BERLIN (kobinet)
Die Regierungs-Parteien wollen den Sozial-Staat ändern.
Regierungs-Parteien bedeutet: Das sind politische Gruppen.
Diese Gruppen haben die Wahl gewonnen.
Sie bestimmen jetzt die Politik in Deutschland.
Sozial-Staat bedeutet: Der Staat hilft seinen Bürgern.
Der Staat gibt Geld an arme Menschen.
Er zahlt auch Geld bei Krankheit.
Union und SPD wollen zusammen arbeiten.
Union bedeutet: Das ist ein Zusammen-Schluss von Parteien.
Die Parteien CDU und CSU arbeiten zusammen.
Sie haben gemeinsame Ziele.
SPD bedeutet: Das ist eine deutsche Partei.
SPD ist kurz für Sozial-demokratische Partei Deutschlands.
Sie wollen gemeinsame Pläne machen.
Aber viele Deutsche glauben nicht daran.
Das zeigt eine neue Umfrage.
Umfrage bedeutet: Man fragt viele Menschen.
Man will ihre Meinung wissen.
Die Antworten werden dann gezählt.
53 von 100 Deutschen denken: Die Parteien werden sich nicht einig.
Nur 27 von 100 Deutsche denken: Die Parteien werden sich einig.
Die Wähler der Regierungs-Parteien sind hoffnungs-voll.
Hoffnungs-voll bedeutet: Man denkt positiv.
Man glaubt an gute Dinge.
Man denkt: Alles wird gut werden.
53 von 100 Unions-Wähler erwarten eine Einigung.
Einigung bedeutet: Alle sind sich einig.
Alle haben die gleiche Meinung.
Es gibt keinen Streit mehr.
49 von 100 SPD-Wähler erwarten eine Einigung.
Wähler von anderen Parteien sind vorsichtig.
Vorsichtig bedeutet: Man zweifelt oft.
Man glaubt nicht sofort alles.
Man prüft erst genau.
54 von 100 Grünen-Wähler glauben nicht an eine Einigung.
33 von 100 Grünen-Wähler haben Hoffnung.
Hoffnung bedeutet: Man glaubt an etwas Gutes.
Man denkt: Es wird alles gut werden.
Man hat Mut.
Bei der Linken und dem BSW ist es ähnlich.
Die Linke bedeutet: Das ist eine deutsche Partei.
Die Partei macht Politik in Deutschland.
BSW bedeutet: Das ist eine neue Partei in Deutschland.
Sahra Wagenknecht hat die Partei gegründet.
66 von 100 Linken-Wähler glauben nicht an eine Einigung.
64 von 100 BSW-Wähler glauben nicht an eine Einigung.
Nur 19 von 100 Linken-Wähler sind hoffnungs-voll.
Nur 17 von 100 BSW-Wähler sind hoffnungs-voll.
Die AfD-Wähler sind am vorsichtigsten.
AfD bedeutet: Das ist eine deutsche Partei.
AfD bedeutet Alternative für Deutschland.
Nur 10 von 100 AfD-Wähler erwarten eine Einigung.
77 von 100 AfD-Wähler rechnen nicht damit.
Menschen in Ost-Deutschland zweifeln stärker.
Nur 18 von 100 Ost-Deutsche glauben an eine Einigung.
64 von 100 Ost-Deutsche rechnen nicht damit.
Im Westen ist es anders.
29 von 100 West-Deutsche glauben an eine Einigung.
51 von 100 West-Deutsche erwarten keine Einigung.
Die Umfrage-Ergebnisse kann man hier ansehen: Ipsos-Umfrage Sozial-Staats-Reform

Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde
BERLIN (kobinet) Nach den Debatten der Koalitionspartner über die Notwendigkeit und Ausgestaltung von Sozialstaatsreformen haben sich Union und SPD darauf geeinigt, gemeinsam Eckpunkte für Reformen zu erarbeiten. Dennoch rechnet eine Mehrheit von 53 Prozent der Deutschen nicht damit, dass die Regierungsparteien in den nächsten Monaten eine einvernehmliche Lösung finden werden. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos. Lediglich 27 Prozent halten eine Einigung der schwarz-roten Koalition für wahrscheinlich.
Nur Unions-Anhänger rechnen mehrheitlich mit Einigung
Am optimistischsten sind die Wähler der Regierungsparteien. Von ihnen erwartet eine knappe Mehrheit der Unions-Anhänger (53 Prozent) und fast die Hälfte der SPD-Wähler (49 Prozent) in den nächsten Monaten eine einvernehmliche Lösung.
Bei den Anhängern aller anderen Parteien überwiegt hingegen die Skepsis:
- Unter den Wählern der Grünen rechnet eine knappe Mehrheit (54 Prozent) nicht mit einer Einigung, während sich ein Drittel (33 Prozent) zuversichtlich äußert.
- Noch verhaltener zeigen sich die Wähler der Linken und des BSW: Jeweils rund zwei Drittel ihrer Anhänger (Linke: 66 Prozent, BSW: 64 Prozent) glauben nicht an eine Einigung, weniger als jeder Fünfte (Linke: 19 Prozent, BSW: 17 Prozent) ist positiv gestimmt.
- Am skeptischsten sind die Anhänger der AfD: Nur 10 Prozent erwarten eine einvernehmliche Lösung zwischen CDU/CSU und SPD, 77 Prozent rechnen nicht damit.
Ostdeutsche zweifeln stärker an einer einvernehmlichen Lösung
Im Osten zweifeln mehr Befragte daran, dass sich die schwarz-rote Koalition in den kommenden Monaten auf Reformvorschläge einigen wird. Von ihnen glauben nur 18 Prozent der befragten Ostdeutschen, dass die Regierung eine einvernehmliche Lösung bei der Reform des Sozialstaats finden wird. Fast zwei Drittel (64 Prozent) rechnen nicht damit. Im Westen hingegen sind 29 Prozent der Befragten der Meinung, dass sich Union und SPD einigen werden. Etwa die Hälfte (51 Prozent) erwartet jedoch auch hier keine Einigung.
Die Grafik zu dieser Umfrage ist hier nachzulesen.

Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde
BERLIN (kobinet) Nach den Debatten der Koalitionspartner über die Notwendigkeit und Ausgestaltung von Sozialstaatsreformen haben sich Union und SPD darauf geeinigt, gemeinsam Eckpunkte für Reformen zu erarbeiten. Dennoch rechnet eine Mehrheit von 53 Prozent der Deutschen nicht damit, dass die Regierungsparteien in den nächsten Monaten eine einvernehmliche Lösung finden werden. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos. Lediglich 27 Prozent halten eine Einigung der schwarz-roten Koalition für wahrscheinlich.
Nur Unions-Anhänger rechnen mehrheitlich mit Einigung
Am optimistischsten sind die Wähler der Regierungsparteien. Von ihnen erwartet eine knappe Mehrheit der Unions-Anhänger (53 Prozent) und fast die Hälfte der SPD-Wähler (49 Prozent) in den nächsten Monaten eine einvernehmliche Lösung.
Bei den Anhängern aller anderen Parteien überwiegt hingegen die Skepsis:
- Unter den Wählern der Grünen rechnet eine knappe Mehrheit (54 Prozent) nicht mit einer Einigung, während sich ein Drittel (33 Prozent) zuversichtlich äußert.
- Noch verhaltener zeigen sich die Wähler der Linken und des BSW: Jeweils rund zwei Drittel ihrer Anhänger (Linke: 66 Prozent, BSW: 64 Prozent) glauben nicht an eine Einigung, weniger als jeder Fünfte (Linke: 19 Prozent, BSW: 17 Prozent) ist positiv gestimmt.
- Am skeptischsten sind die Anhänger der AfD: Nur 10 Prozent erwarten eine einvernehmliche Lösung zwischen CDU/CSU und SPD, 77 Prozent rechnen nicht damit.
Ostdeutsche zweifeln stärker an einer einvernehmlichen Lösung
Im Osten zweifeln mehr Befragte daran, dass sich die schwarz-rote Koalition in den kommenden Monaten auf Reformvorschläge einigen wird. Von ihnen glauben nur 18 Prozent der befragten Ostdeutschen, dass die Regierung eine einvernehmliche Lösung bei der Reform des Sozialstaats finden wird. Fast zwei Drittel (64 Prozent) rechnen nicht damit. Im Westen hingegen sind 29 Prozent der Befragten der Meinung, dass sich Union und SPD einigen werden. Etwa die Hälfte (51 Prozent) erwartet jedoch auch hier keine Einigung.
Die Grafik zu dieser Umfrage ist hier nachzulesen.




