Berlin (kobinet)
Die Klima-Allianz Deutschland hat eine Studie gemacht.
Klima-Allianz bedeutet: Eine Gruppe von Menschen arbeitet zusammen.
Sie wollen das Klima schützen.
Das Klima ist das Wetter auf der ganzen Welt.
Auch die Gewerkschaft Verdi hat mit-gemacht.
Gewerkschaft bedeutet: Ein Verein für Arbeiter.
Der Verein redet mit Chefs über bessere Bezahlung.
Die Studie ist über den öffentlichen Verkehr.
Öffentlicher Verkehr sind Busse und Bahnen.
Die Abkürzung dafür ist ÖPNV.
ÖPNV bedeutet: Bus und Bahn in der Stadt.
Alle Menschen können mitfahren.
Die Studie zeigt ein wichtiges Problem auf.
Es fehlen viele Mitarbeiter im ÖPNV.
Das Problem wird immer größer.
Manche Politiker reden schlecht über den ÖPNV.
Die Studie zeigt aber die Wahrheit.
Der ÖPNV ist sehr wichtig für das Klima.
Busse und Bahnen sind gut für die Umwelt.
Sie helfen beim Klima-Schutz.
Das steht auch im Paris-Vertrag.
Paris-Vertrag bedeutet: Ein wichtiger Vertrag über den Klima-Schutz.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Der ÖPNV braucht mehr Geld vom Staat.
Autos bekommen schon lange viel Geld.
Jetzt braucht auch der ÖPNV mehr Geld.
Dann können die Arbeits-Plätze besser werden.
Die Bezahlung muss auch besser werden.
Menschen auf dem Land brauchen gute Busse und Bahnen.
Dann müssen sie nicht immer das Auto nehmen.
Das ist wichtig für gleiche Lebens-Bedingungen.
Lebens-Bedingungen bedeutet: Alle Dinge um dich herum.
Zum Beispiel deine Wohnung und dein Arbeits-Platz.
Auch die Menschen in deiner Nähe.
Guter ÖPNV macht die Menschen zufrieden.
Das ist gut für die Demokratie.
Demokratie bedeutet: Das Volk bestimmt die Politik.
Alle Menschen dürfen mit-entscheiden.
Bis zum Jahr 2030 gehen viele Mitarbeiter in Rente.
Rente bedeutet: Geld für alte Menschen.
Sie müssen nicht mehr arbeiten.
Das sind 50 von 100 Mitarbeitern.
Im Jahr 2022 gab es über 136.000 Mitarbeiter.
Schon heute fehlen viele Mitarbeiter.
Deshalb fallen oft Fahrten aus.
Es fehlen Fahrer für Busse und Bahnen.
Es fehlen auch Mitarbeiter in den Werk-Stätten.
Die Werk-Stätten reparieren die Fahrzeuge.
Ohne genug Mitarbeiter funktioniert nichts gut.
Der ÖPNV wird dann immer schlechter.
Die Bezahlung mit Geld ist sehr schwer.
Geld bekommen bedeutet: Du brauchst Geld für ein Projekt.
Du suchst nach Geld-Gebern.
Das nennt man auch Spaghetti-Bezahlung.
Spaghetti-Bezahlung bedeutet: Das Geld kommt von vielen verschiedenen Stellen.
Die Geld-Wege sind sehr unübersichtlich.
Niemand versteht das System richtig.
Das muss einfacher werden.
Die Studie kann man hier lesen: Studie zum Personal-Bedarf im ÖPNV

Foto: hpgruesen In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
BERLIN (kobinet) Die Klima-Allianz Deutschland und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben jetzt eine Studie zum Personalbedarf im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vorgestellt. Im Gegensatz zu Äußerungen mit Stammtischniveau mancher Landespolitiker schafft es die Studie, das Problem wissenschaftlich und seriös zu beleuchten. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es einer Verbesserung der bestehenden Arbeitsbedingungen, insgesamt attraktiverer Arbeitsplätze und einer auskömmlichen, planbaren und nachvollziehbaren Finanzierung bedarf.
Kurz gesagt ()
Eine neue Studie von Klima-Allianz Deutschland und Verdi zeigt: Bis 2030 gehen 50 % der über 136.000 ÖPNV-Beschäftigten in Rente, während schon heute Personalmangel zu Fahrtausfällen und eingeschränktem Service führt. Bessere Arbeitsbedingungen, attraktivere Arbeitsplätze und eine auskömmliche Finanzierung sind nach Ansicht des Bahnkunden-Verbandes zwingend nötig, um den ÖPNV als klimafreundliche Alternative zum Auto zu stärken – besonders in ländlichen Regionen, wo öffentliche Infrastruktur auch zur Demokratiestärkung beiträgt.
Der ÖPNV ist heute schon eine wichtige Säule der klimafreundlichen Mobilität und trägt einen Großteil zur Erfüllung der Pariser Klimaziele bei. Hier Abstriche zu machen bedeutet eine Aufgabe der eigenen Verantwortung. Der öffentliche Verkehr braucht, wie die Ergebnisse der Studie belegen, genau die gleiche gesetzgeberische und finanzielle Unterstützung, wie sie der Individualverkehr seit Jahrzehnten mit großer Selbstverständlichkeit erhält.
Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Herstellung gleicher Lebensverhältnisse ist es nach Meinung des Bahnkunden-Verbandes zwingend notwendig, das ÖPNV-Angebot gerade in ländlichen Regionen so weit auszubauen, dass es eine wahrnehmbare und nutzbare Alternative zum eigenen Auto bietet. Neueste Untersuchungen stellen auch einen Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein öffentlicher Infrastruktur und der Zufriedenheit der Bevölkerung her – was letztendlich eine Stärkung der Demokratie bedeutet.
Bis zum Jahr 2030 gehen nach dieser Studie 50 Prozent der 2022 über 136.000 Beschäftigten in den Ruhestand. Schon heute sind die Personallücken direkt und indirekt täglich zu spüren. Reguläre Fahrten fallen immer häufiger wegen Krankheit und Urlaub aus. Die indirekten Auswirkungen sind fehlendes Personal in den Werkstätten, bei der Instandhaltung und der Betriebsabwicklung. Diese Probleme lähmen und verhindern schon heute häufig ein attraktives Angebot und führen eher zu einer dauerhaften Einschränkung. Hinzu kommt der Finanzierungs-Dschungel („Spaghetti-Finanzierung“), der zur Intransparenz beiträgt.
Die Kurzstudie zum Personalbedarf im kommunalen ÖPNV bis 2030/35 ist unter diesem Link nachzulesen.

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BERLIN (kobinet) Die Klima-Allianz Deutschland und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben jetzt eine Studie zum Personalbedarf im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vorgestellt. Im Gegensatz zu Äußerungen mit Stammtischniveau mancher Landespolitiker schafft es die Studie, das Problem wissenschaftlich und seriös zu beleuchten. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es einer Verbesserung der bestehenden Arbeitsbedingungen, insgesamt attraktiverer Arbeitsplätze und einer auskömmlichen, planbaren und nachvollziehbaren Finanzierung bedarf.
Kurz gesagt ()
Eine neue Studie von Klima-Allianz Deutschland und Verdi zeigt: Bis 2030 gehen 50 % der über 136.000 ÖPNV-Beschäftigten in Rente, während schon heute Personalmangel zu Fahrtausfällen und eingeschränktem Service führt. Bessere Arbeitsbedingungen, attraktivere Arbeitsplätze und eine auskömmliche Finanzierung sind nach Ansicht des Bahnkunden-Verbandes zwingend nötig, um den ÖPNV als klimafreundliche Alternative zum Auto zu stärken – besonders in ländlichen Regionen, wo öffentliche Infrastruktur auch zur Demokratiestärkung beiträgt.
Der ÖPNV ist heute schon eine wichtige Säule der klimafreundlichen Mobilität und trägt einen Großteil zur Erfüllung der Pariser Klimaziele bei. Hier Abstriche zu machen bedeutet eine Aufgabe der eigenen Verantwortung. Der öffentliche Verkehr braucht, wie die Ergebnisse der Studie belegen, genau die gleiche gesetzgeberische und finanzielle Unterstützung, wie sie der Individualverkehr seit Jahrzehnten mit großer Selbstverständlichkeit erhält.
Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Herstellung gleicher Lebensverhältnisse ist es nach Meinung des Bahnkunden-Verbandes zwingend notwendig, das ÖPNV-Angebot gerade in ländlichen Regionen so weit auszubauen, dass es eine wahrnehmbare und nutzbare Alternative zum eigenen Auto bietet. Neueste Untersuchungen stellen auch einen Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein öffentlicher Infrastruktur und der Zufriedenheit der Bevölkerung her – was letztendlich eine Stärkung der Demokratie bedeutet.
Bis zum Jahr 2030 gehen nach dieser Studie 50 Prozent der 2022 über 136.000 Beschäftigten in den Ruhestand. Schon heute sind die Personallücken direkt und indirekt täglich zu spüren. Reguläre Fahrten fallen immer häufiger wegen Krankheit und Urlaub aus. Die indirekten Auswirkungen sind fehlendes Personal in den Werkstätten, bei der Instandhaltung und der Betriebsabwicklung. Diese Probleme lähmen und verhindern schon heute häufig ein attraktives Angebot und führen eher zu einer dauerhaften Einschränkung. Hinzu kommt der Finanzierungs-Dschungel („Spaghetti-Finanzierung“), der zur Intransparenz beiträgt.
Die Kurzstudie zum Personalbedarf im kommunalen ÖPNV bis 2030/35 ist unter diesem Link nachzulesen.




