Harsewinkel (kobinet)
Jürgen Linemann hat eine Petition geschrieben.
Petition bedeutet: Ein Brief an Politiker.
In dem Brief steht ein Wunsch.
Politiker sollen etwas ändern.
Die Petition geht an den Deutschen Bundes-Tag.
Bundes-Tag bedeutet: Das Parlament von Deutschland.
Dort arbeiten Politiker.
Sie machen Gesetze.
Die Politiker entscheiden über die Petition.
Die Petition hat einen Titel.
Der Titel ist: Kosten-freies Mittag-Essen für Menschen mit Behinderung.
Und: Bessere Verträge in Werk-Stätten.
Werk-Stätten bedeutet: Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderung.
Dort bekommen sie Hilfe bei der Arbeit.
Menschen können die Petition unterschreiben.
Das geht bis zum 13. Oktober 2025.
Die Petition steht im Internet.
In Deutschland arbeiten 300.000 Menschen mit Behinderung.
Sie arbeiten in Werk-Stätten.
Die Werk-Stätten helfen den Menschen.
Die Werk-Stätten sind besondere Arbeits-Plätze.
Sie sind keine normalen Firmen.
Die Menschen bekommen dort Hilfe.
Sie bekommen auch Unterstützung.
Unterstützung bedeutet: Hilfe bekommen.
Andere Menschen helfen einem.
Die Menschen verdienen wenig Geld.
Sie bekommen etwa 200 Euro im Monat.
Das ist sehr wenig Geld.
Die Menschen müssen ihr Mittag-Essen selbst bezahlen.
Das Essen ist teuer.
Für Menschen mit wenig Geld ist das schwer.
Das Mittag-Essen kostet 5,40 Euro mit Abo.
Abo bedeutet: Man bezahlt jeden Monat das Gleiche.
Das ist billiger.
Ohne Abo kostet das Essen 5,80 Euro.
Das sind über 100 Euro im Monat.
Die Hälfte vom Geld geht für Essen weg.
Dann bleiben weniger als 100 Euro übrig.
Von dem Geld müssen die Menschen leben.
Sie brauchen Kleidung.
Sie brauchen Sachen für die Freizeit.
Das Geld reicht nicht dafür.
Jürgen Linemann sagt: Das ist nicht fair.
Menschen mit Behinderung werden benachteiligt.
Benachteiligt bedeutet: Schlechter behandelt werden.
Weniger bekommen als andere Menschen.
Das ist nicht gerecht.

Foto: privat
Harsewinkel (kobinet) "Kostenfreies Mittagessen / verbesserte Vertragsbedingungen für Menschen mit Behinderung in Werkstätten für behinderte Menschen", so lautet der Titel einer Petition, die Jürgen Linemann unter der Rubrik Inklusion und Teilhabe an den Deutschen Bundestag gerichtet hat. Die Petition kann noch bis zum 13. Oktober 2025 im Petitionsportal des Deutschen Bundestages mitgezeichnet werden, wie Jürgen Linemann den kobinet-nachrichten mitteilte.
In Deutschland arbeiten rund 300.000 Menschen mit Behinderung in Werkstätten, die ihnen Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen sollen. Diese Werkstätten sind keine regulären Arbeitsplätze – sie sind besondere Einrichtungen, die Menschen mit Unterstützungsbedarf fördern und begleiten. Das monatliche Entgelt, das Beschäftigte dort erhalten, liegt im Durchschnitt bei etwa 200 Euro. Trotz dieses geringen Einkommens müssen viele Werkstattbeschäftigte ihr Mittagessen selbst bezahlen – und das zu Preisen, die für Menschen mit niedrigem Einkommen nicht tragbar sind“, heißt es unter anderem in der Begründung der Petition.
Und weiter schreibt Jürgen Linnemann: „Wenn für das tägliche Mittagessen 5,40 Euro im Abo oder sogar 5,80 Euro ohne Abo gezahlt werden müssen, summiert sich das auf über 100 Euro im Monat. Das bedeutet: Die Hälfte des ohnehin geringen Einkommens wird allein für eine warme Mahlzeit aufgewendet. Was bleibt, sind weniger als 100 Euro zum Leben – für Kleidung, Freizeit, persönliche Bedürfnisse oder kleine Wünsche. Das ist nicht sozialverträglich, sondern eine strukturelle Benachteiligung.“

Foto: privat
Harsewinkel (kobinet) "Kostenfreies Mittagessen / verbesserte Vertragsbedingungen für Menschen mit Behinderung in Werkstätten für behinderte Menschen", so lautet der Titel einer Petition, die Jürgen Linemann unter der Rubrik Inklusion und Teilhabe an den Deutschen Bundestag gerichtet hat. Die Petition kann noch bis zum 13. Oktober 2025 im Petitionsportal des Deutschen Bundestages mitgezeichnet werden, wie Jürgen Linemann den kobinet-nachrichten mitteilte.
In Deutschland arbeiten rund 300.000 Menschen mit Behinderung in Werkstätten, die ihnen Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen sollen. Diese Werkstätten sind keine regulären Arbeitsplätze – sie sind besondere Einrichtungen, die Menschen mit Unterstützungsbedarf fördern und begleiten. Das monatliche Entgelt, das Beschäftigte dort erhalten, liegt im Durchschnitt bei etwa 200 Euro. Trotz dieses geringen Einkommens müssen viele Werkstattbeschäftigte ihr Mittagessen selbst bezahlen – und das zu Preisen, die für Menschen mit niedrigem Einkommen nicht tragbar sind“, heißt es unter anderem in der Begründung der Petition.
Und weiter schreibt Jürgen Linnemann: „Wenn für das tägliche Mittagessen 5,40 Euro im Abo oder sogar 5,80 Euro ohne Abo gezahlt werden müssen, summiert sich das auf über 100 Euro im Monat. Das bedeutet: Die Hälfte des ohnehin geringen Einkommens wird allein für eine warme Mahlzeit aufgewendet. Was bleibt, sind weniger als 100 Euro zum Leben – für Kleidung, Freizeit, persönliche Bedürfnisse oder kleine Wünsche. Das ist nicht sozialverträglich, sondern eine strukturelle Benachteiligung.“




