DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK arbeitet in Nord-Rhein-West-Falen.
Sozial-Verband bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen anderen Menschen.
Sie helfen oft ohne Lohn.
Der VdK freut sich über gute Nachrichten.
Die Ehren-Amts-Pauschale soll steigen.
Ehren-Amts-Pauschale bedeutet: Geld für ehren-amtliche Arbeit.
Ehren-amtlich bedeutet: Menschen arbeiten ohne Lohn.
Sie bekommen trotzdem etwas Geld.
Jetzt sind es 840 Euro im Jahr.
Bald sollen es 960 Euro werden.
Der VdK findet das noch nicht genug.
Es gibt auch die Übungs-Leiter-Pauschale.
Übungs-Leiter-Pauschale bedeutet: Geld für Übungs-Leiter.
Übungs-Leiter bringen Menschen etwas bei.
Zum Beispiel Sport oder Musik.
Die ist viel höher.
Jetzt sind es 3.000 Euro im Jahr.
Bald sollen es 3.300 Euro werden.
Horst Vöge ist der Präsident vom VdK.
Er sagt: Das ist nicht fair.
Menschen arbeiten ehren-amtlich für andere Menschen.
Sie helfen Menschen mit Behinderungen.
Sie helfen Menschen mit wenig Geld.
Diese Arbeit ist sehr wichtig.
Aber sie wird steuerlich schlechter behandelt.
Steuerlich bedeutet: Es hat mit Steuern zu tun.
Steuern sind Geld für den Staat.
Alle Menschen müssen Steuern bezahlen.
Das Leben ist teurer geworden.
Auto fahren kostet mehr.
Deshalb soll auch die Fahrt-Kosten-Pauschale steigen.
Fahrt-Kosten-Pauschale bedeutet: Geld für Fahrten zur Arbeit.
Du bekommst einen festen Betrag pro Kilo-Meter.
Ehren-amtliche Menschen bekommen jetzt 30 Cent pro Kilo-Meter.
Das ist zu wenig.
Horst Vöge sagt: Dieser Betrag ist alt.
Ehren-amtliche Menschen sollen nicht selbst zahlen müssen.
Sie sollten 42 Cent pro Kilo-Meter bekommen.
Das wäre fair.
Es ist schwer Menschen für Ehren-Ämter zu finden.
Ehren-Ämter bedeutet: Wichtige Aufgaben für alle Menschen.
Du machst diese Arbeit ohne Lohn.
Du hilfst anderen Menschen in deiner Stadt.
Deshalb brauchen wir bessere Bedingungen.

Foto: Irina Tischer
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen begrüßt die geplante Anhebung der Ehrenamtspauschale von derzeit 840 auf künftig 960 Euro. Dennoch bleibt es aus Sicht des Verbandes nicht nachvollziehbar, warum diese Pauschale weiterhin nur einen Bruchteil der steuerlich absetzbaren Übungsleiterpauschale von aktuell 3.000 Euro ausmacht, die künftig auf 3.300 Euro steigt.
„Damit werden gesellschaftlich unverzichtbare Ehrenämter – etwa zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen oder einkommensschwachen Menschen – steuerlich nicht gleichwertig behandelt“, kritisiert VdK-Präsident Horst Vöge.
Vor dem Hintergrund der gestiegenen Lebenshaltungs- und Mobilitätskosten spricht sich der VdK NRW zudem für eine Erhöhung der Fahrtkostenpauschale für Ehrenamtliche aus. Derzeit können für Fahrten mit dem privaten Pkw lediglich 30 Cent pro Kilometer angesetzt werden. „Dieser Satz ist nicht mehr zeitgemäß“, so Horst Vöge. „Wer ehrenamtlich unterwegs ist, soll nicht auch noch draufzahlen müssen. Eine Anhebung auf 42 Cent pro Kilometer wäre ein notwendiges Signal der Wertschätzung – gerade in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen.“

Foto: Irina Tischer
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen begrüßt die geplante Anhebung der Ehrenamtspauschale von derzeit 840 auf künftig 960 Euro. Dennoch bleibt es aus Sicht des Verbandes nicht nachvollziehbar, warum diese Pauschale weiterhin nur einen Bruchteil der steuerlich absetzbaren Übungsleiterpauschale von aktuell 3.000 Euro ausmacht, die künftig auf 3.300 Euro steigt.
„Damit werden gesellschaftlich unverzichtbare Ehrenämter – etwa zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen oder einkommensschwachen Menschen – steuerlich nicht gleichwertig behandelt“, kritisiert VdK-Präsident Horst Vöge.
Vor dem Hintergrund der gestiegenen Lebenshaltungs- und Mobilitätskosten spricht sich der VdK NRW zudem für eine Erhöhung der Fahrtkostenpauschale für Ehrenamtliche aus. Derzeit können für Fahrten mit dem privaten Pkw lediglich 30 Cent pro Kilometer angesetzt werden. „Dieser Satz ist nicht mehr zeitgemäß“, so Horst Vöge. „Wer ehrenamtlich unterwegs ist, soll nicht auch noch draufzahlen müssen. Eine Anhebung auf 42 Cent pro Kilometer wäre ein notwendiges Signal der Wertschätzung – gerade in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen.“




