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Arbeitsmarktfonds fördert vier inklusive Projekte in Oberbayern

Wappen Bundesland Bayern
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Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet)

Der Bayerische Arbeitsmarktfonds (AMF) fördert vier Projekte in Oberbayern mit insgesamt rund 420.000 Euro. Die Projekte richten sich an Menschen mit besonderen Hürden auf dem Arbeitsmarkt, darunter Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, junge Erwachsene mit Autismus oder Lernbeeinträchtigungen sowie benachteiligte Jugendliche. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betonte: "Alle Menschen in Bayern haben faire Chancen auf Teilhabe und beruflichen Erfolg verdient. Deshalb fördern wir mit dem AMF Projekte für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt besonderen Unterstützungsbedarf haben." Die geförderten Vorhaben in Oberbayern zielten darauf ab, Teilhabe zu ermöglichen und neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. "Mit dem AMF fördern wir Talente und sichern Fachkräfte. Der Wirtschafts- und Arbeitsstandort Bayern wird so gestärkt", so Scharf.

Gefördert werden die Projekte "SoFiA – Stark orientierte Frauen in Arbeit" von IN VIA Bayern e.V. für gut qualifizierte Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, "UniGuide Autismus" der gfi gGmbH für junge Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störung, die Verlängerung des Berufsbildungsbereichs der Münchner inklusive Arbeitswelt gGmbH für junge Erwachsene mit Lern- oder geistiger Beeinträchtigung sowie "Try & Train" von PVM-Consulting für benachteiligte Jugendliche und Geflüchtete. Die Förderdauer beträgt ein bis zwei Jahre bzw. handelt es sich um Verlängerungen bestehender Projekte.

Die Entscheidung über die Förderung traf die Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, in der Wirtschaft, Kammern, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit und die Bayerische Staatsregierung vertreten sind. In den letzten zehn Jahren wurden in Oberbayern 22 Projekte mit einem Volumen von rund 4,1 Millionen Euro gefördert.

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