Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

LINKE fordert Schutzschirm für Menschen mit Behinderung

Portraitfoto von Utz Mörbe, Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE
Utz Mörbe, Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE
Foto: Utz Mörbe

BÖBLINGEN (kobinet) Die Werkstätte für Menschen mit Behinderung geraten in der Corona-Krise unter Druck. Der Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE in Baden-Württemberg und Landtagskandidat, Utz Mörbe fordert deshalb im Namen seiner Partei einen Schutzschirm für Menschen mit Behinderung.

Derzeit beträgt nach der Auskunft von Utz Mörbe der Grundlohn in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfBM) 89 Euro im Monat. Mit dem sogenannten Steigerungslohn lässt sich dieses magere Gehalt in normalen Zeiten aufbessern. Der Steigerungslohn ist allerdings abhängig von der Einrichtung, der Auftragslage und davon, wie produktiv die Beschäftigten sind. In der Corona-Krise kommt dieser Steigerungslohn unter starken Druck.

Utz Mörbe erläutert dazu weiter: „Auch mit Steigerungslohn erreichen Beschäftigte in den WfBM selten Hartz-IV Niveau. Lohnkürzungen treffen diese Menschen daher besonders hart. Hier gilt weder der Mindestlohn, noch gibt es einen Tariflohn. Jetzt wird landesweit in den Werkstätten über deutliche Kürzungen gesprochen. Die Werkstatträte vor Ort müssen die Verhandlungen führen. Wir als DIE LINKE. Baden-Württemberg unterstützten die Werkstatträte dabei solidarisch und wir fordern von der Landesregierung einen ausreichenden Schutzschirm für Menschen mit Behinderung.“

BÖBLINGEN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sfmvy10