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Weimar (kobinet) „Warum werden 2025 noch neue Werkstätten für Menschen mit Behinderung gebaut?“ Diese Frage beschäftigt angesichts der Förderung einer neuen Werkstatt für behinderte Menschen in Heidenheim in Baden-Württemberg viele Menschen, die sich mit den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention und den Abschließenden Bemerkungen des Ausschusses über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen beschäftigt haben. So auch Nancy Frind, die vor gut drei Jahren den Weg aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Hilfe des Budget für Arbeit geschafft hat. Auf Facebook schrieb Nancy Frind u.a.: „Ich verstehe es nicht. Und ich will es auch nicht verstehen. Wir leben in einer Zeit, in der wir über Inklusion, Teilhabe und Gleichstellung sprechen – aber gleichzeitig werden in Deutschland weiterhin neue Werkstätten für Menschen mit Behinderung gebaut. Millionen fließen in Systeme, die Menschen ausgrenzen, statt sie zu ermächtigen.“




