür, dass die Abgeordneten der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in den Eckwerten für den LWV-Haushalt 2023 Ausgaben von voraussichtlich 2,208 Milliarden Euro vorsehen. Das sind rund 128 Millionen Euro mehr, als für 2022 veranschlagt worden sind, wie der Kommunalverband in einer Presseinformation mitteilt.

VdK: Drittes Entlastungspaket muss kommen

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Paritätische Gesamtverband hat gestern seinen aktuellen Armutsbericht vorgelegt. Die Zahlen sind nach Ansicht des Sozialverband VdK alarmierend: 13,8 Millionen Menschen werden mittlerweile zu den Armen in Deutschland gerechnet, das sind 600.000 mehr als vor der Pandemie. Auffällig sei der hohe Anstieg bei Rentnern, Selbstständigen sowie bei Kindern und Jugendlichen. Das Armutsrisiko sei in den vergangenen zwei Jahren deutlich gewachsen, ein Ende nicht absehbar. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert daher ein drittes Entlastungspaket.

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

Berlin (kobinet) „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Dieser Satz gilt seit 15. November 1994 im deutschen Grundgesetz. Heute vor 28 Jahren, am 30. Juni 1994, fasste der Deutsche Bundestag nach massiver Lobbyarbeit der Gleichstellungsbewegung behinderter Menschen den Beschluss, dass dieser Satz im Rahmen der Grundgesetzreform nach der Wiedervereinigung in Artikel 3 des Grundgesetzes mit aufgenommen wurde. 28 Jahre danach fordert der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul die rot-grün-gelbe Bundesregierung auf, endlich auch für die privaten Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur umfassenden Barrierefreiheit zu verpflichten, wie dies beispielsweise bereits seit 1990 in den USA geregelt ist. Zudem soll Deutschland den Widerstand für eine entsprechende 5. Antidiskriminierungsrichtlinie der EU aufgeben.

Online-Seminar fand statt: Digitale Barrierefreiheit im D-A-CH Raum – Wo stehen wir und was sind die aktuellen Herausforderungen?

Text von https://iaap-dach.org/ siehe Link im Text
Screenshot Ankündigung Online-Seminar der IAAP-DACH
Foto: Screenshot HT

Berlin (kobinet) Heute fand das öffentliche Online-Seminar der IAAP-DACH (International Association of Accessibility Professionals – Deutschland-Österreich- Schweiz) zum Stand der Barrierefreiheit der Webseiten öffentlicher Stellen mit Aussagen über die Erarbeitung des EU-Berichtes Ende 2021 und einer informativen Panel-Diskussionsrunde statt. Das Seminar wurde aufgezeichnet.

Schwarz-grüne Landesregierung nimmt sich der Themen Inklusion und Barrierefreiheit an

Christina Marx
Christina Marx
Foto: Aktion Mensch

BONN (kobinet) Die neue schwarz-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat ihren Koalitionsvertrag unterzeichnet. CDU und Grüne haben sich darin auf einen gemeinsamen Fokus zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit geeinigt. Mit dem Projekt „Inklusion vor Ort“ liefert die Aktion Mensch einen wichtigen Beitrag, Kommunen attraktiver und lebenswerter für alle Menschen zu gestalten.

Paritätischer stellt Bericht zur Armut in Deutschland vor

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Wie sich die Armuts-Lage in Deutschland zwischen Pandemie und Inflation entwickelt hat, ist jetzt dem vom Paritätischen Wohlfahrtsverband vorgestellte Armutsbericht 2022 zu entnehmen. Wie dieser Bericht zeigt, hat die Armut in Deutschland mit einer Armutsquote von 16,6 Prozent im zweiten Pandemie-Jahr (2021) einen traurigen neuen Höchststand erreicht. 13,8 Millionen Menschen müssen demnach hierzulande derzeit zu den Armen gerechnet werden, 600.000 mehr als vor der Pandemie.

Jens Beeck MdB: „Nationale Spiele der Special Olympics ein voller Erfolg“

Jens Beeck MdB bei der Übergabe der Medaillen
Jens Beeck MdB bei der Übergabe der Medaillen
Foto: Jens Beeck MdB / Oscar Schroers

BERLIN / LINGEN (kobinet) Zum Abschluss der Nationalen Spiele der Special Olympics in Berlin hatte der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion die Gelegenheit, die Medaillen in den Reitwettbewerben zu vergeben. „Die Nationalen Spiele der Special Olympics waren ein voller Erfolg. Am Freitag ist eine Woche voller tollem Sport und mitreißender Emotionen zu Ende gegangen. Klar ist: Gewonnen haben alle“, so der Bundestagabgeordnete bei diesem Anlass.

Umfrage zur Peer-/Genesungsbegleitung

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Hamburg (kobinet) Die Universität Hamburg führt derzeit zusammen mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine Umfrage zur Peer-/Genesungsbegleitung durch, an der man sich online beteiligen kann.

Jens Beeck zu 200 Tage rot-grün-gelber Regierungskoalition

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) „Außer Spesen nichts gewesen?“ Dieser Frage ging kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul am 26. Juni anlässich der Marke von 200 Tagen rot-grün-gelber Regierungskoalition in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik nach. Bei verschiedenen Akteur*innen nachgefragt, hat er als erstes ein Statement von Jens Beeck, dem teilhabepolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, zu seiner Einschätzung der ersten 200 Tage bekommen. Ihm liegen u.a. die Stärkung der barrierefreien Mobilität und der Barrierefreiheit im baulichen Bereich, der verbesserte Zugang zu Teilhabeleistungen und Regelungen für Assistenzhunde besonders am Herzen.

Podcast Die Neue Norm zum Leben mit Assistenz

Logo: Die Neue Norm
Logo: Die Neue Norm
Foto: BR

Berlin (kobinet) „Leben mit Assistenz – Selbstbestimmung für behinderte Menschen“, so lautet der Titel des neuesten Podcasts des Bayerischen Rundfunks Die Neue Norm.

Workshop zur Barrierefreiheit eines neuen Fahrzeugkonzeptes

Einstieg in U-Shift
Kobinet Redakteur Andreas Vega testet mit einem Elektrorollstuhl den Einstieg in die „Personenkapsel“ von U-Shift
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) ist mit seinem Programm „Verkehr“ die zweitgrößte institutionell geförderte Verkehrsforschungseinrichtung in Europa. Das Institut für Fahrzeugkonzepte entwickelte eine neue Vision der Mobilität in der Zukunft. U-Shift heißt das futuristische Projekt, bei dem ein fahrerloses Modul (Driveboard) autonom Güter und Personen zu ihrem Ziel befördern soll. Im Rahmen dieses Projektes fand am Montag (27.06.2022) ein Workshop in Weil im Schönbruch statt, der die Barrierefreiheit der sogenannten „Personenkapsel“ diskutieren und untersuchen sollte.

Unternehmen dürfen sich nicht länger freikaufen

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Wie der Sozialverband Deutschland (SoVD) -Landesverband Niedersachsen feststellt, so gibt es in Niedersachsen rund 664.000 Menschen, die laut Landesamt für Statistik eine Schwerbehinderung haben. Fast 50 Prozent von ihnen sind jünger als 65 Jahre – könnten also noch im Berufsleben aktiv sein. Allerdings sind sie überproportional häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert daher eine bessere Förderung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie mehr Druck auf Unternehmen, damit diese die gesetzliche Beschäftigungsquote erfüllen.