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Ungewisse Zukunft für Disability Studies in Hamburg

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Foto: ZeDiS

Hamburg (kobinet) Die Zukunft des Zentrums für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus, vormals ZeDiS) in Hamburg ist leider wieder ungewiss, da die aktuelle Förderperiode Ende 2022 ausläuft. Zur Situation von ZeDiSplus erschien in der taz ein Bericht mit dem Titel “ Forschung für eine Welt ohne Barrieren: Behinderung anders gedacht“.

Weißes Haus lädt zu Online-Veranstaltung zum US-Antidiskriminierungsgesetz ein

George H.W. Bush mit Justin Dart u.a. bei der Unterzeichnung des ADA
George H.W. Bush mit Justin Dart u.a. bei der Unterzeichnung des ADA
Foto: Presidential Library and Museum

Washington, D.C. (kobinet) Am 26. Juli 1990 wurde vom damaligien US-Präsidenten George H. W. Bush der Americans with Disabilities Act (ADA) unterzeichnet. Die Biden Administration nutzt den Jahrestag der Verabschiedung des US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetzes für behinderte Menschen, um gemeinsam mit Behindertenverbänden über die bisherigen Schritte zur Umsetzung des Gesetzes und für eine Antidiskriminierungspolitik für behinderte Menschen zu informieren. Heute, am 28. Juli um 20:00 Uhr findet dazu ein kostenfreies Webinar statt.

SoVD besorgt über Explosion bei pflegebedingten Zuzahlungen

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Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) blickt mit großer Sorge auf die Situation pflegebedürftiger Menschen. Die Zuzahlungen für die Pflege im Heim sind erneut weiter gestiegen und werden laut einer Auswertung von neuen Zuschüssen nur teilweise abgefedert. Laut einer Analyse des Verbands der Ersatzkassen mussten Betroffene zum 1. Juli für das erste Jahr im Heim im bundesweiten Schnitt 2.200 Euro pro Monat aus eigener Tasche bezahlen. Konkret bedeutet das 67 Euro mehr als zum 1. Januar.

Anhörung zum Referentenentwurf zu Triage-Regelungen

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Heute, am 28. Juli, führt das Bundesministerium für Gesundheit von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Verbändeanhörung zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes – zur Umsetzung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 16. Dezember 2021 zu Benachteiligungsrisiken von Menschen mit Behinderungen im Falle einer Triage durch. Im Vorfeld der Anhörung gab es vor allem von einer Reihe von Behindertenverbänden erhebliche Kritik an den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums.

Programm für INKLUSIVA jetzt online

Logo: INKLUSIVA
Logo: INKLUSIVA
Foto: LAG Selbsthilfe

Mainz (kobinet) Die INKLUSIVA, die Inklusionsmesse aus Rheinland-Pfalz, findet am 2. und 3. September 2022 statt. Zwei Tage lang dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema „Teilhabe für alle! Wie wollen wir 2030 zusammen leben?“. Die diesjährige INKLUSIVA hat eine Mischung aus Online- und Präsenzveranstaltungen gewählt, so dass am 2. September die Online-Veranstaltungen und am 3. September die Präsenzveranstaltungen stattfinden. Die Organisator*innen haben nun das Programm für die Inklusionsmesse ins Internet eingestellt.

Stephanie Aeffner: Rollstuhl kaputt – Termine abgesagt

Stephanie Aeffner
Stephanie Aeffner
Foto: Aeffner/Sabine Arndt

Pforzheim (kobinet) Was viele behinderte Menschen immer wieder erleben müssen, behinderte nun auch die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Stephanie Aeffner. Ihr Rollstuhl war defekt und sie war zu Hause in ihrer Wohnung eingesperrt. So musste sie zwischenzeitlich eine Reihe von Terminen absagen. In einem Kurzvideo erklärte Stephanie Aeffner die Situation und verwies dabei auch auf ähnliche Erfahrungen anderer behinderter Menschen. Mittlerweile funktioniert der Rollstuhl wieder und Stephanie Aeffner kann wieder ihre Termine im Wahlkreis wahrnehmen.

behindert und verrückt feiern Pride Parade in Berlin abgesagt

Logo: behindert und verrückt feiern Parade Berlin
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Foto: Organisationsteam behindert und verrückt feiern Parade

Berlin (kobinet) Die behindert und verrückt feiern Pride Parade, die für den 10. September 2022 in Berlin als Straßenfest geplant war, muss leider abgesagt werden. Darauf weisen die Organisator*innen auf der Facebook-Seite der behindert und verrückt feiern Pride Parade hin.

Anrechnung von kommunalen Energiekostenzuschüssen

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Eine mögliche Anrechnung von kommunalen Heizkostenzuschüssen auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist laut Bundesregierung einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge abhängig von der konkreten Ausgestaltung. „Kommunale Energiekostenzuschüsse sind bei den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende als Einkommen zu berücksichtigen, sofern sie den gleichen Zwecken dienen wie die Leistungen der Grundsicherung“, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (20/2753) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (20/2329).

Ergebnisbericht zum Reha-Kolloquium: Gleichstellung, Teilhabe und Rehabilitation von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten veröffentlicht

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Foto: Susanne Göbel

MÜNSTER (kobinet) Im Rahmen des Reha-Kongresses, der im März dieses Jahres in Münster stattgefunden hatte, wurden während eines Diskussionsforums auch die Belange von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten thematisiert. Dazu wurde jetzt ein Ergebnisbericht des Diskussionsforums veröffentlicht.

Gold-Kraemer-Stiftung und die Stiftung 1. FC Köln intensivieren ihre enge Partnerschaft

Gruppenfoto der Vertreter beider Stiftungen
Stiftung 1. FC Köln und Gold-Kraemer-Stiftung engagieren sich gemeinsam für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.
Foto: Gold-Kraemer-Stiftung.

FRECHEN / KÖLN (kobinet) Die Gold-Kraemer-Stiftung und die Stiftung 1. FC Köln haben bei der FC-Saisoneröffnung am vergangenen Samstag ihre Jahrespartnerschaft im Projekt „FC-Doppelpass“ bekanntgegeben. Gemeinsam setzen sie sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein.

Projekt: Selbst-Vertretung für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten in Köln

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Foto: Susanne Göbel

Köln (kobinet) „Es werden Menschen mit Lern-Schwierigkeiten für ein neues Projekt in Köln gesucht. Sie arbeiten in diesem Projekt für die Rechte von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten in der Stadt Köln. Sie arbeiten an zwei Tagen in der Woche. Sie arbeiten als Selbst-Vertreter und Selbst-Vertreterinnen in einem Team.“ Mit diesem Hinweis in Leichter Sprache weist das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten Mensch zuerst auf seiner Internetseite auf ein neues Projekt der Lebenshilfe Köln hin.

32 Jahre Americans with Disabilities Act

Flagge USA
Flagge USA
Foto: public domain

Washington, D.C. (kobinet) Heute vor 32 Jahren trat das US-amerikanische Antidiskriminierungsgesetz für behinderter Menschen, der Americans with Disabilities Act, mit der Unterzeichnung durch den damaligen Präsident George H. W. Bush am 26. Juli 1990 in Kraft. Der demokratische Senator Tom Harkin aus Iowa hatte den Gesetzentwurf am 9. Mai 1988 in den Senat eingebracht. Er und Judith Heumann, eine der renommiertesten Behindertenrechtler*innen der USA waren vor kurzem Gäste bei C-SPAN. In einer einstündigen Sendung lassen sie die Entwicklung der Rechte für behinderte Menschen Revue passieren, wie der Chronist der kobinet-nachrichten Dr. Martin Theben mitteilt.

Raus aus der Parallelwelt

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Raus aus der Parallelwelt“, so titelt ZEIT ONLINE einen Gastbeirat von Hannah Wahl, der am 22. Juli veröffentlicht wurde. Sondereinrichtungen für Menschen mit Behinderungen schränken die Selbstbestimmung ein. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der sich alle ganz selbstverständlich begegnen“, heißt es in der Einführung in den Beitrag.

Fährt die Deutsche Bahn mit Hochgeschwindigkeit der Inklusion davon?

Alexander Ahrens am Laptop am Schreibtisch
Alexander Ahrens am Laptop
Foto: Jacqueline Hirscher

Kassel (kobinet) „Fährt die Deutsche Bahn mit Hochgeschwindigkeit der Inklusion davon?“ So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die vom Projekt „Ehrenamt für Alle“ des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 9. August von 19:30 bis 21:00 Uhr via Zoom durchgeführt wird. Zu Gast ist Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), der sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Mobilität und insbesondere mit der Barrierefreiheit beim Bahnfahren beschäftigt.

Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung abschaffen

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) Für viele Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), we der Fahrtkosten zu Behandlungen in Krakenhäusern oder Arztpraxen müssen Versicherte bestimmte Beträge hinzuzahlen. Das gilt auch, wenn die Beförderung aus medizinischen Gründen notwendig ist. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert, dass Betroffene für diese Fahrten überhaupt einen Eigenanteil tragen müssen. Außerdem spricht er sich dafür aus, dass die Zuzahlungsregelung insgesamt abgeschafft wird. Nach Verständnis der SoVD Niedersachsen ist diese Zuzahlung unsolidarisch.

Steigender Mehrkosten für Behinderte sind alarmierend

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Durch die derzeitig bestehende Teuerungsrate entstehen für für Menschen mit Handicap besondere Herausforderungen – darauf weist der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) hin. Wie ABiD- Sozialberater Dennis Riehle, eindrücklich klarmacht, haben ihn in den letzten Wochen viele Zuschriften von Personen mit einer Behinderung erreicht, die in existenzielle Not geraten sind.

Anspruch auf Budget für Arbeit – auch ohne formale Bildungsmaßnahme

Logo reha-recht Rehabilitations- und Teilhaberecht
Logo reha-recht Rehabilitations- und Teilhaberecht
Foto: reha-recht

Heidelberg (kobinet) „Der Anspruch auf ein Budget für Arbeit (BfA) setzt die sogenannte ‚Werkstattfähigkeit‘ voraus, nicht aber zwingend eine vorherige berufliche Ausbildung. So urteilte das Sozialgericht (SG) Nürnberg am 24. November 2021 und verpflichtete einen Träger der Eingliederungshilfe zur Übernahme eines unbefristeten BfA für einen jungen Mann mit Down-Syndrom im Rahmen der Beschäftigung in einem Haus für Kinder und Familien (Az. S22 SO 59/19).“ Auf diese Entscheidung weist das diskussions forum Rehabilitations- und Teilhaberecht hin.

Mit politischer Partizipation in Zukunft inklusiv

Logo: In Zukunft inklusiv
Logo: In Zukunft inklusiv
Foto: LAG Selbsthilfe NRW

Münster (kobinet) „In Zukunft inklusiv: Mit politischer Partizipation zum Kreis für alle“, so lautet der Titel eines neuen nordrhein-westfälischen Landesprojektes, das drei Kreisen in Nordrhein-Westfalen die Chance auf eine qualifizierte, dreijährige Prozessbegleitung bietet. Ziel ist, auf Kreisebene flächendeckend wirksame und nachhaltige politische Teilhabestrukturen für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Eine Bewerbung ist bis zum 31. August möglich. Am 11. August findet dazu von 17:00 bis 19:00 Uhr ein Online-Austausch über das Projekt statt.

Deutscher Behindertenrat bildet AG Barrierefreier Tourismus

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Mit einer neuen Arbeitsgruppe Barrierefreier Tourismus des Deutschen Behindertenrats (DBR) wollen die Behindertenorganisationen in Deutschland wieder ihre Kompetenzen und Potentiale auf diesem Gebiet bündeln um hier weiter voran zu kommen, den Austausch untereinander zu befördern und mit möglichst einer Stimme gegenüber der Tourismuspolitik sowie der Tourismuswirtschaft und ihren Verbänden aufzutreten. Dies beschloss der DBR-Arbeitsausschuss in seiner Sitzung am 10. Juni 2022 auf Vorschlag des ABiD-Instituts Behinderung und Partizipation e.V. (IB&P), das über diese Initiative in einer Presseinformation berichtet.

Hilfsmittel in der Mehrheit mehrkostenfrei

Logo aus einem  roten G mit angedeutetem K und hochgestelltem  V.
Logo der GKV
Foto: GKV

BERLIN (kobinet) Nach einer Meldung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen werden die GKV-Versicherte zu 80 Prozent mehrkostenfrei mit Hilfsmitteln versorgt. Rund 20 Prozent der bei den GKV-Versicherten zahlen durchschnittlich etwa 136 Euro dazu. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbandes.

Linke fordert umfassendes Entlastungspaket

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

BERLIN (kobinet) Nach dem Einstieg der Bundesregierung zur Rettung des finnischen Unternehmens Uniper durchdeutsche Steuergelder sind weitere Gaslieferungen an die Energieversorger gesichert. Der Ostbeauftragter der Linksfraktion im Deutschen Bundestag Sören Pellmann fordert angesichts weiterer Belastungen für alle Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Steuerzahler in Deutschland ein weiteres umfassendes Entlastungspaket.

Deutscher Behindertenrat fordert mehr Tempo bei Barrierefreiheit

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Mal schnell Geld abheben vom Automaten, spontan mit Freunden etwas essen gehen oder kurzentschlossen verreisen: Was für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, kann für Menschen mit Behinderungen oder mobilitätseingeschränkte Menschen mit unüberwindbaren Hindernissen einhergehen. Aus diesem Grund fordert der Deutsche Behindertenrat (DBR) seit Jahren umfassende und verbindliche Regelungen zur Barrierefreiheit. Diese Forderung hat der DBR angesichts eines in diesem Zusammenhang von der EU-Kommission eingeleiteten Verfahrens gegen Deutschland erneuert.

Verena Bentele: Ankündigung des Kanzlers klingt vielversprechend

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bundeskanzler Olaf Scholz hat am 22. Juli weitere Entlastungen angekündigt, unter anderem sei eine große „Wohngeldreform“ für Anfang des Jahres 2023 geplant. Der Kreis der Berechtigten werde ausgeweitet und eine Heizkostenpauschale „dauerhaft integriert“. Ganz besonders sollten davon Rentnerinnen und Rentner profitieren. Für den Sozialverband VdK klingt diese Ankündigung vielversprechend, wie es in einer Presseinformation des Verbands heißt.

ABiD kritisiert Referentenentwurf für Triage-Gesetz

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) übt zum Referentenentwurf für ein neues Triage-Gesetz Kritik und bemängelt nicht nur die unzureichende Beteiligung der entsprechenden Vertreterorganisationen. Zugleich sieht dieser Verband in der aktuellen Version des Vorhabens weiterhin eine überproportionale Anfälligkeit, wonach im Ernstfall behinderte Menschen offenkundig „auch weiterhin die deutlich schlechteren Karten haben“.

Kritik an Triage-Referentenentwurf: Entspricht nicht Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) „Inhaltlich entspricht der vorliegende Gesetzentwurf in keinster Weise den Vorgaben des zugrundeliegenden Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts, auch wenn das Vokabular aus dem Beschluss häufig verwendet wird“, heißt es u.a. in der von Dr. Sigrid Arnade für das NETZWERK ARTIKEL 3 verfassten Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vom 2. Juni 2022, der den Verbänden zur Stellungnahme zugeleitet wurde und in dem es um Regelungen im Falle einer Triage geht. Heute am 22. Juli ist Einsendeschluss für Stellungnahmen zum Referentenentwurf, am 28. Juli soll bereits die mündliche Anhörung durch das Bundesministerium für Gesundheit stattfinden.

Offener Brief an Svenja Schulze: Rolle rückwärts beim weltwärts-Programm verhindern

Logos der unterstützenden Organisationen für offenen Brief von bezev
Logos der unterstützenden Organisationen für offenen Brief von bezev
Foto: bezev

Essen (kobinet) Im Rahmen eines offenen Briefes hat sich die Organisation Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) Anfang Juli an die Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze gewandt, um Rückschritte in Bezug auf Inklusion und Diversitätsorientierung im weltwärts-Programm zu verhindern. Den Brief unterzeichneten fünfzehn weitere Organisationen. Seit 2015 arbeitet bezev als Kompetenzzentrum für die Inklusion von Freiwilligen mit Beeinträchtigung/Behinderung im weltwärts-Programm am Abbau von Teilhabebarrieren. In den letzten Jahren sei es im Rahmen dieser Arbeit gelungen, deutlich mehr Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung einen Freiwilligendienst zu ermöglichen. Von drei entsendeten Freiwilligen mit Behinderung vor Beginn der Arbeit konnte die Zahl auf 240 erhöht werden.

Initiative für neues EU-Zentrum für Barrierefreiheit

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Am 12. Juli stimmte der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europaparlaments mit großer Mehrheit für einen Bericht zum neuen Accessible EU Center. Das neue Zentrum soll Mitgliedstaaten dabei unterstützen, Standards zur Barrierefreiheit umzusetzen, wie die Europaabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Langensiepen, auf ihrer Internetseite mitteilt.

DIGAB-Positionspapier zur Triage-Gesetzgebung

Logo der DIGAB
Logo der DIGAB
Foto: DIGAB

Freiburg (kobinet) Die Deutsche Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) hat sich mit einem Positionspapier zur diskriminierungsfreien Triage zu Wort gemeldet und dies auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Darauf machen Dinah Radtke und Dr. Maria Panzer aufmerksam.

ISL sieht Triage-Gesetz weiterhin menschenrechtlich bedenklich

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) Anlässlich der Stellungnahmefrist für ein Triage-Gesetz hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ihre Position zum Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) für ein Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes eingereicht und stuft den Gesetzestext weiterhin als menschenrechtlich bedenklich ein.

Barrierefreier Wohnraum ist Mangelware

Joachim Leibiger
Joachim Leibiger
Foto: LB

Erfurt (kobinet) Nur etwa 2 Prozent des Wohnungsbestandes in Deutschland weisen Qualitätskriterien der Barrierefreiheit auf. Dies wurde im Ergebnis des Mikrozensus 2018 festgestellt. Darauf weist der Landesbehindertenbeauftragte von Thüringen Joachim Leibiger in seinem neuesten Newsletter mit Verweis auf die Quelle bfb – barrierefrei bauen, 01/2020 hin. Barrierefreier Wohnraum sei daher eine Mangelware, wie der Beauftragte betont.

Inklusiver Ferienspaß im Syker Kreismuseum

Bei der Syker Waldwoche des Martinsclubs Bremen
Bei der Syker Waldwoche des Martinsclubs Bremen
Foto: Frank Scheffka

SYKE (kobinet) Auf dem Ferienprogramm der inklusiven Syker Waldwoche, welche vom Martinsclub Bremen und dem Syker Kreismuseum in diesen Sommerferien organisiert werden, steht ein inklusiver Ferienspaß in der Natur. Auf dem Programm stehen dabei Aktivitäten rund um den Wald und die Natur, die mit allen Sinnen erkundet werden können.

Paritätischer Wohlfahrtsverband bewertet Eckpunkte Bürgergeld als inkonsequent

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband bewertet die von Bundessozialminister Hubertus Heil vorgestellten Eckpunkte für ein Bürgergeld-Gesetz als inkonsequent und fordert von der Ampel-Koalition ein klares Bekenntnis zu einer armutspolitisch wirksamen Reform, die durch ausreichend finanzielle Mittel unterlegt sein müsse. Mit der Höhe der Regelsätze klammere das vorgelegte Papier aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes ausgerechnet den zentralen Punkt aus, an dem sich letztlich die gesamte Reform messen lassen muss.

Hilfsprogramm für Musiker mit Behinderungen

Musiker am Schlagzeug
Emoji Musik
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Handiclapped – Kultur Barrierefrei unterstützt die Initiative Musik bei ihrem Hilfsprogramm für Musikerinnen und Musiker mit Behinderungen. Dies geschieht im Rahmen der Initiative Musik. Antragsberechtigt sind professionelle und semiprofessionelle in Deutschland lebende Musikerinnen und Musiker mit Behinderung.

Niedersachsen schaltet Fördermitteldatenbank frei

Links weißes Pferd auf rotem Grund, daneben das Wort Niedersachsen
Grafik zeigt Symbol für Niedersachsen
Foto: gemeinfrei

HANNOVER (kobinet) Engagierte Menschen in Niedersachsen benötigen für die Umsetzung von Projekten und Aktivitäten immer wieder auch finanzielle Unterstützung. Um bei der Suche nach möglichen Finanzquellen nicht in der Masse an Informationen in den großen Suchmaschinen die Orientierung zu verlieren, wurde im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung im „FreiwilligenServer Niedersachsen“, einem Portal für das Bürgerschaftliche Engagement, eine Fördermitteldatenbank für entsprechende Recherchen eingerichtet.

Austausch behinderter Menschen aus der Ukraine in Deutschland

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Im Anschluss an eine Veranstaltung von Handicap International (HI) und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 22. Juni lädt Handicap International zu einer nächsten (kostenfreien) Online-Veranstaltung mit dem Titel „Austausch für Menschen mit Behinderung aus der Ukraine in Deutschland. Fragen und Antworten zum Thema: Was sind meine Rechte? Wo bekomme ich Hilfe?“ für den 4. August von 16:00 bis 18:00 Uhr ein.

Auf Rädern übers Wasser

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Hannover (kobinet) Auf Rädern übers Wasser – das ist jetzt bei der Rollstuhl-Sportgemeinschaft Hannover 94 möglich. Das Stand-Up-Paddle-Board ist extra breit und hat besondere Vorrichtungen für Rollstühle. So können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam sportlich aktiv sein und Teamgeist auf dem Wasser erleben. Darüber berichtet die Aktion Mensch, die das Projekt mit 5.000 Euro gefördert hat, passend zu den sommerlichen Temperaturen in ihrem aktuellen Newsletter.

SoVD fordert Hitzeschutzpläne

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Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Große Hitze, wie wir sie in diesen Tagen erleben, ist eine lebensbedrohliche Gefahr. Dies gilt insbesondere für ältere, vorerkrankte oder behinderte Menschen. Ganz besonders für Alleinlebende. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) appelliert deshalb an alle Menschen, dass sie während der Hitzewelle sehr gut auf sich achten. Sie fordert, dass in den Kommunen Hitzeschutzpläne entwickelt werden.

Geschichten um die Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022

Sportler mit den Terminen der Special Olympics Berlin 2022
SOWG Berlin 2022 Kampagne Logo
Foto: SOWG

BERLIN (kobinet) Die Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022 sind Geschichte. Von diesem bunten Fest des Sports und der Begegnung. Bilder, Zahlen, Geschichten viel ist geblieben und erinnert an erlebnisreiche Tage. Sehr viele werden sich noch sehr lange an die schönen und erfolgreichen Tage dieses sportlichen Höhepunktes in Berlin erinnern. .

Erhebliche Bedenken am Triage-Gesetzentwurf

Logo: BODYS
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Mit einer eindringlichen Mahnung hat das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) seine Stellungnahme zum Referenten-Entwurf zum „Triage-Gesetz“ vorgelegt.

Schwerbehindertenausweis kann in Niedersachsen jetzt online beantragt werden

Schwerbehindertenausweis
Grafik zeigt neuen Schwerbehindertenausweis
Foto: privat

Hannover (kobinet) Anträge nach dem Schwerbehindertenrecht, wie der Schwerbehindertenausweis, können jetzt in Niedersachsen auch online gestellt werden. Damit ermöglicht das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das digitale Beantragen weiterer wichtiger Sozialleistungen, heißt es in einer Presseinformation des Ministeriums.