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LIGA Selbstvertretung Thüringen bietet Stelle als Geschäftsleitung

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LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Die in Erfurt ansässige Liga Selbstvertretung Thüringen sucht bis 31. März 2021 eine gestandene Führungskraft mit fundierten Kenntnissen und Erfahrungen im Verantwortungsbereich der Politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen für seine Geschäftsleitung in Vollzeit.

FFP2-Masken: Menschen mit Erwerbsminderung wurden vergessen

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK hält die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), den Personenkreis für kostenfreie FFP2-Masken auf ALG II-Empfänger zu erweitern, grundsätzlich für richtig, kritisiert jedoch, dass Menschen mit Grundsicherung oder knapp über der Bedarfsgrenze schlichtweg vergessen wurden. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte anlässlich des Referentenentwurfs aus dem BMG gestern in Berlin: „Jüngere Empfänger von Grundsicherung oder Erwerbsminderungsrentner mit kleiner Rente gehen leer aus. Gerade psychische Erkrankungen sind ein häufiger Grund für eine Erwerbsminderung und diese Menschen sind häufig auch jünger als 60 Jahre. Sie wurden im Entwurf einfach vergessen. Hier muss nachgebessert werden.“

Impf-Gipfel im Kanzleramt

Foto zeigt Kanzleramt
Kanzleramt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Auf einem Impf-Gipfel in Berlin wurde heute beraten, wie die deutsche Impfstrategie verbessert werden kann. Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich auf einer Pressekonferenz zuversichtlich, dass bis Ende des Sommers allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann.

Aktion Mensch bietet Fakten-Check zu Vorurteilen zur Inklusion

Logo: Stopp Vorurteile!
Logo: Stopp Vorurteile!
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Inklusion? Na klar! Eigentlich ist sich die große Mehrheit der Deutschen einig: Menschen mit und ohne Behinderung sollten in unserer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. In der Praxis jedoch hält sich so manches Vorurteil hartnäckig. Wir haben die 11 häufigsten Vorurteile über Inklusion einem Fakten-Check unterzogen“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Broschüre zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz in Leichter Sprache

Schild: Halt! Bitte Leichte Sprache
Logo: Halt! bitte leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

Mainz (kobinet) Am 14. März stehen Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie Kommunalwahlen in Hessen an. Damit auch Menschen, die auf eine Leichte Sprache angewiesen sind, verstehen können, wie die Wahl genau funktioniert und was man machen muss, um seine Stimme richtig abzugeben, hat Rheinland-Pfalz nun eine neue Broschüre zur Landtagswahl in Leichter Sprache herausgegeben.

Mit den Ohren lesen – Hörzeitung aus Berlin

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Coronakrise entfernt uns voneinander und verbindet uns doch. Diese Erfahrungen machen viele Menschen in der Pandemie, in der wir alle auf Distanz zueinander gehen müssen und doch mehr als sonst merken, wie sehr wir uns gegenseitig brauchen. Auch die BliTZ – eine professionelle Hörzeitung aus Berlin für Menschen mit einer Sehbehinderung – erfährt in diesen Zeiten so viel Unterstützung wie nie, wie es in einer Pressemitteilung der Initiative heißt.

Petra Wontorra: Für Barrierefreiheit beim Impfen sorgen

Petra Wontorra
Petra Wontorra
Foto: Tom Figiel

Hannover (kobinet) In einer gemeinsamen Stellungnahme hatten die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern ein schlüssiges Konzept zum Schutz von Menschen mit Behinderungen während der Corona-Pandemie gefordert. Dabei ist der niedersächsischen Landesbehindertenbeauftragten Petra Wontorra auch die Barrierefreiheit der Impfzentren und der entsprechenden Abläufe wichtig.

Verfahren zu Einzelfallentscheidungen bei Impfpriorisierung in Rheinland-Pfalz

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Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Bei der Priorisierung innerhalb der COVID-19-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) können derzeit noch nicht alle Krankheitsbilder und Impfindikationen berücksichtigt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, in begrenzten Ausnahmefällen Einzelfallentscheidungen zu ermöglichen, die eine Einstufung in eine der Priorisierungs­gruppen der Corona-Impfverordnung regeln. Hierzu hat Rheinland-Pfalz nun ein Verwaltungsverfahren für Einzelentscheidungen entwickelt.

Momentaufnahme 200

Ein Vogel in gefesselten Händen
Ein Vogel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Nutze die Talente die Du hast! Die Wälder wären still, wenn nur die begabten Vogel sängen. (Henry van Dyke)

VdK fordert mehr Tempo bei der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will die Hilfen für Kinder und Jugendliche inklusiver ausgestalten. Dem Sozialverband VdK geht das jedoch zu langsam. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte anlässlich der ersten Lesung eines entsprechenden Gesetzentwurfs im Bundestag am Freitag in Berlin: „Der heute im Bundestag diskutierte Gesetzentwurf hat viel Gutes, jedoch geht die vorgesehene Umsetzung bis 2028 an der Lebenswirklichkeit der jetzigen Kinder und Jugendlichen vorbei. Damit endlich allen jungen Menschen, unabhängig ob mit oder ohne Behinderung, aus einer Hand geholfen wird, ist mehr Tempo notwendig.“

Impfkommission entscheidet in Bremen über Abweichungen von Impfverordnung

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Die Proteste behinderter Menschen gegen die derzeitige Impfpriorisierung zeigen erste Erfolge in den Ländern. In Bremen wird ab kommende Woche eine Impfkommission beurteilen, ob in Einzelfällen von den Vorgaben der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums abgewichen wird. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Senats für ein Ausführungsgesetz zur Impfverordnung hat die Bürgerschaft am Donnerstag, den 28. Januar, beschlossen. Darauf weist der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein hin.

Rollstuhlbasketball soll im April wieder starten

Webgrafik des Kölner Rollstuhlsport-Vereins
Webgrafik des Kölner Rollstuhlsport-Vereins
Foto: RBC Köln 99ers e.V.

KÖLN (kobinet) Nach Informationen des Rollstuhlbasketball-Clubs RBC Köln 99ers wurde der für Ende Februar vorgesehene Saisonstart der Bundesliga der RBBL2 jetzt auf Mitte April verschoben. Diese Liga wurde ins Leben gerufen, da sich weitere Teams aus unterschiedlichen Gründen aus dem Spielbetrieb für die Saison 2020/2021 verabschiedet haben.

Regelung für Fahrten in Impfzentren in Baden-Württemberg

Flagge Bundesland Baden-Württemberg
Flagge Bundesland Baden-Württemberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

Stuttgart (kobinet) Die Krankenkassen und das Ministerium für Soziales und Integration haben sich in Baden-Württemberg darauf geeinigt, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen, eine Krankenfahrt nutzen können. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, ebenso für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen.

Zeitzeuge Hans-Reiner Bönning berichtet

Hans-Reiner Bönning
Hans-Reiner Bönning
Foto: bifos

Berlin (kobinet) „Hans-Reiner Bönning ist seit seinem 15. Lebensjahr Rollstuhlfahrer. Er engagierte sich in den 1980er Jahren in einer halblegalen Gruppe, war 1989/90 Mitbegründer des Berliner, dann des DDR-Behindertenverbandes sowie über zwei Jahre Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes. Von 1991 bis 1995 wirkte er u.a. als Moderator für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in der Sendung ‚Selbstbestimmt’, danach bis 2012 als Projektentwickler und Projektleiter für mehrere EU-finanzierte Projekte zur Verbreitung des Peer Counseling und zum Selbstbestimmt-Leben Lernen für behinderte Jugendliche. Eine zentrale Botschaft von Bönning ist es, behinderte Menschen zu befähigen aus der Opferrolle herauszutreten.“ So heißt es auf der Internetplattform des Zeitzeugen-Projektes des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) zu Hans-Reiner Bönning.

Podcaste zum Thema Führhund

Logo: PRO RETINA Deutschland
PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tages des Führhundes, der heutige am 29. Januar begangen wird, rückt die PRO RETINA Deutschland die Probleme bei der Ausbildung von Führhunden und beim Zutritt in Geschäften sowie Arztpraxen in den Vordergrund und zeigt, wie sehr Führhunde zu einem selbstbestimmten Leben beitragen können.

Interessante Themen in quer

Logo des Bayerischen Rundfunks
Bayerischer Rundfunk
Foto: BR

Hollenbach (kobinet) Christoph Süß gibt Beiträgen. die von behinderten Menschen berichten, immer wieder Raum in seinem wöchentlichen Magazin quer

Gesellschaftliche Teilhabe ist Menschenrecht

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf die heutige erste Lesung des vom Bundestag zu beratende Gesetzentwurf zum Reformieren des Personenbeförderungsrecht fordert der Sozialverband Deutschland -SoVD die konsequente Umsetzung der Barrierefreiheit für Mobilitätsangebote.

Resolution für Assistenz im Krankenhaus

Transparent: Assistenz im Krankenhaus ist lebenswichtig
Assistenz im Krankenhaus ist über-lebenswichtig
Foto: privat

Berlin (kobinet) Gemeinsam mit anderen Betroffenenorganisationen hat sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) an das Bundesgesundheitsministerium der Forderung für eine Neufassung des „Gesetzes zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus von 2009 gewandt: Nicht nur Menschen mit Behinderung im Arbeitgeber*innen-Modell sollen die Begleitung ihrer Assistenzkräfte im Krankenhaus bezahlt bekommen, so wie es im Gesetz steht, sondern auch Menschen mit Behinderung, die ihre Assistenzleistungen über einen Pflege- oder Assistenzdienst erhalten.

Menschenrechtsverletzungen in (Pflege-)Einrichtungen

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) In der Anhörung zweier Ausschüsse des Europaparlaments, die die grüne Europaabgeordnete und Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses Katrin Langensiepen gestern, am 28. Januar, geleitet hat, haben unterschiedliche Menschenrechtsorganisation klar unterstrichen: Die EU-Mitgliedstaaten sind ihrer Verpflichtung, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen zu schützen, in der Pandemie nicht nachgekommen. Die selbst behinderte Abgeordnete beklagt die vielfätigen Menschenrechtsverletzungen in (Pflege-)Einrichtungen und fordert dazu einen Untersuchungsausschuss.

Intensivpflege: Stellungnahmeberechtigte werden ermittelt

IPReG-Briefkasten
IPReG-Briefkasten
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) steigt in die nächste Phase zur Erarbeitung einer neuen Richtlinie zur ärztlichen Verordnung von außerklinischer Intensivpflege ein. Gesucht werden das Wissen und die Erfahrung von Organisationen bei der Versorgung von schwerstpflegebedürftigen, oft auf eine künstliche Beatmung angewiesene Menschen, bei denen die ständige Anwesenheit einer geeigneten Pflegefachkraft zur individuellen Kontrolle und Einsatzbereitschaft oder ein vergleichbar intensiver Einsatz einer Pflegefachkraft erforderlich ist. Die breite Expertise solcher Organisationen möchte der G-BA in das anstehende Stellungnahmeverfahren zur Richtlinie einbinden.

Blinde Menschen mit Führhund müssen draußen bleiben

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Hamburg (kobinet) Menschen mit einem Blindenführhund kennen die Situation: der Zugang zu Lebensmittelgeschäften, Gesundheitseinrichtungen und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens wird ihnen häufig untersagt. Zum heutigen Tag des Blindenführhunds am 29. Januar macht der Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg (BSVH) auf diese Problematik aufmerksam und fordert entsprechende gesetzliche Regelungen.

Online-Konferenz: (Re)konstruktion der Welt

Grafik zeigt Header der Online-Konferenz
Header der  Online-Konferenz
Foto: medico international/U9

Berlin (kobinet) Von medico international wurde kobinet heute aufmerksam gemacht, dass eine Online-Konferenz vom 12.-14. Februar 2021 stattfindet, die auch für Menschen mit Behinderungen interessant sein kann: Eine Konferenz nicht nur zur miserablen Lage der Welt, sondern auch und vor allem zu den Möglichkeiten ihrer Rekonstruktion zu einem Ort, den zu bewohnen sich endlich lohnen wird.

Zwei Bilder aus der Kunstwerkstatt der gpe gewinnen Wettbewerb

Michael Manier mit seinem Bild
Michael Manier seinem Bild
Foto: gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen

MAINZ (kobinet) Michael Manier aus der Kunstwerkstatt der gpe hat den Kalenderwettbewerb des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung „Menschen mit Behinderung malen“ gewonnen. Sein Motiv schmückt nun die Titelseite des diesjährigen Kalenders. Jetzt fand die Preisübergabe im kleinsten Rahmen statt. Weitere Motive verschiedener Künstlerinnen und Künstler aus der Werkstatt wurden für den Monat März und für eine Wanderausstellung ausgewählt.

Reiten mit dem Blick nach Tokio

Reiterin Isabell Nowak auf ihrer Stute Fürstin HB
Isabell Nowak mit ihrer Stute Fürstin HB
Foto: Isabell Nowak

FRECHEN-BUSCHBELL (kobinet) Traditionell trafen sich am vergangenen Wochenende Deutschlands beste Para-Dressurreiterinnen und Reiter zum Jahresauftakt im Pferdesport- und Reittherapiezentrum der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen-Buschbell. Insgesamt acht Reiterinnen und ein Reiter waren der Einladung gefolgt und nutzten die Chance, unter den Augen von Bundestrainer Bernhard Fliegl und Co-Bundestrainer Rolf Grebe ihren eigenen Leistungsstand und den ihrer Pferde zu testen.Das Ziel sind die Paralympics in Tokio.

EU-Anhörung zu Auswirkungen der Corona-Krise für behinderte Menschen in Heimen

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Heute, am 28. Januar findet von 9:00 bis 11:00 Uhr eine Anhörung zum Thema „Konsequenzen und Lehren aus der COVID-19-Krise für Menschen, die in Heimen leben: eine soziale und menschenrechtliche Perspektive“ des Eurpaparlaments statt. Dabei sein werden unter anderen die Vize-Präsidentin der EU-Kommission Dubravka Šuica, Kommissarin für Gleichstellung Helena Dalli und Agentur für Europäische Grundrechte (FRA). Die selbst behinderte Europaabgeordnete Katrin Langensiepen wird die Anhörung des Sozialausschusses leiten.

Online-Veranstaltung zur Wahl des Behindertenbeirats

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Foto: Susanne Göbel

Würzburg (kobinet) Aus Anlass der Wahl des Behindertenbeirats der Stadt Würzburg im Februar führt die EUTB-Beratungsstelle (Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung) des Würzburger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behnderter Menschen (WüSL)heute, am 28. Januar, ab 18:00 Uhr eine Online Veranstaltung mit dem Titel „Misch dich ein in deiner Kommune“ durch.

Nebelkerzen zur Novellierung des Personenbeförderungsrechts

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Kurz vor Weihnachten wurde im Bundeskabinett der Gesetzentwurf zur Modernisierung des Personenbeförderungsrechts verabschiedet. Zentrales Element ist das Personenbeförderungsgesetz (PBefG), durch das bereits seit 2002 die Herstellung von Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verpflichtend ist. Wesentlicher Anlass für die jetzige Novellierung des Gesetzes ist die Schaffung einer Rechtsgrundlage für die neuen sogenannten Bedarfsverkehre. Doch dabei gibt es für die gleichberechtigte Beförderung behinderter Menschen Probleme.

Gracia Schade stellt sich den kobinet-Leser*innen vor

Gracia Schade schaut in eine Glaskugel
Gracia Schade schaut in eine Glaskugel
Foto: privat

Nieder-Olm (kobinet) Dass die Corona-Pandemie auch etwas gutes haben kann, das wird aus den Ausführungen von Gracia Schade deutlich. Denn es hat sie zum Schreiben gebracht – und das auch für die kobinet-nachrichten -, bei all den anderen Einschränkungen, die sie derzeit hinnehmen muss. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Gracia Schade aus Nieder-Olm folgendes Interview, in dem sich die neue kobinet-Korrespondentin aus Rheinland-Pfalz den kobinet-Leser*innen vorstellt.

Nachgefragt in Sachen Impfpriorisierung

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer hat eine schriftliche Frage zum Thema Impfpriorisierung an die Bundesregierung gestellt. Nun liegt die Antwort dazu vor, die für Corinna Rüffer allerdings nicht befriedigend ist.

Wenn Prävention beängstigend wird

Portrait von Julia Lippert
Julia Lippert
Foto: privat

Berlin (kobinet) Seit nicht wenigen Jahren fließen erstaunliche Mengen an Forschungsgeldern in die epidemiologische Erfassung von Krankheiten durch künstliche Intelligenz. Nicht zuletzt sollen diese Erkenntnisse dazu dienen, Krankheitsverläufe frühzeitig zu erkennen und möglichst frühzeitig zu intervenieren. Ein jüngstes Bespiel hierfür, ist ein Forschungsprojekt, das mittels Künstlicher Intelligenz Facebookdaten analysiert. Hierbei wurden die Daten von ca. 250 Probandinnen erfasst. So stellt der Bericht fest, dass zum Beispiel zu erkennen sei, dass Menschen in frühen Phasen ihrer Depressionen kleinere und blauere Bilder posten oder Menschen mit sogenannten affektiven Störungen häufiger Schimpfworte …

Rheinland-Pfalz: Verfahren für Impf-Einzelentscheidungen entwickelt

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Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Bei der Priorisierung innerhalb der COVID-19- Impfempfehlung der Ständigen Imkommission (STIKO) können nicht alle Krankheitsbilder oder Impfindikationen berücksichtigt werden. Deshalb sind Einzelfallentscheidungen möglich. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler informierte nun darüber, dass Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Ernst Merz, dem früheren langjährigen Präsidenten des Landessozialgerichtes Rheinland-Pfalz, ein ent­sprechendes Verwaltungsverfahren entwickelt hat, um Personen, die nicht explizit in der Empfehlung der STIKO genannt sind, in die jeweilige Priorisierungskategorie einzuordnen.

Werkstättenkritischer Bericht mit großer Mehrheit verabschiedet

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Mit großer Mehrheit stimmte der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments (EMPL) heute am 27. Januar 2021 für den Bericht zur “Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf unter Berücksichtigung der UN-BRK”, den die Grüne Abgeordnete Katrin Langensiepen eingebracht hatte. Die Vorlage wurde mit 47 Stimmen dafür, 1 dagegen und 4 Enthaltungen beschlossen, wie die Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und der interfraktionellen Gruppe von Menschen mit Behinderung des Europaparlaments, Katrin Langensiepen, in einer Presseinformation mitteilte. Besonders kritisch geht der Bericht mit der Situation in Werkstätten um und fordert, diese langfristig auslaufen zu lassen und durch Alternativen zu ersetzen.

IRMA und REHAB werden verschoben

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Wegen anhaltend hoher Inzidenzwerte sowie der langsamer als erhofft anlaufenden Impfungen werden die Internationale Rehabilitäts- und Mobilitätsmesse für Alle (IRMA) und die Europäische Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion – REHAB verschoben.

Menschen mit Behinderungen endlich bei Impfung priorisieren

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) zu den Forderungen der Behindertenbeauftragen von Bund und Ländern nach einer Änderung der Corona-Impfverordnung hat sich der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Fraktion Jens Beeck zu Wort gemeldet und fordert, dass Menschen mit Behinderungen endlich bei der Impfung priorisiert werden müssen.

Abstimmung im Sozialausschuss des Europaparlaments zum Ende von Behindertenwerkstätten

Katrin Langensiepen
Katrin Langensiepen
Foto: Katrin Langensiepen

Brüssel (kobinet) Heute, am 27. Januar, wird im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) des Europaparlaments über den Bericht der Grünen Abgeordneten Katrin Langensiepen zur “Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf unter Berücksichtigung der VN-BRK“ abgestimmt. „Besonders freut es mich deshalb, dass wir die Forderung einbringen, Behindertenwerkstätten, die nicht der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechen, langfristig auslaufen zu lassen. Bis dahin müssen Menschen in Behindertenwerkstätten einen Arbeitsnehmer*innenstatus bekommen. Sozialer Schutz und Mindestlohn muss auch für sie gelten. Gerade für Deutschland, Spitzenreiter der Behindertenwerkstätten, wird dies zu großen Veränderungen führen“, erklärte die Grüne Berichterstatterin und Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und der interfraktionellen Gruppe von Menschen mit Behinderung des Europaparlaments, Katrin Langensiepen.

Raul Krauthausen: In 5 Schritten zur Impfung

Porträt von Raul Krauthausen mit Schirmmütze
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) Der Ärger behinderter Menschen, die nicht in Heimen, sondern inklusiv zu Hause leben und ihre Assistenz dort organisieren, ist groß. Sie wurden in den Corona-Pandemie immer wieder vergessen und so auch bei der derzeitigen Impfpriorisierung. Raul Krauthausen hat sich diesen Ungerechtigkeiten nun mit einem Text auf seiner Homepage gewidmet, in dem er die fünf Schritte zur Impfung beschreibt.

Videostatement von Jürgen Dusel zum Gedenken an Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto:

Berlin (kobinet) Heute gedenken wir der Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen der Nationalsozialisten. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung hat hierzu heute Morgen eine gut 10minütige Videobotschaft verbreitet. In aller Stille wird er heute auch einen Kranz am Gedenkort in der Tiergartenstraße 4 niederlegen, coronabedingt dieses Mal allein. Am Abend findet dann eine Online-Veranstaltung aus dem Kleisthaus statt.

Intensiver Austausch zur Teilhabeberatung mit der Ministerin

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®) unterstützt und berät Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Seit 2018 bieten die EUTBs niedrigschwellige, barrierefreie, unabhängige und kostenfreie Beratung nach dem so genannten Peer Counseling, also die Beratung von Ratsuchenden mit Behinderungen durch Fachleute mit Behinderungen, an. Nun wurde das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierte Angebot um weitere zwei Jahre verlängert. Das war ein guter Grund für die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sich mit einigen rheinland-pfälzischen EUTB-Berater*innen im Rahmen eines Online-Pressegesprächs über aktuelle Themen der Berater*innen auszutauschen und die Arbeit der EUTBs vorzustellen.