Berlin (kobinet)
Es gibt eine Petition zum Thema Dis-kri-mi-nie-rung.
Eine Petition ist eine Bitte an wichtige Leute.
Dis-kri-mi-nie-rung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Das kann wegen der Her-kunft passieren.
Her-kunft bedeutet: Woher ein Mensch kommt.
Zum Beispiel aus welchem Land oder welcher Familie.
Dis-kri-mi-nie-rung passiert auch wegen einer Be-hin-de-rung.
Eine Be-hin-de-rung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Oder sie passiert wegen des Geschlechts einer Person.
Die Petition heißt:
Echter Schutz vor Dis-kri-mi-nie-rung –
für ein wirksames Gleich-be-hand-lungs-gesetz.
Wirksam bedeutet: Es funktioniert wirklich.
Das Gleich-be-hand-lungs-gesetz schützt Menschen vor Ungerechtigkeit.
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Das Bünd-nis AGG Reform Jetzt! hat die Petition gestartet.
Ein Bünd-nis ist eine Gruppe von Menschen oder Vereinen.
Sie arbeiten gemeinsam für ein Ziel.
Über 50.000 Menschen haben die Petition unterschrieben.
Die Petition richtet sich an die Mit-glie-der des Deut-schen Bun-des-tages.
Der Bun-des-tag ist das Parlament in Deutschland.
Die Menschen in Deutschland wählen die Mit-glie-der des Bun-des-tages.
In Deutschland gibt es das All-ge-mei-ne Gleich-be-hand-lungs-gesetz.
Es wird auch AGG genannt.
Das AGG soll Menschen vor Dis-kri-mi-nie-rung schützen.
Aber das AGG hilft vielen Menschen nicht wirklich.
Es gibt viele Hürden für Be-trof-fe-ne.
Be-trof-fe-ne sind Menschen, denen etwas Schlechtes passiert ist.
Sie sind direkt von einem Problem betroffen.
Hürden bedeutet hier: Es ist sehr schwer, Hilfe zu bekommen.
Zum Beispiel muss man viele Formulare ausfüllen.
Oder man hat nur wenig Zeit, Hilfe zu holen.
Mehr als 13 von 100 Menschen haben Dis-kri-mi-nie-rung erfahren.
Das zeigt eine Umfrage aus dem Jahr 2025.
Dis-kri-mi-nie-rung passiert zum Beispiel bei der Arbeit.
Oder bei der Suche nach einer Wohnung.
Oder beim Arzt-besuch.
Viele Be-trof-fe-ne trauen sich nicht, dagegen zu klagen.
Klagen bedeutet: Man geht vor Gericht.
Man sagt dort: Das war ungerecht.
Das AGG wird am 18. August 2026 genau 20 Jahre alt.
Die Bun-des-re-gie-rung hat einen neuen Plan für das AGG vorgelegt.
Die Bun-des-re-gie-rung leitet Deutschland.
Sie besteht aus dem Bundes-Kanzler und den Ministern.
Das AGG soll damit verbessert werden.
Ein Ge-set-zes-ent-wurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Der Plan wird zuerst geprüft.
Danach kann er zum Gesetz werden.
Das Bünd-nis AGG Reform Jetzt! findet den Plan nicht gut genug.
Viele Fach-ver-bände und Ex-per-ten sagen das auch.
Fach-ver-bände sind Gruppen von Menschen mit dem gleichen Beruf.
Sie setzen sich gemeinsam für ihre Themen ein.
Ex-per-ten sind Menschen, die sich sehr gut auskennen.
Sie wissen viel über ein bestimmtes Thema.
Das Bünd-nis fordert eine starke Änderung des AGG.
Eine Re-form bedeutet: Etwas wird geändert und soll besser werden.
Die Änderung soll Be-trof-fe-ne wirklich schützen.
In anderen Ländern in Europa gibt es bessere Regeln.
Diese Regeln schützen Menschen besser vor Dis-kri-mi-nie-rung.
Der neue Plan in Deutschland ist schlechter als diese Regeln.
Der Bun-des-tag hat den Ge-set-zes-ent-wurf am 7. Mai 2026 beraten.
Nach der Sommer-pause beraten die Ab-ge-ord-ne-ten weiter.
Ab-ge-ord-ne-te vertreten Menschen in der Politik.
Sie sprechen für Bürger im Bun-des-tag.
Das ist im Sep-tem-ber 2026.
Dann entscheiden die Ab-ge-ord-ne-ten über das Gesetz.
Du kannst die Petition jetzt unterschreiben.
Hier findest du mehr In-for-ma-tionen.
Hier kannst du auch unterschreiben:
Zur Petition auf WE ACT
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
"Echter Schutz vor Diskriminierung - für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz", sol lautet der Titel einer Petition, die sich an die Mitglieder des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages, sowie die Bundestagsabgeordneten richtet und vom Bündnis AGG Reform Jetzt! auf der Petitionsplattform von Campact WE ACT gestartet wurde. Aktueller HIntergrund der vor kurzem gestarteten und bereits von über 50.000 Menschen unterstützten Petition ist, dass dem Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesregierung vorliegt. Dieser bleibet aber weit hinter dem zurück, was Betroffene, Fachverbände und juristische Expert*innen seit Jahren fordern: Ein Gleichbehandlungsgesetz, das seinen Namen verdient.
"Diskriminierung betrifft Millionen Menschen in Deutschland. 2025 berichteten mehr als 13 Prozent der Menschen in Deutschland davon, Diskriminierung erfahren zu haben – auf der Arbeit, bei der Suche nach einer Wohnung, in Schulen, beim Arztbesuch, im Amt oder beim Einkauf im Supermarkt. Doch wer wegen Herkunft, Behinderung, Geschlecht, Religion, Alter, sexueller Identität oder anderer Merkmale diskriminiert wird, steht oft allein da. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollte Menschen in Deutschland vor Diskriminierung schützen. Doch fast 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten zeigt sich: Das AGG schützt viele Betroffene nur auf dem Papier. Es hilft nicht. Viele Diskriminierungen bleiben folgenlos. Denn die Hürden für Klagen sind hoch, Fristen zu kurz, Beweise schwer zu erbringen – gekoppelt mit geringer Chance auf Erfolg und Angst vor möglichen Konsequenzen. So verzichten Betroffene oft auf rechtliche Schritte", heißt es in der Petition vonseiten des Bündnis AGG Reform Jetzt!.
Und weiter heißt es im bereits von über 50.000 Menschen unterstützten Petitionstext:
"Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird zum 18. August 2026 20 Jahre alt. Doch der vorliegende Entwurf verpasst die Chance auf einen echten Paradigmenwechsel. 20 Jahre Erfahrungen und Expertise wurden nicht berücksichtigt. Statt echter Verbesserung droht eine kosmetische Reform, die strukturelle Probleme unangetastet lässt und bestehende Machtverhältnisse schützt, statt die Betroffenen von struktureller Diskriminierung. Dazu bleibt der Entwurf weit hinter den europäischen sowie internationalen Standards zurück."
Zur konkreten Forderung des Bündnis heißt es: "Wir fordern eine mutige und umfassende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Für ein AGG, das Betroffene wirklich schützt. Jetzt unterschreiben!"
Link zu weiteren Infos zur Petition und zur Möglichkeit der Mitzeichnung
Nachdem der Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bereits am 7. Mai 2026 im Bundestag in erster Lesung beraten wurde, wird nach Ende der Sommerpause des Bundestages im September die Anhörung im Rechtsausschuss und schließlich die Verabschiedung des Gesetzes durch den Bundestag erwartet. Wie das Gesetz am Ende aussehen wird, also welche Änderungsanträge gestellt und beschlossen werden, darüber entscheiden die Bundestagsabgeordneten.
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
"Echter Schutz vor Diskriminierung - für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz", sol lautet der Titel einer Petition, die sich an die Mitglieder des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages, sowie die Bundestagsabgeordneten richtet und vom Bündnis AGG Reform Jetzt! auf der Petitionsplattform von Campact WE ACT gestartet wurde. Aktueller HIntergrund der vor kurzem gestarteten und bereits von über 50.000 Menschen unterstützten Petition ist, dass dem Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesregierung vorliegt. Dieser bleibet aber weit hinter dem zurück, was Betroffene, Fachverbände und juristische Expert*innen seit Jahren fordern: Ein Gleichbehandlungsgesetz, das seinen Namen verdient.
"Diskriminierung betrifft Millionen Menschen in Deutschland. 2025 berichteten mehr als 13 Prozent der Menschen in Deutschland davon, Diskriminierung erfahren zu haben – auf der Arbeit, bei der Suche nach einer Wohnung, in Schulen, beim Arztbesuch, im Amt oder beim Einkauf im Supermarkt. Doch wer wegen Herkunft, Behinderung, Geschlecht, Religion, Alter, sexueller Identität oder anderer Merkmale diskriminiert wird, steht oft allein da. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollte Menschen in Deutschland vor Diskriminierung schützen. Doch fast 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten zeigt sich: Das AGG schützt viele Betroffene nur auf dem Papier. Es hilft nicht. Viele Diskriminierungen bleiben folgenlos. Denn die Hürden für Klagen sind hoch, Fristen zu kurz, Beweise schwer zu erbringen – gekoppelt mit geringer Chance auf Erfolg und Angst vor möglichen Konsequenzen. So verzichten Betroffene oft auf rechtliche Schritte", heißt es in der Petition vonseiten des Bündnis AGG Reform Jetzt!.
Und weiter heißt es im bereits von über 50.000 Menschen unterstützten Petitionstext:
"Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird zum 18. August 2026 20 Jahre alt. Doch der vorliegende Entwurf verpasst die Chance auf einen echten Paradigmenwechsel. 20 Jahre Erfahrungen und Expertise wurden nicht berücksichtigt. Statt echter Verbesserung droht eine kosmetische Reform, die strukturelle Probleme unangetastet lässt und bestehende Machtverhältnisse schützt, statt die Betroffenen von struktureller Diskriminierung. Dazu bleibt der Entwurf weit hinter den europäischen sowie internationalen Standards zurück."
Zur konkreten Forderung des Bündnis heißt es: "Wir fordern eine mutige und umfassende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Für ein AGG, das Betroffene wirklich schützt. Jetzt unterschreiben!"
Link zu weiteren Infos zur Petition und zur Möglichkeit der Mitzeichnung
Nachdem der Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bereits am 7. Mai 2026 im Bundestag in erster Lesung beraten wurde, wird nach Ende der Sommerpause des Bundestages im September die Anhörung im Rechtsausschuss und schließlich die Verabschiedung des Gesetzes durch den Bundestag erwartet. Wie das Gesetz am Ende aussehen wird, also welche Änderungsanträge gestellt und beschlossen werden, darüber entscheiden die Bundestagsabgeordneten.





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