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Behindert oder was

Deckblatt der ISL Broschüre - Du bist wohl behindert oder was -
Deckblatt der ISL Broschüre – Du bist wohl behindert oder was –
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) Debatten über das Thema „Behinderung“ sind mit vielen Begriffen und Fragen verbunden. So ist nicht unbedingt klar, worin der Unterschied zwischen einer Beeinträchtigung und einer Behinderung besteht. Macher fragt sich, ob die gleichrangige Aufzählung von Behinderung und chronischer Krankheit sinnvoll ist. Diesen und weiteren Fragen geht ein neues Diskussionspapier der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland – ISL mit dem Titel „Du bist wohl behindert oder was!?“ auf den Grund.

Triage – Gesetzgeber darf nicht länger schweigen

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Entscheidung über Leben oder Tod darf nicht einzelnen Ärzt*innen oder medizinischen Fachgesellschaften überlassen werden. Vielmehr muss der Gesetzgeber in einer so wesentlichen Grundrechtsfrage endlich aktiv werden und darf nicht länger schweigen. Dies fordern mehrere Behindertenverbände angesichts der aktuellen Berichte über Triage-Entscheidungen in Sachsen und die zunehmende Auslastung der Intensivstationen.

Debatte im Bundestag zum Zugang zu Teilhabeleistungen

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zur heutigen Beratung des Antrags „Sozialstaat auf Augenhöhe – Zugang zu Teilhabeleistungen verbessern“ im Bundestag tritt die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Corinna Rüffer dafür ein, dass der Zugang zu Teilhabeleistungen vereinfacht wird.

ABiD fordert Sport auf Rezept urück

Logo des Allgemeinen Behindertenverban In deutschland - Für selbstbestimmung und Würde -ABiD
ABiD Logo
Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ fordert trotz Lockdown die Möglichkeit von Aktivitäten in Fitnessstudios und Schwimmbädern mit einem Rezept von einem Arzt. Durch konkrete Anfragen von Behinderten kennt dieser Verband die große Nöte von Betroffenen, die teilweise bereits jetzt überlegen, sich das Leben zu nehmen.

Medizinische Schutzmasken auch für Menschen mit Behinderung

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

BERLIN (kobinet) Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie ist vorgesehen, dass der Bund den Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sowie bei mobile Pflegedienste mit medizinischen Schutzmasken und durch die Übernahme der Kosten für Antigen-Schnelltests unterstützt. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe begrüßt diese Entscheidung im Umgang mit der Corona-Pandemie. Zudem appelliert er an die Bundesregierung, die gleichen Schutzmaßnahmen, auch für Menschen mit Behinderung vorzusehen, die in gemeinschaftlichen Wohnformen leben oder von mobilen Diensten betreut werden.

Wer beauftragt die „Behindertenbeauftragten“?

Holger Kiesel im Rollstuhl sitzend
Holger Kiesel
Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

München (kobinet) In Deutschland gibt es mittlerweile ein dichtes Netz von Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung. Meist stehen diese in den Diensten staatlicher Institutionen. Wen aber vertreten sie denn wirklich? Diese Frage stellt sich der Autor in diesem Kommentar, anlässlich des Tätigkeitsberichtes des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung Holger Kiesel vom vergangenen Dienstag.

Österreichs Impfstrategie kritisiert

Foto zeigt Martin Ladstätter
Martin Ladstätter
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober und sein Ministerium werden heute kritisiert, weil sie noch immer nicht erklären können, wie schwerbehinderte Menschen und deren persönliche AssistentInnen zeitnah zu Impfungen gegen Corona kommen. „Wiederholt sich das Versagen im Gesundheitsministerium schon wieder?“, fragt Martin Ladstätter, Obmann des Behindertenberatungszentrum BIZEPS.

Jüngere Menschen in ambulanter Versorgung bei Corona-Impfung nicht vergessen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch appelliert, dass jüngere Menschen, die eine ambulante Versorgung nutzen, bei der Corona-Impfung nicht vergessen werden dürfen. in Deutschland leben nach Informationen der Aktion Mensch rund 600.000 Menschen mit Behinderung unter 60 Jahren mit ambulanter Versorgung selbstbestimmt zuhause. Diese müssten aufgrund ihrer Behinderung und/oder Erkrankung ebenfalls zur Hochrisikogruppe gerechnet werden und dürften deshalb bei der Corona-Impfung nicht vergessen werden.

Paritätischer fordert personelle Sofortmaßnahmen

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) In einem Brandbrief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband externe personelle Unterstützung für Pflegeheime und Pflegedienste in der Corona-Pandemie. In der aktuellen Ausnahmesituation sei, aus Sicht des Verbandes, eine “nationale Kraftanstrengung” nötig. Die neu beschlossene verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für Pflegepersonal sei nur verlässlich umzusetzen, wenn externes Personal, wie beispielsweise Mitarbeitende des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) oder Bundeswehrangehörige herangezogen werden, mahnt der Verband.

Leichte Sprache wird normiert

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: Signet von Inclusion Europe

BERLIN (kobinet) Zur Zeit werden unter der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom Deutschen Institut für Normung (DIN) „Empfehlungen für Deutsche Leichte Sprache“ ausgearbeitet. Es ist geplant, im Frühjahr 2021 dazu einen Entwurf vorzulegen.

Inklusive Projekte ausgezeichnet

Wappen Nordrhein-Westphalen
Wappen Nordrhein-Westphalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen wurden inklusive Projekte auch in Zeiten von Corona ausgezeichnet. Die Verleihung des Inklusionspreises fand allerding als Online-Veranstaltung statt. Dabei wurden neun Preise in Höhe von insgesamt 30.000 Euro vergeben.

Rheinland-pfälzischer Landtag hat Landesinklusionsgesetz beschlossen

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Mainz (kobinet) Der Landtag von Rheinland-Pfalz hat das von der rot-grün-gelben Landesregierung eingebrachte Landesgesetz zur Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Landesinklusionsgesetz) beschlossen. Darauf und auf die Tatsache eines zusätzlich von den Regierungsparteien eingebrachten Entschließungsantrag hat der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Testpflicht überfordert Pflegeinrichtungen

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Entsprechend dem Bund-Länder-Beschluss sollen Pflegeeinrichtungen flächendeckend dazu verpflichtet werden, zusätzlich zu den Bewohnern auch die Besucher auf das Coronavirus zu testen. Aus Sicht des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe VDAB könnte eine solche Testpflicht die Einrichtungen überlasten.

Für das Tragen von Schutzmasken gibt es Ausnahmen

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Die Verpflichtung, Masken zu tragen, gelte nicht ausnahmslos für jede Person – darauf weist die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage hin. Die Ausnahmen von dieser Pflicht sind, wie die Bundesregierung betont, in den Infektionsschutzverordnungen der Länder geregelt.

Endlich einschneidende Maßnahmen

Foto zeigt Maskenmann
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Endlich gibt es ab morgen einschneidende Maßnahmen gegen Corona. Das öffentliche Leben wird vorerst bis zum 10. Januar weitgehend stillgelegt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einer Prüfung für alle. Das gilt in den kommenden Wochen für die Politik wie für die ganze Bevölkerung.

Benachteiligung von Risikopatienten bei ambulanter Unterstützung

Logo AbilityWatch 2 Kreise mit einer Ellipse innen
Logo AbilityWatch
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Nicht erst in den vergangenen Wochen müssen Menschen mit Behinderung oder chronisch kranke Menschen erleben, dass die Politik zu vergessen scheint, dass nicht alle Risikopatienten in stationären Pflege- oder Senioreneinrichtungen leben. „Bei den jetzigen Maßnahmen und Unterstützungen werden ambulante Settings völlig ignoriert“, kritisieren die Aktivist*innen von AbilityWatch.

Projekt: „Das lass‘ ich mir nicht bieten“

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Viele, die eine Beeinträchtigung haben und deshalb von der Gesellschaft behindert werden, müssen ständig darum kämpfen, ihre Rechte durchzusetzen. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) möchte daher mit dem Projekt „Das lass‘ ich mir nicht bieten! Ermutigung zur (individuellen) Rechtsdurchsetzung“ verschiedene Wege aufzeigen, die behinderte Menschen dabei unterstützen, ihre Rechte durchzusetzen. Dabei geht es u.a. darum, wie man einen Widerspruch schreibt, wenn ein Kostenträger die Kostenübernahme für beispielsweise ein Hilfsmittel abgelehnt hat. Aber auch darum, was eine Schlichtungsstelle ist, welche es gibt, und wie solch ein Schlichtungsverfahren genau funktioniert.

Thomas Lehn über Heimdialyse

Foto zeigt Eheleute Lehn
Eheleute Lehn – ein eingespieltes Team für Heimdialyse
Foto: T. Lehn

Neu-Isenburg (kobinet) Thomas Lehn, geboren 1956, lebt seit 50 Jahren mit der Dialyse, davon 37 Jahre Dialyse zu Hause. Im Interview mit dem KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation schildert er heute, warum für ihn die Heimhämodialyse die beste Nierenersatztherapie ist.

Barriere-Bambi auch 2021

Sören Pellmann
Sören Pellmann
Foto: Sören Pellmann

LEIPZIG (kobinet) Erstmals wurde im im Januar 2020 ein unrühmlicher Preisträger mit dem Negativpreis „Barriere-Bambi“ ausgezeichent, der besondere Verstöße gegen die Barrierefreiheit thematisieren und auszeichnen soll ausgezeichnet. Ihn erhielten damals die Haltestellenhäuschen der Leipziger Verkehrsbetriebe. Mit dieser Verleihung wurde in der Stadt Leipzig eine Debatte zur Barrierefreiheit in Gang gesetzt und endlich sind auch erste Veränderungen sichtbar. Deshalb soll diese Verleihung auch im Jahr 2021 stattfinden.

Wann kommt der Entwurf für das Barrierefreiheitsgesetz?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Bis zum 28. Juni 2022 muss der European Accessibility Act (EAA) in deutsches Recht umgestzt sein. Daher ist es angesagt, dass möglichst noch in dieser Legislaturperiode ein Barrierefreiheitsgesetz für Deutschland verabschiedet wird. Um dies bis zur Sommerpause des Bundestages 2021 zu schaffen, müsste der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) schnell veröffentlicht und zur Anhörung durch das Ministerium gebracht werden. Doch bisher warten die Behindertenverbände noch vergebens auf einen solchen Entwurf, der möglichst bis Ende Februar 2021 vom Bundeskabinett beschlossen werden sollte, damit genug Zeit für die parlamentarische Beratung bleibt.

Pflegende Angehörige bei Impfempfehlungen zu Covid-19 nicht vergessen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Deutsche Alzheimer Gesellschaft – Selbsthilfe Demenz fordert, p flegende Angehörige bei Impfempfehlungen zu Covid-19 nicht zu vergessen. Die Gesellschaft weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass 75 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause durch Angehörige, Freunde und Nachbarn versorgt werden, was auch auf rund zwei Drittel aller Demenzerkrankten zutrifft.

ABB und SOD verlängern Partnerschaft

Foto von ABB-Vorstandsvorsitzender Krabbe, SOD-Präsidentin Krajewski und  Athletensprecher Solomeyer
ABB-Vorstandsvorsitzender Krabbe, SOD-Präsidentin Krajewski und Athletensprecher Solomeyer
Foto: ABB / Luca Siemann

BERLIN (kobinet) Das Technologieunternehmen ABB und Special Olympics Deutschland verlängern ihre seit dem Jahr 2000 bestehende erfolgreiche Partnerschaft. Herzstück der Partnerschaft ist das Engagement der Mitarbeiter als freiwillig Helfende. Auch bei den Nationalen Winterspielen 2020 in Berchtesgaden waren wieder 100 ABB-Helferinnen und -Helfer vor Ort im Einsatz.

Selbstvertretung barrierefrei aufgerollt

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) Wie funktioniert Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten ? – das ist der Schwerpunkt der 39. Sendung von „barrierefrei aufgerollt“, einem Projekt von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben.

TAGESSPIEGEL berichtet über Benni Overs Kampf für die Corona-Impfung

Bild von der Auszeichnung von Benni Over
Bild von der Auszeichnung von Benni Over
Foto: privat

Niederbreitbach (kobinet) Erst im November hatten die kobinet-nachrichten über den Kampf von Benni Over und seinen Eltern für Corona-Tests berichtet. Seit Ende Februar hat sich die Familie mit ihrem Sohn, der beatmet werden muss, in Selbst-Quarantäne begegeben. Nachdem Benni Over nun gesehen hat, dass er als zu Hause lebender behinderter Menschen wohl erst sehr spät eine Impfung gegen das Corona-Virus bekommen dürfte, wehrt er sich nun gegen diese Pläne. Der TAGESSPIEGEL hat diese Geschichte nun aufgegriffen.

MAIK: Die Betroffenen haben das Wort

Plakat der MAIK-Veranstaltung am 16. Dezember 2020
Plakat der MAIK-Veranstaltung
Foto: MAIK

München (kobinet) Am 16. Dezember findet von 17:00 bis 18:30 Uhr der letzte aus einer ganzen Reihe von Online Talks des Münchner außerklinischen Intensiv Kongress (MAIK) statt. Dabei werden Betroffene die Themen Assistenz im Krankenhaus, IPREG und Triage vorstellen und diskutieren.

Momentaufnahme 194

Eine Hand ragt aus dem Schlitz eines Briefkastens heraus und hält eine gelbe Rose
Gelbe Rose
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Hoffnung hilft uns leben. (Johann Wolfgang von Goethe)

Selbstbestimmt verpasst

Porträt von Jennifer Sonntat
Jennifer Sonntag
Foto: Jennifer Sonntag

LEIPZIG (kobinet) Das Fernsehmagazin „Selbstbestimmt“ gehört eigentlich zu jenen Sendungen, die man nicht verpassen sollte. In der aktuellen Sendung gibt es auch wieder eine Episode „Mit anderen Augen“, diesmal mit einem kleinen Jahresrückblick von Jennifer Sonntag.

Klarsichtmasken in Bayern genehmigt und verboten

Foto zeigt kobinet-Reporter auf dem Türkenmarkt
Marktbesuch mit Maske
Foto: Kri

MÜNCHEN (kobinet) In Bayern wurde auf Anregung des Gehörlosenverbandes München und Umland amtlich durch das Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bestätigt, dass das Tragen einer Klarsicht-Mund-Nasen-Bedeckung nach Prüfung durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit die Kriterien einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne einer Alltagsmaske erfüllt. Neuerdings wurde das jedoch widerufen. Durch den Gehörlosenverband wird nun eine schnelle Lösung der Unklarheit angemahnt.

Poster der Woche: Die Kälte

Poster der Woche: Kälte
Poster: Kälte
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Ein junger, schwarzer Mann geht nach rechts aus dem Bild heraus. Er blickt traurig in die Kamera und zeigt in Richtung der Betrachtenden. Im Hintergrund ein breiter Fußweg im städtischen Bereich. Die Atmosphäre des Bildes ist kalt, bläulich.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 50. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Inklusions-Newsletter von Jürgen Dusel

Foto zeigdt Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Ein merkwürdiges Jahr geht zu Ende, schreibt heute Jürgen Dusel in seinem Newsletter. „Corona hat alles dominiert und tut es noch“, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Sächsischer Selbsthilfepreis verliehen

Logo Selbsthilfe Netzwerk Sachsen
Logo Selbsthilfe Netzwerk Sachsen
Foto: Selbsthilfe Netzwerk Sachsen

DRESDEN (kobiet)

DRESDEN (kobiet) Wie von den Selbsthilfe-Nachrichten Sachsen zu erfahren ist, so wurde gestern der „Sächsische Selbsthilfepreis der Ersatzkassen 2020“ an die diesjährigen Preisträger vergeben. Geehrt wurden acht Gruppen und Einzelpersönlichkeiten. Insgesamt ist der Sächsische Selbsthilfepreis mit 10.000 Euro dotiert. Er wird von den Ersatzkassen TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK verliehen.

Einsamkeit und soziale Isolation wachsen

Kopie des Deckblatts des  Gutachten zum Thema „Einsamkeit und soziale Isolation“
Kopie des Deckblatts des Gutachten zum Thema „Einsamkeit und soziale Isolation“
Foto: Copy by H. Smikac

BERLIN (kobinet) Der SoVD Sozialverband Deutschland hat kürzlich ein Gutachten zum Thema „Einsamkeit und soziale Isolation“ veröffentlicht und sieht dringenden Handlungsbedarf. Die Corona-Pandemie verschärft demnach das Einsamkeitserleben vor allem auch bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Schwerbehindertenvertretung vor 100 Jahren eingeführt

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Mit dem „Gesetz über die Beschäftigung Schwerbeschädigter“ vom 6. April 1920 wurde die Funktion eines Vertrauensmannes erstmals gesetzlich eingeführt. Das Gesetz legte damit den Grundstein für die heutigen Schwerbehindertenvertretungen. „100 Jahre Schwerbehindertenvertretung sind ein großartiges Jubiläum. Die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in den Betrieben und Dienststellen treiben die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt voran und sichern die Rechte der Beschäftigten mit Behinderungen“, erklärte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Online-Fachtagung „100 Jahre Schwerbehindertenvertretung – Wege in eine inklusive Arbeitswelt“, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der TBS gGmbH und dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, veranstaltet wurde.

Vom Menschenrecht auf Barrierefreiheit

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu – ISL

Kassel (kobinet) Zum heutigen Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember hat sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit dem Menschenrecht auf Barrierefreiheit befasst. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland den European Accessibility Act bis zum 28. Juni 2022 in deutsches Recht umsetzen muss, blickt er in seinem Kommentar auf internationale Menschenrechtsregelungen und die Notwendigkeit, endlich auch in Deutschland umfassende Gesetze zur Barrierefreiheit auch im privaten Bereich zu schaffen.

Kinderhilfswerk mahnt Aufwertung der Menschenrechtsbildung an

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Menschenrechte mahnt das Deutsche Kinderhilfswerk eine Aufwertung der Menschenrechtsbildung in Deutschland an. Aus Sicht dieser Kinderrechtsorganisation bietet das von der Bundesregierung in der letzten Woche beschlossene Maßnahmenpaket für den Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus eine gute Grundlage. Allerdings muss das Bildungssystem aus Sicht des Kinderhilfswerkes künftig als Ganzes unter den Gesichtspunkten der Menschenrechtsbildung, der Verwirklichung der Kinderrechte und der Demokratieförderung in den Blick genommen und gestärkt werden.

BDH unterstützt Forderung nach Renten-Bürgerversicherung

BDH Logo
BDH Logo
Foto: BDH

BONN (kobinet) Der BDH Bundesverband Rehabilitation unterstützt den Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, ab dem Jahr 2024 Unternehmer unter 35 Jahren obligatorisch in die gesetzliche Rentenversicherung zu integrieren.

Erste Radiosendung vor 100 Jahren

Foto zeigt ein DAB-Radio
Radio heute
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am 22. Dezember 1920 haben Mitarbeiter der Reichspost ein „kleines, bescheidenes Weihnachtskonzert“ gesendet. Diese Sendung vom Funkerberg in Königs Wusterhausen gilt als Geburtsstunde des Rundfunks in Deutschland. Heute will kaum einer auf das Radio verzichten.

Corona darf nicht zu Verlust von Arbeit und Versicherung führen

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto:

HÜRTH (kobinet) Der Landesverband der Lebenshilfe in Nordrhein-Westfalen befürchtet, dass die Corona-Einschränkungen für Menschen mit Behinderung zum Verlust von Arbeitsplatz und Krankenversicherung führen könnten, wenn Menschen mit Behinderung aus Angst vor einer Corona-Infektion nicht zur Arbeit in die Werkstätten gehen. Der Landesverband appelliert deshalb an die Landschaftsverbände (LVR / LWL) und die Betreiber der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) in Nordrhein-Westfalen, gemeinsam pragmatische Lösungen für Menschen mit Behinderung bei diesen Befürchtungen zu finden.

Inklusion ist Menschenrecht

Petra Wontorra
Petra Wontorra
Foto: Tom Figiel

Hannover (kobinet) Zum Internationalen Tag der Menschenrechte erinnert die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen von Niedersachsen, Petra Wontorra, daran, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte bereits am 10. Dezember 1948 von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet wurde. Im Zuge dieser Erklärung unterzeichneten die europäischen Mitgliedstaaten zwei Jahre später die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK). Die EMRK bestehe nun schon 70 Jahre und stelle einen großen Meilenstein in der Etablierung grundlegender Menschenrechte dar.

Flexibilität bei Verhinderungspflege nicht einschränken

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) Mit einem Schreiben haben die Fachverbände für Menschen mit Behinderung Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aufgefordert, aus den Ansprüchen auf Kurzzeit- und Verhinderungspflege ein Gesamtjahresbudget zu bilden, das voll flexibel ist und zu 100 Prozent für die stundenweise Inanspruchnahme von Ersatzpflege in Anspruch genommen werden darf.