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Großes Interesse an 3. Online-Inklusionskongress

Porträt von Bettina Krück
Bild von Bettina Krück
Foto: privat

Kehl (kobinet) Bereits 6.000 Menschen haben sich nach Informationen von Bettina Krück für den vom 12. bis 18. März stattfindenden 3. Online-Inklusionskongress angemeldet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Initiatorin des Online-Kongresses darüber, was die Teilnehmer*innen erwartet und was die Ziele des Kongresses sind.

Fragensammlung zu gelingender Partizipation

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Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) und das Institut Mensch Ethik Wissenschaft (IMEW) haben in einem Projekt, das 2016 begonnen hat, eine Fragensammlung zu gelingender Partizipation erarbeitet. Diese Fragensammlung ist Online verfügbar.

Corona-Impfstoff gerecht verteilen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) 18 Pilotländer sollen im Februar über COVAX mit Impfstoff gegen Corona versorgt werden. Darunter die afrikanischen Staaten Tunesien, Mali und Ruanda. „Wir freuen uns, dass die Impfungen nun in einigen Entwicklungs- und Schwellenländern beginnen können. Damit jedoch möglichst schnell möglichst viele Menschen geimpft werden können, müssen die Maßnahmen beschleunigt werden“, erklärte heute Christoph Waffenschmidt von World Vision Deutschland.

Protesttag: Deine Stimme für Inklusion – Mach mit!

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Der mittlerweile schon traditionelle Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit Aktionen rund um den 5. Mai rückt langsam näher. Die Aktion Mensch hat hierfür schon einige Vorbereitungen getroffen. Ein Motto wurde bereits gefunden, Förderanträge für Aktionen können bereits bestellt und Materialien bestellt werden. Die Aktion Mensch stellt den diesjährigen Protesttag: unter das zum Superwahljahr 2021 passende Motto „Deine Stimme für Inklusion – Mach mit!“ Aktuelle Theman gibt es dieses Jahr genügend, wie der Einsatz für ein gutes Barrierefreiheitsrecht, das Teilhabestärkungsgesetz, das in den Bundestag vom Kabinett eingebracht wurde und natürlich auch die Erfahrungen mit der Corona-Pandemie.

Werkstättensystem ist eine inklusionswidrige Subkultur

Porträt: Ulrich Scheibner
Ulrich Scheibner
Foto: Gabriele Scheibner

Winsen a. d. Aller (kobinet) Ulrich Scheibner von der Virtuellen Denkwerkstatt (VDW) ist es wichtig, dass das System der Werkstätten für behinderte Menschen im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention und des Inklusionsauftrags kritisch betrachtet und verändert wird. Vonseiten der Europäischen Union wird derzeit ebenfalls das deutsche Werkstättensystem in einem aktuellen Bericht kritisiert. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Ulrich Scheibner folgendes Interview, in dem es u.a. auch um die nötigen Veränderungen zur Beschäftigung behinderter Menschen im Lichte der europäischen Entwicklungen geht.

Teilhabestärkungsgesetz: nachgefragt vom MDR Kultur

Foto zeigt Martina Puschke
Martina Puschke
Foto: Weibernetz e.V.

Kassel (kobinet) Das Teilhabestärkungsgesetz war heute morgen Thema in der Radiosendung MDR Kultur am Morgen. Im Fokus stand die Frage: Reichen die Gewaltschutzmaßnahmen, die Leistungserbringer*innen künftig treffen sollen, aus? Als Gesprächspartnerin war Martina Puschke von der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz per Telefon zugeschaltet.

Wahlprüfsteine zur Inklusion in Baden-Württemberg

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Stuttgart (kobinet) Am 14. März ist in Baden-Württemberg Landtagswahl. Deshalb hat die Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg Gemeinsam leben – gemeinsam lernen Wahlprüfsteine zur Inklusion entwickelt und diese auf ihrer Internetseite eingestellt.

2,2 Millionen gemeldete Arbeitsunfälle im Jahr 2019

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion geht u.a. hervor, dass im Jahr 2019 bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGVU) und den Berufsgenossenschaften rund 1,2 Millionen nicht meldepflichtige Arbeitsunfälle und rund eine Million meldepflichtige Unfälle gemeldet wurden.

Kampf gegen Corona

Foto: Straße, wo für Masken geworben  wird
Straßenszene in Afrika
Foto: ZDFheute

Berlin (kobinet) Portugal ist derzeit das am schlimmsten von Corona betroffene Land in der Europäischen Union. Ein Flugzeug der Bundeswehr soll helfen: an Bord Sanitätskräfte und medizinische Ausrüstung, berichtet heute das Zweite Deutsche Fernsehen. Während sich Deutsche über Lieferprobleme beim Impfstoff beklagen, sind nach Angaben des Senders große Teile der Welt noch weit davon entfernt, dass ihre Impfkampagnen überhaupt anlaufen können. In Afrika wurden bisher wenig mehr als 20 000 Menschen geimpft.

Entwurf für Teilhabestärkungsgesetz heute vom Bundeskabinett beschlossen

Hubertus Heil Porträt
Porträtfoto Hubertus Heil
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett hat heute das Teilhabestärkungsgesetz beschlossen, um Menschen mit Behinderungen neue Möglichkeiten im Alltag zu geben, heißt es in einer Presseinformation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. In ersten Reaktionen wird das Für und Wider einer Reihe von vorgeschlagenen Regelungen deutlich.

Mensch zuerst feiert heute seinen 20. Geburtstag

Zahl 20
Zahl 20
Foto: ht

Kassel (kobinet) Coronabedingt können die Aktiven von Mensch zuerst, dem bundesweiten Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, heute die Korken zwar nicht knallen lassen, das wird aber bestimmt nachgeholt. Denn heute wird Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland 20 Jahre alt und kann diesen Geburtstag mit gebührendem stolz feiern. Heute vor 20 Jahre wurde der Verein Mensch zuerst gegründet, ein Ergebnis eines Projektes mit dem Titel „Wir vertreten uns selbst“, das damals vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurde.

Behindertenpolitische Sprecher*innen müssen sich bei Impfstrategie einmischen

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Die behindertenpolitischen Sprecher*innen der Bundestagsfraktionen müssen dafür sorgen, dass bei der anstehenden Novellierung der Impfverordnung behinderte Menschen außerhalb von Einrichtungen genauso berücksichtigt werden wie Heimbewohner*innen. Dies fordert die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, Dr. Sigrid Arnade, die sich mit einem entsprechenden Schreiben an die behindertenpolitischen Sprecher*innen der Bundestagsfraktionen gewandt hat.

Hört auf mit den gegenseitigen Anfeindungen

Bild von Leonie B.
Bild von Leonie B.
Foto: privat

Berlin (kobinet) Thomas Künneke von den Kellerkindern hat den kobinet-nachrichten einen Bericht, ja einen Appell zum friedlichen Miteinander in Coronazeiten und Maskenpflicht von Leonie B. geschickt. Die beeindruckenden und mahnenden Worte der Frau, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann und deshalb vielen Anfeindungen ausgesetzt ist, sollen uns aufrütteln: „Hört auf mit den gegenseitigen Anfeindungen!“

Beauftragte sieht Verbesserungsbedarf bei Landesbauordnung

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) Am 5. Februar findet im Düsseldorfer Landtag die Anhörung zu den von einem breiten Bündnis von Behindertenorganisationen scharf kritisierten Änderungsvorschlägen der nordrhein-westfälischen Landesbauordnung statt. Im Vorfeld dieser Anhörung hat auch die Landesbehindertenbeauftragte von Nordrhein-Westfalen deutlichen Verbesserungsbedarf der derzeitigen Vorschläge angemehnt.

Erfolgreiche Klage gegen derzeitige Impfpriorisierung

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Frankfurt am Main (kobinet) Aktuell werden nur Menschen gegen Corona geimpft, die als höchste Priorität eingestuft werden. Schwerkranke und behinderte Menschen, die zu Hause statt im Heim unterstützt werden, gehören bisher nicht dazu. Vincent Kast aus Frankfurt, der mit einer Querschnittlähmung zu Hause lebt, hat nun dagegen geklagt und Recht bekommen, wie das ZDF gestern berichtete.

Bundesregierung hat Situation in Werkstätten im Blick

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung beobachtet die Situation in den Werkstätten für behinderte Menschen während der Corona-Pandemie sehr genau und werde, wenn dies nötig sei, weitere Unterstützungsmaßnahmen ergreifen. Das betonte die Bundesregierung einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge in einer Antwort (19/26095) auf eine Kleine Anfrage (19/25746) der FDP-Fraktion.

SoVD warnt: Berufliche Inklusion in Gefahr

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) weist darauf hin, dass die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen neuen Negativrekord erreicht hat und sieht die berufliche Inklusion in Gefahr. Betrachte man die berufliche Inklusion behinderter Menschen als zartes Pflänzchen, welches gepflegt werden muss, so drohe dieses gerade von der Corona-Pandemie zerdrückt zu werden, heißt es in einer Presseinformation des Verbandes. Im Januar waren 180.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Wir müssen draußen bleiben: Präklinische Triage und ihre Folgen

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) Für den Journalisten und Bürgerrechtler Franz-Josef Hanke treten in der aktuellen Corona-Krise alle sozialen Ungerechtigkeiten ganz deutlich ans Tageslicht. Am bedrohlichsten ist seiner Ansicht nach nicht nur für behinderte Menschen die „präklinische Triage“, wie er in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten schreibt.

Mensch zuerst: Keine Gewalt in Wohn-Heimen

Logo: Mensch zuerst
Logo von Mensch zuerst
Foto: Mensch zuerst

Kassel (kobinet) Keine Gewalt in Wohn-Heimen fordert Mensch zuerst, ein Verein von und für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. Die Mitglieder von Mensch zuerst haben von den Ermittlungen im Wittekindshof in Bad Oeynhausen gehört und dazu einen Text auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Dabei betont Mensch zuerst: „Gewalt und Fremd- Bestimmung darf es nirgendwo mehr geben.“

Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien?

Foto Sabine Kumar vor dem Fenster stehend von hinten fotografiert
Foto Sabine Kumar
Foto: Privat

Nieder-Olm (kobinet) Sabine Kumar (Name geändert) ist eine Frau, die sich fragt, warum wir keine Politik finden, die sorgsamer mit Ressourcen umgeht und die meisten Bürger*innen dabei mitgehen können. In einem Porträt wird die 46jährige Frau, die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gesundheitsbereich einer deutschen Universität ist, u.a. mit der Frage „Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien“ von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade vorgestellt.

Teilhabeberatung öffnete Weg zu Online-Bedarfsermittlung

Uwe Frevert
Uwe Frevert
Foto: privat

Kassel (kobinet) In Corona-Zeiten sind behinderte Menschen froh, wenn sie nicht ins Amt müssen, bzw. niemand zusätzliches in ihre Wohnung kommt, um sich nicht zu infizieren. Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung des in Kassel ansässigen Vereins Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) hat heute die Türen dafür geöffnet, dass eine Bedarfsermittlung, die die Kostenträger durchführen, online per Zoom stattfinden konnte. Zur Zufriedenheit aller Beteiligten, wie der Berater der EUTB, Uwe Frevert, den kobinet-nachrichten mitteilte.

Rolle rückwärts bei Barrierefreiheit in Nordrhein-Westfalen?

Wappen Nordrhein-Westphalen
Wappen Nordrhein-Westphalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Während sich behinderte Menschen auf Bundesebene für ein gutes Barrierefreiheitsgesetz einsetzen und auf die entsprechenden Regelungsvorschläge der Bundesregierung warten, bahnt sich in Nordrhein-Westfalen eine Rolle rückwärts in Sachen Barrierefreiheit an. Die geplante Novelle der Landesbauordnung führe nach Ansicht eines Bündnisses von Behindertenverbänden nicht zu den dringend nötigen Verbesserungen für dringend gebrauchte barrierefreie Wohnungen, sondern zur Absenkung der Standards.

Tandem-Beratung Leichte Sprache

Porträt Stefanie Koehler
Frau Prof. Dr. S. Koehler
Foto: Stefanie Koehler

Berlin (kobinet) Ein Interview mit Frau Dr. Koehler.
Sie ist Ansprechpartnerin und Beraterin, Expertin für Leichte Sprache in digitalen Anwendungen.
Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat eine neue Beratungsmöglichkeit zur Leichten Sprache eingerichtet. Dazu antwortet Frau Dr. Koehler auf Fragen der kobinet-nachrichten.

Aktualisierter COVID-19 Impfplan in Österreich veröffentlicht

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Wien / Berlin (kobinet) In Österreich wurde gestern ein aktualisierter Impfplan vorgestellt, in dem behinderte Menschen, die persönliche Assistenz nutzen sowie deren Assistent*innen in Phase 1 B aufgenommen sind. In Deutschland herrscht hier bis auf zaghafte Versuche einzelner Bundesländer immer noch kaum Bewegung.

Nachgefragt beim Landeswohlfahrtsverband Hessen

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Mit der Überschrift „Gute Zielvereinbarungen beim Landeswohlfahrtsverband Hessen Fehlanzeige?“ haben die kobinet-nachrichten am 26. Januar 2021 über Probleme berichtet, die von Nutzer*innen persönlicher Budgets an die Redaktion herangetragen wurden. Mittlerweile haben die kobinet-nachrichten beim Landeswohlfahrtsverband als Kostenträger nachgefragt und ausführliche Antworten auf verschiedene Fragen zu Persönlichen Budgets und Zielvereinbarungen bekommen, die im Folgenden veröffentlicht werden. Mit Stichtag 30.09.2020 unterstützte der LWV Hessen hessenweit 1.761 Leistungsberechtigte in Form eines Persönlichen Budgets, wie aus der Antwort des LWV hervorgeht. .

LIGA Selbstvertretung Thüringen bietet Stelle als Geschäftsleitung

Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Die in Erfurt ansässige Liga Selbstvertretung Thüringen sucht bis 31. März 2021 eine gestandene Führungskraft mit fundierten Kenntnissen und Erfahrungen im Verantwortungsbereich der Politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen für seine Geschäftsleitung in Vollzeit.

FFP2-Masken: Menschen mit Erwerbsminderung wurden vergessen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK hält die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), den Personenkreis für kostenfreie FFP2-Masken auf ALG II-Empfänger zu erweitern, grundsätzlich für richtig, kritisiert jedoch, dass Menschen mit Grundsicherung oder knapp über der Bedarfsgrenze schlichtweg vergessen wurden. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte anlässlich des Referentenentwurfs aus dem BMG gestern in Berlin: „Jüngere Empfänger von Grundsicherung oder Erwerbsminderungsrentner mit kleiner Rente gehen leer aus. Gerade psychische Erkrankungen sind ein häufiger Grund für eine Erwerbsminderung und diese Menschen sind häufig auch jünger als 60 Jahre. Sie wurden im Entwurf einfach vergessen. Hier muss nachgebessert werden.“

Impf-Gipfel im Kanzleramt

Foto zeigt Kanzleramt
Kanzleramt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Auf einem Impf-Gipfel in Berlin wurde heute beraten, wie die deutsche Impfstrategie verbessert werden kann. Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich auf einer Pressekonferenz zuversichtlich, dass bis Ende des Sommers allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann.

Aktion Mensch bietet Fakten-Check zu Vorurteilen zur Inklusion

Logo: Stopp Vorurteile!
Logo: Stopp Vorurteile!
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Inklusion? Na klar! Eigentlich ist sich die große Mehrheit der Deutschen einig: Menschen mit und ohne Behinderung sollten in unserer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. In der Praxis jedoch hält sich so manches Vorurteil hartnäckig. Wir haben die 11 häufigsten Vorurteile über Inklusion einem Fakten-Check unterzogen“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Broschüre zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz in Leichter Sprache

Schild: Halt! Bitte Leichte Sprache
Logo: Halt! bitte leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

Mainz (kobinet) Am 14. März stehen Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie Kommunalwahlen in Hessen an. Damit auch Menschen, die auf eine Leichte Sprache angewiesen sind, verstehen können, wie die Wahl genau funktioniert und was man machen muss, um seine Stimme richtig abzugeben, hat Rheinland-Pfalz nun eine neue Broschüre zur Landtagswahl in Leichter Sprache herausgegeben.

Mit den Ohren lesen – Hörzeitung aus Berlin

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Coronakrise entfernt uns voneinander und verbindet uns doch. Diese Erfahrungen machen viele Menschen in der Pandemie, in der wir alle auf Distanz zueinander gehen müssen und doch mehr als sonst merken, wie sehr wir uns gegenseitig brauchen. Auch die BliTZ – eine professionelle Hörzeitung aus Berlin für Menschen mit einer Sehbehinderung – erfährt in diesen Zeiten so viel Unterstützung wie nie, wie es in einer Pressemitteilung der Initiative heißt.

Petra Wontorra: Für Barrierefreiheit beim Impfen sorgen

Petra Wontorra
Petra Wontorra
Foto: Tom Figiel

Hannover (kobinet) In einer gemeinsamen Stellungnahme hatten die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern ein schlüssiges Konzept zum Schutz von Menschen mit Behinderungen während der Corona-Pandemie gefordert. Dabei ist der niedersächsischen Landesbehindertenbeauftragten Petra Wontorra auch die Barrierefreiheit der Impfzentren und der entsprechenden Abläufe wichtig.

Verfahren zu Einzelfallentscheidungen bei Impfpriorisierung in Rheinland-Pfalz

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Bei der Priorisierung innerhalb der COVID-19-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) können derzeit noch nicht alle Krankheitsbilder und Impfindikationen berücksichtigt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, in begrenzten Ausnahmefällen Einzelfallentscheidungen zu ermöglichen, die eine Einstufung in eine der Priorisierungs­gruppen der Corona-Impfverordnung regeln. Hierzu hat Rheinland-Pfalz nun ein Verwaltungsverfahren für Einzelentscheidungen entwickelt.

Momentaufnahme 200

Ein Vogel in gefesselten Händen
Ein Vogel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Nutze die Talente die Du hast! Die Wälder wären still, wenn nur die begabten Vogel sängen. (Henry van Dyke)

VdK fordert mehr Tempo bei der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will die Hilfen für Kinder und Jugendliche inklusiver ausgestalten. Dem Sozialverband VdK geht das jedoch zu langsam. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte anlässlich der ersten Lesung eines entsprechenden Gesetzentwurfs im Bundestag am Freitag in Berlin: „Der heute im Bundestag diskutierte Gesetzentwurf hat viel Gutes, jedoch geht die vorgesehene Umsetzung bis 2028 an der Lebenswirklichkeit der jetzigen Kinder und Jugendlichen vorbei. Damit endlich allen jungen Menschen, unabhängig ob mit oder ohne Behinderung, aus einer Hand geholfen wird, ist mehr Tempo notwendig.“

Impfkommission entscheidet in Bremen über Abweichungen von Impfverordnung

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Die Proteste behinderter Menschen gegen die derzeitige Impfpriorisierung zeigen erste Erfolge in den Ländern. In Bremen wird ab kommende Woche eine Impfkommission beurteilen, ob in Einzelfällen von den Vorgaben der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums abgewichen wird. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Senats für ein Ausführungsgesetz zur Impfverordnung hat die Bürgerschaft am Donnerstag, den 28. Januar, beschlossen. Darauf weist der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein hin.

Rollstuhlbasketball soll im April wieder starten

Webgrafik des Kölner Rollstuhlsport-Vereins
Webgrafik des Kölner Rollstuhlsport-Vereins
Foto: RBC Köln 99ers e.V.

KÖLN (kobinet) Nach Informationen des Rollstuhlbasketball-Clubs RBC Köln 99ers wurde der für Ende Februar vorgesehene Saisonstart der Bundesliga der RBBL2 jetzt auf Mitte April verschoben. Diese Liga wurde ins Leben gerufen, da sich weitere Teams aus unterschiedlichen Gründen aus dem Spielbetrieb für die Saison 2020/2021 verabschiedet haben.

Regelung für Fahrten in Impfzentren in Baden-Württemberg

Flagge Bundesland Baden-Württemberg
Flagge Bundesland Baden-Württemberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

Stuttgart (kobinet) Die Krankenkassen und das Ministerium für Soziales und Integration haben sich in Baden-Württemberg darauf geeinigt, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen, eine Krankenfahrt nutzen können. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, ebenso für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen.

Zeitzeuge Hans-Reiner Bönning berichtet

Hans-Reiner Bönning
Hans-Reiner Bönning
Foto: bifos

Berlin (kobinet) „Hans-Reiner Bönning ist seit seinem 15. Lebensjahr Rollstuhlfahrer. Er engagierte sich in den 1980er Jahren in einer halblegalen Gruppe, war 1989/90 Mitbegründer des Berliner, dann des DDR-Behindertenverbandes sowie über zwei Jahre Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes. Von 1991 bis 1995 wirkte er u.a. als Moderator für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in der Sendung ‚Selbstbestimmt’, danach bis 2012 als Projektentwickler und Projektleiter für mehrere EU-finanzierte Projekte zur Verbreitung des Peer Counseling und zum Selbstbestimmt-Leben Lernen für behinderte Jugendliche. Eine zentrale Botschaft von Bönning ist es, behinderte Menschen zu befähigen aus der Opferrolle herauszutreten.“ So heißt es auf der Internetplattform des Zeitzeugen-Projektes des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) zu Hans-Reiner Bönning.

Podcaste zum Thema Führhund

Logo: PRO RETINA Deutschland
PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tages des Führhundes, der heutige am 29. Januar begangen wird, rückt die PRO RETINA Deutschland die Probleme bei der Ausbildung von Führhunden und beim Zutritt in Geschäften sowie Arztpraxen in den Vordergrund und zeigt, wie sehr Führhunde zu einem selbstbestimmten Leben beitragen können.