Menu Close

Istanbul-Konvention in Leichter Sprache

Logo: BODYS - Bochumer Zentrum für Disability Studies
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS – Bochumer Zentrum für Disability Studies

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies hat eine Leichte Sprache Version der Istanbul Konvention erstellt. „Wer mit Frauen mit anderen Lernmöglichkeiten arbeitet oder Fortbildung zu sexualisierter Gewalt anbietet, kann diese vielleicht gut nutzen“, schreibt Prof. Dr. Theresia Degener in ihrem Hinweis auf die nun veröffentlichte Version in Leichter Sprache.

Neues im Archiv zur Behindertenbewegung

Zeitungen der Behindertenbewegung
Zeitungen der Behindertenbewegung
Foto: archiv behindertenbewegung

Marburg (kobinet) Ins Archiv der Behindertenbewegung wurden nach Informationen von Jörg Fretter neue Materialien eingestellt. So sind jetzt vom Münchner Crüppel Cabaret alle Programme und alle Bücher online. https://archiv-behindertenbewegung.org/weitere-themen/muenchner-crueppel-cabaret/ Und auch das Buch von Ottmar Miles-Paul zum Peer Counseling mit dem Titel „Wir sind nicht mehr aufzuhalten“ hat seinen Platz im Bücherbord des Archivs unter https://archiv-behindertenbewegung.org/materialien/buecherbord/?book-id=id364id gefunden.

UN-Ausschuss rügt Spanien wegen Verweigerung von schulischer Inklusion

Flagge UN
Flagge UN
Foto: public domain

Genf (kobinet) In seiner Entscheidung vom 30. September 2020 beurteilt der UN Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen die Beschulung von Rubén Calleja Loma, einem spanischen Jungen mit Down-Syndrom, gegen seinen und den Willen seiner Eltern in einem sonderpädagogischen Zentrum als völkerrechtswidrig. Darüber berichtet die Monitoringstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte und weist darauf hin, dass dies auch Auswirkungen auf die deutsche Rechtssprechung haben könnte.

Notruf-App soll bald kommen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Inbetriebnahme einer bundesweiten Notrufapp für Menschen mit Behinderungen ist für das 1. Quartal 2021 geplant. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (19/23762) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/23328) einem Beicht von Heute im Bundestag zufolge.

Chris Nikic schaffte Ironman als erster Mensch mit Down Syndrom

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Florida (kobinet) „Erst mit vier Jahren konnte er ohne Gehhilfe laufen, nun bewältigte der 21-jährige US-Amerikaner Chris Nikic einen Ironman – als erster Mensch mit Downsyndrom. Das nächste Ziel heißt Hawaii.“ So berichtet der SPIEGEL über den Rekord eines US-Amerikaners mit Down Syndrom in Florida.

Bundesrat will Klarheit bei Kosten für Assistenz im Krankenhaus

Bundesadler und Schrift Bundesrat
Logo Bundesrat
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 6. November einen Entschließungsantrag „für eine Klärung der Kostenübernahme für Assistenzkräfte im Krankenhaus sowie in Rehabilitationsmaßnahmen für behinderte Menschen“ beschlossen. Damit bekommt das Thema, das auch schon anhand einer Petition im Bundestag behandelt wurde, weiteren Rückenwind.

Zum Schutz behinderter Menschen auch Mitarbeitende vorrangig impfen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Mit der zunehmenden Perspektive auf einen wirksamen Impfstoff, hat auch die Diskussion Fahrt aufgenommen, welche Gruppen vorrangig geimpft werden. Zur nationalen Impfstrategie, die auf Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, des Deutschen Ethikrates und der Leopoldina beruht und gestern im Corona-Kabinett der Bundesregierung beraten wurde, fordert die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, dass auch Mitarbeitende, die behinderte Menschen unterstützen, vorrangig geimpft werden.

Vor 32 Jahren: Proteste gegen Gesundheitsreform

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Angesichts der Proteste gegen das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG) in den letzten knapp anderthalb Jahren blickt der Hobbychronist der kobinet-nachrichten und Berliner Rechtsanwalt Dr. Martin Theben 32 Jahre in der Geschichte der Behindertenbewegung zurück. Damals am 10. November1988 mischten sich nämlich Aktivist*innen der damaligen Behindertenbewegung in die Gesundheitspolitik ein und besetzten den Eingangsbereich das Konrad-Adenauer-Hauses in Bonn, um gegen schärfere Zuzahlungen bei Heil- und Hilfsmitteln zu protestieren.

Gehörlose durch Masken beeinträchtigt

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

BERLIN (kobinet) Nach Einschätzung der Bundesregierung stellt die Coronakrise an Gehörlose besondere Herausforderungen. So falle durch die Gesichtsmasken die Möglichkeit weg, von den Lippen abzulesen, wie dies rund 30 Prozent der gehörlosen Menschen bei der Verständigung täten, heißt es dazu in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage.

Podcast All inclusive mit Raul Krauthausen

Porträt von Raul Krauthausen mit Schirmmütze
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Bonn (kobinet) Diese Woche ist beim Podcast All inclusive der Aktion Mensch der Aktivist Raul Krauthausen zu Gast. Dabei geht es um die mangelhafte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt.

Taubblinde Menschen bei Pauschbetragserhöhung einbezogen

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Für den Deutschen Gehörlosen-Bund ist es ein Erfolg, dass Taubblinde in die Regelung für die Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge einbezogen bzw. dabei berücksichtigt werden. Für taubblinde Menschen wird nach Informationen des Verbands im Einkommensteuerrecht das Merkzeichen TBl für den maximalen Pauschbetrag auf 7.400 Euro (jetzt 3.700 Euro) neu eingeführt, sodass sie gleich gestellt sind wie hilflose und blinde Menschen mit den Merkzeichen H und Bl und ebenso diesen Betrag anwenden können.

Corona – barrierefrei gut informiert

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Bonn (kobinet) Wichtige Informationen verständlich für alle: Auf der Corona-Infoseite hat die Aktion Mensch Links zu hilfreichen Informationsangeboten und aktuellen Nachrichten rund um COVID-19 gesammelt – von der Maskenpflicht bis zur Corona-Warn-App. Viele davon sind in Leichter oder Einfacher Sprache und Gebärdensprache verfügbar, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch.

Kay Macquarrie streitet für Bahn für Alle

Kay Macquarrie wartet auf den Hublift
Kay Macquarrie vor Einstiegsbarrieren eines ICE
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) „Bahn für alle? Nein, sagt Berufspendler Kay Macquarrie, der im Rollstuhl sitzt. Unüberwindbare Stufen, fehlende Rampen und defekte Behinderten-WCs seien oft Alltag. Die Bahn ist durchaus willens, das zu ändern, doch der Weg ist noch lang. Kays großer Traum ist, dass es in seinem Leben und dem anderen Menschen weniger Barrieren & Hindernisse gibt“, heißt es in der Ankündigung für einem 3sat-Fernsehbericht über die Aktivitäten von Kay Macquarrie.

Demokratie hat Stärke bewiesen

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu – ISL

Kassel (kobinet) Für kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der die US-Wahlen seit Monaten intensiv beobachtet, ist die Wahl von Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA ein hoffnungsvolles Zeichen für die Demokratie in den USA und weltweit. Auch wenn riesige Herausforderungen vor der neuen, von den Demokraten geführten, Regierung liegen, sendet diese Wahl seiner Meinung nach ein wichtiges Signal an alle, die für Demokratie und gegen Hass, Hetze und Menschenfeindlichkeit agieren, wie er in seinem kobinet-Kommentar zur US-Wahl schreibt.

Aktionsplan gegen Hass und Ausgrenzung in Rheinland-Pfalz

Anne Spiegel
Anne Spiegel
Foto: MFFJIV Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Die rheinland-pfälzische Familienministerin Anne Spiegel hat einen Landesaktionsplan gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorgestellt. Der Aktionsplan wurde in einem breiten Beteiligungsprozess von 80 Organisationen, Institutionen und Vereinen erstellt und enthält eine Fülle von Strategien und Projekten, um Ausgrenzung, Hass und Hetze gegen einzelne Menschen und ganze Gruppen entgegenzutreten.

Autistin Jessica Benham ins Parlament von Pennsylvania gewählt

Jessica Benham
Jessica Benham
Foto: Jessica Benham

Dresden (kobinet) Der Inklusionsbotschafter und bei den LINKEN engagierte Birger Höhn aus Dresden hat die verschiedenen Wahlen in den USA mit großer Spannung verfolgt. So sehr er sich darüber freut, dass Joe Biden die Wahl gewonnen hat, umso mehr freut er sich darüber, dass Jessica Benham in Pennsylvania als erste Frau mit Autismus ins Landesparlament des Bundesstaates gewählt wurde.

Joe Biden wird neuer Präsident der USA

Joe Biden
Joe Biden
Foto: Joe Biden

Washington (kobinet) Nach tagelangem Auszählen der Wähler*innenstimmen ist jetzt klar, dass der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA gewählt wurde. Damit ist Joe Biden mit 78 Jahren der älteste Kandidat der zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde. An seiner Seite wird mit Kamala Harris zum ersten Mal in den USA eine weibliche Vize-Präsidentin, die zudem eine dunkle Hautfarbe hat, die Geschicke des Landes lenken.

Poster der Woche: Grenzen wahren

Poster der Woche: Grenzen wahren
Poster der Woche: Grenzen wahren
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Eine afro-deutsche Frau steht in einem Baustellen-Industriegebiet. Sie ist Rollstuhlfahrerin, trägt einen knallblauen Pullover und Schal und hat lange, dunkle Haare. Sie reckt ihre geballte Faust nach oben und schreit wütend.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 45. Poster der Woche mit dem Motto „Grenzen wahren“ aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

WIR-Magazin: Pandemieperspektiven

Grafik zeigt Titel des WIR-Magazins
Pandemieperspektiven – Titel des WIR-Magazins
Foto: FDST

Berlin (kobinet) Mit den Perspektiven der Corona-Pandemie befasst sich die heute erschienene Ausgabe des WIR-Magazins der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin. Den Titel des Magazins illustrierte der Cartoonist Phil Hubbe aus Magdeburg. „Für alle Menschen bedeutet die Pandemie Einschränkungen und Veränderungen. Aber wie fühlt es sich an, seit Mitte März 2020 Mitglied einer neuen Gruppe zu sein – der Risikogruppe“, fragt Redakteurin Ursula Rebenstorf.

LINKE fordert Schutzschirm für Menschen mit Behinderung

Portraitfoto von Utz Mörbe, Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE
Utz Mörbe, Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE
Foto: Utz Mörbe

BÖBLINGEN (kobinet) Die Werkstätte für Menschen mit Behinderung geraten in der Corona-Krise unter Druck. Der Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE in Baden-Württemberg und Landtagskandidat, Utz Mörbe fordert deshalb im Namen seiner Partei einen Schutzschirm für Menschen mit Behinderung.

Internationaler Freiwilligendienst für alle machbar

Logo des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev)
Logo des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev)
Foto: Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev)

ESSEN (kobinet) Über die Essener Organisation bezev (Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit) können junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung/Behinderung einen internationalen Freiwilligendienst machen.

SoVD fordert 100€-Krisenhilfe in der Grundsicherung

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Heute vor einem Jahr hat das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vor die harte Sanktionspraxis im SGB II und SGB XII geschoben. Mit dem Blick auf den heute anstehenden Beschluss im Bundestag zur Regelbedarfsneuermittlung fordert der Sozialverband SoVD 100€-Krisenhilfe in der Grundsicherung.

Corona und die Menschen im höheren Lebensalter

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

BERLIN (kobinet) Die Corona-Krise hat die soziale Teilhabe älterer Menschen erheblich eingeschränkt und die Arbeit in den Kommunen vor große Herausforderungen gestellt. Dank der Flexibilität und Innovationskraft konnten Kommunen dennoch in kürzester Zeit sowohl den Infektionsschutz organisieren, als auch das Risiko abmildern, dass ältere Menschen vereinsamen.

Online-Veranstaltungen zu verschiedenen Beratungsthemen

Logo von WüSL
Logo von WüSL
Foto: WüSL

Würzburg (kobinet) Mit einem Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul startet das Würzburger Zentrum für selbstbestimmtes Leben (WüSL) am 12. November von 18:00 bis 19:00 Uhr Reihe von Online-Veranstaltungen unter dem Motto „WüSL Online“. Diese wird veranstaltet von der EUTB WüSL und greift verschiedene Beratungsthemen auf. Alle Veranstaltungen werden in Gebärdensprache übersetzt. Weitere Online-Events gibt es noch in diesem Jahr zu den Themen Persönliche Zukunftsplanung und zu Persönlicher Assistenz. Zu letzterem Thema konnte WüSL den Veteranen der Independent Living Bewegung Dr. Adolf Ratzka aus Schweden gewinnen.

26. Bremer Behindertenparlament tagt am 20. November

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Trotz oder besser gesagt wegen Corona findet es statt: Das 26. Bremer Behindertenparlament. Dafür hat sich der Arbeitskreis Bremer Protest, ein Aktionsbündnis der Behindertenverbände und behinderter Menschen im Land Bremen, eindeutig ausgesprochen. Die 26. Bremische Bürgerschaft behinderter Menschen findet am Freitag, 20. November 2020, von 10.00 bis 14.00 Uhr, in der MESSE BREMEN, Halle 7 (Findorffstraße 101, 28215 Bremen) statt.

Mehr psychisch beeinträchtigte Menschen in Werkstätten

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Kassel (kobinet) Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) stieg die Zahl der Menschen mit psychischer Behinderung in Werkstätten für behinderte Menschen zwischen Ende 2008 und 2020 um 32,7 Prozent von 50.664 auf 67.827. Unter allen Beschäftigten der Werkstätten sei der Anteil um 14,5 Prozent (von 277.201 auf 317.725) gestiegen. Darauf weist der Verlage 53 Grad Nord in seinem Newsletter hin.

Corona-Warn-App weiter entwickeln

Grafik zeigt Corona-Warn-App
Corona-Warn-App
Foto: Telekom

Berlin (kobinet) 21,8 Millionen Menschen in Deutschland haben die Corona-Warn-App heruntergeladen. Sie ist seit dem 16. Juni verfügbar und soll weiter entwickelt werden, um wirkungsvoller Infektionsketten zu unterbrechen. Angesichts der Überlastung der Gesundheitsämter schlagen die Grünen vor, die Kontaktnachverfolgung durch die App zu verbessern.

Assistenz im Krankenhaus für alle behinderten Menschen sicherstellen

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Anlässlich der Bundesratssitzung am 6.November, bei der u.a. über eine Entschließung zur Kostenübernahme für Assistenzkräfte für behinderte Menschen bei einem Krankenhausaufenthalt beraten wird, tritt Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, dafür ein, dass die Assistenz für alle behinderten Menschen sichergestellt wird.

Bayern mit neuer Broschüre zur Frühförderung

Flagge Bundesland Bayern
Flagge Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet) In Bayern gibt es über 200 Interdisziplinäre Frühförderstellen, die Familien mit einem Kind mit Behinderung Unterstützung und Beratung anbieten. Mit der neuen Broschüre „Interdisziplinäre Frühförderung in Bayern“ erhalten betroffene Familien einen Überblick über das weitreichende Angebot der Frühförderung in Bayern.

Regelsätze bedarfsgerecht erhöhen

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Heute berät der Deutsche Bundestag über die Anpassung der Regelsätze in der Grundsicherung. Aus diesem Anlass appelliert der Paritätische Wohlfahrtsverband an die Abgeordneten, dem vorliegenden Gesetzesentwurf nicht zu folgen und stattdessen endlich eine bedarfsgerechte Anhebung der Regelsätze zu beschließen. Die geplante Anhebung der Regelbedarfe zum 1.Januar 2021 um 14 Euro für (alleinstehende) Erwachsene und noch deutlich geringere Beträge für Kinder und Jugendliche sei realitätsfern, nicht bedarfsgerecht und viel zu niedrig, so der Paritätische Wohnfahrtsverband.

Barrierefreiheit und Denkmalschutz aufgerollt

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) Barrierefreiheit ist schon sehr lange ein wichtiges Thema und es ist heute wichtiger denn je. Barrierefreiheit ist eine zentrale Voraussetzung für ein Selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen. Das trifft auch dann zu wenn es um die Barrierefreiheit von historischen Gebäuden geht. Hier wird der Denkmalschutz, der eigentlich dazu dient, historische Gebäude oder andere Artefakte zu schützen, gerne als Argument verwendet, wenn es darum geht, etwas nicht barrierefrei gestalten zu können.

Bundestag stimmt über neue Hartz-IV-Regelsätze ab

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Der Bundestag stimmt heute am 5. November über die neuen Hartz-IV-Regelsätze ab. Als enttäuschend bewertet der Sozialverband VdK den Gesetzentwurf der Bundesregierung. Erneut wurde die Chance vertan, die Berechnung der Regelbedarfe auf eine solide und verfassungsgemäße Grundlage zu stellen. Alleinstehende Erwachsene sollen ab 2021 monatlich 14 Euro mehr erhalten, bei Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren sind es 45 Euro mehr.

Minijober*innen sind die Verlierer*innen der Pandemie

Geld
Geld
Foto: privat

Berlin (kobinet) Zu einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), wonach Minijobber*innen zu den größten Verlierern der Corona-Pandemie gehören, hat Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen deutlich gemacht, dass eine Reform der Minijobs zu sozialversicherungspflichtigen Jobs dringend nötig ist.

wheelmap-Aktion: Apotheken für Alle

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Das wheelmap-Projekt der Sozialhelden hat eine Aktion zur Überprüfung der Barrierefreiheit von Apotheken unter dem Motto „Apotheken für Alle“ gestartet. Damit wollen die Aktivist*innen herausfonden, wie rollstuhlgerecht die Apotheken in der Nachbarschaft sind. Sie stützen sich dabei auf ein Urteil, wonach Apotheken barrierefrei zugänglich sein müssen.

MDR-Magazin Selbstbestimmt: Erfahrungen mit Persönlicher Assistenz

Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Foto: privat

Leipzig (kobinet) „Persönliche Assistenz ist für viele Menschen mit Behinderung ein Lebensmodell, das ihnen Selbstbestimmung ermöglicht. Jens Merkel aus Grimma ist einer der Ersten aus Sachsen, die mit einer Assistenz leben. Bereits 2003 hat „Selbstbestimmt“ über ihn berichtet. Jetzt haben wir ihn noch einmal getroffen und erfahren, wie sich sein Leben mit Assistenz verändert hat und welche Probleme es zu bewältigen gibt. Gute Assistenten zu finden, ist schwer. Und nach wie vor müssen hohe finanzielle und bürokratische Hürden überwunden werden“, heißt es u.a. in der Ankündigung für die Sendung des MDR-Magazin Selbstbestimmt, die am 8. November um 8:00 Uhr im MDR-Fernsehen ausgestrahlt wird.

European Inclusion Summit

Foto zeigt Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) In der Europäischen Union leben rund 100 Millionen Menschen mit Behinderung. Für sie ist eine starke zukünftige „European Disability Strategy 2020-2030“ von essentieller Bedeutung. Vor diesem Hintergrund lädt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen am 17. November 2020 erstmals zu einem europäischen Spitzentreffen.

Onlinekonferenz für bessere Zukunft nach der Pandemie in der EU

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Berlin / Brüssel (kobinet) Das Europäische Behindertenforum und die Lebenshilfe veranstalteten im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eine digitale Konferenz, um die Auswirkungen von COVID 19 auf Menschen mit Behinderung und Ansätze für gemeinsame Handlungsstrategien innerhalb der Europäischen Union (EU) zu diskutieren. Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat an der Konferenz teilgenommen und den kobinet-nachrichten einen Bericht dazu geschickt.

Bundesteilhabegesetz be-greifen

Filmteam von Bundesteilhabegesetz be-greifen
Filmteam von Bundesteilhabegesetz be-greifen
Foto: EUTB Heidelberg

HEIDELBERG (kobinet) „BTHG zum Be-greifen“ heißen zehn kurze Filme, welche die EUTB Heidelberg, die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle beim Heidelberger Selbsthilfebüro, gedreht und jetzt in einem YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Das Team des EUTB Heidelberg möchte damit Betroffene, Fachleute und Selbsthilfegruppen über die große Reform des Bundesteilhabegesetzes informieren, und zwar so, dass man vieles wirklich besser versteht

Corona-Information in leichter und Gebärdensprache

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Viele Menschen mit Behinderung sind von der derzeitigen Situation mit der Corona-Pandemie sowie den damit verbundenen Einschränkungen besonders betroffen. In einer solchen Zeit snd vor allem Informationen gefragt. Die Aktion Mensch möchte dazu beitragen, dass sich Menschen mit Behinderung, ihre Partnerinnen und Partner sowie ihre Familien und Freundinnen und Freunde schnell und einfach informieren können.