Hildesheim (kobinet)
Es geht um Hilfe für Kinder in der Schule.
Diese Hilfe nennt man: Schul-Begleitung.
Schul-Begleitung bedeutet: Eine Person hilft einem Kind in der Schule.
Dazu hat Michael Wrase ein Interview gegeben.
Bei einem Interview stellt eine Person Fragen.
Eine andere Person antwortet auf die Fragen.
Michael Wrase ist Rechts-Professor an der Uni Hildesheim.
Ein Rechts-Professor arbeitet an einer Uni.
Er lehrt und forscht zu Gesetzen und Rechts-Fragen.
Michael Wrase forscht auch am Wissenschafts-Zentrum Berlin für Sozial-Forschung.
Das nennt man auch: WZB.
Sozial-Forschung bedeutet: Menschen untersuchen, wie wir zusammen leben.
Das Interview steht auf der Internet-Seite des Deutschen Schul-Portals.
Das Deutsche Schul-Portal gehört zur Robert Bosch Stiftung.
Das Interview hat diesen Namen:
Reform bedeutet: Etwas soll verändert und verbessert werden.
Manche Kinder brauchen besondere Hilfe in der Schule.
Das nennt man: Förder-Bedarf.
Förder-Bedarf bedeutet: Ein Kind braucht besondere Hilfe beim Lernen.
Diese Kinder können normale Schulen besuchen.
Bisher hat jedes Kind einen eigenen Anspruch auf Hilfe.
Anspruch bedeutet: Das Kind hat das Recht auf diese Hilfe.
Die Bundes-Regierung will die Schul-Begleitung verändern.
Der eigene Anspruch für jedes Kind soll wegfallen.
Stattdessen soll es eine gemeinsame Lösung geben.
Diese gemeinsame Lösung nennt man: Pool-Lösung.
Bei einer Pool-Lösung betreut 1 Schul-Begleiter mehrere Kinder gleichzeitig.
Die Kinder teilen sich also die Begleit-Person.
Michael Wrase warnt vor dieser Änderung.
Er sagt: Kinder mit Behinderung könnten nicht mehr in normale Schulen gehen.
Das bedeutet: Die Inklusion ist in Gefahr.
Inklusion bedeutet: Alle Kinder lernen gemeinsam.
Alle Menschen gehören dazu.
Michael Wrase sagt auch: Der Plan der Bundes-Regierung passt nicht zu einem wichtigen Gesetz.
Dieses Gesetz heißt: UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein Vertrag.
Dieser Vertrag schützt die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Viele Länder haben diesen Vertrag unterschrieben.
Das Bundes-Kabinett hat am 12. August 2026 einen Gesetz-Entwurf beschlossen.
Das Bundes-Kabinett ist die Runde der Minister in Deutschland.
Der Bundes-Kanzler ist der Chef des Bundes-Kabinetts.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein erster Plan für ein neues Gesetz.
Der Gesetz-Entwurf betrifft die Kinder- und Jugend-Hilfe.
Es soll vieles anders werden.
Das betrifft die Hilfe in Kitas.
Das betrifft auch die Hilfe in Schulen.
Assistenz bedeutet: Menschen helfen Kindern direkt vor Ort.
Der Deutsche Bundes-Tag schaut sich den Entwurf an.
Das wird wahrscheinlich im Herbst passieren.
Hier kannst du den Gesetz-Entwurf lesen:
Gesetz-Entwurf der Bundes-Regierung (PDF)
PDF ist ein Datei-Format für Dokumente.
Foto: ht
Hildesheim (kobinet)
Michael Wrase ist Professor für Öffentliches Recht an der Universität Hildesheim und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Im Beitrag "Reform der Schulbegleitung: Unterstützungssysteme drohen komplett wegzubrechen" auf der Internetseite des Deutschen Schulportal der Robert Bosch Stiftung äußert er sich zu aktuellen Fragen der Schulbegleitung und der gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Interview.
"Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter sorgen dafür, dass Kinder mit besonderem Förderbedarf inklusive Schulen oder Förderzentren besuchen können. Die Bundesregierung plant nun eine Reform, um die Schulbegleitung effizienter zu gestalten. Der Individualanspruch soll durch eine Pool-Lösung für Schulen ersetzt werden. Michael Wrase, Rechtswissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, warnt, dass die Inklusion mit dem jetzigen Referentenentwurf in Gefahr sei. Im Interview mit dem Schulportal erklärt er, warum der Entwurf aus seiner Sicht im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention steht und welche Änderungen er fordert", heißt es in der Einführung zum Interview.
Link zum Beitrag auf der Internetseite des Deutschen Schulportal
Mittlerweile hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe am 12. August 2026 verabschiedet, so dass der Deutsche Bundestag sich voraussichtlich im Herbst mit der Gesetzesvorlage der Bundesregierung, die erhebliche Veränderungen bei der Assistenz in Kindertagesstätten und in der Schule vorsieht, beschäftigen wird.
Foto: ht
Hildesheim (kobinet)
Michael Wrase ist Professor für Öffentliches Recht an der Universität Hildesheim und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Im Beitrag "Reform der Schulbegleitung: Unterstützungssysteme drohen komplett wegzubrechen" auf der Internetseite des Deutschen Schulportal der Robert Bosch Stiftung äußert er sich zu aktuellen Fragen der Schulbegleitung und der gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Interview.
"Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter sorgen dafür, dass Kinder mit besonderem Förderbedarf inklusive Schulen oder Förderzentren besuchen können. Die Bundesregierung plant nun eine Reform, um die Schulbegleitung effizienter zu gestalten. Der Individualanspruch soll durch eine Pool-Lösung für Schulen ersetzt werden. Michael Wrase, Rechtswissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, warnt, dass die Inklusion mit dem jetzigen Referentenentwurf in Gefahr sei. Im Interview mit dem Schulportal erklärt er, warum der Entwurf aus seiner Sicht im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention steht und welche Änderungen er fordert", heißt es in der Einführung zum Interview.
Link zum Beitrag auf der Internetseite des Deutschen Schulportal
Mittlerweile hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe am 12. August 2026 verabschiedet, so dass der Deutsche Bundestag sich voraussichtlich im Herbst mit der Gesetzesvorlage der Bundesregierung, die erhebliche Veränderungen bei der Assistenz in Kindertagesstätten und in der Schule vorsieht, beschäftigen wird.





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