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Gehörlose durch Masken beeinträchtigt

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

BERLIN (kobinet) Nach Einschätzung der Bundesregierung stellt die Coronakrise an Gehörlose besondere Herausforderungen. So falle durch die Gesichtsmasken die Möglichkeit weg, von den Lippen abzulesen, wie dies rund 30 Prozent der gehörlosen Menschen bei der Verständigung täten, heißt es dazu in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage.

Um gehörlosen Menschen die Informationen über das Virus zugänglich zu machen, müssten diese aufbereitet werden. Der Verzicht auf eine zu komplexe Sprache sei dabei ebenso ein Mittel wie das Untertiteln von Videos und das Einblenden von Gebärdendolmetschern bei Reden.

Vor allem zu Beginn der Pandemie hätten aktuelle Informationen in Gebärdensprache nicht zeitgleich oder zeitnah zur Verfügung gestanden. Auch jetzt stünden noch immer nicht alle Informationen für Gehörlose in ausreichendem Maß zur Verfügung. Die Bundesregierung sei jedoch, wie sie in ihrer Antwort feststellt, bestrebt, das Informationsangebot auszubauen.

Die vollständige Antwort der Bundesregierung auf diese kleine Anfrage ist HIER nachzulesen

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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