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Hoch hinaus für die Rechte behinderter Menschen

Sigrid Arnade bei der Kletteraktion mit dem Rollstuhl und Seilen
Sigrid Arnade bei der Kletteraktion mit dem Rollstuhl und Seilen
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Dass Prof. Dr. Sigrid Arnade als gelernte Tierärztin keine Angst vor großen Tieren hat, das hat sie bei ihren behindertenpolitischen Aktivitäten immer wieder bewiesen. Dass sie auch keine Höhenangst hat, das zeigte sich bei einem Klettertraining, das die Umwelt- und Behindertenrechtsaktivistin Cécile Lecomte vor Kurzem für die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung organisiert hat. Die Aktionen von Cécile Lecomte, die sich zusammen mit anderen Aktiven schon von Brücken abgeseilt und andere Kletteraktionen durchgeführt hat, um auf die Menschenrechtsverletzungen behinderter Menschen und auf Barrieren hinzuweisen, hatte Sigrid Arnade mit großem Interesse verfolgt. Sie wollte nun aber selbst erleben, wie es ist, in hohen Lüften mit ihrem Rollstuhl zu schweben. Denn man wisse ja nie, welche Aktionsformen bei der schleppenden Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und den drohenden Verschlechterungen bei der Teilhabe behinderter Menschen noch nötig sind, berichtete Sigrid Arnade den kobinet-nachrichten.

So viel sei gesagt: Sigrid Arnade hat zwischenzeitlich die Erde wieder wohlbehalten erreicht, nachdem sie in hohen Lüften mit ihrem Rollstuhl geschwebt war. Ihre Bewunderung für das konsequente Handeln von Cécile Lecomte, die sich auch Eichhörnchen nennt und in ihrem Streben nach Aktionen für die Rechte behinderter Menschen nicht nachlassen wird, ist nach der Kletteraktion gewachsen.