
Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Jung sein ist Glück und vergeht wie Dunst,
jung bleiben ist mehr und ist eine Kunst. (Friedrich Theodor von Vischer)

Berlin (kobinet) Jung sein ist Glück und vergeht wie Dunst,
jung bleiben ist mehr und ist eine Kunst. (Friedrich Theodor von Vischer)

Bremen (kobinet) Carolin Emrich und Dr. Sabine Etzel vom Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung rufen in einem kobinet-Kommentar dazu auf, gemeinsam wachsam gegenüber (kostenoptimierten) Abwandlungen der Persönlichen Zukunftsplanung zu sein, die wenig oder nichts mehr zu tun haben mit freiwilligen Planungsprozessen. Gerade in Zeiten, in denen Planungsprozessen im Bereich der Eingliederungshilfe besondere Beachtung zuteil wird, gelte es genau zu unterscheiden zwischen gesetzlich verankerter Planung und Bedarfsermittlung und echter Persönlicher Zukunftsplanung.

Halle (kobinet) Mit der Überschrift „Behinderte Menschen: Expert*innen zweiter Klasse?“ berichteten die kobinet-nachrichten am 17. Februar über die negativen Erfahrungen der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag mit der Honorierung bei Veranstaltungen. Nun dankt Jennifer Sonntag all denjenigen, die sie unterstützt haben, denn mittlerweile hat sich der Veranstalter bei ihr entschuldigt.

Mainz (kobinet) Heute werden Hunderttausende beispielsweise bei den Umzügen in Mainz, Düsseldorf und Köln auf den Straßen den Höhepunkt der närrischen Zeit begehen. Dass es dabei auch klare Worte an die Politik gibt, ist man gewohnt, Andreas Schmitt, der „Obermessdiener am Hohen Dom zu Mainz“ hat in seiner diesjährigen Büttenrede bei „Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht“ schon einmal vorgelegt und deutlich Position gegen die Nazi-Rhetorik und für die Demokratie bezogen.

Hamburg (kobinet) Michel Arriens musste gestern in Hamburg in einer Wahlkabine auf dem Bürgersteig wählen. Während die Zuschauer*innen an den Bildschirmen gestern Abend ein spannender Wahlabend mit der Frage, ob die FDP und AfD zukünftig noch in der Hamburger Bürgerschaft vertreten sein werden, bot, war der Wahltag für Michel Arriens in ganz anderer Hinsicht nervenaufreibend und vor allem anstrengend. Sein Wahllokal ist wie viele andere in Hamburg nicht barrierefrei, nach drei Stunden Suche musste schließlich vor dem Wahllokal eine Wahlkabine für den Inklusionsbotschafter und Aktivisten aufgebaut werden.

Berlin (kobinet) Die Fachstelle zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt nicht nur die einzelnen Beratungsstellen mit einer Hotline oder durch Schulungsveranstaltungen. Sie bietet auch in ihrem Publikationsbereich Informationen über die bereits stattgefundenen Schulungsveranstaltungen.

BERLIN (kobinet) Wieder geht eine Woche zu Ende, eine Zeit in welcher sich das Team von kobinet bemühte, alle Leserinnen und Leser mit aktuellen Nachrichten und wissenswerten Informationen zu allen Themen zu versorgen, die für alle interessant sind, die sich mit Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit beschäftigen, oder sich damit befassen müssen, weil dies eben Teil ihres Lebens ist. Die kobinet-Nachrichten waren auch während der vergangenen zehn Tage voller Informationen. Das trifft ebenso auf die kobinet-Seite bei Facebook zu.

Bremen (kobinet) „Ein Mann hockt grinsend vor dem bunten Gartentor eines verwilderten Kleingartens. Sein Text lautet: Arbeit brauche ich nicht zum Glücklich-Sein. Aber Liebe.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr achtes Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Berlin (kobinet) „Wir wollen eine Psychiatrie und ein Unterstützungssystem, das keine Menschenrechte verletzt und uns unsere Würde läßt“, so bringt der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke vom Verein Kellerkinder das Ziel eines neu gestarteten P.rojektes mit dem Titel „Partizipativer Landschaftstrialog“ auf den Punkt.

Hamburg (kobinet) Greta Thunberg kommt heute nach Hamburg, um gemeinsam mit Aktivist*innen der Fridays for Future Bewegung vor der am Sonntag stattfindenen Wahl in Hamburg ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Um 14:00 Uhr geht’s auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg los. Die Veranstalter*innen erwarten ca. 30.000 Teilnehmer*innen.

Boston/Wien (kobinet) Die National Association of the Deaf (NAD) der USA gab am 18. Februar eine wegweisende Vereinbarung mit dem renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) bekannt. Eine Reihe neuer Richtlinien wird eingeführt, um die Website und Online-Ressourcen der Universität für gehörlose und schwerhörige Menschen zugänglich zu machen.

Berlin (kobinet) „Die Freiheit unter den Brücken: Obdachlosigkeit in Berlin“, so lautet der Titel einer Veranstaltung der Internationalen Liga für Menschenrechte, die am 27. Februar um 19:00 Uhr im Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte in der Greifswalder Straße 4 in 10405 Berlin stattfindet. Dass dieses Thema auch für behinderte Menschen relevant ist, zeigt ein vor kurzem im Tagesspiegel erschienener Beitrag mit dem Titel „Wohnungslose in Not – Wie Berlin obdachlose Rollstuhlfahrer im Stich lässt„.

Klein-Winternheim (kobinet) Arbeitgeber*innen, die neue Mitarbeiter*innen suchen, für die könnte die ersten Jobbörse des Projektes Kommune inklusiv am Donnerstag, den 12. März um 18:00 Uhr in Klein-Winternheim im lebendigen Museum in der Raiffeisenstraße 17 genau das richtige Angebot sein. In kurzen Gesprächen kann man dort Menschen aus Rheinhessen kennenlernen, die eine neue berufliche Herausforderung suchen.

Bielefeld (kobinet) Rund 50 Musikfans mit und ohne Beeinträchtigung sind am vergangenen Samstag dem Aufruf des Initiators Oliver Damaschek – Hahn und seinem Team gefolgt, Teil des ersten Videodrehs der Bethel Band Camps zu werden.

ERLANGEN (kobinet) Gemeinsam Sport machen, verbindet Menschen miteinander. Vereine sollen deshalb für Sportbegeisterte mit und ohne Behinderungen offen sein, das fordert die Lebenshilfe Bayern. Jetzt gibt es den passenden Kurs für alle, die inklusive Sportangebote machen wollen.

Berlin (kobinet) Erstes Berliner Behindertenparlament kommt im Juni zusammen. Das erfuhr kobinet heute von Dominik Peter vom Berliner Behindertenverband. Das Behindertenparlament findet am 18. Juni von 11:00 bis 17:00 Uhr im Berliner Abgeordnetenhaus statt.

KARLSRUHE (kobinet) Einer erblindeten Frau war im September 2014 der Zutritt zu Räumen einer medizinischen Behandlung mit ihrem Blindführhund verwehrt worden. Dagegen hatte die erblindete Frau in den gerichtlichen Vorinstanzen erfolglos geklagt. Das Bundesverfassungsgericht hat der erblindeten Frau jetzt bestätigt, dass der Gerichtsbeschluss der Vorinstanzen ihr Recht verletze, weil das Gericht bei der Auslegung der einschlägigen Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) die Tragweite des besonderen Gleichheitsrechts und seine Ausstrahlungswirkung auf das bürgerliche Recht nicht hinreichend berücksichtigt hat.

Berlin (kobinet) Eigentlich müssten die Behörden behinderten Menschen, die ihre Assistenz selbstbestimmt ohne einen ambulanten Dienst im Rahmen des Arbeitgebermodells organisieren, dankbar sein. Denn die Assistenzstunde kostet bei ihnen meist weniger als bei einem Dienst. Doch nun zeichnet sich in Berlin sogar noch ab, dass Assistent*innen in Ambulanten Diensten höhere Tarifzahlungen von der Behörde anerkannt bekommen, wie im Arbeitgebermodell. Dies ist für Birgit Stenger von der Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen (ASL) völlig unverständlich, da es bei diesem Tarifgefälle viel schwerer wird, Assistent*innen für das Arbeitgebermodell zu finden.

Aachen (kobinet) Die Jecken haben heute die Straßen wieder erobert und die heiße Phase des Karnevals eingeläutet. Dass dies auch ohne bzw. mit weniger Barrieren geht, das zeigen einige Aktivitäten. Der Aachener Karnevalsprinz hat einem WDR-Bericht zufolge beispielsweise in seiner Proklamation verkündet, dass Barrieren niedergerissen werden sollen.

BERLIN (kobinet) Nach monatelangen kontroversen Debatten hat die Bundesregierung die Grundrente auf den Weg gebracht. Im Bundeskabinett erhielt der Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Zustimmng. Rund 1,3 Millionen Menschen mit kleinen Renten sollen ab kommendem Jahr Aufschläge auf ihre Renteneinkommen erhalten. Arbeit erledigt ? Wohl nicht ganz, denn weiterhin gibt es gegensätzliche Bewertungen dieses Gesetzes.

SCHWERIN (kobinet) Heute werden in Wien 86 Inklusionsprojekte die internationalen Auszeichnungen durch das „Zero Project“ erhalten, das sich als Unterstützer zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention versteht. Rund 500 Gäste aus mehr als 70 Ländern nehmen an der Veranstaltung teil. Die Initiative „Museumsführungen – immer inklusive“ der Lebenshilfe Hagenow, Mecklenburg-Vorpommern, wird eines der ausgezeichneten Projekte sein.

Berlin (kobinet) Nun steht das Datum fest: die nächste Pride Parade unter dem Motto „Behindert und verrückt feiern“ findet dieses Jahr am 20. Juni in Berlin statt.

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert zum heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit ein Umdenken in der Familienförderung und mehr Anstrengungen bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Dabei sollten vor allem armutsfeste Hartz-IV-Regelsätze für Kinder und Jugendliche sowie perspektivisch die Reform des Familienlastenausgleichs aus Kindergeld und Kinderfreibeträgen ganz nach oben auf die Prioritätenliste.

Wien (kobibnet)
Wien (kobibnet) In Deutschland sind behinderte Menschen es leider schon gewohnt, dass es in den Parlamenten kaum behinderte Menschen gibt und noch weniger, die sich der Behindertenbewegung verbunden sind. In Österreich gab es demgegenüber, vor allem bei den Grünen, eine bessere Tradition. Diese bröckelt nun aber gewaltig, wie Martin Ladstätter in einem Kommentar des Nachrichtendienstes BIZEPS deutlich macht.

Berlin (kobinet) „Die Grundrente kommt“, das verkündete der Bundesminister für Arbeit und Soziales nachdem das Bundeskabinett heute den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der Grundrente für langjährige Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung mit unterdurchschnittlichem Einkommen und für weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Alterseinkommen beschlossen hat.

BERLIN (kobinet) Anlässlich der heutigen Beratungen im Bundeskabinett zur Grundrente fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer die Bundesregierung dazu auf, Geringverdienende nicht länger warten lassen.

Berlin (kobinet) „Fernlinienbusverkehr 2020 – alles barrierefrei?“ So lautet der Titel der nächsten Veranstaltung unter dem Motto „BSK im Dialog, die am 6. März von 17:00 bis 19:00 Uhr in den Räumen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in der Mauerstraße 93 in 10117 Berlin vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) durchgeführt wird.

Berlin (kobinet) Die völlig neu überarbeitete Auflage des Lebenshilfe-Ratgebers „Recht auf Teilhabe“ liegt jetzt druckfrisch vor. Das 376 Seiten starke Buch liefert einen Überblick über alle Rechte und Sozialleistungen, die Menschen mit Behinderung aktuell zustehen. Insbesondere werden die zahlreichen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz erklärt.

Falkensee (kobinet) Seit Anfang 2019 bietet die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Havelland eine zentrale Anlaufstelle für Belange von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohten Menschen, Ihren Angehörigen sowie allen Interessierten im Havelland. Am 25. März weiht die EUTB mit einem Tag der offenen Tür seine neuen Räumlichkeiten ein.

Berlin (kobinet) Die Grünen beklagen den Mangel an barrierefreien Angeboten in der Tourismusbranche, ist bei heute im Bundestag (hib) zu lesen. In ihrem Antrag (19/17132) schlagen sie unter anderem die Gründung einer entsprechenden „nationalen Kompetenzsstelle“ vor, um einen ständigen Austausch mit Behindertenverbänden und touristischen Leistungsträgern zu organisieren.

Berlin (kobinet) Ende April droht dem Sammeltaxi der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) das Aus. Inklusionsaktivist Raul Krauthausen setzt sich dafür ein, dass der „BerlKönig“ weiter fährt und dieses Angebot ausgebaut wird, erfuhr kobinet heute aus seinem wöchentlichen Newsletter.

BERLIN (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hatte zum Ende des Jahres 2019 den ersten Teilhabeverfahrensbericht vorgelegt. Darin wird aufgezeigt, wie viele Anträge auf Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe in einem Kalenderjahr bei den Rehabilitationsträgern gestellt wurden. Der Bericht gibt auch Auskunft darüber, ob und wenn ja, wie oft ein Träger die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen zur Zuständigkeitsklärung oder Bedarfsfeststellung überschritten hat.

BERLIN (kobinet) Das Projekt „Hier bestimme ich mit – Ein Index für Partizipation“ ist ein Projekt des Bundesverbands Evangelische Behindertenhilfe (BeB) in Zusammenarbeit mit dem Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) unter Beteiligung von BeB-Mitgliedseinrichtungen. Nachdem es im Jahr 2016 gestartet worden war, läuft es nun noch bis in das Jahr 2021.

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Die Schwerbehindertenvertretungen haben das Recht, an allen Sitzungen von Betriebs- und Personalrat teilzunehmen. Diese Sitzungen sind ein wichtiges Instrument, um sich auszutauschen und die Anliegen der schwerbehinderten Menschen in die Mitbestimmung einzubringen.

Berlin (kobinet) Eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hat die Diskussion um eine Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland befeuert. Sie belegt, dass die Beiträge sinken würden, wenn es keine private Krankenversicherung gäbe. Die Bundesrepublik ist das einzige Land in Europa mit einem dualen System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung.

Berlin (kobinet) Was wäre, wenn Bundestagsabgeordnete für ihre Assistent*innen in den Abgeordnetenbüros, wie Menschen mit Behinderungen, einen Kostenbeitrag aus ihrem eigenen Einkommen zahlen müssten? Dieser Frage ging das Netzwerk für Inklusion,Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) nach und versendete an alle 709 Abgeordneten des Deutschen Bundestags einen Fake-Bescheid. Eine positive Reaktion auf die Aktion gab’s jetzt von Corinna Rüffer von den Grünen.

München (kobinet) Andreas Reigbert weiß genau, was es bedeutet, wenn Aufzüge nicht funktionieren, wenn man einen Rollstuhl nutzt. Daher hat er die kobinet-nachrichten auf einen in der ZEIT erschienen Beitrag zur konkreten Bedeutung eines kaputten Aufzugs mit dem Titel „“Aufzug kaputt bedeutet eine Stunde Umweg“ aufmerksam gemacht.

Klingenmünster (kobinet) Seelische Probleme nehmen zu. So ist es auch in Rheinland-Pfalz. Jede*r dritte Bürger*in hat eine seelische Erkrankung, die Tendenz sei steigend. Um auf diese Entwicklung, aber auch deutlich mehr auf die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten einzugehen, hat das Pfalzklinikum Anfang des Jahres das Modellprojekt unter dem Titel „Innovative Psychiatrie für das 21. Jahrhundert – Wohnortnah. Kompetent. Menschlich“ gestartet.

Berlin (kobinet) Seit August 2017 bietet die Fachstelle Teilhabeberatung die fachliche und organisatorische Begleitung der über 500 ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB). Mit dem neuesten Newsletter der Fachstelle wurde auch ein Interview mit der Leiterin der Fachstelle, Dr. Diana Peitel, über deren Arbeit veröffentlicht.

Berlin (kobinet) Ab sofort können blinde, sehbehinderte und natürlich auch sehende Filmfans für den Publikumspreis des Deutschen Hörfilmpreises abstimmen. Nominiert sind sechzehn Hörfilmversionen in den vier Kategorien Kino, TV, Dokumentation und Kinder-/Jugendfilm.