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26. Bremer Behindertenparlament tagt am 20. November

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Trotz oder besser gesagt wegen Corona findet es statt: Das 26. Bremer Behindertenparlament. Dafür hat sich der Arbeitskreis Bremer Protest, ein Aktionsbündnis der Behindertenverbände und behinderter Menschen im Land Bremen, eindeutig ausgesprochen. Die 26. Bremische Bürgerschaft behinderter Menschen findet am Freitag, 20. November 2020, von 10.00 bis 14.00 Uhr, in der MESSE BREMEN, Halle 7 (Findorffstraße 101, 28215 Bremen) statt.

Insbesondere weil es um die Sicherheit und Gesundheit aller Menschen mit Beeinträchtigungen gehe und die Teilhabe nicht zurückgedrängt werden dürfe, sei die Durchführung des Behindertenparlaments gerade jetzt wichtig. In der geräumigen Messehalle 7 könnten gemäß der Corona-Bestimmungen bis zu 100 Personen teilnehmen. Selbstverständlich würden dabei alle Auflagen und Bestimmungen eingehalten. Dafür seien die Bedingungen in der Messehalle ideal, berichtet der Arbeitskreis Bremer Protest.

Unter dem Motto "Gemeinsam für Selbstbestimmung und Teilhabe“ stehen als Themen die Forderungen behinderter Menschen für den neuen Landesaktionsplan 2021 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Land Bremen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf behinderte Menschen und Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen im Mittelpunkt.

"Seit Beginn der Corona-Pandemie tagt das Bremer Landesparlament (Bremische Bürgerschaft) in der Messehalle 7. Der besondere Dank des AK Protest gilt Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff, dem Bürgerschaftspräsidium, Bürgerschaftsdirektor Hans-Joachim von Wachter und der Verwaltung der Bremischen Bürgerschaft dafür, dass wir die Ausstattung und Technik des Landesparlaments in Messehalle 7 nutzen dürfen. Solange das Bremer Landesparlament tagt, tagt auch die Interessenvertretung behinderter Menschen. Das ist die gute Botschaft im Sinne von Gleichstellung und Gleichberechtigung. Und so können die geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz sehr gut eingehalten werden", betonten die Aktiven der Arbeitskreises Bremer Protest.

Nach einer Begrüßung durch Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff und Übergabe des Präsidiums an Dr. Joachim Steinbrück werden Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann und der neue Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein zu den Abgeordneten sprechen. Dr. Joachim Steinbrück führt in die Themen des Behindertenparlaments ein. Zur Beschlussfassung liegt u.a. ein umfangreicher Katalog mit Anforderungen an den Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK in Bremen und Bremerhaven vor. Nach der Pause steht ein Beschlussvorschlag im Mittelpunkt, bei dem es darum geht, die Teilhabe behinderter Menschen trotz Corona sicherzustellen.

Anmeldungen sind noch bis zum 12. November 2020 an [email protected] oder unter 0421 / 38 777-14 möglich.

Folgendes ist zu beachten:·Bei der Anmeldung sind Vorname, Nachname, Adresse sowie Telefonnummer oder E-Mailadresse anzugeben. Am Veranstaltungstag ist vor Ort eine Anwesenheitskarte der Bremischen Bürgerschaft ausgefüllt für jede*n Teilnehmer*in auszufüllen. Beim Betreten der Messehalle 7 müssen die Hände desinfiziert werden. Beim Betreten der Halle und beim Bewegen ist bis zum Platz ein Mund-Nasenschutz zu tragen.

Umgehend nach der Anmeldung werden die Einlasskarten für das Behindertenparlament versendet.

Das Behindertenparlament wird auf Radio Weser TV und im Livestream auf den Internetseiten der Bremischen Bürgerschaft sowie des AK Protest und der LAG Selbsthilfe Bremen übertragen www.akbremerprotest.de, www.lags-bremen.de

Gebärdendolmetscherinnen und Schriftdolmetscherinnen sind vor Ort.

Bremen (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sijoqw1

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