DÜSSELDORF (kobinet)
Der Staat hat einen Plan für sein Geld.
Dieser Plan heißt Haus-halt.
Die Haus-halte von Städten und Ländern haben wenig Geld.
Der VdK Nord-rhein-West-falen macht sich Sorgen.
VdK ist ein Verband.
Ein Verband ist eine große Gruppe von Menschen mit gleichen Zielen.
Der VdK sagt: Spart nicht bei der In-klusion.
In-klusion bedeutet: Alle Menschen machen überall mit.
Jeder Mensch gehört dazu.
Jürgen Dusel ist Beauf-tragter für Menschen mit Behinderungen.
Ein Beauf-tragter ist eine Person mit einer besonderen Aufgabe.
Diese Person kümmert sich um ein bestimmtes Thema.
Die Bundes-regierung besteht aus dem Bundes-kanzler und den Ministern.
Jürgen Dusel arbeitet für die Bundes-regierung.
Jürgen Dusel sagt dasselbe in einem Interview.
VdK-Präsident Horst Vöge sagt: Menschen mit Behinderung dürfen nicht leiden.
Leiden bedeutet: Es geht jemandem schlecht.
Spar-maß-nahmen bedeutet: Der Staat gibt weniger Geld aus.
Menschen mit Behinderung dürfen nicht unter Spar-maß-nahmen leiden.
Künftige Haus-halte müssen mehr Teil-habe ermöglichen.
Teil-habe bedeutet: Alle können mitmachen.
Jeder gehört dazu.
Das Ziel ist eine Gesell-schaft ohne Barrieren.
Barrieren sind Hindernisse für Menschen mit Behinderung.
Noch gibt es viele Barrieren.
Ein Beispiel ist der Wohnungs-bau.
Wohnungs-bau bedeutet: Es werden neue Häuser und Wohnungen gebaut.
Dort können Menschen dann leben.
Ein weiteres Beispiel ist der öffent-liche Nah-verkehr.
Öffent-licher Nah-verkehr bedeutet: Bus und Bahn für kurze Strecken.
Alle Menschen können damit fahren.
Auch der Zugang zu Bildung und Arbeit ist ein Problem.
Menschen mit Behinderung finden oft schwer eine Schule oder Arbeit.
Horst Vöge sagt: Politik kürzt immer mehr.
Das passiert immer öfter.
In Nord-rhein-West-falen leben rund 2 Millionen Menschen mit einer Schwer-behinderung.
Eine Schwer-behinderung ist eine starke Behinderung.
Ein Amt prüft das und stellt einen Aus-weis aus.
Rund 80 Prozent von ihnen sind älter als 54 Jahre.
Diese Menschen brauchen Ver-lässlich-keit.
Ver-lässlich-keit bedeutet: Etwas funktioniert immer so wie versprochen.
Man kann sich darauf verlassen.
Sie brauchen ihre Leistungen vom Staat.
Leistungen sind Unter-stützungen vom Staat.
Diese Leistungen helfen ihnen bei einem selbst-bestimmten Leben.
Selbst-bestimmt bedeutet: Man entscheidet selbst, wie man lebt.
Niemand anderes entscheidet das für einen.
Foto: ht
DÜSSELDORF (kobinet)
Angesichts angespannter Haushalte warnt der VdK Nordrhein-Westfalen eindringlich davor, bei der Inklusion den Rotstift anzusetzen. Damit teilt der Verband die Position von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, in einem aktuellen STERN-Interview. VdK-Präsident Horst Vöge betont: "Menschen mit Behinderung dürfen nicht die Leidtragenden von Sparmaßnahmen sein. Künftige Haushalte müssen einen verbindlichen Rahmen für mehr Teilhabe schaffen. Das Ziel muss eine barrierefreie Gesellschaft sein – davon sind wir jedoch noch weit entfernt, zum Beispiel beim Wohnungsbau, im öffentlichen Nahverkehr, in Behörden, bei der Gesundheitsversorgung oder beim Zugang zu Bildung und Arbeit."
Der Eindruck, dass politische Entscheidungen zunehmend von Kürzungen geprägt sind, verfestigt sich nach den Worten des VdK-Präsidenten leider.
In Nordrhein-Westfalen haben rund zwei Millionen Menschen eine anerkannte Schwerbehinderung. Rund 80 Prozent von ihnen sind älter als 54 Jahre. "Sie brauchen Verlässlichkeit und keinen Wegfall von Leistungen, die ihnen ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben ermöglichen", sagt Horst Vöge.
Foto: ht
DÜSSELDORF (kobinet)
Angesichts angespannter Haushalte warnt der VdK Nordrhein-Westfalen eindringlich davor, bei der Inklusion den Rotstift anzusetzen. Damit teilt der Verband die Position von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, in einem aktuellen STERN-Interview. VdK-Präsident Horst Vöge betont: "Menschen mit Behinderung dürfen nicht die Leidtragenden von Sparmaßnahmen sein. Künftige Haushalte müssen einen verbindlichen Rahmen für mehr Teilhabe schaffen. Das Ziel muss eine barrierefreie Gesellschaft sein – davon sind wir jedoch noch weit entfernt, zum Beispiel beim Wohnungsbau, im öffentlichen Nahverkehr, in Behörden, bei der Gesundheitsversorgung oder beim Zugang zu Bildung und Arbeit."
Der Eindruck, dass politische Entscheidungen zunehmend von Kürzungen geprägt sind, verfestigt sich nach den Worten des VdK-Präsidenten leider.
In Nordrhein-Westfalen haben rund zwei Millionen Menschen eine anerkannte Schwerbehinderung. Rund 80 Prozent von ihnen sind älter als 54 Jahre. "Sie brauchen Verlässlichkeit und keinen Wegfall von Leistungen, die ihnen ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben ermöglichen", sagt Horst Vöge.





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