Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Anlässlich des Verbandstages des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat Bärbel Bas am 26. Juni 2026 allen Tendenzen, behinderte Menschen und ihre Anliegen als eine Belastung für die Gesellschaft darzustellen, eine Absage erteilt. „Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und gleiche Chancen sind keine Interessen einzelner Gruppen. Sie sind der Maßstab dafür, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen“, sagte die Bundessozialministerin in ihrem Statement vor Delegierten aus ganz Deutschland und geladenen Gästen des Verbandes. DBSV-Präsident Hans-Werner Lange begrüßte die klaren Worte der Ministerin als ein wichtiges Signal: „Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Menschen mit Behinderungen zunehmend als Bürde für die Gesellschaft dargestellt werden – sei es in der Diskussion um die Eingliederungshilfe oder im Entwurf für das neue Behindertengleichstellungsgesetz, in dem alle nötigen baulichen Veränderungen und Änderungen von Gütern und Dienstleistungen pauschal als unverhältnismäßige Belastung für die Wirtschaft gelten. Dadurch werden Werte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung und Solidarität infrage gestellt.“




