Berlin (kobinet)
Prof. Dr. Sigrid Arnade ist Tier-Ärztin.
Sie hat keine Angst vor großen Tieren.
Das hat sie oft bei ihren Aktionen gezeigt.
Sigrid Arnade kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Jetzt hat Sigrid Arnade auch keine Höhen-Angst mehr.
Das hat sie bei einem Kletter-Training gezeigt.
Cécile Lecomte hat das Training organisiert.
Cécile Lecomte kämpft für die Umwelt.
Sie kämpft auch für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Sigrid Arnade ist Sprecherin der LIGA Selbst-Vertretung.
LIGA Selbst-Vertretung bedeutet: Ein Verein von Menschen mit Behinderungen.
Sie sprechen für sich selbst.
Sie vertreten ihre eigenen Interessen.
Cécile Lecomte macht oft spektakuläre Aktionen.
Spektakulär bedeutet: Sehr auffallend und besonders.
Viele Menschen schauen hin.
Sie seilt sich von Brücken ab.
Sie klettert an hohe Orte.
Damit will sie zeigen: Menschen mit Behinderungen haben nicht die gleichen Rechte.
Sigrid Arnade hat diese Aktionen mit Interesse verfolgt.
Sie wollte selbst erleben: Wie ist es in der Höhe?
Sie wollte mit ihrem Roll-Stuhl in der Luft schweben.
Man weiß nie: Vielleicht braucht man solche Aktionen noch.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention wird in Deutschland zu langsam umgesetzt.
UN-Behinderten-Rechts-Konvention bedeutet: Ein wichtiger Vertrag.
Viele Länder haben ihn unterschrieben.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte.
Sie sollen überall mit-machen können.
Umgesetzt bedeutet: Eine Idee wird gemacht.
Aus Plänen werden echte Sachen.
Die Teil-Habe von Menschen mit Behinderungen wird schlechter.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man darf mit-bestimmen.
Das Bundes-Teil-Habe-Gesetz hilft Menschen mit Behinderung nicht genug.
Bundes-Teil-Habe-Gesetz bedeutet: Ein deutsches Gesetz.
Es soll Menschen mit Behinderungen helfen.
Deshalb sind vielleicht neue Aktions-Formen nötig.
Aktions-Formen bedeutet: Verschiedene Arten von Protesten.
Menschen zeigen: Das finden wir nicht gut.
Das hat Sigrid Arnade den kobinet-nachrichten gesagt.
Kobinet-nachrichten bedeutet: Eine Internet-Seite.
Dort stehen Nachrichten über Menschen mit Behinderungen.
Sigrid Arnade ist wieder sicher auf der Erde angekommen.
Sie ist mit ihrem Roll-Stuhl in der Luft geschwebt.
Jetzt bewundert sie Cécile Lecomte noch mehr.
Cécile Lecomte nennt sich auch Eich-Hörnchen.
Sie macht immer weiter Aktionen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Foto: H.-Günter Heiden
Berlin (kobinet) Dass Prof. Dr. Sigrid Arnade als gelernte Tierärztin keine Angst vor großen Tieren hat, das hat sie bei ihren behindertenpolitischen Aktivitäten immer wieder bewiesen. Dass sie auch keine Höhenangst hat, das zeigte sich bei einem Klettertraining, das die Umwelt- und Behindertenrechtsaktivistin Cécile Lecomte vor Kurzem für die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung organisiert hat. Die Aktionen von Cécile Lecomte, die sich zusammen mit anderen Aktiven schon von Brücken abgeseilt und andere Kletteraktionen durchgeführt hat, um auf die Menschenrechtsverletzungen behinderter Menschen und auf Barrieren hinzuweisen, hatte Sigrid Arnade mit großem Interesse verfolgt. Sie wollte nun aber selbst erleben, wie es ist, in hohen Lüften mit ihrem Rollstuhl zu schweben. Denn man wisse ja nie, welche Aktionsformen bei der schleppenden Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und den drohenden Verschlechterungen bei der Teilhabe behinderter Menschen noch nötig sind, berichtete Sigrid Arnade den kobinet-nachrichten.
So viel sei gesagt: Sigrid Arnade hat zwischenzeitlich die Erde wieder wohlbehalten erreicht, nachdem sie in hohen Lüften mit ihrem Rollstuhl geschwebt war. Ihre Bewunderung für das konsequente Handeln von Cécile Lecomte, die sich auch Eichhörnchen nennt und in ihrem Streben nach Aktionen für die Rechte behinderter Menschen nicht nachlassen wird, ist nach der Kletteraktion gewachsen.

Foto: H.-Günter Heiden
Berlin (kobinet) Dass Prof. Dr. Sigrid Arnade als gelernte Tierärztin keine Angst vor großen Tieren hat, das hat sie bei ihren behindertenpolitischen Aktivitäten immer wieder bewiesen. Dass sie auch keine Höhenangst hat, das zeigte sich bei einem Klettertraining, das die Umwelt- und Behindertenrechtsaktivistin Cécile Lecomte vor Kurzem für die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung organisiert hat. Die Aktionen von Cécile Lecomte, die sich zusammen mit anderen Aktiven schon von Brücken abgeseilt und andere Kletteraktionen durchgeführt hat, um auf die Menschenrechtsverletzungen behinderter Menschen und auf Barrieren hinzuweisen, hatte Sigrid Arnade mit großem Interesse verfolgt. Sie wollte nun aber selbst erleben, wie es ist, in hohen Lüften mit ihrem Rollstuhl zu schweben. Denn man wisse ja nie, welche Aktionsformen bei der schleppenden Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und den drohenden Verschlechterungen bei der Teilhabe behinderter Menschen noch nötig sind, berichtete Sigrid Arnade den kobinet-nachrichten.
So viel sei gesagt: Sigrid Arnade hat zwischenzeitlich die Erde wieder wohlbehalten erreicht, nachdem sie in hohen Lüften mit ihrem Rollstuhl geschwebt war. Ihre Bewunderung für das konsequente Handeln von Cécile Lecomte, die sich auch Eichhörnchen nennt und in ihrem Streben nach Aktionen für die Rechte behinderter Menschen nicht nachlassen wird, ist nach der Kletteraktion gewachsen.




