Berlin (kobinet)
Das Allgemeine Gleich-behandlungs-gesetz schützt Menschen vor Dis-kriminierung.
Dis-kriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Das kann wegen der Herkunft eines Menschen passieren.
Herkunft bedeutet: Woher ein Mensch kommt.
Zum Beispiel aus welchem Land oder welcher Familie.
Geschlecht bedeutet: ob jemand eine Frau, ein Mann oder etwas anderes ist.
Jeder Mensch entscheidet das für sich selbst.
Dis-kriminierung passiert auch wegen des Geschlechts.
Das Gesetz heißt kurz: AGG.
Das AGG wird am 18. August 2026 genau 20 Jahre alt.
Mehr als 13 von 100 Menschen in Deutschland haben Dis-kriminierung erlebt.
Das war im Jahr 2025.
Dis-kriminierung passiert an vielen Orten.
Zum Beispiel bei der Arbeit, beim Arzt oder in der Schule.
Auch bei der Wohnungs-suche oder im Amt.
Das AGG sollte Menschen besser schützen.
Aber das AGG hilft vielen Menschen nicht genug.
Das AGG ist zwar ein Gesetz.
Aber es schützt nicht gut genug.
Das sagt das Bündnis AGG Reform-Jetzt!
Ein Bündnis ist eine Gruppe von Menschen oder Vereinen.
Sie arbeiten gemeinsam für dasselbe Ziel.
Betroffene haben oft große Probleme.
Betroffene sind Menschen, denen etwas Schlechtes passiert ist.
Sie sind direkt von einem Problem betroffen.
Die Fristen sind sehr kurz.
Eine Frist ist ein fester Termin.
Bis zu diesem Termin muss man etwas erledigen.
Betroffene finden Beweise nur schwer.
Viele Menschen haben Angst vor Folgen.
Deshalb klagen viele Menschen nicht.
Sie wehren sich nicht gegen die Dis-kriminierung.
Die Bundes-regierung hat einen Reform-Plan vorgelegt.
Reform bedeutet: Etwas wird geändert.
Das Ziel ist, dass etwas besser wird.
Das Parlament diskutiert den Plan bald.
Das Parlament ist eine Versammlung.
Volks-Vertreter machen dort Gesetze.
Das Parlament diskutiert nach der Sommer-pause.
Das Bündnis sagt: Der Plan reicht nicht aus.
Manche Menschen sind noch nicht gut genug geschützt.
Das Gesetz hilft ihnen zu wenig.
Das Bündnis AGG Reform-Jetzt! hat eine Petition gestartet.
Eine Petition ist eine Bitte an wichtige Leute.
Viele Menschen unterschreiben sie gemeinsam.
Das Bündnis will ein AGG, das Menschen wirklich schützt.
Du kannst die Petition unterstützen.
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird heute, am 18. August 2026, 20 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums startete das Bündnis AGG Reform-Jetzt! die Petition "Schluss mit Symbolpolitik – Für einen echten Schutz vor Diskriminierung". Darin fordert das Bündnis den Deutschen Bundestag und die zuständigen Ausschüsse auf, die geplante Reform des AGG grundlegend nachzubessern. Diskriminierung betrifft Millionen Menschen in Deutschland. 2025 berichteten mehr als 13 Prozent der Menschen in Deutschland davon, Diskriminierung erfahren zu haben – bei der Arbeit, bei der Wohnungssuche, in Schulen, beim Arztbesuch, im Amt oder beim Einkauf.
Das AGG sollte Menschen vor Diskriminierung schützen. Doch fast 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten zeigt sich: Das AGG schützt viele Menschen nur auf dem Papier. Es hilft nicht, heißt es in der Presseinformation des Bündnis AGG Reform Jetzt!.
Wer wegen Herkunft, Behinderung, Geschlecht, Religion, Alter, sexueller Identität oder anderer Merkmale diskriminiert wird, steht häufig vor hohen Hürden. Die Fristen sind kurz, Beweise schwer zu erbringen und die Erfolgsaussichten oft gering. Hinzu kommen die Angst vor möglichen Konsequenzen und das Risiko, rechtliche Schritte einzuleiten. Viele Betroffene verzichten deshalb darauf, ihre Rechte durchzusetzen.
Aktueller Reformentwurf bleibt hinter den Anforderungen zurück
Die Bundesregierung hat einen Entwurf für eine Reform des AGG vorgelegt, der nach der Sommerpause im Parlament diskutiert wird. Aus Sicht des Bündnisses verpasst der Entwurf die Chance auf einen echten Paradigmenwechsel. 20 Jahre Erfahrungen aus der Antidiskriminierungsberatung und die Expertise von Fachverbänden und juristischen Expert*innen müssen sich in einer Reform wiederfinden, die strukturelle Probleme tatsächlich angeht. Stattdessen droht eine Reform, die zentrale Schutzlücken bestehen lässt und hinter europäischen sowie internationalen Standards zurückbleibt.
Das AGG wird heute am 18. August 2026 20 Jahre alt. Das Jubiläum ist aus Sicht des Bündnisses kein Grund, sich mit einer kosmetischen Reform zufriedenzugeben.
Das Bündnis AGG Reform-Jetzt! ruft Bürger*innen, Organisationen und Entscheidungsträger*innen dazu auf, die Petition zu unterstützen und gemeinsam Druck für eine umfassende Reform des AGG aufzubauen. Für ein AGG, das Menschen wirklich schützt.
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird heute, am 18. August 2026, 20 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums startete das Bündnis AGG Reform-Jetzt! die Petition "Schluss mit Symbolpolitik – Für einen echten Schutz vor Diskriminierung". Darin fordert das Bündnis den Deutschen Bundestag und die zuständigen Ausschüsse auf, die geplante Reform des AGG grundlegend nachzubessern. Diskriminierung betrifft Millionen Menschen in Deutschland. 2025 berichteten mehr als 13 Prozent der Menschen in Deutschland davon, Diskriminierung erfahren zu haben – bei der Arbeit, bei der Wohnungssuche, in Schulen, beim Arztbesuch, im Amt oder beim Einkauf.
Das AGG sollte Menschen vor Diskriminierung schützen. Doch fast 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten zeigt sich: Das AGG schützt viele Menschen nur auf dem Papier. Es hilft nicht, heißt es in der Presseinformation des Bündnis AGG Reform Jetzt!.
Wer wegen Herkunft, Behinderung, Geschlecht, Religion, Alter, sexueller Identität oder anderer Merkmale diskriminiert wird, steht häufig vor hohen Hürden. Die Fristen sind kurz, Beweise schwer zu erbringen und die Erfolgsaussichten oft gering. Hinzu kommen die Angst vor möglichen Konsequenzen und das Risiko, rechtliche Schritte einzuleiten. Viele Betroffene verzichten deshalb darauf, ihre Rechte durchzusetzen.
Aktueller Reformentwurf bleibt hinter den Anforderungen zurück
Die Bundesregierung hat einen Entwurf für eine Reform des AGG vorgelegt, der nach der Sommerpause im Parlament diskutiert wird. Aus Sicht des Bündnisses verpasst der Entwurf die Chance auf einen echten Paradigmenwechsel. 20 Jahre Erfahrungen aus der Antidiskriminierungsberatung und die Expertise von Fachverbänden und juristischen Expert*innen müssen sich in einer Reform wiederfinden, die strukturelle Probleme tatsächlich angeht. Stattdessen droht eine Reform, die zentrale Schutzlücken bestehen lässt und hinter europäischen sowie internationalen Standards zurückbleibt.
Das AGG wird heute am 18. August 2026 20 Jahre alt. Das Jubiläum ist aus Sicht des Bündnisses kein Grund, sich mit einer kosmetischen Reform zufriedenzugeben.
Das Bündnis AGG Reform-Jetzt! ruft Bürger*innen, Organisationen und Entscheidungsträger*innen dazu auf, die Petition zu unterstützen und gemeinsam Druck für eine umfassende Reform des AGG aufzubauen. Für ein AGG, das Menschen wirklich schützt.





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