Düsseldorf (kobinet)
Am Sonntag war Wahl.
Das war am 14. September 2025.
Die Menschen in Nord-Rhein-West-Falen haben gewählt.
Sie haben entschieden: Wer soll uns vertreten?
Die Vertreter arbeiten in den Stadt-Räten.
Menschen mit Behinderung sollen mehr mit-machen.
Das ist wichtig für die Behinderten-Politik.
Es gibt die UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein wichtiges Gesetz für Menschen mit Behinderung.
Alle Länder der Welt haben es unterschrieben.
Es sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Das ist ein wichtiger Vertrag.
Dieser Vertrag soll umgesetzt werden.
Es gibt Behinderten-Beiräte in den Städten.
Das sind Gruppen von Menschen mit Behinderung.
Sie beraten Politiker und Chefs von Ämtern.
Sie sagen: Das ist gut für Menschen mit Behinderung.
Das ist gut.
Aber das reicht nicht.
Menschen mit Behinderung sollen in den Stadt-Räten sein.
Sie sollen in den Ämtern arbeiten.
Das Deutsche Institut für Menschen-Rechte hat das gesagt.
Das ist eine wichtige Organisation in Deutschland.
Sie passt auf die Rechte von allen Menschen auf.
Sie hilft auch Menschen mit Behinderung.
Es gab eine Online-Veranstaltung.
Das war am 12. September 2025.
Die Universität Siegen war dabei.
Es ging um Aktions-Pläne in den Städten.
Das sind Listen mit wichtigen Aufgaben.
Städte schreiben sie.
Die Pläne sagen: So wollen wir Menschen mit Behinderung helfen.
Nach der Wahl haben 3 Personen geschrieben.
Sie haben an die kobinet-Nachrichten geschrieben.
Sie haben erzählt: Wie ist die Wahl gelaufen?
Es ist schwer heraus-zu-finden:
Wie viele Menschen mit Behinderung sind gewählt?
Es gibt dazu keine genauen Zahlen.
Bruno Janßen aus Kleve hat gute Nachrichten.
Er fährt Rollstuhl.
Er ist von den Grünen.
Die Grünen haben viele Stimmen verloren.
Trotzdem ist Bruno Janßen wieder gewählt worden.
Er ist wieder in den Stadt-Rat gekommen.
Er war sogar der beste Grüne in seinem Bezirk.
Er hat 20,33 Prozent der Stimmen bekommen.
Das hat die NRZ Kleve berichtet.
Bruno Janßen ist Lehrer.
Er setzt sich für Inklusion ein.
Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Er setzt sich auch für Barriere-Freiheit ein.
Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Alper Senlik hatte weniger Glück.
Er ist noch jung.
Er ist blind.
Er ist von der SPD.
Er ist **nicht** in den Stadt-Rat gewählt worden.
Das ist schade.
Aber Alper Senlik gibt **nicht** auf.
Er sagt: Diesmal hat es **nicht** gereicht.
Das ist ein Rück-schlag.
Aber ich mache trotzdem weiter.
Ich bleibe im Sozial-Ausschuss.
Das ist eine Gruppe von Politikern.
Sie sprechen über Hilfen für Menschen in Not.
Sie sprechen auch über Menschen mit Behinderung.
Dort bin ich sachkundiger Bürger.
Das ist eine Person aus der Stadt.
Diese Person kennt sich gut aus.
Sie hilft den Stadt-Räten bei wichtigen Fragen.
Im Oktober will ich Vorsitzender werden.
Vom Beirat für Menschen mit Behinderung.
Unsere Themen sind zu wichtig.
Man kann auch ohne Mandat etwas ändern.
Das ist ein Platz im Stadt-Rat oder Land-Tag.
Gewählte Politiker haben ein Mandat.
Sie dürfen dann mit-bestimmen.
Menschen mit Behinderung müssen sichtbar sein.
Sie müssen laut sein.
Sie müssen für ihre Rechte kämpfen.
Alper Senlik lebt in Ahlen.
Das liegt in Nord-Rhein-West-Falen.
Hubert Hüppe ist wieder gewählt worden.
Er ist in den Kreis-Tag gekommen.
Das ist wie ein Stadt-Rat.
Aber er ist für einen ganzen Land-kreis da.
Dort treffen sich gewählte Politiker.
Sie entscheiden über wichtige Dinge.
Er war früher Bundes-Behinderten-Beauftragter.
Diese Person arbeitet für ganz Deutschland.
Sie hilft Menschen mit Behinderung.
Sie sorgt dafür dass ihre Rechte beachtet werden.
Das bedeutet: Er hat sich für behinderte Menschen eingesetzt.
In ganz Deutschland.
Er hat einen behinderten Sohn.
Ende August 2024 wurde er gewählt.
Er ist jetzt Vorsitzender der Senioren-Union.
Das ist eine Gruppe in der CDU.
Dort sind ältere Menschen ab 60 Jahren.
Sie machen Politik für Senioren.
Das ist ein Teil der CDU.
Über die Liste der CDU ist er gewählt worden.
Der Kreis-Tag ist im Land-kreis Unna.
Hubert Hüppe setzt sich für Inklusion in der Schule ein.
Er hat eine Förder-Schule kritisiert.
Das ist eine besondere Schule.
Dort gehen Kinder mit Behinderung hin.
Viele Menschen finden: Kinder mit Behinderung sollen in normale Schulen gehen.
Die Schule sollte Rosa-Parks-Schule heißen.
Er fand das **nicht** gut.
Es gibt sicher noch mehr Menschen mit Behinderung.
Sie haben bei der Wahl kandidiert.
Eine Person will gewählt werden.
Sie bewirbt sich um einen Platz im Stadt-Rat oder Land-Tag.
Es wäre interessant: Mehr über sie zu erfahren.
Menschen können an die kobinet-Nachrichten schreiben.
Es gibt eine Leserbrief-Rubrik.
Das ist ein Teil in der Zeitung oder Internet-Seite.
Dort können Leser ihre Meinung schreiben.
Andere Menschen können das dann lesen.
Dort können sie ihre Erfahrungen teilen.
Foto: ISL
Düsseldorf (kobinet) Die Wählerinnen und Wähler haben am Sonntag, dem 14. September 2025, entschieden, wer sie zukünftig in den Kommunalparlamenten von Nordrhein-Westfalen vertritt. Behindertenpolitik und vor allem die Partizipation behinderter Menschen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention darf vor Ort nicht nur auf das Engagement in Behindertenbeiräten beschränkt sein. Behinderte Menschen müssen auch in den Parlamenten und in den Verwaltungen das Geschehen mitprägen. Dies ist eine Erkenntnis einer Online-Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit der Universität Siegen zu kommunalen Aktionsplänen, die am 12. September 2025 online stattfand. Wie es nun konkret in den nordrhein-westfälischen Kommunalparlamenten aussieht, dazu haben die kobinet-nachrichten drei Rückmeldungen erhalten.
Traditionell ist es schwer herauszufinden, wie viele behinderte Menschen in Parlamenten vertreten sind, weil es dazu keine konkreten Zahlen gibt. Die kobinet-nachrichten haben hierzu eine positive Nachricht von Bruno Janßen aus Kleve bekommen. Der Rollstuhlnutzer hat den Wiedereinzug in den Rat der Stadt trotz erheblicher Verluste der Grünen geschafft. Er ist sogar der beste Grüne mit 20,33 Prozent in seinem Bezirk, wie die NRZ Kleve berichtet. Damit kann der Lehrer sich auch weiterhin unter anderem für Inklusion und Barrierefreiheit im Rat von Kleve einsetzen.
Anders erging es Alper Senlik. Der noch recht junge blinde Sozialdemokrat hat den Einzug ins Parlament nicht geschafft. So schade dies ist, entmutigt ihn das nicht, in seinem politischen Engagement fortzufahren. „Diesmal hat es leider nicht gereicht, in den Stadtrat einzuziehen. Natürlich ist das ein Rückschlag, aber für mich kein Grund stehen zu bleiben. Ich bleibe als sachkundiger Bürger im Sozialausschuss aktiv und werde im Oktober für den Vorsitz des Beirates für Menschen mit Behinderungen kandidieren. Ich sehe das als Ansporn weiterzukämpfen. Unsere Themen sind zu wichtig, um sie vom Wahlergebnis abhängig zu machen. Ich will zeigen, dass man auch außerhalb eines Mandats Veränderungen anstoßen kann – und dass Menschen mit Behinderungen sichtbar, laut und konsequent für ihre Rechte einstehen“, erklärte Alper Senlik aus dem nordrhein-westfälischen Ahlen gegenüber den kobinet-nachrichten.
Den Wiedereinzug in den Kreistag hat demgegenüber Hubert Hüppe geschafft. Der frühere Bundesbehindertenbeauftragte und Vater eines behinderten Sohnes wurde zuletzt Ende August 2024 zum Vorsitzenden der Senioren-Union der CDU gewählt. Über die Liste der CDU ist ihm der Wiedereinzug in den Kreistag des Landkreises Unna gelungen, obwohl – oder vielleicht auch gerade deshalb – er sich immer wieder für schulische Inklusion stark gemacht und zuletzt die Umbenennung einer Förderschule in Rosa-Parks-Schule scharf kritisiert hat.
Da es sicherlich weitere behinderte Menschen gibt, die bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen kandidiert haben, wäre es interessant, mehr über den Wahlausgang zu erfahren. Vielleicht bietet die Leserbrief-Rubrik der kobinet-nachrichten eine Möglichkeit, diese Erfahrungen einzutragen.
Foto: ISL
Düsseldorf (kobinet) Die Wählerinnen und Wähler haben am Sonntag, dem 14. September 2025, entschieden, wer sie zukünftig in den Kommunalparlamenten von Nordrhein-Westfalen vertritt. Behindertenpolitik und vor allem die Partizipation behinderter Menschen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention darf vor Ort nicht nur auf das Engagement in Behindertenbeiräten beschränkt sein. Behinderte Menschen müssen auch in den Parlamenten und in den Verwaltungen das Geschehen mitprägen. Dies ist eine Erkenntnis einer Online-Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit der Universität Siegen zu kommunalen Aktionsplänen, die am 12. September 2025 online stattfand. Wie es nun konkret in den nordrhein-westfälischen Kommunalparlamenten aussieht, dazu haben die kobinet-nachrichten drei Rückmeldungen erhalten.
Traditionell ist es schwer herauszufinden, wie viele behinderte Menschen in Parlamenten vertreten sind, weil es dazu keine konkreten Zahlen gibt. Die kobinet-nachrichten haben hierzu eine positive Nachricht von Bruno Janßen aus Kleve bekommen. Der Rollstuhlnutzer hat den Wiedereinzug in den Rat der Stadt trotz erheblicher Verluste der Grünen geschafft. Er ist sogar der beste Grüne mit 20,33 Prozent in seinem Bezirk, wie die NRZ Kleve berichtet. Damit kann der Lehrer sich auch weiterhin unter anderem für Inklusion und Barrierefreiheit im Rat von Kleve einsetzen.
Anders erging es Alper Senlik. Der noch recht junge blinde Sozialdemokrat hat den Einzug ins Parlament nicht geschafft. So schade dies ist, entmutigt ihn das nicht, in seinem politischen Engagement fortzufahren. „Diesmal hat es leider nicht gereicht, in den Stadtrat einzuziehen. Natürlich ist das ein Rückschlag, aber für mich kein Grund stehen zu bleiben. Ich bleibe als sachkundiger Bürger im Sozialausschuss aktiv und werde im Oktober für den Vorsitz des Beirates für Menschen mit Behinderungen kandidieren. Ich sehe das als Ansporn weiterzukämpfen. Unsere Themen sind zu wichtig, um sie vom Wahlergebnis abhängig zu machen. Ich will zeigen, dass man auch außerhalb eines Mandats Veränderungen anstoßen kann – und dass Menschen mit Behinderungen sichtbar, laut und konsequent für ihre Rechte einstehen“, erklärte Alper Senlik aus dem nordrhein-westfälischen Ahlen gegenüber den kobinet-nachrichten.
Den Wiedereinzug in den Kreistag hat demgegenüber Hubert Hüppe geschafft. Der frühere Bundesbehindertenbeauftragte und Vater eines behinderten Sohnes wurde zuletzt Ende August 2024 zum Vorsitzenden der Senioren-Union der CDU gewählt. Über die Liste der CDU ist ihm der Wiedereinzug in den Kreistag des Landkreises Unna gelungen, obwohl – oder vielleicht auch gerade deshalb – er sich immer wieder für schulische Inklusion stark gemacht und zuletzt die Umbenennung einer Förderschule in Rosa-Parks-Schule scharf kritisiert hat.
Da es sicherlich weitere behinderte Menschen gibt, die bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen kandidiert haben, wäre es interessant, mehr über den Wahlausgang zu erfahren. Vielleicht bietet die Leserbrief-Rubrik der kobinet-nachrichten eine Möglichkeit, diese Erfahrungen einzutragen.




