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LIGA Selbstvertretung Sachsen mit Schwung ins neue Jahr

Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Foto: privat

Grimma (kobinet) Mit einem neuen Sprecher*innenrat und Schwung ist die LIGA Selbstvertretung Sachsen ins neue Jahr gestartet. Gestern, am 8. Februar, fand die nachgeholte Plenumssitzung von 2020 des Selbstvertretungsbündnisses mit der Wahl eines neuen Sprecher*innenrates statt. Natürlich online, wie Jens Merkel aus Grimma berichtet.

Gläserne Decke durchbrechen

Karl Finke
Karl Finke
Foto: Irina Tischer

Hannover (kobinet) Im Vorfeld der bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen setzen sich die AG Selbst Aktiv der SPD und der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) mit Nachdruck für die Selbstvertretung behinderter Menschen in Parteien und Parlamenten ein. „Selbstvertretung, Selbstbestimmung und Autonomie behinderter Menschen, als Leitlinie des politischen Handelns, muss von der Ebene der Sonntagsreden weg nun konkret umgesetzt werden“, fordert Karl Finke, Sprecher von Selbst Aktiv. Die gläserne Decke, die behinderte Menschen häufig von Führungsfunktionen abhält, müsse zugunsten behinderter Menschen verschoben werden.

Wie kann man sich gegen Ungerechtigkeiten wehren?

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) „Wie Sie sich gegen Ungerechtigkeiten wehren können“, so lautet der Titel einer Information des Familienratgebers der Aktion Mensch. „Es gibt Situationen, da hat man das Gefühl: Das ist nicht in Ordnung oder ungerecht, was mir gerade passiert. Zum Beispiel, weil Sie keine Hilfsmittel bekommen. Oder weil Mitarbeiter*innen von Behörden Sie schlecht behandeln. Oder jemand behandelt Sie schlecht, zum Beispiel am Arbeitsplatz. Gegen solche Ungerechtigkeiten können Sie sich wehren. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einige davon stellen wir hier vor“, heißt es auf der Internetseite des Familienratgebers.

Bluttest auf Trisomien: Hohe Fehlerquote, schwammige Indikation

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Köln (kobinet) Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert den Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Josef Hecken, in einem Offenen Brief auf, den Beschluss über die Kassenzulassung des ersten vorgeburtlichen Bluttests auf eine Behinderung zurückzustellen. Der vorgeburtliche Bluttest auf Trisomien (NIPT) produziere hohe Raten falsch-positiver Ergebnisse. Er würde deshalb die Schwangerschaftsvorsorge nicht verbessern, sondern im Gegenteil bei Schwangeren große Beunruhigung hervorrufen, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins mittendrin heißt.

All Inclusive Podcast mit Jens Spahn

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Von der Kindererziehung ohne Geschlechter-Klischees bis hin zur Vielfalt in Politik und Medienlandschaft – im Akiton Mensch Podcast „All Inclusive“ mit Moderatorin Ninia LaGrande dreht sich alles um Inklusion und Chancengleichheit. Die Themen sind dabei genauso vielfältig wie ihre Gäste: Comedian Tan Caglar, Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes, Aktivist Raul Krauthausen und viele mehr, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch. Im aktuellen Podcast spricht Ninia LaGrande mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Corona-Schnee-Lockdown

Verschneite Straße in Kassel
Verschneite Straßen in Kassel
Foto: omp

Kassel (kobinet) „Schlimmer geht immer“, das dürften heute der Wahlspruch vieler behinderter Menschen in Deutschland sein. Denn zum Corona-Lockdown ist nun auch in weiten Teilen Deutschlands noch erheblicher Schneefall hinzugekommen. In Städten wie Kassel ist heute alles dicht, keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren und wer einen Rollstuhl oder Rollator nutzt, braucht erst gar nicht vor der Tür.

Momentaufnahme 201

Drei verschneite Bänke mit Blick auf Wald
Märkische Schweiz
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt. (Kurt Tucholsky)

Ihr Mann bezeichnet sie als Greenkeeperin

Portraitfoto Susanne Müller - aufgenommen im Auto
Porträtfoto Susanne Müller
Foto: Privat

Mainz (kobinet) Susanne Müller, 68 Jahre, Vorsitzende des Kuratoriums der Aktion Mensch

Sie versteht nicht, warum es in Deutschland so schwer ist, Barrierefreiheit zu schaffen.

Abschlussfilm der Meldestelle für barrierefreie Fernlinienbusse

Logo des BSK
Logo des BSK
Foto: BSK

Krautheim (kobinet) Das von Aktion Mensch geförderte Projekt der Meldestelle für barrierefreie Fernlinienbusse endete zum 31.12.2020. Zum Abschluss hat die Meldestelle nun einen Film veröffentlicht, der einen Rückblick über die letzten Jahre der Arbeit der Meldestelle und den aktuellen Stand der Barrierefreiheit in den Fernlinienbussen aufzeigt. Für den Film wurden u.a. Politiker, Mobilitäts-Scouts, Fernlinienbus-Betreiber und Mitarbeiter der Meldestelle interviewt, heißt es in der Ankündigung des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderte (BSK)

Zeitzeugin Dagmar Borowsky berichtet

Porträt von Dagmar Borowsky
Dagmar Borowsky
Foto: bifos

Berlin (kobinet) Dagmar Borowsky hat vor ihrem Eintritt ins Rentenalter als Lehrerin und Atemtherapeutin gearbeitet. Die Künstlerin wurde 1947 in Berlin geboren. Seit ihrer Kindheit hat sie eine Sehbehinderung (Retinitis Pigmentosa). Dagmar Borowsky spricht im Zeitzeugeninterview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) über ihr Leben.

Online-Veranstaltung: Arbeit für Alle?! Wege auf den inklusiven Arbeitsmarkt

Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Unter dem Motto „Arbeit für Alle?! Wege auf den inklusiven Arbeitsmarkt“ bietet das Stuttgarter Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) am 17. Februar von 9:30 bis 13:30 Uhr ein Online-Fachgespräch via Zoom an. Schwerpunktthemen der Veranstaltung sind das „Budget für Arbeit“ – „Arbeit Inklusiv“. Es sollen gangbare Wege aufgezeigt werden, neue Ideen gesucht, Anstöße gesetzt sowie gelungene Beispiele aus der Praxis vorgestellt werden, heißt es in der Ankündigung.

Gesetzentwurf und Stellungnahmen zum Teilhabestärkungsgesetz

3 Paragraf Zeichen
Paragraphenzeichen
Foto: privat

Berlin (kobinet) Nachdem das Bundeskabinett am 3. Februar den Gesetzentwurf für ein Teilhabestärkungsgesetz beschlossen und für die weitere Beratung im Bundestag und Bundesrat auf den Weg gebracht hat, wurde nun der Text des Gesetzentwurfs und die Stellungnahmen der Verbände zum Referentenentwurf auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht.

Antworten auf behindertenpolitische Fragen zur Kasseler Kommunalwahl

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Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Für behinderte Menschen spielen kommunalpolitische Entscheidungen eine wichtige Rolle. Denn hier wird viel entschieden, was vor der eigenen Haustür passiert und damit auch inwieweit Inklusion und eine gleichberechtigte Teilhabe möglich wird und ob Barrieren abgebaut werden. Dies hat den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) und den Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) im Vorfeld der Kommunalwahl am 14. März veranlasst, gemeinsam nachzufragen, was die einzelnen Parteien bzw. Wählergruppen zukünftig in Sachen Behindertenpolitik in Kassel bewegen und vorantreiben wollen.

Wer mehr barrierefreie Wohnungen will, darf gesetzliche Standards nicht senken

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Foto: ht

Berlin/Düsseldorf (kobinet) Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte kritisiert das Vorhaben der Landesregierung von Nordrhein-Westfalens, die Standards für barrierefreies Bauen zu senken. Wer mehr barrierefreie Wohnungen wolle, dürfe gesetzliche Standards nicht senken, heißt es dazu in einer Presseinformation der Monitoring-Stelle im Vorfeld einer heute stattfindenden Anhörung im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Großes Interesse an 3. Online-Inklusionskongress

Porträt von Bettina Krück
Bild von Bettina Krück
Foto: privat

Kehl (kobinet) Bereits 6.000 Menschen haben sich nach Informationen von Bettina Krück für den vom 12. bis 18. März stattfindenden 3. Online-Inklusionskongress angemeldet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Initiatorin des Online-Kongresses darüber, was die Teilnehmer*innen erwartet und was die Ziele des Kongresses sind.

Fragensammlung zu gelingender Partizipation

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Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) und das Institut Mensch Ethik Wissenschaft (IMEW) haben in einem Projekt, das 2016 begonnen hat, eine Fragensammlung zu gelingender Partizipation erarbeitet. Diese Fragensammlung ist Online verfügbar.

Corona-Impfstoff gerecht verteilen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) 18 Pilotländer sollen im Februar über COVAX mit Impfstoff gegen Corona versorgt werden. Darunter die afrikanischen Staaten Tunesien, Mali und Ruanda. „Wir freuen uns, dass die Impfungen nun in einigen Entwicklungs- und Schwellenländern beginnen können. Damit jedoch möglichst schnell möglichst viele Menschen geimpft werden können, müssen die Maßnahmen beschleunigt werden“, erklärte heute Christoph Waffenschmidt von World Vision Deutschland.

Protesttag: Deine Stimme für Inklusion – Mach mit!

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Der mittlerweile schon traditionelle Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit Aktionen rund um den 5. Mai rückt langsam näher. Die Aktion Mensch hat hierfür schon einige Vorbereitungen getroffen. Ein Motto wurde bereits gefunden, Förderanträge für Aktionen können bereits bestellt und Materialien bestellt werden. Die Aktion Mensch stellt den diesjährigen Protesttag: unter das zum Superwahljahr 2021 passende Motto „Deine Stimme für Inklusion – Mach mit!“ Aktuelle Theman gibt es dieses Jahr genügend, wie der Einsatz für ein gutes Barrierefreiheitsrecht, das Teilhabestärkungsgesetz, das in den Bundestag vom Kabinett eingebracht wurde und natürlich auch die Erfahrungen mit der Corona-Pandemie.

Werkstättensystem ist eine inklusionswidrige Subkultur

Porträt: Ulrich Scheibner
Ulrich Scheibner
Foto: Gabriele Scheibner

Winsen a. d. Aller (kobinet) Ulrich Scheibner von der Virtuellen Denkwerkstatt (VDW) ist es wichtig, dass das System der Werkstätten für behinderte Menschen im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention und des Inklusionsauftrags kritisch betrachtet und verändert wird. Vonseiten der Europäischen Union wird derzeit ebenfalls das deutsche Werkstättensystem in einem aktuellen Bericht kritisiert. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Ulrich Scheibner folgendes Interview, in dem es u.a. auch um die nötigen Veränderungen zur Beschäftigung behinderter Menschen im Lichte der europäischen Entwicklungen geht.

Teilhabestärkungsgesetz: nachgefragt vom MDR Kultur

Foto zeigt Martina Puschke
Martina Puschke
Foto: Weibernetz e.V.

Kassel (kobinet) Das Teilhabestärkungsgesetz war heute morgen Thema in der Radiosendung MDR Kultur am Morgen. Im Fokus stand die Frage: Reichen die Gewaltschutzmaßnahmen, die Leistungserbringer*innen künftig treffen sollen, aus? Als Gesprächspartnerin war Martina Puschke von der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz per Telefon zugeschaltet.

Wahlprüfsteine zur Inklusion in Baden-Württemberg

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Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Stuttgart (kobinet) Am 14. März ist in Baden-Württemberg Landtagswahl. Deshalb hat die Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg Gemeinsam leben – gemeinsam lernen Wahlprüfsteine zur Inklusion entwickelt und diese auf ihrer Internetseite eingestellt.

2,2 Millionen gemeldete Arbeitsunfälle im Jahr 2019

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info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion geht u.a. hervor, dass im Jahr 2019 bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGVU) und den Berufsgenossenschaften rund 1,2 Millionen nicht meldepflichtige Arbeitsunfälle und rund eine Million meldepflichtige Unfälle gemeldet wurden.

Kampf gegen Corona

Foto: Straße, wo für Masken geworben  wird
Straßenszene in Afrika
Foto: ZDFheute

Berlin (kobinet) Portugal ist derzeit das am schlimmsten von Corona betroffene Land in der Europäischen Union. Ein Flugzeug der Bundeswehr soll helfen: an Bord Sanitätskräfte und medizinische Ausrüstung, berichtet heute das Zweite Deutsche Fernsehen. Während sich Deutsche über Lieferprobleme beim Impfstoff beklagen, sind nach Angaben des Senders große Teile der Welt noch weit davon entfernt, dass ihre Impfkampagnen überhaupt anlaufen können. In Afrika wurden bisher wenig mehr als 20 000 Menschen geimpft.

Entwurf für Teilhabestärkungsgesetz heute vom Bundeskabinett beschlossen

Hubertus Heil Porträt
Porträtfoto Hubertus Heil
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett hat heute das Teilhabestärkungsgesetz beschlossen, um Menschen mit Behinderungen neue Möglichkeiten im Alltag zu geben, heißt es in einer Presseinformation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. In ersten Reaktionen wird das Für und Wider einer Reihe von vorgeschlagenen Regelungen deutlich.

Mensch zuerst feiert heute seinen 20. Geburtstag

Zahl 20
Zahl 20
Foto: ht

Kassel (kobinet) Coronabedingt können die Aktiven von Mensch zuerst, dem bundesweiten Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, heute die Korken zwar nicht knallen lassen, das wird aber bestimmt nachgeholt. Denn heute wird Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland 20 Jahre alt und kann diesen Geburtstag mit gebührendem stolz feiern. Heute vor 20 Jahre wurde der Verein Mensch zuerst gegründet, ein Ergebnis eines Projektes mit dem Titel „Wir vertreten uns selbst“, das damals vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurde.

Behindertenpolitische Sprecher*innen müssen sich bei Impfstrategie einmischen

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Die behindertenpolitischen Sprecher*innen der Bundestagsfraktionen müssen dafür sorgen, dass bei der anstehenden Novellierung der Impfverordnung behinderte Menschen außerhalb von Einrichtungen genauso berücksichtigt werden wie Heimbewohner*innen. Dies fordert die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, Dr. Sigrid Arnade, die sich mit einem entsprechenden Schreiben an die behindertenpolitischen Sprecher*innen der Bundestagsfraktionen gewandt hat.

Hört auf mit den gegenseitigen Anfeindungen

Bild von Leonie B.
Bild von Leonie B.
Foto: privat

Berlin (kobinet) Thomas Künneke von den Kellerkindern hat den kobinet-nachrichten einen Bericht, ja einen Appell zum friedlichen Miteinander in Coronazeiten und Maskenpflicht von Leonie B. geschickt. Die beeindruckenden und mahnenden Worte der Frau, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann und deshalb vielen Anfeindungen ausgesetzt ist, sollen uns aufrütteln: „Hört auf mit den gegenseitigen Anfeindungen!“

Beauftragte sieht Verbesserungsbedarf bei Landesbauordnung

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Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) Am 5. Februar findet im Düsseldorfer Landtag die Anhörung zu den von einem breiten Bündnis von Behindertenorganisationen scharf kritisierten Änderungsvorschlägen der nordrhein-westfälischen Landesbauordnung statt. Im Vorfeld dieser Anhörung hat auch die Landesbehindertenbeauftragte von Nordrhein-Westfalen deutlichen Verbesserungsbedarf der derzeitigen Vorschläge angemehnt.

Erfolgreiche Klage gegen derzeitige Impfpriorisierung

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Frankfurt am Main (kobinet) Aktuell werden nur Menschen gegen Corona geimpft, die als höchste Priorität eingestuft werden. Schwerkranke und behinderte Menschen, die zu Hause statt im Heim unterstützt werden, gehören bisher nicht dazu. Vincent Kast aus Frankfurt, der mit einer Querschnittlähmung zu Hause lebt, hat nun dagegen geklagt und Recht bekommen, wie das ZDF gestern berichtete.

Bundesregierung hat Situation in Werkstätten im Blick

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung beobachtet die Situation in den Werkstätten für behinderte Menschen während der Corona-Pandemie sehr genau und werde, wenn dies nötig sei, weitere Unterstützungsmaßnahmen ergreifen. Das betonte die Bundesregierung einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge in einer Antwort (19/26095) auf eine Kleine Anfrage (19/25746) der FDP-Fraktion.

SoVD warnt: Berufliche Inklusion in Gefahr

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) weist darauf hin, dass die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen neuen Negativrekord erreicht hat und sieht die berufliche Inklusion in Gefahr. Betrachte man die berufliche Inklusion behinderter Menschen als zartes Pflänzchen, welches gepflegt werden muss, so drohe dieses gerade von der Corona-Pandemie zerdrückt zu werden, heißt es in einer Presseinformation des Verbandes. Im Januar waren 180.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Wir müssen draußen bleiben: Präklinische Triage und ihre Folgen

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) Für den Journalisten und Bürgerrechtler Franz-Josef Hanke treten in der aktuellen Corona-Krise alle sozialen Ungerechtigkeiten ganz deutlich ans Tageslicht. Am bedrohlichsten ist seiner Ansicht nach nicht nur für behinderte Menschen die „präklinische Triage“, wie er in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten schreibt.

Mensch zuerst: Keine Gewalt in Wohn-Heimen

Logo: Mensch zuerst
Logo von Mensch zuerst
Foto: Mensch zuerst

Kassel (kobinet) Keine Gewalt in Wohn-Heimen fordert Mensch zuerst, ein Verein von und für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. Die Mitglieder von Mensch zuerst haben von den Ermittlungen im Wittekindshof in Bad Oeynhausen gehört und dazu einen Text auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Dabei betont Mensch zuerst: „Gewalt und Fremd- Bestimmung darf es nirgendwo mehr geben.“

Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien?

Foto Sabine Kumar vor dem Fenster stehend von hinten fotografiert
Foto Sabine Kumar
Foto: Privat

Nieder-Olm (kobinet) Sabine Kumar (Name geändert) ist eine Frau, die sich fragt, warum wir keine Politik finden, die sorgsamer mit Ressourcen umgeht und die meisten Bürger*innen dabei mitgehen können. In einem Porträt wird die 46jährige Frau, die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gesundheitsbereich einer deutschen Universität ist, u.a. mit der Frage „Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien“ von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade vorgestellt.

Teilhabeberatung öffnete Weg zu Online-Bedarfsermittlung

Uwe Frevert
Uwe Frevert
Foto: privat

Kassel (kobinet) In Corona-Zeiten sind behinderte Menschen froh, wenn sie nicht ins Amt müssen, bzw. niemand zusätzliches in ihre Wohnung kommt, um sich nicht zu infizieren. Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung des in Kassel ansässigen Vereins Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) hat heute die Türen dafür geöffnet, dass eine Bedarfsermittlung, die die Kostenträger durchführen, online per Zoom stattfinden konnte. Zur Zufriedenheit aller Beteiligten, wie der Berater der EUTB, Uwe Frevert, den kobinet-nachrichten mitteilte.

Rolle rückwärts bei Barrierefreiheit in Nordrhein-Westfalen?

Wappen Nordrhein-Westphalen
Wappen Nordrhein-Westphalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Während sich behinderte Menschen auf Bundesebene für ein gutes Barrierefreiheitsgesetz einsetzen und auf die entsprechenden Regelungsvorschläge der Bundesregierung warten, bahnt sich in Nordrhein-Westfalen eine Rolle rückwärts in Sachen Barrierefreiheit an. Die geplante Novelle der Landesbauordnung führe nach Ansicht eines Bündnisses von Behindertenverbänden nicht zu den dringend nötigen Verbesserungen für dringend gebrauchte barrierefreie Wohnungen, sondern zur Absenkung der Standards.

Tandem-Beratung Leichte Sprache

Porträt Stefanie Koehler
Frau Prof. Dr. S. Koehler
Foto: Stefanie Koehler

Berlin (kobinet) Ein Interview mit Frau Dr. Koehler.
Sie ist Ansprechpartnerin und Beraterin, Expertin für Leichte Sprache in digitalen Anwendungen.
Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat eine neue Beratungsmöglichkeit zur Leichten Sprache eingerichtet. Dazu antwortet Frau Dr. Koehler auf Fragen der kobinet-nachrichten.

Aktualisierter COVID-19 Impfplan in Österreich veröffentlicht

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Wien / Berlin (kobinet) In Österreich wurde gestern ein aktualisierter Impfplan vorgestellt, in dem behinderte Menschen, die persönliche Assistenz nutzen sowie deren Assistent*innen in Phase 1 B aufgenommen sind. In Deutschland herrscht hier bis auf zaghafte Versuche einzelner Bundesländer immer noch kaum Bewegung.

Nachgefragt beim Landeswohlfahrtsverband Hessen

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Mit der Überschrift „Gute Zielvereinbarungen beim Landeswohlfahrtsverband Hessen Fehlanzeige?“ haben die kobinet-nachrichten am 26. Januar 2021 über Probleme berichtet, die von Nutzer*innen persönlicher Budgets an die Redaktion herangetragen wurden. Mittlerweile haben die kobinet-nachrichten beim Landeswohlfahrtsverband als Kostenträger nachgefragt und ausführliche Antworten auf verschiedene Fragen zu Persönlichen Budgets und Zielvereinbarungen bekommen, die im Folgenden veröffentlicht werden. Mit Stichtag 30.09.2020 unterstützte der LWV Hessen hessenweit 1.761 Leistungsberechtigte in Form eines Persönlichen Budgets, wie aus der Antwort des LWV hervorgeht. .