Berlin (kobinet)
Berlin hat ein neues Hilfs-Angebot.
Das Angebot heißt: Versorgungs-Koordination.
Das ist für Kinder und Jugendliche.
Verschiedene Helfer arbeiten zusammen.
Sie planen gemeinsam die Hilfe für kranke Menschen.
So bekommt jeder die richtige Hilfe zur richtigen Zeit.
Die Abkürzung ist: VK KiJu.
Dieses Angebot hilft Familien mit kranken Kindern.
Die Kinder brauchen viel Pflege.
Berlin ist fast das einzige Land mit diesem Angebot.
Familien mit schwer kranken Kindern haben große Probleme.
Sie müssen viele Termine koordinieren.
Verschiedene Sachen ordnen und planen.
Menschen arbeiten dann gut zusammen.
Alle wissen: Was mache ich wann?
So läuft alles besser.
Das ist sehr schwer zu schaffen.
Berlin hat schon viele Hilfs-Angebote.
Zum Beispiel: Palliativ-Versorgung für zu Hause.
Hilfe für sehr kranke Menschen.
Diese Menschen werden nicht mehr gesund.
Die Helfer sorgen dafür: Die Menschen haben keine Schmerzen.
Sie fühlen sich wohl bis zum Tod.
Oder: Kinder-Hospiz-Dienste.
Ein Ort für schwer kranke Menschen.
Sie helfen kranken Kindern und ihren Familien.
Die Kinder sind sehr krank und werden nicht mehr gesund.
Die Helfer kommen nach Hause oder in besondere Häuser.
Dort können die Kinder in Ruhe sterben.
Oder: Pflege-Dienste und Kinder-Ärzte.
Aber wer koordiniert alle diese Hilfen?
Das müssen oft die Eltern machen.
Meist macht das die Mutter.
Das sagt Marie Liebig.
Sie arbeitet bei VK KiJu.
Die Eltern sind dann oft überfordert.
Man schafft seine Aufgaben nicht mehr.
Alles wird zu schwer.
Sie nutzen dann wichtige Hilfen nicht.
Seit 2018 hilft VK KiJu den Familien.
Case Manager kommen zu den Familien nach Hause.
Ein Helfer für kranke Menschen.
Er plant alle Hilfen für einen kranken Menschen.
Er sorgt dafür: Alle Helfer arbeiten gut zusammen.
So bekommt der kranke Mensch die beste Hilfe.
Case Manager sind Hilfs-Koordinatoren.
Sie nehmen sich viel Zeit.
Sie hören zu.
Sie vernetzen alle Hilfen.
Menschen bauen Kontakt zueinander auf.
Sie verbinden sich miteinander.
Sie koordinieren das Hilfs-Netz.
Eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie unterstützen sich bei Problemen.
Das Hilfs-Netz fängt dich auf.
Sie entlasten die Familien.
Jemandem weniger Arbeit geben.
Die Person muss dann weniger machen.
Sie hat mehr Zeit für andere Sachen.
Das macht das Leben leichter.
So haben die Familien mehr Zeit zusammen.
Das Angebot ist sehr beliebt.
2024 haben 355 Familien Hilfe bekommen.
Seit 2018 haben insgesamt 1.750 Familien Hilfe bekommen.

Foto: geralt In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
BERLIN (kobinet) Mit dem Angebot von Versorgungskoordination für versorgungsintensive Kinder und Jugendliche (VK KiJu) setzt das Land Berlin ein Zeichen für die Unterstützung von Familien mit versorgungsintensiven Kindern. Das deutschlandweit fast einmalige Angebot stellt betroffene Familien in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass sie nicht alleingelassen werden – mit einer umfassenden, verlässlichen und niedrigschwelligen Hilfe.
Die Herausforderungen sind immens: Familien mit einem schwer erkrankten Kind stehen oft vor einem kaum zu bewältigenden Koordinationsaufwand. Zwar bietet Berlin bereits eine breite Versorgungslandschaft – von der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) über sozialmedizinische Nachsorge, ambulante Kinderhospizdienste und Kinderhospize, Pflegedienste und niedergelassene Kinderärzte bis hin zur Krankenhausversorgung. Doch wer hält inmitten dieser Vielzahl an Akteuren die Fäden in der Hand?
„In der Realität bleibt die Koordination an den Eltern hängen – meist an der Mutter“, sagt Marie Liebig, Koordinatorin von VK KiJu bei MenschenKind. „Das kann zu Überforderung führen und dazu, dass wertvolle Angebote gar nicht genutzt werden. Genau hier setzen wir an.“
Seit 2018 unterstützt VK KiJu Familien ganz praktisch: Case Manager kommen direkt nach Hause, nehmen sich Zeit, hören zu – und vernetzen. Sie koordinieren das Hilfenetz, sorgen für Übersicht, entlasten emotional und organisatorisch. So bleibt mehr Raum für das, was zählt: Zeit miteinander. Das Angebot stößt auf positive Resonanz – im Jahr 2024 wurden 355 und seit Beginn insgesamt 1.750 Familien durch das Case Management begleitet.

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BERLIN (kobinet) Mit dem Angebot von Versorgungskoordination für versorgungsintensive Kinder und Jugendliche (VK KiJu) setzt das Land Berlin ein Zeichen für die Unterstützung von Familien mit versorgungsintensiven Kindern. Das deutschlandweit fast einmalige Angebot stellt betroffene Familien in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass sie nicht alleingelassen werden – mit einer umfassenden, verlässlichen und niedrigschwelligen Hilfe.
Die Herausforderungen sind immens: Familien mit einem schwer erkrankten Kind stehen oft vor einem kaum zu bewältigenden Koordinationsaufwand. Zwar bietet Berlin bereits eine breite Versorgungslandschaft – von der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) über sozialmedizinische Nachsorge, ambulante Kinderhospizdienste und Kinderhospize, Pflegedienste und niedergelassene Kinderärzte bis hin zur Krankenhausversorgung. Doch wer hält inmitten dieser Vielzahl an Akteuren die Fäden in der Hand?
„In der Realität bleibt die Koordination an den Eltern hängen – meist an der Mutter“, sagt Marie Liebig, Koordinatorin von VK KiJu bei MenschenKind. „Das kann zu Überforderung führen und dazu, dass wertvolle Angebote gar nicht genutzt werden. Genau hier setzen wir an.“
Seit 2018 unterstützt VK KiJu Familien ganz praktisch: Case Manager kommen direkt nach Hause, nehmen sich Zeit, hören zu – und vernetzen. Sie koordinieren das Hilfenetz, sorgen für Übersicht, entlasten emotional und organisatorisch. So bleibt mehr Raum für das, was zählt: Zeit miteinander. Das Angebot stößt auf positive Resonanz – im Jahr 2024 wurden 355 und seit Beginn insgesamt 1.750 Familien durch das Case Management begleitet.




