OSNABRÜCK (kobinet)
Die alte Haupt-Schule Innen-Stadt wird umgebaut.
Sie wird zu einer Stadt-Bibliothek.
Sie wird auch zu einem Begegnungs-Ort.
Begegnungs-Ort bedeutet: Ein Platz für Menschen.
Dort treffen sich Menschen.
Sie reden und verbringen Zeit zusammen.
Die Lebens-Hilfe Osnabrück findet das gut.
Lebens-Hilfe bedeutet: Ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Die Lebens-Hilfe hofft auf ein Haus des Wissens.
Das Haus soll barriere-frei sein.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können das Haus nutzen.
Auch Menschen mit Behinderungen.
Das Haus soll im Stadt-Zentrum stehen.
Das Haus soll offen für alle Menschen sein.
Es soll ein Ort für Begegnung werden.
Alle Menschen können dort mitmachen.
Alle Menschen können sich dort treffen.
Die Lebens-Hilfe hatte schon früher diese Idee.
Sie nennt es den Dritten Ort.
Dritter Ort bedeutet: Ein besonderer Platz.
Nicht zu Hause und nicht bei der Arbeit.
Menschen entspannen sich dort.
Es gibt schon gute Beispiele dafür.
Das Dokk1 steht in Aarhus in Dänemark.
Das Oodi steht in Helsinki.
Das Forum steht in Groningen.
Diese Orte helfen Menschen beim Mit-machen.
Sie sind Leucht-Türme für die Gesellschaft.
Leucht-Türme bedeutet: Sehr wichtige Projekte.
Sie sind Vorbilder für andere.
Sie zeigen wie etwas gut funktioniert.
Thomas Schmidt-Benkowitz ist der Chef der Lebens-Hilfe.
Er sagt: Diese Orte verbinden Menschen.
Kultur und Wissen bringen Menschen zusammen.
Die Her-kunft ist dabei nicht wichtig.
Her-kunft bedeutet: Aus welchem Land jemand kommt.
Oder aus welcher Familie jemand kommt.
Die Bildung ist nicht wichtig.
Eine Behinderung ist nicht wichtig.
Die Orte holen Menschen aus der Ein-samkeit.
Sie schaffen Begegnung und Kreativität.
Kreativität bedeutet: Du denkst dir neue Sachen aus.
Du hast gute Ideen.
Das Haus des Wissens muss barriere-frei sein.
Das muss von Anfang an mit-gedacht werden.
Die Wege müssen barriere-frei sein.
Die Computer müssen barriere-frei sein.
Die Orientierungs-Systeme müssen barriere-frei sein.
Orientierungs-Systeme bedeutet: Hilfen zum Finden von Wegen.
Das sind Schilder oder Karten.
Sie zeigen wo man lang gehen muss.
Die Räume müssen barriere-frei gestaltet sein.
Dann wird es ein Ort für alle Menschen.
Das braucht Osnabrück.
Die Lebens-Hilfe will helfen.
Sie hat viel Wissen über Barriere-Freiheit.
Menschen mit Behinderung sollen mit-reden können.
Das muss von Anfang an passieren.
Nur so wird es ein echtes Haus für alle.
Die Politik redet über Förder-Geld.
Förder-Geld bedeutet: Geld vom Staat oder von Organisationen.
Menschen bekommen es für gute Projekte.
Sie müssen das Geld nicht zurück-zahlen.
Die Lebens-Hilfe sagt: Nutzt diese Chance.
Lasst sie nicht vorbei-gehen.
Ein Haus des Wissens im Herz von Osnabrück ist wichtig.
Es ist mehr als eine Bibliothek.
Es ist ein Zeichen für Offenheit.
Es ist ein Zeichen für Zusammen-halt.
Es ist ein Zeichen für Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Es ist ein Projekt für die Zukunft.
Es kann die Stadt für immer verändern.
Verändern bedeutet: Etwas wird anders.
Etwas wird zu etwas Neuem.
Das sagt Thomas Schmidt-Benkowitz.

Foto: Lebenshilfe
OSNABRÜCK (kobinet) Die ehemalige Hauptschule Innenstadt soll zu einer modernen Stadtbibliothek und Begegnungsstätte weiterentwickelt werden. Die Lebenshilfe Osnabrück begrüßt diese aktuellen Überlegungen und hofft darauf, ein barrierefreies "Haus des Wissens" im Zentrum Osnabrücks zu gestalten. Das könnte zu einem offenen, inklusiven Ort für alle werden – mit Raum für Begegnung, Teilhabe und Miteinander.
Bereits in der Vergangenheit hatte die Lebenshilfe die Idee eines solchen „Dritten Ortes“ ausdrücklich unterstützt. Erfolgreiche Beispiele wie das „Dokk1“ im dänischen Aarhus, das „Oodi“ in Helsinki oder das Forum Groningen belegen, wie solche Einrichtungen zu „Leuchttürmen der gesellschaftlichen Teilhabe“ werden können. „Diese Orte zeigen, dass Kultur und Wissen Menschen verbinden – unabhängig von Herkunft, Bildungshintergrund oder Behinderung. Sie holen Menschen aus der Isolation, schaffen Begegnung und geben Raum für Kreativität“, betont der Vorsitzende der Lebenshilfe Osnabrück, Thomas Schmidt-Benkowitz.
Ein „Haus des Wissens“ könne nach Einschätzung der Lebenshilfe nur dann ein echter Ort für alle werden, wenn Barrierefreiheit von Anfang an konsequent mitgedacht werde – bei Wegeführung, digitaler Ausstattung, Orientierungssystemen und räumlicher Gestaltung. „Dann kann ein solcher Ort ein Ort für alle werden – und damit genau das, was Osnabrück braucht“, erklärt Schmidt-Benkowitz. Die Lebenshilfe bietet an, ihre Expertise einzubringen, damit die Perspektiven von Menschen mit Behinderung von Beginn an berücksichtigt werden. „Nur so kann Osnabrück ein echtes ‚Haus des Wissens für alle‘ schaffen.“
Angesichts der aktuellen Diskussion um die Verwendung von Fördermitteln appelliert die Lebenshilfe an die politischen Entscheidungsträger, die Chance für ein solches Projekt nicht verstreichen zu lassen. „Ein ‚Haus des Wissens‘ im Herzen Osnabrücks wäre weit mehr als eine Bibliothek. Es wäre ein Symbol für Offenheit, Zusammenhalt und Inklusion – und damit ein Zukunftsprojekt, das die Stadt dauerhaft prägen könnte“, so Thomas Schmidt-Benkowitz.

Foto: Lebenshilfe
OSNABRÜCK (kobinet) Die ehemalige Hauptschule Innenstadt soll zu einer modernen Stadtbibliothek und Begegnungsstätte weiterentwickelt werden. Die Lebenshilfe Osnabrück begrüßt diese aktuellen Überlegungen und hofft darauf, ein barrierefreies "Haus des Wissens" im Zentrum Osnabrücks zu gestalten. Das könnte zu einem offenen, inklusiven Ort für alle werden – mit Raum für Begegnung, Teilhabe und Miteinander.
Bereits in der Vergangenheit hatte die Lebenshilfe die Idee eines solchen „Dritten Ortes“ ausdrücklich unterstützt. Erfolgreiche Beispiele wie das „Dokk1“ im dänischen Aarhus, das „Oodi“ in Helsinki oder das Forum Groningen belegen, wie solche Einrichtungen zu „Leuchttürmen der gesellschaftlichen Teilhabe“ werden können. „Diese Orte zeigen, dass Kultur und Wissen Menschen verbinden – unabhängig von Herkunft, Bildungshintergrund oder Behinderung. Sie holen Menschen aus der Isolation, schaffen Begegnung und geben Raum für Kreativität“, betont der Vorsitzende der Lebenshilfe Osnabrück, Thomas Schmidt-Benkowitz.
Ein „Haus des Wissens“ könne nach Einschätzung der Lebenshilfe nur dann ein echter Ort für alle werden, wenn Barrierefreiheit von Anfang an konsequent mitgedacht werde – bei Wegeführung, digitaler Ausstattung, Orientierungssystemen und räumlicher Gestaltung. „Dann kann ein solcher Ort ein Ort für alle werden – und damit genau das, was Osnabrück braucht“, erklärt Schmidt-Benkowitz. Die Lebenshilfe bietet an, ihre Expertise einzubringen, damit die Perspektiven von Menschen mit Behinderung von Beginn an berücksichtigt werden. „Nur so kann Osnabrück ein echtes ‚Haus des Wissens für alle‘ schaffen.“
Angesichts der aktuellen Diskussion um die Verwendung von Fördermitteln appelliert die Lebenshilfe an die politischen Entscheidungsträger, die Chance für ein solches Projekt nicht verstreichen zu lassen. „Ein ‚Haus des Wissens‘ im Herzen Osnabrücks wäre weit mehr als eine Bibliothek. Es wäre ein Symbol für Offenheit, Zusammenhalt und Inklusion – und damit ein Zukunftsprojekt, das die Stadt dauerhaft prägen könnte“, so Thomas Schmidt-Benkowitz.




