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Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
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WIR-Magazin: Pandemieperspektiven

Grafik zeigt Titel des WIR-Magazins
Pandemieperspektiven - Titel des WIR-Magazins
Foto: FDST

Berlin (kobinet) Mit den Perspektiven der Corona-Pandemie befasst sich die heute erschienene Ausgabe des WIR-Magazins der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin. Den Titel des Magazins illustrierte der Cartoonist Phil Hubbe aus Magdeburg. "Für alle Menschen bedeutet die Pandemie Einschränkungen und Veränderungen. Aber wie fühlt es sich an, seit Mitte März 2020 Mitglied einer neuen Gruppe zu sein – der Risikogruppe", fragt Redakteurin Ursula Rebenstorf.

Das Infektionsrisiko zwang Menschen aus der Risikogruppe, sich während der vergangenen Monate zu isolieren. Auf Reisen, im Arbeitsalltag, beim Treffen in der Gruppe ... Auf Teilhabe verzichten?

"Auch in der WIR-Redaktion engagieren sich Menschen aus der Risikogruppe. Nun steigen die Infektionszahlen mehr als je zuvor und die dringend notwendigen Kontaktbeschränkungen erschweren Teilhabe - wieder einmal. Zu groß ist das Risiko für alle", so Rebenstorf.

Was bedeutet das für Menschen aus der Risikogruppe? Sich so lange zu isolieren und auf Teilhabe zu verzichten, bis ein Impfstoff verfügbar ist? In Kontakt bleiben ...

"Der digitale Schub führt hingegen zu neuen Perspektiven in der Pandemie, zu Perspektiven, die vielleicht erst in Jahren möglich gewesen wären. Allein in den vielen neuen Angeboten an Online-Beratungen und Freizeitmöglichkeiten sehen Menschen mit Behinderung auch Alternativen. Aber nicht jede und jeder hat in seinem Homeoffice die technischen Voraussetzungen für Videokonferenzen und Co", gibt Rebenstorf zu bedenken.

Digitale Teilhabe fängt allein bei der technischen Ausstattung an – Für viele Menschen mit Behinderung keine Selbstverständlichkeit

www.fdst.de/wirmagazin

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sfgqx27