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Zeitzeuge Peter Brass berichtet

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Foto: bifos

Berlin (kobinet) Peter Brass ist blind und arbeitet als Lehrer in Berlin. Er engagiert sich seit 30 Jahren in der verbandspolitischen Arbeit für die blinden- und sehbehinderten Selbsthilfe in Deutschland. Ein USA-Studienaufenthalt während seines Studiums hat ihm eine andere Kommunikationskultur zwischen blinden und sehenden Menschen eröffnet. Peter Brass spricht im fast 150minütigen Zeitzeugeninterview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) über seine Erfahrungen.

Veranstaltung: Menschen mit Behinderung in der Pandemie

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Menschen mit Behinderung in der Pandemie“ lautet der Titel eines Online-Fachgesprächs, das von der Grünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus am 17. Februar von 18:00 bis 19:30 Uhr durchgeführt wird. Als Untertitel des Fachgesprächs mit Corinna Rüffer, Catherina Pieroth, Raul Krauthausen und Fatoş Topaç wurde gewählt: „Eine Behinderung namens Corona – Vom Lockdown zur Impfung und zurück?“

Warum verdienen Menschen in Behindertenwerkstätten so wenig?

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Warum verdienen Menschen in Behindertenwerkstätten so wenig? Dieser Frage geht die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einem anderhalbminütigen Video nach. Sie fordert, dass behinderte Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten einen würdigen Lohn bekommen müssen.

Buchtipp: Bösewicht, Sorgenkind, Alltagsheld

Cover des Buches Bösewicht, Sorgenkind, Alltagsheld von Udo Sierck
Cover des Buches Bösewicht, Sorgenkind, Alltagsheld von Udo Sierck
Foto: BELTZ JUVENTA

Hamburg (kobinet) Der Hamburger Autor Udo Sierck hat ein neues Buch mit dem Titel „Bösewicht, Sorgenkind, Alltagsheld“ veröffentlicht, in dem er sich mit 120 Jahre Behindertenbilder in der Kinder- und Jugendliteratur beschäftigt. Es ist bei Beltz, Weinheim/Basel 2021 erschienen umfasst zahlreiche farbige Abbildungen, kostet 16,95 Euro und ist auch als PDF erhältlich.

Notfall beim Notruf: Gehörlose fordern gleichwertigen Zugang zu Notdiensten

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Anlässlich des gestrigen Europäischen Tages des Notrufs 112 beklagt der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) den Notfall beim Notruf. Der Verband fordert, dass gehörlose Menschen endlich einen gleichwertigen Zugang zu Notdiensten wie Hörende bekommen müssen und informiert über den aktuellen Stand in Sachen barrierefreier Notruf in Deutschland.

European Accessibility Act: Wirklich ein gutes Barrierefreiheitsgesetz?

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die europäische Richtlinie über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen – im englischen „European Accessibility Act (im Folgenden EAA genannt) – trat am 27. Juni 2019 in Kraft und muss von den EU-Mitgliedsstaaten bis zum 28. Juni 2022 in nationale Regelungen umgesetzt werden. Aber was steckt eigentlich für Barrierefreiheit drin im EAA und welche Regeln gibt es, um Barrierefreiheit auch konsequent umzusetzen? Dieser Frage geht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die sich auf europäischer Ebene für den EAA stark gemacht hat, in einem ersten Beitrag zur EAA-Umsetzung in Deutschland für die kobinet-nachrichten nach.

Teilhabeampel in politischen Gremien und Parteien etablieren

Ampel zeigt freie Fahrt
Freie Fahrt
Foto: H.Smikac

Hannover (kobinet) Selbst Aktiv und der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) haben im Hinblick auf die geringe Beteiligung und Selbstvertretung behinderter Menschen in Parteien und Parlamenten vorgeschlagen, eine Teilhabeampel für politische Gremien und Parteien einzuführen. Dies teilte Karl Finke, Bundesvorsitzender von Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD – und Vorstandsmitglied des BSK den kobinet-nachrichten mit.

Übertragungen von Debatten im Bundestag werden barrierefreier

Porträt Dr. Matthias Bartke
Dr. Matthias Bartke
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet) Die Übertragung der Bundestagsdebatten wird barrierefreier. Künftig werden sämtliche Debatten des Deutschen Bundestags live untertitelt. Überdies werden die Kernzeitdebatten des Bundestages Donnerstag- und Freitagsvormittag in die Deutsche Gebärdensprache verdolmetscht. Dies teilte der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, Dr. Matthias Bartke von der SPD, mit und freut sich, dass es endlich eine bessere politische Teilhabe für gehörlose Menschen gibt.

Barrierefreie Fernbusse: Das dürfte doch nicht so schwer sein

Fernbus mit Lift
Fernbus mit Lift
Foto: privat

München (kobinet) Werner Josef Tandler hat sich an die kobinet-nachrichten gewandt und sein Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, warum es so schwer zu sein scheint, barrierefreie Fernbusse einzusetzen. „Das dürfte doch nicht so schwer sein“, kommentiert der ehemalige Fernlinienbusfahrer ein Bild von einem barrierefreien Fernbus, das er den kobinet-nachrichten zugesandt hat.

Schutz vulnerabler Gruppen statt Blame Games

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Anlässlich der gestrigen Impfdebatte im Plenum des Europaparlaments hat die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen als Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und der interparlamentarischen Gruppe für Menschen mit Behinderung statt politischer Blame Games (Spiele der gegenseitigen Beschuldigung) den Schutz von vulnerablen Gruppen durch eine schnelle Impfung gefordert. Sie wies dabei besonders auf die aktuelle Verzweiflung von gefährdeten Menschen mit Behinderung hin.

Rezension: Kein Örtchen. Nirgends

Andreas Reigbert mit E-Rolli auf Rampe beim Einstieg ins Auto
Andreas Reigbert mit E-Rolli auf Rampe zum Auto
Foto: privat

Barkteheide (kobinet) Das Mitglied des Fachteams Mobilität des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), Andreas Reigbert, hat sich intensiv mit dem Thema barrierefreier Toiletten beschäftigt und den kobinet-nachrichten seine Rezension des Buches „Kein Örtchen. Nirgends.“ von Claudia Hontschik und Bernd Hontschik zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Daraus wird klar, wir brauchen endlich ein gutes Barrierefreiheitsrecht – auch und gerade für Toiletten.

Wie weiter mit der Unabhängigen Patientenberatung?

Bundestag Besprechungsraum
Bundestag Besprechungsraum
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Diskussion über die zukünftige Ausgestaltung der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) hat nach einiger Kritik nun auch den Deutschen Bundestag erreicht. Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich gestern in einem Fachgespräch mit einer möglichen Reform der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) befasst.

Bildungsbericht 2020: Schulische Inklusion mangelhaft

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Nun ist es nach Ansicht des Sozialverband Deutschland (SoVD) amtlich. Der Bildungsbericht 2020 der Bundesregierung belege schwarz auf weiß: Die schulische Inklusion kommt in Deutschland nicht entschlossen voran. Fast 12 Jahre nach Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention werden noch immer deutlich über 300.000 Kinder an Förderschulen unterrichtet. Ihre Zahl ist in den letzten Jahren kaum gesunken. Zudem bleiben die Unterschiede zwischen den Bundesländern weiterhin groß, kritisiert der SoVD.

Lockdown bleibt

Kanzleramt
Kanzleramt
Foto: Irina Tsicher

Berlin (kobinet) Der Lockdown in Deutschland wird bis zum 7. März verlängert. Das beschlossen heute Bund und Länder auf ihrer Videokonferenz im Kanzleramt. Kitas, Schulen und Friseure können früher öffnen. Als Richtmarke für weitere Lockerungen wurden auf dem Corona-Gipfel statt 50 nun 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen genannt. Ab 1. März können bereits Friseure wieder öffnen. Die Bundesländer entscheiden in ihrer Verantwortung über Schulen und Kindertagesstätten.

Aus Mitsprache muss gelebte Mitbestimmung werden

Stefan Göthling
Stefan Göthling
Foto: Mensch zuerst

Kassel (kobinet) „Aus Mitsprache muss Mitbestimmung werden. Und diese muss auch gelebt werden“, so bringt der Geschäftsführer von Mensch zuerst, dem Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten sein Ziel auf den Punkt. Nachdem der Selbstvertretungsverein am 3. Februar sein 20jähriges Jubliläum hatte, sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Stefan Göthling darüber, was sich in den letzten 20 Jahren getan hat und was es noch für die Selbstbestimmung von Menschen mit Lernschwierigkeiten zu tun gibt.

Nachgefragt bei Budgetnutzer*innen: Was wichtig für gute Zielvereinbarungen ist

Symbol Fragezeichen
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Foto: ht

Kassel (kobinet) Derzeit wird beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) geprüft, ob generelle Modifikationen an der Verwaltungspraxis zum persönlichen Budget erforderlich sind. Ziel sei eine landesweit einheitliche Leistungsgewährung auch in diesem Teilbereich der Eingliederungshilfe. Das erfuhren die kobinet-nachrichten nach einem Bericht über Probleme beim Abschluss guter Zielvereinbarungen von der Pressestelle des LWV. Die kobinet-nachrichten haben nun Interviews mit Nutzer*innen Persönlicher Budgets geführt und nachgefragt, was für sie wichtig ist, um ihr Persönliches Budget entsprechend organisieren zu können.

Behinderte Menschen bei Corona-Maßnahmen mitdenken

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern Nachbesserungen bei der neuen Impfverordnung. Menschen mit Behinderungen müssten bei Corona-Maßnahmen umfassend mitgedacht werden, fordert der Zusammenschluss der Fachverbände.

Frauen mit Behinderung – die Macht, die die Welt besser macht

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) „Frauen mit Behinderung – die Macht, die die Welt besser macht“, so titelt Franz-Josef Hanke seinen Kommentar, in dem er auf vier behinderte Frauen eingeht, die Geschichte gemacht und diese verändert haben. Die 22jährige Lyrikerin Amanda Gorman ist seiner Meinung nach das letzte Beispiel einer langen Reihe solcher Frauen.

10. Februar: Tag der Kinderhospizarbeit

Jürgen Dusel vor dem grün erleuchteten Kleisthuas
Jürgen Dusel / Behindertenbeauftragter der Bundesregierung vor dem grün beleuchteten Kleisthaus am Tag der Kinderhospizarbeit am 09.02.2021 in Berlin.
Foto: Behindertenbeauftragter / Henning Schacht

Berlin (kobinet) „Lasst uns Deutschland grün erleuchten“, so lautet der Aufruf des Deutschen Kinderhospizvereins, dem auch Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, gerne folgt. So wird heute am 10. Februar das Kleisthaus, der Dienstsitz des Beauftragten, anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit ebenfalls grün angestrahlt.

Wesentlich mehr schwerbehinderte Arbeitslose

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Foto: ht

Nürnberg (kobinet) 180.047 schwerbehinderte Arbeitslose wurden Ende Januar 2021 von der Bundesagentur gemeldet. Das ist der höchste Wert seit 5 Jahren und ein massiver Anstieg gegenüber den Dezemberzahlen.

Wer wann geimpft werden soll

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Behinderte Menschen, die im Falle einer Corona-Infektion einem erhöhtem Risiko ausgesetzt sind und bisher gegenüber denjenigen benachteiligt wurden, die in Einrichtungen leben, haben in den letzten Wochen mühsam und verstärkt auf ihre Situation und Benachteiligung bei der Impfpriorisierung aufmerksam gemacht. Nun gelten neue Regeln. tageschau.de versucht Licht ins Dunkel der zum Teil komplizierten Regelungen zu bringen und zeigt auf, wer nun wann geimpft werden soll.

Antworten aus dem Bundestag zum Barrierefreiheitsgesetz

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Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Mit einem Appell für das Eintreten für ein gutes Barrierefreiheitsgesetz hat sich die LIGA Selbstvertretung nach dem Ende der Winter-Parlamentspause an eine Reihe von Bundestagsabgeordneten gewandt. Auf der Kampagnenseite zum Barrierefreiheitsgesetz wurden nun einige Antworten von Abgeordneten dokumentiert.

Barrierefreie Infos zur Corona-Impfung

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Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) Wie wirkt die Corona-Impfung, wann kann ich mich impfen lassen und an wen muss ich mich wenden? Beim Thema Corona-Impfung tun sich viele Fragen, Ängste und Unsicherheiten auf. Auf der Corona-Infoseite der Aktion Mensch sind daher nun Links zu barrierefreien Informations-Angeboten rund um das Thema Impfung zu finden.

Online-Kongress zur Inklusion durch Arbeit

Plakat zum Online-Kongress
Plakat zum Online-Kongress
Foto: bag-if

Hannover (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) lädt zum Online-Kongress „Inklusion durch Arbeit. MehrWert für Alle“ am 24. und 25. Februar ein. „Inklusion am Arbeitsplatz. Wie funktioniert das in der Praxis? Kommt ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem Inklusionsunternehmen für mich in Frage? Wie gründe ich ein Inklusionsunternehmen oder eine Inklusionsabteilung? Wie kann ich noch heute in meinem Unternehmen / in meinem sozialen Umfeld Barrieren abbauen?“ Antworten auf diese und viele andere Fragen soll es beim Kongress geben, an dem eine kostenfreie Teilnahme möglich ist.

LIGA Selbstvertretung Sachsen mit Schwung ins neue Jahr

Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Foto: privat

Grimma (kobinet) Mit einem neuen Sprecher*innenrat und Schwung ist die LIGA Selbstvertretung Sachsen ins neue Jahr gestartet. Gestern, am 8. Februar, fand die nachgeholte Plenumssitzung von 2020 des Selbstvertretungsbündnisses mit der Wahl eines neuen Sprecher*innenrates statt. Natürlich online, wie Jens Merkel aus Grimma berichtet.

Gläserne Decke durchbrechen

Karl Finke
Karl Finke
Foto: Irina Tischer

Hannover (kobinet) Im Vorfeld der bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen setzen sich die AG Selbst Aktiv der SPD und der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) mit Nachdruck für die Selbstvertretung behinderter Menschen in Parteien und Parlamenten ein. „Selbstvertretung, Selbstbestimmung und Autonomie behinderter Menschen, als Leitlinie des politischen Handelns, muss von der Ebene der Sonntagsreden weg nun konkret umgesetzt werden“, fordert Karl Finke, Sprecher von Selbst Aktiv. Die gläserne Decke, die behinderte Menschen häufig von Führungsfunktionen abhält, müsse zugunsten behinderter Menschen verschoben werden.

Wie kann man sich gegen Ungerechtigkeiten wehren?

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Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) „Wie Sie sich gegen Ungerechtigkeiten wehren können“, so lautet der Titel einer Information des Familienratgebers der Aktion Mensch. „Es gibt Situationen, da hat man das Gefühl: Das ist nicht in Ordnung oder ungerecht, was mir gerade passiert. Zum Beispiel, weil Sie keine Hilfsmittel bekommen. Oder weil Mitarbeiter*innen von Behörden Sie schlecht behandeln. Oder jemand behandelt Sie schlecht, zum Beispiel am Arbeitsplatz. Gegen solche Ungerechtigkeiten können Sie sich wehren. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einige davon stellen wir hier vor“, heißt es auf der Internetseite des Familienratgebers.

Bluttest auf Trisomien: Hohe Fehlerquote, schwammige Indikation

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Köln (kobinet) Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert den Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Josef Hecken, in einem Offenen Brief auf, den Beschluss über die Kassenzulassung des ersten vorgeburtlichen Bluttests auf eine Behinderung zurückzustellen. Der vorgeburtliche Bluttest auf Trisomien (NIPT) produziere hohe Raten falsch-positiver Ergebnisse. Er würde deshalb die Schwangerschaftsvorsorge nicht verbessern, sondern im Gegenteil bei Schwangeren große Beunruhigung hervorrufen, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins mittendrin heißt.

All Inclusive Podcast mit Jens Spahn

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Von der Kindererziehung ohne Geschlechter-Klischees bis hin zur Vielfalt in Politik und Medienlandschaft – im Akiton Mensch Podcast „All Inclusive“ mit Moderatorin Ninia LaGrande dreht sich alles um Inklusion und Chancengleichheit. Die Themen sind dabei genauso vielfältig wie ihre Gäste: Comedian Tan Caglar, Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes, Aktivist Raul Krauthausen und viele mehr, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch. Im aktuellen Podcast spricht Ninia LaGrande mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Corona-Schnee-Lockdown

Verschneite Straße in Kassel
Verschneite Straßen in Kassel
Foto: omp

Kassel (kobinet) „Schlimmer geht immer“, das dürften heute der Wahlspruch vieler behinderter Menschen in Deutschland sein. Denn zum Corona-Lockdown ist nun auch in weiten Teilen Deutschlands noch erheblicher Schneefall hinzugekommen. In Städten wie Kassel ist heute alles dicht, keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren und wer einen Rollstuhl oder Rollator nutzt, braucht erst gar nicht vor der Tür.

Momentaufnahme 201

Drei verschneite Bänke mit Blick auf Wald
Märkische Schweiz
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt. (Kurt Tucholsky)

Ihr Mann bezeichnet sie als Greenkeeperin

Portraitfoto Susanne Müller - aufgenommen im Auto
Porträtfoto Susanne Müller
Foto: Privat

Mainz (kobinet) Susanne Müller, 68 Jahre, Vorsitzende des Kuratoriums der Aktion Mensch

Sie versteht nicht, warum es in Deutschland so schwer ist, Barrierefreiheit zu schaffen.

Abschlussfilm der Meldestelle für barrierefreie Fernlinienbusse

Logo des BSK
Logo des BSK
Foto: BSK

Krautheim (kobinet) Das von Aktion Mensch geförderte Projekt der Meldestelle für barrierefreie Fernlinienbusse endete zum 31.12.2020. Zum Abschluss hat die Meldestelle nun einen Film veröffentlicht, der einen Rückblick über die letzten Jahre der Arbeit der Meldestelle und den aktuellen Stand der Barrierefreiheit in den Fernlinienbussen aufzeigt. Für den Film wurden u.a. Politiker, Mobilitäts-Scouts, Fernlinienbus-Betreiber und Mitarbeiter der Meldestelle interviewt, heißt es in der Ankündigung des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderte (BSK)

Zeitzeugin Dagmar Borowsky berichtet

Porträt von Dagmar Borowsky
Dagmar Borowsky
Foto: bifos

Berlin (kobinet) Dagmar Borowsky hat vor ihrem Eintritt ins Rentenalter als Lehrerin und Atemtherapeutin gearbeitet. Die Künstlerin wurde 1947 in Berlin geboren. Seit ihrer Kindheit hat sie eine Sehbehinderung (Retinitis Pigmentosa). Dagmar Borowsky spricht im Zeitzeugeninterview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) über ihr Leben.

Online-Veranstaltung: Arbeit für Alle?! Wege auf den inklusiven Arbeitsmarkt

Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Unter dem Motto „Arbeit für Alle?! Wege auf den inklusiven Arbeitsmarkt“ bietet das Stuttgarter Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) am 17. Februar von 9:30 bis 13:30 Uhr ein Online-Fachgespräch via Zoom an. Schwerpunktthemen der Veranstaltung sind das „Budget für Arbeit“ – „Arbeit Inklusiv“. Es sollen gangbare Wege aufgezeigt werden, neue Ideen gesucht, Anstöße gesetzt sowie gelungene Beispiele aus der Praxis vorgestellt werden, heißt es in der Ankündigung.

Gesetzentwurf und Stellungnahmen zum Teilhabestärkungsgesetz

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Foto: privat

Berlin (kobinet) Nachdem das Bundeskabinett am 3. Februar den Gesetzentwurf für ein Teilhabestärkungsgesetz beschlossen und für die weitere Beratung im Bundestag und Bundesrat auf den Weg gebracht hat, wurde nun der Text des Gesetzentwurfs und die Stellungnahmen der Verbände zum Referentenentwurf auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht.

Antworten auf behindertenpolitische Fragen zur Kasseler Kommunalwahl

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Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Für behinderte Menschen spielen kommunalpolitische Entscheidungen eine wichtige Rolle. Denn hier wird viel entschieden, was vor der eigenen Haustür passiert und damit auch inwieweit Inklusion und eine gleichberechtigte Teilhabe möglich wird und ob Barrieren abgebaut werden. Dies hat den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) und den Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) im Vorfeld der Kommunalwahl am 14. März veranlasst, gemeinsam nachzufragen, was die einzelnen Parteien bzw. Wählergruppen zukünftig in Sachen Behindertenpolitik in Kassel bewegen und vorantreiben wollen.

Wer mehr barrierefreie Wohnungen will, darf gesetzliche Standards nicht senken

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Berlin/Düsseldorf (kobinet) Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte kritisiert das Vorhaben der Landesregierung von Nordrhein-Westfalens, die Standards für barrierefreies Bauen zu senken. Wer mehr barrierefreie Wohnungen wolle, dürfe gesetzliche Standards nicht senken, heißt es dazu in einer Presseinformation der Monitoring-Stelle im Vorfeld einer heute stattfindenden Anhörung im Landtag von Nordrhein-Westfalen.