Berlin
Die Berufs-Förderungs-Werke haben ein neues Positions-Papier gemacht.
Positions-Papier bedeutet: Ein Text mit der Meinung einer Gruppe.
Das Papier heißt Agenda REHA 2030.
Agenda bedeutet: Ein Plan für wichtige Themen.
Die Berufs-Förderungs-Werke helfen Menschen mit Behinderungen.
Sie helfen bei der beruflichen Ausbildung.
Das Positions-Papier soll der Politik helfen.
Es gibt konkrete Vorschläge für die nächsten Jahre.
Deutschland hat viele Probleme mit Arbeits-Plätzen.
Es gibt zu wenige Fach-Kräfte.
Fach-Kräfte bedeutet: Menschen mit besonderen Fähigkeiten für die Arbeit.
Die Arbeitswelt verändert sich schnell.
Die berufliche Rehabilitation braucht mehr Unterstützung.
Berufliche Rehabilitation bedeutet: Hilfe beim Lernen eines neuen Berufs.
Menschen mit Behinderungen lernen einen Beruf.
Oder sie lernen ihren alten Beruf wieder.
Das Positions-Papier hat 4 wichtige Bereiche:
1. Menschen mit Behinderungen sollen besser arbeiten können.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse.
Die Rehabilitation soll zu diesen Bedürfnissen passen.
Es soll einen festen Plan für jeden Menschen geben.
2. Deutschland hat immer mehr ältere Menschen.
Weniger junge Menschen arbeiten.
Menschen ohne Arbeit sollen besser gefördert werden.
Menschen über 50 Jahre brauchen besondere Hilfe.
3. Es soll neue Reha-Angebote geben.
Menschen sollen auch in Teil-Zeit eine Rehabilitation machen können.
Digitale Lern-Programme sollen ausgebaut werden.
Das ist wichtig für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Psychische Erkrankungen bedeutet: Die Seele ist krank.
4. Das Reha-System soll einfacher werden.
Menschen sollen leichter Informationen bekommen.
Die Beratung soll besser werden.
Medizinische Rehabilitation und berufliche Rehabilitation sollen zusammen-arbeiten.
Die Politik soll diese Dinge machen:
Die Berufs-Förderungs-Werke sollen genug Geld bekommen.
Prävention und Rehabilitation sollen wichtig werden.
Prävention bedeutet: Etwas tun bevor etwas Schlechtes passiert.
Teil-Zeit-Reha soll ein Gesetz bekommen.
Es soll mehr Informationen über Reha-Angebote geben.
Honorar-Kräfte sollen dauerhaft arbeiten können.
Honorar-Kräfte bedeutet: Menschen, die nur manchmal arbeiten.
Das Positions-Papier ist barriere-frei.
Man kann es im Internet lesen.

Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
BERLIN (kobinet) Die Berufsförderungswerke (BFW) in Deutschland haben jetzt die Agenda REHA 2030 präsentiert und verstehen diese als ein wegweisendes Positionspapier, das konkrete Impulse für die Politik der 21. Wahlperiode des Deutschen Bundestages setzt. Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Transformation der Arbeitswelt fordern die BFW eine stärkere politische Unterstützung für die berufliche Rehabilitation.
In diesem Positionspapier Agenda REHA 2030 werden folgende Handlungsfelder benannt:
- Nachhaltige Teilhabe und Inklusion verwirklichen
Berufliche Rehabilitation muss stärker an den individuellen Bedarfen ausgerichtet und durch einen verbindlichen Rehabilitationszielplan flankiert werden. - Den demografischen Wandel bewältigen
Personengruppen mit spezifischen Teilhabebedarfen wie Langzeitarbeitslose und Menschen ab 50 Jahren sollen gezielt gefördert werden. Prävention und Nachsorge gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. - Präventions- und Reha-Konzepte erweitern
Teilzeit-Reha-Angebote und digitale Lernformate sollen ausgebaut und rechtlich verankert werden – insbesondere für Menschen mit psychischen Erkrankungen. - Das Reha-System zugänglicher und flexibler gestalten
Es braucht niedrigschwellige Information und Beratung sowie eine stärkere Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation.
Um diese Ziele durch konkretes politisches Handeln zu erreichen, werden daraus folgende Forderungen an die Politik abgeleitet:
- Rechtliche und finanzielle Sicherung der BFW-Strukturen
- Integration von Prävention und Rehabilitation in die Fachkräftestrategie
- Gesetzliche Verankerung der Teilzeit-Reha
- Bundesweite Informationskampagnen zur Sichtbarkeit von Reha-Angeboten
- Dauerhafte Regelung für Honorarkräfte zur Sicherung von Praxisbezug und Flexibilität
Das barrierefreie Positionspapier Agenda REHA 2030 ist auf dieser Internetseite abrufbar.

Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
BERLIN (kobinet) Die Berufsförderungswerke (BFW) in Deutschland haben jetzt die Agenda REHA 2030 präsentiert und verstehen diese als ein wegweisendes Positionspapier, das konkrete Impulse für die Politik der 21. Wahlperiode des Deutschen Bundestages setzt. Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Transformation der Arbeitswelt fordern die BFW eine stärkere politische Unterstützung für die berufliche Rehabilitation.
In diesem Positionspapier Agenda REHA 2030 werden folgende Handlungsfelder benannt:
- Nachhaltige Teilhabe und Inklusion verwirklichen
Berufliche Rehabilitation muss stärker an den individuellen Bedarfen ausgerichtet und durch einen verbindlichen Rehabilitationszielplan flankiert werden. - Den demografischen Wandel bewältigen
Personengruppen mit spezifischen Teilhabebedarfen wie Langzeitarbeitslose und Menschen ab 50 Jahren sollen gezielt gefördert werden. Prävention und Nachsorge gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. - Präventions- und Reha-Konzepte erweitern
Teilzeit-Reha-Angebote und digitale Lernformate sollen ausgebaut und rechtlich verankert werden – insbesondere für Menschen mit psychischen Erkrankungen. - Das Reha-System zugänglicher und flexibler gestalten
Es braucht niedrigschwellige Information und Beratung sowie eine stärkere Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation.
Um diese Ziele durch konkretes politisches Handeln zu erreichen, werden daraus folgende Forderungen an die Politik abgeleitet:
- Rechtliche und finanzielle Sicherung der BFW-Strukturen
- Integration von Prävention und Rehabilitation in die Fachkräftestrategie
- Gesetzliche Verankerung der Teilzeit-Reha
- Bundesweite Informationskampagnen zur Sichtbarkeit von Reha-Angeboten
- Dauerhafte Regelung für Honorarkräfte zur Sicherung von Praxisbezug und Flexibilität
Das barrierefreie Positionspapier Agenda REHA 2030 ist auf dieser Internetseite abrufbar.




