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Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland?

Foto zeigt Ausschnitt aus der Berliner Zeitung
Ausschnitt aus Berliner Zeitung vom 18.2.2020
Foto: sch

Berlin (kobinet) Eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hat die Diskussion um eine Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland befeuert. Sie belegt, dass die Beiträge sinken würden, wenn es keine private Krankenversicherung gäbe. Die Bundesrepublik ist das einzige Land in Europa mit einem dualen System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung.

"Solidarität muss nicht teuer sein. Im Gegenteil: Sie kann sogar zu Einsparungen führen - zumindest bei den Krankenkassenbeiträgen", schreibt heute die Berliner Zeitung zur Studie des Berliner IGES-Instituts. Danach könnten gesetzlich Krankenversicherte jährlich 145 Euro an Beiträgen sparen, wenn sich Besserverdienende und Beamte nicht in privaten Krankenversicherungen extra versichern würden.

"Die Aufspaltung der Krankenversicherung in einen gesetzlichen und einen privaten Zweig schwächt den sozialen Zusammenhalt", zitiert das Hauptstadt-Blatt Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung.

Grüne und Linke, die wie Sozialverbände schon lange eine einheitiche Bürgerversicherung fordern, reagierten mit Genugtung auf die Studie. Vertreter der privaten Kassen und Beamtenbund kritisieren die Studie. In den Medien wird pro und contra diskutiert.

Mehr auf der Webseite der Bertelsmann-Stiftung

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