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Über 2.100 Betriebe in Sachsen beschäftigen keinen einzigen behinderten Menschen

Flagge Bundesland Sachsen
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Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet)

In Sachsen gibt es nach Informationen des Nachrichtendienstes AD HOC NEWS insgesamt 8.860 Betriebe, die unter die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen fallen. "Davon beschäftigt mehr als jedes vierte Unternehmen – insgesamt über 2.100 Betriebe – aktuell keine schwerbehinderten Menschen. Weitere 36 Prozent der sächsischen Firmen erfüllen die gesetzliche Vorgabe lediglich teilweise", heißt es in dem Bericht. Während Österreich nun erstmals Daten veröffentlicht hat, die zeigen welche Unternehmen beschäftigungspflichtig sind und ob und in welchem Ausmaß sie ihre gesetzliche Beschäftigungspflicht erfüllen, werden die Unternehmen in Deutschland vor der Veröffentlichung solcher Informationen geschützt. Auch wurde die Bußgeldpflicht für die Nichtbeschäftigung behinderter Menschen vor einigen Jahren auf Druck der FDP abgeschafft.

Der Bericht von AD HOC NEWS zeigt aber auch auf, wie das Elektro-Unternehmen Haufe GmbH aus dem sächsischen Hohenstein-Ernstthal neue Ansätze zur erfolgreichen Integration und ergonomischen Anpassung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen umsetzt. Im Fokus der Initiative stehen Lösungen, die eine dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen und Barrieren in der betrieblichen Praxis abbauen. Das Unternehmen zeigt damit auf, wie Inklusion in der Industrie praktisch umgesetzt werden kann, wie es in dem Bericht heißt.

Link zum Bericht von AD HOC NEWS zur Situation in Sachsen

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 24. Juli 2026 zur Veröffentlichung der Daten zur Beschäftigung behinderter Menschen von beschäftigungspflichtigen Betrieben in Österreich

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