Stuttgart (kobinet)
Minister-Präsident Cem Özdemir hat Mannheim besucht.
Der Minister-Präsident leitet ein Bundes-land.
Er ist Chef von der Landes-Regierung.
Das war am 12. August 2026.
Özdemir war auf seiner Sommer-Tour.
Eine Sommer-Tour ist eine Reise im Sommer.
Özdemir besucht dabei viele Orte im Land.
Er hat den Nach-barschafts-Treff-punkt Kupfer besucht.
Ein Nach-barschafts-Treff-punkt ist ein Ort im Wohn-Viertel.
Dort kommen Menschen zusammen.
Der Treff-punkt gehört zum Verein Ausweg Rhein Neckar.
Der Verein hilft Menschen in schwierigen Lebens-Lagen.
Lebens-Lage beschreibt die Situation eines Menschen.
Manche Situationen sind sehr schwer.
Das sind zum Beispiel Menschen mit wenig Geld.
Oder Menschen, die sich ausgeschlossen fühlen.
Özdemir hat über soziale Gerech-tig-keit gesprochen.
Soziale Gerech-tig-keit bedeutet: Alle Menschen werden fair behandelt.
Niemand wird wegen wenig Geld benachteiligt.
Özdemir sagte: Es geht uns nur gut, wenn es allen gut geht.
Manche Menschen brauchen Hilfe.
Politik muss diese Menschen sehen.
Alle Menschen gehören zur selben Gesell-schaft.
Eine Gesell-schaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Özdemir hat auch über Wohnungen gesprochen.
Wohnungs-Not bedeutet: Es gibt zu wenig bezahl-bare Wohnungen.
Viele Menschen finden deshalb keine Wohnung.
Özdemir möchte den Wohnungs-Bau fördern.
Wohnungs-Bau bedeutet: Neue Wohnungen werden gebaut.
Fördern bedeutet: Mehr Geld und Unter-stützung geben.
So sollen mehr Menschen eine Wohnung finden.
Özdemir möchte auch Städte und Gemeinden besser unter-stützen.
Verena Mayer leitet den Verein Ausweg Rhein Neckar.
Mayer sagte: Wir helfen Menschen jeden Tag.
Die Menschen sollen wieder Halt finden.
Halt finden bedeutet: Menschen fühlen sich sicher und aufgefangen.
Menschen werden nicht arm, weil sie Fehler gemacht haben.
Das kann jeden treffen.
Armut bedeutet: Menschen haben zu wenig Geld.
Sie können nicht alles zum Leben kaufen.
Politik kann Armut verhindern.
Der Paritätische Wohl-fahrts-Verband findet den Besuch gut.
Der Paritätische Wohl-fahrts-Verband ist ein großer Verein.
Der Verein unterstützt viele Vereine, die Menschen in Not helfen.
Der Verband setzt sich für Menschen in schwierigen Lagen ein.
Armut ist kein persönliches Versagen.
Armut ist ein Problem der ganzen Gesell-schaft.
Gesell-schaft bedeutet hier: Alle Menschen zusammen.
Der Verband fordert echte Hilfen.
Es soll wirklich etwas passieren.
Zum Beispiel: mehr Geld für arme Menschen.
Alle Menschen sollen diese Dinge bekommen:
Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Stuttgart (kobinet)
Anlässlich seiner Sommertour besuchte Ministerpräsident Cem Özdemir am 12. August 2026 den Nachbarschaftstreffpunkt Kupfer von Ausweg Rhein Neckar e.V. in Mannheim. Die Mitgliedsorganisation des Paritätischen Landesverbands Baden-Württemberg setzt sich für Menschen ein, die von Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen sind.
Özdemir unterstrich während des Besuchs die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit: "Unserem Land geht es nur so gut wie dem schwächsten Glied in der Kette. Gerade die Politik muss im Blick behalten: Es gibt Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und gesehen werden müssen. Wir sind alle Bürger derselben Gesellschaft – Macht ist geliehen. Die Stabilität einer Gesellschaft hängt davon ab, ob es gelingt, Armut zu reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern." Zudem forderte er konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungsnot, darunter die Neugestaltung der Mietpreisbremse, Förderung des Wohnbaus sowie Entbürokratisierung und Unterstützung der Kommunen bei freiwilligen Leistungen.
Dr. Verena Mayer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Ausweg Rhein Neckar, betonte: "Teilhabe ist Handwerk, keine Rhetorik. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass Menschen mit prekären Lebenssituationen wieder Halt finden – in der Familie, in unserer Gemeinschaft, in der Gesellschaft und sich nicht für ihre Situation schämen. Armut ist nicht per se selbst verschuldet, sondern kann durch politische Entscheidungen verhindert werden. Das funktioniert, wenn Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft an einem Strang ziehen."
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg begrüßte den Besuch Özdemirs und verwies auf die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft für die Demokratie. Armut und mangelnde soziale Teilhabe seien kein individuelles Schicksal, sondern ein strukturelles Problem, das demokratische Teilhabe erschwere. Der Verband fordert existenzsichernde Einkommen, niedrigschwellige Zugänge zu Bildung, Gesundheit und Kultur, respektvolle Partizipation von Betroffenen sowie bezahlbaren Wohnraum.
Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Stuttgart (kobinet)
Anlässlich seiner Sommertour besuchte Ministerpräsident Cem Özdemir am 12. August 2026 den Nachbarschaftstreffpunkt Kupfer von Ausweg Rhein Neckar e.V. in Mannheim. Die Mitgliedsorganisation des Paritätischen Landesverbands Baden-Württemberg setzt sich für Menschen ein, die von Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen sind.
Özdemir unterstrich während des Besuchs die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit: "Unserem Land geht es nur so gut wie dem schwächsten Glied in der Kette. Gerade die Politik muss im Blick behalten: Es gibt Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und gesehen werden müssen. Wir sind alle Bürger derselben Gesellschaft – Macht ist geliehen. Die Stabilität einer Gesellschaft hängt davon ab, ob es gelingt, Armut zu reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern." Zudem forderte er konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungsnot, darunter die Neugestaltung der Mietpreisbremse, Förderung des Wohnbaus sowie Entbürokratisierung und Unterstützung der Kommunen bei freiwilligen Leistungen.
Dr. Verena Mayer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Ausweg Rhein Neckar, betonte: "Teilhabe ist Handwerk, keine Rhetorik. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass Menschen mit prekären Lebenssituationen wieder Halt finden – in der Familie, in unserer Gemeinschaft, in der Gesellschaft und sich nicht für ihre Situation schämen. Armut ist nicht per se selbst verschuldet, sondern kann durch politische Entscheidungen verhindert werden. Das funktioniert, wenn Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft an einem Strang ziehen."
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg begrüßte den Besuch Özdemirs und verwies auf die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft für die Demokratie. Armut und mangelnde soziale Teilhabe seien kein individuelles Schicksal, sondern ein strukturelles Problem, das demokratische Teilhabe erschwere. Der Verband fordert existenzsichernde Einkommen, niedrigschwellige Zugänge zu Bildung, Gesundheit und Kultur, respektvolle Partizipation von Betroffenen sowie bezahlbaren Wohnraum.





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