Berlin (kobinet)
Alles passiert im Leben.
Auch das, was man sich wünscht.
Das sagte Bernard le Bovier de Fontenelle.
Er lebte von 1657 bis 1757.
Er war ein französischer Schrift-Steller.
Er war auch Philosoph.
Ein Denker, der über schwere Fragen nachdenkt.
Das bedeutet: Er dachte über das Leben nach.
Fontenelle konnte schwere Dinge einfach erklären.
Er schrieb für normale Menschen.
Nicht nur für Gelehrte.
Sehr kluge Menschen, die viel gelernt haben und sehr viel über bestimmte Themen wissen.
Sie kennen sich gut mit Wissenschaft aus.
Das Erforschen von Dingen, wobei Menschen neue Sachen herausfinden, zum Beispiel über Natur oder Geschichte.
Sein berühmtestes Buch kam 1686 heraus.
Es heißt: Gespräche über die Viel-Heit der Welten.
Es gibt viele Planeten, nicht nur unsere Erde.
Ein großer Ball im All, die Erde ist auch ein Planet.
In dem Buch sprechen 2 Menschen mit-einander.
Ein Philosoph erklärt einer Frau die Welt.
Fontenelle erklärte das Welt-Bild von Kopernikus.
Eine Vorstellung, wie Menschen denken, dass die Welt aufgebaut ist.
Nikolaus Kopernikus war ein kluger Mann, der die Sterne und Planeten untersuchte.
Kopernikus war ein Forscher.
Menschen, die neue Sachen heraus-finden wollen und Dinge genau untersuchen.
Er fand heraus: Die Erde dreht sich um die Sonne.
Fontenelle schrieb auch über Leben auf anderen Planeten.
Fontenelle wurde fast 100 Jahre alt.
Er arbeitete für die Akademie der Wissenschaften.
Eine Schule, wo Menschen bestimmte Fächer lernen.
Das ist eine wichtige Einrichtung für Forscher.
Er schrieb Lob-Reden über verstorbene Forscher.
Besondere Reden, bei denen man gute Sachen über jemanden sagt und diese Person damit ehrt.
Fontenelle war sehr wichtig.
Er brachte die Wissenschaft zu den Menschen.
Vorher sprachen nur Gelehrte über Forschung.
Fontenelle sorgte dafür: Auch normale Menschen verstanden die Wissenschaft.
Seine Sprache war klar und schön.
Er konnte gut erklären.
So wurde er zum Weg-Bereiter.
Eine Person, die etwas Neues möglich macht und Hindernisse aus dem Weg räumt.
Das bedeutet: Er machte den Weg frei für andere.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Alles trifft im Leben ein, sogar das, was man sich wünscht.
Bernard le Bovier de Fontenelle
Bernard le Bovier de Fontenelle (1657–1757) war ein französischer Schriftsteller, Philosoph und einer der bedeutendsten Popularisierer der Wissenschaften seiner Zeit. Als Neffe des berühmten Dramatikers Pierre Corneille wuchs er in einem literarisch geprägten Umfeld auf.
Fontenelle machte sich besonders durch seine Fähigkeit einen Namen, komplexe wissenschaftliche Theorien für ein breiteres Publikum verständlich zu machen. Sein berühmtestes Werk „Entretiens sur la pluralité des mondes“ (Gespräche über die Vielheit der Welten) von 1686 war ein Meilenstein der wissenschaftlichen Popularisierung. In Form eleganter Dialoge zwischen einem Philosophen und einer wissbegierigen Marquise erklärte er die kopernikanische Weltsicht und spekulierte über außerirdisches Leben.
Der langlebige Fontenelle – er wurde fast 100 Jahre alt – erlebte den Übergang vom Zeitalter Ludwigs XIV. zur Aufklärung mit. Als langjähriger Sekretär der Académie des Sciences verfasste er „Éloges des Académiciens“ (Lobreden auf die Akademiemitglieder), die als Meisterwerke der biografischen Literatur gelten. Diese Texte zeichnen sich durch ihre elegante Prosa und ihren aufklärerischen Geist aus.
Fontenelles Bedeutung liegt in seiner Vermittlerrolle zwischen der gelehrten Welt und der gebildeten Gesellschaft. Er trug maßgeblich dazu bei, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht mehr nur in Gelehrtenkreisen diskutiert wurden, sondern auch in den Salons der gehobenen Gesellschaft Eingang fanden. Seine klare, elegante Sprache und sein pädagogisches Geschick machten ihn zu einem Wegbereiter der modernen Wissenschaftskommunikation.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Alles trifft im Leben ein, sogar das, was man sich wünscht.
Bernard le Bovier de Fontenelle
Bernard le Bovier de Fontenelle (1657–1757) war ein französischer Schriftsteller, Philosoph und einer der bedeutendsten Popularisierer der Wissenschaften seiner Zeit. Als Neffe des berühmten Dramatikers Pierre Corneille wuchs er in einem literarisch geprägten Umfeld auf.
Fontenelle machte sich besonders durch seine Fähigkeit einen Namen, komplexe wissenschaftliche Theorien für ein breiteres Publikum verständlich zu machen. Sein berühmtestes Werk „Entretiens sur la pluralité des mondes“ (Gespräche über die Vielheit der Welten) von 1686 war ein Meilenstein der wissenschaftlichen Popularisierung. In Form eleganter Dialoge zwischen einem Philosophen und einer wissbegierigen Marquise erklärte er die kopernikanische Weltsicht und spekulierte über außerirdisches Leben.
Der langlebige Fontenelle – er wurde fast 100 Jahre alt – erlebte den Übergang vom Zeitalter Ludwigs XIV. zur Aufklärung mit. Als langjähriger Sekretär der Académie des Sciences verfasste er „Éloges des Académiciens“ (Lobreden auf die Akademiemitglieder), die als Meisterwerke der biografischen Literatur gelten. Diese Texte zeichnen sich durch ihre elegante Prosa und ihren aufklärerischen Geist aus.
Fontenelles Bedeutung liegt in seiner Vermittlerrolle zwischen der gelehrten Welt und der gebildeten Gesellschaft. Er trug maßgeblich dazu bei, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht mehr nur in Gelehrtenkreisen diskutiert wurden, sondern auch in den Salons der gehobenen Gesellschaft Eingang fanden. Seine klare, elegante Sprache und sein pädagogisches Geschick machten ihn zu einem Wegbereiter der modernen Wissenschaftskommunikation.




